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Projekt: No.3; Standbox mit Seitenbass; Visaton GF250 in BR, Faital, Sica, vollaktiv
#1
Die Treiber sind von der Bezugsquelle super schnell gekommen, gestern habe ich um 10 Uhr angefangen und heute spielen die kleinsten Regalos zusammen mit dem 21 Zoll Sub. 

ein paar Baubilder aus der Garagenwerkstatt und die erste Abstimmung, 0, 15, 30 und 45 Grad und zusätzlich die Hörplatzmessung:

               

Die Abstimmung kann natürlich, nach den ersten 20 Min entstanden, noch keine Endlösung sein, ... die Trennungen sind mit jeweils LR4 bei 160 und 2500 Hz eingestellt. Speziell die obere Trennung gefällt mir noch nicht, da werde ich noch tiefer gehen. Beim PHL und dem gleiche Hochtöner hatte ich ermittelt, dass der Hochtöner auch Trennungen von 1450 Hz verträgt, ohne großartig am Klirr anzusteigen. Da habe ich jede Menge Reserve, nach unten.

Zur Fertigungszeit noch ein paar Worte: insgesamt mal wieder sehr schnelle 4 Stunden, von der ersten Skizze bis zur fertigen Box, und zwischenzeitlich ne ganze Zeit warten, bis die Box durchgetrocknet ist. So eine Box entsteht an zwei Tagen, ... Die Abstimmung wiederum kann sich schon sehr viel länger ziehen. 

Gruß Timo


EDIT: Die Überschrift habe ich geändert, da aus den Regalboxen eine Standbox geworden ist, mit integrierten Subs an der Seite
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#2
habe eine Weile eine feinere Abstimmung gesucht und Schätzungsweise an die 100 schnelle Messungen gemacht bis es mir optisch gefallen hat, ... dann bin ich an den Hörplatz und habe eine Kontrollmessung gemacht, und es sieht gut aus, es ist die unterste helle Messung... 

ich mache auf die Schnelle immer vier Messungen, unter 0, 15, 30 und 45 Grad, in einem Meter Entfernung, ... und stimme in der Regel die 15 bis 20 Grad neutral ab, das ergibt in der Regel am Hörplatz eine "gute" Kurve.

Dies sieht dann so aus: 

   

Der Faital ist jeden Cent wert! beim Sicahochtöner weiß ich es, der passt in der Regel fast in jedes laute Konzept. Das kurze und kleine Waveguide macht eine kleine Einschnürung, die aber nicht weiter tragisch ist. Was mir hier besonders gut gefällt ist der absolut saubere Übergang bei 2 kHz mit LR4. (vorher 2,5kHz).

Eine passive Weiche wird dann aber trotzdem schwierig, dazu später mehr, denn dies möchte ich in jedem Fall probieren. 
Dass es aktiv funktioniert sollte dies zeigen. 

Gruß Timo

Das Gesamtbild habe ich noch vergessen:

   
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#3
Du baust echt irre schnell :-)

Was mir nicht "gefällt" ist die relativ "grobe" Herangehensweise.

Misst du auch Mal stärker gefenstert?
Auf Welche Entfernung sind die Messungen?

Auch ist die Skalierung sehr sehr weit, da gehen Feinheiten schnell unter.

Oder kommt der "Feinschliff" erst, wenn das Konzept grundlegend überzeugt?
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#4
Mir geht es bei den ersten Messungen erst mal nur um die obere Trennung und um das grobe Abschätzen des abstrahlverhaltens. 

Das ist ein Prototyp für ein Standboxpärchen. 

Der Rest der Abstimmung passiert an der Standbox. 

Gruß Timo

       

Das irre schnell kommt von Nebenjobs die ich während des Studiums gemacht habe, und zwar arbeite ich damals zeitweise als Feinmechaniker, aber auch 10 Jahre in einer Schreinerei. Als Ingenieur habe ich dort immer noch zeitweise gearbeitet. 

Leider habe ich in meiner Garagenwerkstatt nicht die Werkzeuge von damals. Aber in Bezug auf die Schnelligkeit habe ich dies damals gelernt. 

Der Chef meinte, "einfach zammer fort schaffe", im badischen bedeutet das, einfach jeden Schritt nach dem Anderen, bis alles fertig ist. Meine Werkstatt ist auch so ausgestattet, dass ich alle Handgriffe im Umkreis von 2 Metern erledigen kann, das macht schon extrem viel aus, was die Zeit angeht. 

   

Die Box soll eine Abwandlung der No.1 werden, hier im Bild. Die Seitenbässe werden dieses mal die GF250 die ich schon hier habe, in 25 Liter BR. Die kleinen Regalos wurden als Prototypen genutzt, ob ab 200 Hz diese Chassis einigermaßen taugen, bevor ich in die Vollen gehe. 
Bei der Standbox reden wir immerhin von rund 200 Euro Materialpreis. Bei nicht gefallen der Chassis werde ich das Ganze abbrechen, das sieht im Moment aber nicht so aus.
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#5
bei der entstehenden Standbox lief es heute schnell, da ich ein "altes" Boxengehäuse der No.2 nutzen möchte, habe ich in rund einer Stunde die Zurückrüstung gemacht und die jungfreulichen Schallwände aufgesetzt und verleimt. Die alten Treiberlein liegen auf der Seite und der Regalprototyp (Faital Sica) wird als Mittel- und Hochtonsektion des Dreiwegers genutzt. Auf der Seite des Gehäuses ist Platz für den G250 in 25 Liter BR, in einer 40 Hz Abstimmung:

und noch ein paar Werkstattbilder:

               

die Elektronik ist die gleiche wie im anderen Thread schon komuniziert, allerdings wird dann ein Stereosubwooferverstärker gebraucht. Da habe ich noch einen Vibelink von WIIM. Der fosi audio V3 mono wird dann wieder eingelagert. 

Gruß Timo

und nach dem Abspannen und Bündigfräsen habe ich noch mit dem Bandschleifer grob drübergeschliffen, ...  

   
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#6
Ich habe ein Frage speziell an die aktivfreaks von euch. Vielleicht bekomme ich meine Frage hier beantwortet. Und ich muss gestehen ich habe schon alle möglichen anderen Foren befragt. 

Die elektronische Kette hatte ich als Bild angehängt. 
Das MiniDSP ist per optisch oder per usb mit dem WiiM verbunden. Sowie ich verstehe ist usb technisch besser als optisch. Trotzdem tauchen immer wieder Meinungen im Netz auf, wo optisch anders und wärmer empfunden wird.  Und auch teilweise dann das optische nehmen. 

Gibt es Vor- und Nachteile der einen digitalen Verbindung zur anderen?  
Speziell interessant wäre für mich die Latenz im System. Denn ich betreibe ein sub am analogen subausgang. Und da kommt die Latenz an. 

Was meint ihr? USB oder spdif optisch?
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#7
Hallo Timo,

kannst du das irgendwie als Flussdiagramm darstellen (welches Signal du wie von wo nach wo schickst)?
Welchen WiiM nutzt du ?
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#8
Siehst du das Bild vom vorletzten Post nicht. 

WiiM digital an MiniDSP an fosi Audio v3 Stereo an die Treiber. 
WiiM Ultra sub out analog an fosi Audio Mono an 21 Zoll beyma. 

Sieht man eigentlich sehr gut aus dem Bild. 

Und nun ist die Frage. Ist zwischen WiiM Ultra und MiniDSP usb oder toslink besser?

Post 5 ist das Bild


Angehängte Dateien Thumbnail(s)
   
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#9
(11.05.2026, 18:26)timo schrieb: Und nun ist die Frage. Ist zwischen WiiM Ultra und MiniDSP usb oder toslink besser?

Hallo Timo,
ich würde Toslink nehmen, eine potentenzielle Rauschquellle weniger.
Allerdings ist da zweimal eine Licht-Singnal-Verarbeitung drinnen, USB ist dageben rein galvanisch.
Wahrscheinlich hilft nur Probehören.
Dagegen spricht auch, der Ultra sollte an den "Arbeitsplatz" Wink, das DSP in die Nähe der Amps und Boxen, spricht für Toslink. Rolleyes.

Gruß Kalle
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#10
Ich würde, wenn du gleichzeitig den Sub-Ausgang des WiiM Ultra nutzen willst, den optischen Ausgang bevorzugen, da USB-Verbindungen meiner Erfahrung nach störanfällig sind und ich weiß nicht, wie es dann mit timing / Latenz der Ausgänge ist.

Latenz zwischen Sub und dem Rest musst du so oder so kompensieren (Phsischer Abstand + MiniDSP-Verarbeitungszeit). Kann mir aber vorstellen, dass die Latenz bei dem Optical stabiler ist (kann mich aber täuschen).

Klanglich wirst du wahrscheinlich keine Unterschiede feststellen, auch wenn die USB-Verbindung evt auf dem Papier die besseren Werte zeigt.
Daher würde ich 'optisch' als stabilere Lösung bevorzugen. Ist aber nur meine Meinung. Wahrscheinlich ist es egal (vorausgesetzt du hast beides probiert und beides läuft stabil).
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#11
aktuelll spielen beide Versionen, natürlich nicht zeitgleich,

USB spielte jetzt einige Tage und nun habe ich auf Toslink vor einigen Tagen umgestellt, ... und wieder zurück und wieder zurück, ... 

Rein subjektiv merke ich KEINEN Unterschied, ... erstmal wollte ich wissen, ob es einen objektiven Unterschied gibt???

Der USB kann anscheindend deutlich höhere Auflösungen wobei der MiniDSP sowieso runtersetzt. Ich habe eine Latenz von über 60 ms beim Sub gemessen, wobei mein Audaphon zuvor 1,5 ms machte. Sehr interessant!!! Der Audaphon funktionierte mit dem digitalen Coaxausgang des Wiims eigentlich perfekt, wenn nicht der Einschaltknall gewesen wäre. zwischen Audaphon und MiniDSP gibt es auch keinen subjektiven Unterschied. Nur habe ich jetzt diesen Einschaltplopp nicht. also bleibt die miniDSP.

Die Software ist nicht selbsterklärend, viel zu überladen und auf meinem alten und kleinen Notebook auch ziemlich klein, lenovo X250, 12,5 Zoll IPS.

und trotzdem werde ich mich an miniDSP gewöhnen müssen, ... das Flex, was ich schon hatte, hatte ich wieder verkauft, weil aus irgend welchen Gründen die Programmierung mehrmals weg war, ... wenn ich dies jetzt feststellen sollte, fliegt das miniDSP wieder raus. 


zum eigentlichen Thema, was bringt USB und was bringt Toslink? da ich sehr gut in der Messtechnik bestückt bin, wäre mir wichtig zu wissen, wo könnte man Unterschiede merken. In der Amplitude vermutlich nicht, oder doch? vielleicht im Klirr, wenn man absolut gleich misst? oder wo kann ich noch etwas sehen, wenn ich beide Versionen gegenüberstelle? Gibt es Tipps?  
Gruß Timo
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#12
Hallo Timo,
über Toslink gehen die ganzen SPDIF-Daten, Mehr schmeißt das WIIM auch nicht heraus Das reicht satt und mehr kann das miniDSP auch nicht verarbeiten.
Ich habe mit meinem FLEX überhaupt keine Probleme ....... und es ist eines der ersten und selbst importiert, da die europäischen Händler erst Monate später liefern konnten. Vielleicht lag es am Notebook oder den berüchtigten 30cm davor Wink.
Vielen Dank für den interessanten Bericht.
Gruß Kalle
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#13
Hallo, ... 
ich habe eine messtechnische Entscheidung getroffen zugunsten des Toslinks, ... die Latenz erhöht sich beim Einsatz des USB auf um die 65 ms, beim Toslink 3,5 ms und beim audaphon war es 1,5 ms. Das hat mich überrascht. 

Ich habe zunächst eine sehr hohe auflösung beim USB gewählt, da hörte man direkt die Latenz zwischen Sub und Regalbox, als ich dann die Auflösungen auf Toslink gleich einstellte, kam obiges Ergebnis raus. Man kann die Latenz natürlich mittels delay korrigieren, da spielt es dann keine Rolle was amEnde dabei rauskommt, aber dadurch dass ich das Ganze am TV betreibe spielt das am Ende in die Lippensyncronität rein, ... also habe ich toslink gelassen. 

Ich habe heute mindestens 100 bis 150 Messungen gemacht und versucht Unterschiede zu finden, aussichtslos, .... USB und Toslink sind gleich. Und da ich auch ältere Messungen zum Audaphon dagegenstelle, ist auch hier das Ergebnis offensichtlich gleich. Es spielen andere Themen wie die Auflösung des DSPs in die Gesamtperformance des Systems mit ein, ... mir war nur eben wichtig Digital in den DSP zu gehen, "normale" CD Qualität würde wahrscheinlich vollkommen ausreichen 16 bit und 48 kHz vielleicht??? ich habs jetzt bei 24 Bit und 48 kHz stehen. Mehr an Auflösung bringt nichts mehr. Zumindest für mich, objektiv. 

und dass immer wieder davon gesprochen wird, dass der User dran Schuld wäre, wenn das System nicht geht, ist völliger Quatsch, denn wenn es mir passiert, passiert es auch anderen, und das hat etwas mit benutzerfreundlichkeit der Software zu tun. Und da ist MiniDSP deutlich schlechter als andere. In der Technik spricht man von PokaYoke, also so konzipieren, dass die Fehler NICHT gemacht werden.

Die Entscheidung ist getroffen, Toslink bleibt, ... Abstimmung der oberen und unteren Trennung ist auch gemacht, ... eine Interessante Geschichte dabei, dass es die 150 Hz und "1400" Hz geworden ist, ... in den Klirrmessungen bemerkt man leicht, dass der Hochtöner Probleme bekommt, aber ich habe mit 105 dB gemessen und da bleibt er noch sauber, immer noch weniger Klirr als der Sub. Und der hat sehr wenig Klirr, ist ein 21er, nicht cm!

eigentlich schreibe ich das Ganze im falschen Thread, aber die Thematik ist die Selbe, denn ich stimme mit der Elektronik aktuell die PHL Sicabox ab. 
in sehr naher zukunft stehen da wieder die GF250/Faital/Sica in der vollaktiven Variante, ... Robau ist erledigt.

Aber mir waren die Vorarbeiten (zur No.3) sehr wichtig, zu wissen was der Hochtöner kann, und was das miniDSP kann, denn diese Themen waren für mich neu, der Rest war und ist Standard, und kenne ich gut. 

Danke für die Mithilfe

ach so zu den Auflösungen wollte ich noch etwas schreiben, ... 

maximal mögliche Auflösung am Wiim ist bei optisch 24 bit und 192 kHz, beim COAX digital das Gleiche, ...
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#14
Hallo Timo,
ich arbeite mit dem FLEX LTS, also mit symmetrischen analogen Ein-  und Ausgängen und IcePower ASX2 Endstufen im BTL-Betrieb. 
Das hat zu einem deutlich gestiegenen Fremdspannungsabstand geführt, laut technischen Daten um die 120db aller Geräte, und die räumliche Wiedergabe und die Klangfarben sind deutlich natürlicher. Allerdings habe ich aktiv eine Hornkombi ab 800 Hz laufen, die wie eine akustische Lupe wirken. Mit normalen HiFi-Lautsprechern wird man den Unterschied zu asymmetrischen  Cinch-Verbindungen kaum heraushören .....  Aber bei Neuanschaffungen und mit Nutzung von preiswerten Profi-DSPs ist da noch Luft nach oben.
Viel Freude mit deinem Equipment!
Gruß Kalle
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#15
(12.05.2026, 10:29)Kalle schrieb: Hallo Timo,
ich arbeite mit dem FLEX LTS, also mit symmetrischen analogen Ein-  und Ausgängen und IcePower ASX2 Endstufen im BTL-Betrieb. 
Das hat zu einem deutlich gestiegenen Fremdspannungsabstand geführt, laut technischen Daten um die 120db aller Geräte, und die räumliche Wiedergabe und die Klangfarben sind deutlich natürlicher. Allerdings habe ich aktiv eine Hornkombi ab 800 Hz laufen, die wie eine akustische Lupe wirken. Mit normalen HiFi-Lautsprechern wird man den Unterschied zu asymmetrischen  Cinch-Verbindungen kaum heraushören .....  Aber bei Neuanschaffungen und mit Nutzung von preiswerten Profi-DSPs ist da noch Luft nach oben.
Viel Freude mit deinem Equipment!
Gruß Kalle

schön dass du immer wieder das Gleiche schreiben musst, ich habe diesen Post mindestens drei mal in meinen Threads gelesen, und ungefähr weitere 10 mal in anderen Threads. Zuerst mal freue ich mich, dass du mit deinem System zufrieden bist. 

Wir haben allerdings ein Verständigungsproblem, was ich immer wieder versuche, dir klar zu machen. 

Denn ich lebe in einem Haus, was KEIN Studio ist. In diesen Räumlichkeiten, die akustisch behandelt sind, höre ich keine subjektiven Unterschiede von DSPs. ABER ich höre ganz andere Dinge, wenn 0,2-0,3 dB an einer wichtigen Stelle fehlen oder zu stark heraus kommen. Das sind Abstimmungen im Zehntelbereich. Das macht schon einen Unterschied ob ich auf der einen Couch, oder auf der anderen Couch sitze. 
Die DSP Technologie hört man bei mir nicht heraus. Auch Bidjan war beim Karlsruher Treffen bei mir, und hat meine No.1 mit der Fir-Boxx neu abgestimmt. Das hat er wirklich gut abgestimmt. Aber trotzdem muss ich sagen, dass meine Abstimmung in halbaktiv nicht schlechter war. Denn am Ende hört man den Raum und nicht den DSP. 

Eine kleine Analogie, ich fahre aktuell ein 330 PS Auto, und freue mich, dass es soviel Leistung hat. In Wirklichkeit hätte ein Fahrzeug mit 100 PS gereicht, und ich wäre nirgends langsamer ans Ziel gekommen, ... verstehst du mich jetzt? Von Katalogdaten kann sich niemand etwas kaufen. 

Danke dir fürs mitdiskutieren.

ich habe fälschlicherweise diesen Post im anderen Thread gepostet. Hier gehört er rein:

die Dreiwege-Stand-Box (Name No.3) entsteht. Während der Mittagspause ist ein kleines Recyclingprojekt entstanden. Ich hatte die doppelten wie auch die einfachen Terminals. Für diesen Zweck habe ich einige Gebrauchte geschlachtet und habe dieses Dreiwegeterminal gemacht, ... 

           

zu den restlichen Arbeiten an der Box, Einfräsen der Chassis und die Endmontage, werde ich vermutlich morgen dazu kommen. 

Da es sich auch bei der Box um Recycling handelt, liegen die Kabel schon in der Box. Es müssen nur noch die Chassis eingefräst, befestigt und natürlich auch verlötet werden. Das sollte sich in maximal zwei Stunden ausgehen. Muss nur schauen, ob ich ein Zeitfenster von zwei Stunden finden werde.

Gruß Timo
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#16
ich würde nur die Bilder erstmal einstellen, da ich gleich weg muss, ... ich schreibe aber in jedem Fall noch etwas dazu:

   

   

eine erste Abstimmung gibt es natürlich auch, aber dazu später mehr. 

aus dem Subverstärker mono ist der vibelink geworden:

   

Gruß Timo
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#17
Im anderen Forum kommen auch schon die ersten Rückmeldungen. Eine kleine Standbox ist halt eben sehr viel geschickter unterzubringen. Für regalboxen benötigt man Ständer. Und zusätzlich steht dann irgendwo im Raum noch ein oder zwei subs. Die sind halt hier im Gehäuse integriert. 

Zur Messung von heute gab es noch etwas interessantes. Ich habe die no1 no2 und nun die no3 jeweils im Bass sehr gleich ausgeführt. 
Die delayeinstellung an der no1 war 1 ms der Hauptlautsprecher. Bei der no2 2 ms und nun bei der no3 sind es auf einmal 4,5 ms am subwoofer. Sprich zwischen der passiven Varianten und dieser ist die aktive Bearbeitungszeit im MiniDSP. Also rund 6 ms, bei aktuellen 24 Bit und 48 kHz Einstellung. Das sind auch 3 ms mehr wie das audaphon. 

Die Treiber lassen sich super abstimmen. Ich hatte nur heute nicht viel Zeit. Das reiche ich noch nach. 

Zwischen dem faital und dem sica habe ich aktuell kein Delay. Und die Trennung liegt bei angenehmen 2000 hz. Die Winkelmessungen sehen vielversprechend aus. Die untere Trennung liegt bei 180 hz. Jeweils oben wie unten mit lr4. 

Der Hochtöner benötigt vier Korrekturen. Der mitteltöner 2 und der Bass eine. Das mache ich alles am WiiM. 

Da muss ich aber noch sehr ins Detail gehen, bevor ich dies poste. 

Das Potential zu sehr laut, kann man schon hören. Das macht Lust auf mehr. Gruß Timo
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#18
mich hat gestern gewurmt, dass ich aus Zeitnot nicht zu einer finalen Abstimmung zwischen Sub und Sat gekommen bin. Dies habe ich heute morgen mit ganz frühen und leisen Messungen nachgeholt. 

zuerstmal, wie muss eine Kurve aussehen die am Hörplatz gemessen wird. Immer wieder ein Streithema in anderen Foren. 

   


bei mir sieht das dann so aus:

   

ich, für mich und meinen weiten Abstand zum Hören, habe in meinem Raum herausgefunden, dass ich zwischen 100 Hz und 10000 Hz 8-10 dB Abfall haben darf. Alle meine letzten Boxen sind in diesem Punkt genau gleich abgestimmt. Ich habe bewusst den unteren Tiefbass etwas zurückgenommen, weil es ein Höreindruck ist, was man so nicht kennt. Der wichtige Oberbass allerdings habe ich drin gelassen. Wenn ich diesen zurücknehme klingt mir die Box zu zahm. 

In diesem Zusammenang: Ich habe die Boxen 15 cm weiter an die Rückwand geschoben, das bringt alleine 2 dB mehr Tiefbass. So muss am Ende der untere Tiefbass nicht mehr aktiv angehoben werden.  

hier in diesem Forum muss ich allerdings dazu schreiben, dass die Box sehr hoch abgestimmt ist, mit 40 Hz. Das hat einige Gründe, mein Standplatz und der Seitenbass sehr nah am Lowboard und sehr nah an der hinteren Wand puscht mir den Bereich um 30 Hz extrem hoch, schätzungsweise rund 9 dB bei 30 Hz. Ich habe über Jahre sehr tief abgestimmte Boxen betrieben, die aber bei meinem Standplatz alle nicht funktioniert haben. Die knackigen Abstimmungen in den 40ern hat bei mir den Durchbruch gebracht. Hinzu kommt, dass der Nachhall unter 30 Hz in meinem knapp 100 qm Wohn- und Esszimmer sehr ansteigt. Diesen Bereich muss ich in meinem Raum meiden. 
Im anderen Forum waren Freunde über Jahre bei mir zu den Karlsruher Treffen, die alle das Gleiche wahrgenommen haben, ... die sehr tief abgestimmten Boxen hatten zwei Probleme, zu wenig Oberbass und viel zu viel Tiefbass. Deswegen kommen die kleinen Boxen bei mir trotzdem extrem Bass-stark rüber.
 

und im Bild: 

   
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