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  Altes Thema: BRU5 - Bluetooth, DSP, Aux-In, 2 x300 Watt
Geschrieben von: newmir - 25.03.2026, 13:31 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (12)

Man kann ja leider keine alten Themen so leicht wieder hoch holen. Das fand ich bei diesem Thema besonders schade: 

https://diy-hifi-forum.eu/showthread.php...#pid322238

Hier wurde das Thema noch etwas ausführlicher behandelt:
https://www.audiosciencereview.com/forum...ier.45395/

Ich will das Thema nur auf den letzten Stand meiner Erkenntnisse bringen. 

Ich habe jetzt gerade in einem günstigen Moment zugeschlagen und den BRU5 sogar für unter 30 Euro bekommen und keine 10 Tage aus China. Dafür ist die Kiste echt spitze. Ich habe im Moment nur ein 19Volt Netzteil dran und finde das reicht schon fürs Wohnzimmer. 

Verarbeitung und bis zu 2x300 Watt sind eigentlich schon Grund genug das Ding zu kaufen. Aber der Clou ist eigentlich der Bluetooth Chip von MVSilicon  (ist wohl in dem Fall der BP1048B2). Dazu gibt es bekannterweise die Software von MVSilicon namens ACP Workbench. In meinem Fall hatte ich Schwierigkeiten mit der Version 2.39.9. Damit klappte das dauerhafte Einspeichern der DSP Einstellung im Flashspeicher des Chips nicht. Nach einer ganzen Weile habe ich dann herausgefunden, dass es mit der Version 2.24.2 klappt. Es gibt bei MVSilicon auch noch neure Versionen des Tolls ....aber davon habe ich erstmal die Finger gelassen. 

Zur Funktionsweise der Software sollte man wissen, dass dies eigentlich nur eine graphische Oberfläche ist für Daten die in irgendwelche Register des Chips geladen werden. Es gibt zusätzlich ein SDK (dass ich nicht ausprobiert habe) mit dem man wohl vorsichtig umgehen sollte, selbst wenn man es irgendwo findet. Damit kann man als Entwickler jedenfalls bestimmten welche vorgefertigten Module für echt viele, viele Funktionen man auf dem Chip lädt. ACP Workbench stellt fest was da aktuell in dem Chip geladen ist und soll dazu passend nur das darstellen, was wirklich vorhanden ist. Und in dem Fall von dem Bru5 und ähnlichen Bluetoothverstärkern, die es zahlreich bei ALIFIX gibt, wird da auch allerhand sinnloses Zeug draufgeladen .... in dem Fall Bru5 aktuell Sachen fürs Mikro (was nicht vorhanden ist und nicht angeschlossen werden kann) und Recordingfunktionen (auch nicht vorhanden). Die Funktionen für Virtual Bass und Stereo 3D kann man auch vergessen. Das taugt wirklich nicht für auch nur halbwegs anständige Lautsprecher. Aber um den Bass ein bischen mehr Druck zu verpassen, den Frequenzgang gerade zu biegen und auch um den Bru5 sogar als Teil eines Mehrweg Setups zu verwenden ist genug vorhanden. Was bezüglich Delay geht, bin ich aber noch nicht so richtig schlau geworden. Der analog Eingang funktioniert auch prima mit dem gleichen DSP Setup. USB Audio und TWS tut es allerdings wirklich nicht .... . 

Fazit .... eigentlich lohnt es sich kaum weniger für einen (Bluetooth)-Verstärker auszugeben .... weil schönes Gehäuse und Anschlüsse und Regler ..... mehr lohnt sich eigentlich auch nicht, höchstens für die, die noch für Plattenspieler, Cassettenrekorder, DAT, Tuner ...usw getrennte Eingänge benötigen. Es sei denn, das Ding ist einem zu groß ... weil man es in einem kleinen Lautsprecher mit einbauen will. Nach oben hin sind da kaum Grenzen. Irgendwo habe ich was gesehen wo einer 3 von den Dingern übereinander gebaut hat und damit eine normale aktive 3-Weg Box betreibt.

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  Ich sehe gerade:
Geschrieben von: TomBear - 24.03.2026, 18:23 - Forum: Musik - Antworten (2)

Noch nichts.

Habe gerade die Vorschau von Arte gesehen. 
Ab Freitag 22:40  beginnt eine 4-teilige Doku: Sounds like Art. 
Jeweils ein Künstler  (u.A. Sting und Zaz) spielt in einem Museum vor den Meistern der Malerei so wie ich das verstanden habe. Kann man auch wohl schon im Stream gucken.

Werde mir das auf jeden Fall mal angucken.

Gruß Tommi

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  Kleine, diskrete Endstufe mit 2SC3264/2SA1295
Geschrieben von: MT200 - 23.03.2026, 20:00 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (22)

Hallo und Gruß in die Runde!
Ich bin aus Zufall darauf gestoßen, dass es ja hier doch noch paar HiFi-Elektronik-Bastler gibt! Das ist sehr erfreulich, da ich das einfach schön finde solche Komponenten selbst zu bauen, auch wenn es freilich auch für wenig Geld schon echt brauchbare Komponenten gibt.
Ein Projekt was ansteht ist mal was für meinen Golf 4 bauen, bzw. zur Zeit übelst geknorzte wenigstens etwas zu verschönern. Für das Frontsystem kommt da was lineares dean, dafür die genannte Endstufe.
Es ist von der Sache nichts besonderes, class AB, Bandbreite etwas nach oben erweitert, so an die 200 kHz gehen. 
Was ich grundsätzlich mache, ist jeden Kanal als Brückenendstufe auslegen, also sind hier für Stereo im Prinzip vier Endstufen aufgebaut.
Dies hat zwei Gründe:
1. wird das Netzteil immer symmetrisch belastet
2. Viel wichtiger ist dass die SOA der Transistoren bei weniger Uce deutlich mehr Verlustleistung zulässt, also sollte man lineare Endstufen immer mit möglichst geringen Spannungen betreiben. Ansonsten wird es gerade bei komplexen Lasten wie es Lautsprecher sind sehr schnell unschön. Je nach Transistor kann das derartig schon bei 30 % der maximalen Uce beginnen, diese Transistoren hier halten bis über 50 % die 200 W, also wäre es bei meiner Anwendung eigentlich noch egal ob 40 V (+-20) in Brücke oder 80 V (+-40) normal.
Real mit Reserve soll das Ganze dann solide 2 x 100 W an 4 Ohm liefern, was die insgesamt 4 Pärchen nicht wirklich den Puls hochtreibt.
Übrigens wird hier jeder den Grund für meinen Profilnamen finden, es ist das MT-200 Gehäuse, das in meinen Augen schönste Halbleitergehäuse überhaupt.
Deswegen habe ich mir zu dem Zeitpunkt als Sanken diese Halbleiter angekündigt hat nochmal 200 Pärchen bei Mouser gekauft (da weiß ich das es Originale sind, finger Weg von Reichelt empfehle ich, da hatte ich schon völlig funktionslose Plagiate von simplen 7812ern).

Soviel erstmal, es wird mehr folgen falls Interesse besteht…

Gruß 
Thomas 

Bild beider Kanäle

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  Muzishare X7 - Phono Vorstufe verbessern ?
Geschrieben von: Dr. Lloyd - 23.03.2026, 18:24 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (5)

Hallo Zusammen,

ich habe einen Muzishare X7 und bin grundsätzlich damit sehr zufrieden.
Das Einzige, was verbesserungswürdig erscheint ist die Phone Vorstufe.

Meiner Meinung nach gibt es drei Möglichkeiten, das zu verbessern:

1. Externe Phone Vorstufe. Nachteil: Du verlierst einen RCA Eingang und hast ein zusätzliches Gerät da stehen.

2. Interne Phono Vorstufe ausbauen, Phono RCA Eingang zum normalen RCA Eingang umbauen und eine externe Phone Vorstufe verwenden. Vorteil: Der RCA Eingang bleibt erhalten, Nachteil: Es steht immer noch ein zusätzliches Gerät da.

3. Interne Phone Vorstufe ausbauen und bessere interne Phono Vorstufe einbauen. Das wäre wahrscheinlich die eleganteste Lösung. RCA Eingänge bleiben wie vorgesehen.

Wenn ich mir das Bild vom Inneren des Muzishare X7 anschauen, müsste Platz sein dafür (rechte untere Ecke).

[img][Bild: kgfp5mmm.jpg][/img]

Hat sich jemand schon mal damit befasst ? 
Traut sich jemand zu, da eine Lösung zu entwickeln die auch für andere umsetzbar ist, ohne gleich eine Ausbildung zum Elektroniker machen zu müssen ? Evtl. gibt es ja eine gute vorgefertigte Platine aus China für eine plug and play Lösung.

Ich freue mich auf Rückmeldungen.

Gruß, Andi

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  Für die Horn-Fraktion
Geschrieben von: TomBear - 22.03.2026, 11:31 - Forum: Bausätze und Fertiglautsprecher - Keine Antworten

Hi zusammen.

Hörner sind zwar nicht mein Ding, bin aber auf ein Video von Joseph Crowe gestoßen.
Der hat ein extravagantes 2Wege-Horn ab 250Hz entwickelt. Vielleicht interessant für euch.
Hier einiges darüber zum lesen:

https://josephcrowe-com.translate.goog/b..._tr_pto=sc

Hier das Video mit einigen Erklärungen:

https://www.youtube.com/watch?v=jWmD-jtJpd4

Viel Spass, Tommi

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  Lautsprecher Projekt Unterstützung
Geschrieben von: Polarcell - 21.03.2026, 18:02 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (24)

Hallo @ All.

Für mein Lautsprecher- Projekt benötige ich ein wenig Unterstützung. Speziell geht es um das Thema Kantendiffraktion simulieren in The Edge. 
Mein neuer Lautsprecher soll zweigeteilt sein, d.h. Subwoofer- Abteil und ein Topteil.
Das Topteil besteht aus dem BEYMA TPL150H und dem Audax HM210Z10. Was im Bassbereich werkeln soll steht noch nicht fest. 
Der Erbauer der ursprünglichen Lautsprecher hat dafür 2x VISATON TIW250XS im Betrieb. Meine zwischenzeitliche Idee diese durch 2x VISATON TIW300 zu ersetzen habe ich auf Eis gelegt. 

Der Lautsprecher würde, wie das original, etwa 90 Kilo wiegen.Das ist mir mittlerweile zuviel zum herumschleppen. Daher würde ich meinen neuen Lautsprecher eben in Zwei Teile haben.
Die Idee ist mir beim Googlen so durch die Gedanken, als Vorlage quasi sah ich auf Troels Gravesens Website diesen Lautsprecher.

http://www.troelsgravesen.dk/The-Loudspeaker-5.htm

Schlanke Lautsprecher kommen nicht in Frage, ich mag sie einfach nicht. Bei mir darf das auch gerne so richtig nach Technik aussehen. Zuhause bin ich meine eigene Chefin und kann tun und lassen was ich will, da spuckt mir niemand in die Suppe.

Im Bassbereich würde ich gerne auch Chassis von PHL nehmen, leider sind für die neuen Chassis keinerlei Diagramme zu finden. Lt. Website bzw. Hersteller sollen die aber noch veröffentlicht werden. Hierfür habe ich mir 12 Inch Chassis in den Kopf gesetzt. Ob BR oder geschlossen weis ich noch nicht. Fest steht, sie sollen nicht bis in die unterste Etage hinab, sondern nur bis etwa 40 Hz reichen. 

Wie das mal aussehen soll dafür habe ich in Photoshop etwas zusammen gefummelt. Die Proportionen stimmen da noch nicht so ganz ist aber auch egal, man kann sich was drunter vorstellen.

Ich würde mich sehr freuen wenn mir jemand (oder sehr gerne auch mehrere die etwas dazu sagen wollen und können) ein wenig Unterstützt zum Thema "Chassis außermittig" und zur Software The Edge. Mit der Software habe ich aber so eininge Probleme. 

Konkret gehts darum, wie weit nach außen soll/kann/muss/darf der HT und MT von der Mitte aus gesehen? Und wieviel Schallwand soll/kann/muss/darf auf der anderen Seite bleiben?

Der Lautsprecher wird 115cm hoch und 46cm breit. Die Höhe soll nahezu unverändert bleiben, in der Breite ist noch spielraum. Ich habe mir das mal auf ein Blatt Papier gezeichnet und finde mit 12 Inch Bässen und zu den Seiten mit 5cm Rand sieht das ziemlich gut aus. 

Freue mich auf reichlich Input und bedanke mich schon mal dafür.

LG
Clara


The Edge Software.
Hier gibt es 3 Fenster... und ein Paar Felder in denen Daten rein müssen.

Ich würde gerne wissen was da genau eingetippt werden muss.

Die Abmessungen für die Chassis suche ich heraus und poste sie dann...

Abmessungen für den BEYMA TPL150H s. Foto (Schallaustritt, gemessen 126mm Höhe; 28mm Breite)

Abmessungen für den Audax HM210Z10 s. Foto (Membranduchmesser, gemessen 167mm; Sicke 8mm)



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  Standlautsprecher (CB,aktiv) Vorüberlegungen / Feedback erwünscht
Geschrieben von: Malik - 21.03.2026, 01:25 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (84)

Hallo zusammen!

Ich plane aktuell ein Standlautsprecher-Projekt und habe meine Anforderungen sowie das technische Konzept relativ detailliert ausgearbeitet.
Bevor ich in die Umsetzung gehe, würde ich gerne Rückmeldung einholen, ob die grundlegenden Annahmen und Designentscheidungen sinnvoll sind oder ob ich irgendwo einen Denkfehler habe.



Ausgangssituation
  • Raum: ca. 25 m², ~2 m Hörabstand
  • Nutzung: ausschließlich Musik, keine Heimkino-Anwendung
  • Pegel: moderat, kein Fokus auf Maximal-Lautstärke
  • Ziel: möglichst neutraler, präziser Klang mit sauberem, kontrolliertem Bass, der auch schon bei geringen Lautstärken präsent ist

Grundkonzept
  • 2-Wege, vollaktiv (DSP, kein Passivfilter)
  • Geschlossenes Gehäuse + Linkwitz-Transform für Basserweiterung
  • 2 Wege CB deshalb, weil es für mich einfacher simulier- und umsetzbar ist. 3 Wege sind mir zu komplex.

Chassis-Auswahl
Tieftöner: 2× Monacor SPH-220HQ pro Box https://loudspeakerdatabase.com/MONACOR/SPH-220HQ
  • 8", Qts ~0.4 → gut für geschlossen
  • relativ linear,  gutmütiger roll-off und gut für 2-Wege geeignet
  • Simulation: ~35 Hz F3, ~30 Hz mit LT
Hochtöner: Wavecor TW030WA12 https://www.wavecor.com/html/tw030wa11_12.html
  • niedrige Resonanz (~410 Hz)
  • Waveguide → bessere Richtwirkung im Übergangsbereich
  • geeignet für niedrige Trennung (~1.8 kHz)

Gehäuse
  • ca. 80 Liter netto, geschlossen
  • Ziel-Qtc ~0.7
  • Fsc ~54 Hz
Begründung:
  • geschlossen wegen Impulsverhalten
  • BR/PR bewusst verworfen (Gruppenlaufzeit, weniger kontrolliert, DSP macht LT möglich)
  • simpel

Trennung / DSP (2x4 miniDSP)
  • Trennfrequenz: ~1.8 kHz
  • Linkwitz Transform im Bass auf ~30 Hz (~6 dB Boost)
  • Delay nur für Hochtöner
  • Pegelanpassung (~-1 dB HT)

Geometrie / MTM-Entscheidung
Warum MTM statt klassischem 2-Wege oder MMT:
  • DSP kann keine zwei Tieftöner getrennt verzögern (nur 4 Kanäle insgesamt)
  • MTM sorgt dafür, dass beide TT immer gleichen Abstand zum HT haben
  • → kein Delay nötig im Tieftonkanal
Nachteil:
  • vertikales Lobing vorhanden
  • laut Berechnung:
    • bei ~2 m Hörabstand und normaler Sitzposition: eher unkritisch (<2 dB)
    • im Nahfeld (~1.5 m): etwas stärker, aber breitbandig

Offene Punkte / Unsicherheiten
Mich interessieren vor allem Einschätzungen zu diesen Punkten:
  1. Chassisanordnung
    • Hochtöner in der Mitte sinnvoll?
    • außermittige Versatz des Hochtöners problematisch in Sachen Abstrahlverhalten?
  2. Geschlossen + Linkwitz Transform
    • in dieser Größenordnung (80 L, 2×8") sinnvoll?
    • lieber zwei getrennte Kammern statt einer großen?
  3. Treiberwahl allgemein
    • passt die Kombination aus 8" Papier + Waveguide-Tweeter?
    • Alternativen, die ich übersehen haben könnte?
  4. Gesamtkonzept
    • stimmig oder irgendwo grundsätzlich „falsch gedacht“?


Danke schon mal fürs Drüberschauen. Ich freue mich über eure fachliche Einschätzung, Kritik, Hinweise. Smile 

       

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  V : SB Acoustics Textreme TT + HT
Geschrieben von: Sepp - 17.03.2026, 09:50 - Forum: Suche / Biete - Antworten (2)

Hallo,

auf Grund neuer Ideen / Projekte verkaufe ich 2 Paar SB Satori Chassis.
Die sind so zusammen für einige Monate in einem 2 Wege LS gelaufen, Top Zustand siehe Bilder.

Hochtöner TW29TX NWG - 4

               

Preis 450 €, inkl. Versand


Tieftöner MW19TX-4

               

Preis 420 €, inkl. Versand

Beide Paare zusammen = 850 €

Grüße Dirk

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  AküFi
Geschrieben von: Kalle - 16.03.2026, 14:24 - Forum: Bausätze und Fertiglautsprecher - Antworten (5)

AküFi - Abkürzungsfimmel

Manchmal denke ich, dass viele Abkürzungen nicht nur Vereinfachungen im Berufsleben sondern auch eine Demonstration von Herrschaftwissen sind.
Das trifft hier natürlich überhaupt nicht zuBig Grin.

Gruß Kalle

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  ASR Test von Palmer Orbit 11
Geschrieben von: capslock - 16.03.2026, 08:53 - Forum: Bausätze und Fertiglautsprecher - Antworten (5)

Gestern erschienen und gleich 12 Seiten Diskussion (habe erste und letzte gelesen). Video auch frisch da, habe ich diagonal angehört. 

https://www.audiosciencereview.com/forum...iew.70063/
https://www.audiosciencereview.com/forum...deo.70084/

Mein Takeaway:
- Cardoid funktioniert gut bis runter zu 300 Hz
- Höchtöner unter Winkel ist um 6-7 kHz etwas komisch (wie relevant ist das?)
- Bass geht sehr tief und ist im Fernfeld auf jeden Fall zu stark, anscheinend sogar im Nahfeld 
- Verzerrungen bei 86 dB / 1 m sind sehr gut bis hinunter zu 60 Hz, aber nicht so gering wie Palmer veröffentlicht hat, außerdem noch etwas H3 um 1,4 kHz (mit ~0,25% aber ok) - was kommt von den Verstärkern und was von den Treibern?
- Bei 96 dB / 1 m ist der Bereich unter 100 Hz übel, bei 100 - 400 Hz kommt jetzt auch H3 dazu, und die Stelle bei 1,4 kHz wird auch übler

Was macht man damit? Nahfeldhöre bei geringen Pegeln? Für Fernfeld bräuchte man shelving filter und high pass und sub. Noch besser cardoid sub. Und da stellt sich die Frage, warum sie die Seitenbässe nicht zu einem aktiven cardoid gemacht haben, der bis zur Trennfrequenz zum Sub, also 80 - 100 Hz, runterspielt.

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