Tang Band hat eine neue Version der 75mm (ggf. verbessertes Wäremehandling soweit bekannt war dies das Problem der SE?) sowie eine neue 50mm MT-Kalotte:
Sieht aus, als würde man eine größere Charge mit Transportschäden vermarkten wollen.
Ob das hilft, das Aufbrechen der Membran besser zu beherrschen.
Jrooß
BDE schrieb:Tang Band hat eine neue Version der 75mm (ggf. verbessertes Wäremehandling soweit bekannt war dies das Problem der SE?) ...
Sehr geil, danke für die Info! :prost:
Ich setze die Tang Band 75-1558SE ja inzwischen seit 11 Jahren im Heimkino ein. Probleme hatte ich mit der Kalotte nie. Aber vielleicht wäre eine Probemessung ja mal wieder ratsam. Die alten Dynaudios 75 waren ja quasi Kernschrott nach einigen Jahren, weil sie übelst K3 produziert haben. Ob das am Ferrofluid lag, weiß ich allerdings nicht. Bisher ist mir an der Tang Band zumindest noch nichts dergleichen aufgefallen.
Wenn jemand die genauen Unterschiede zur SH kennt, immer her damit. Würde mich wirklich interessieren.
Stolzer Preis für die 75er, zumindest bei oaudio. Der Franzose ist einen Faktor 2 günstiger. Kann bei oaudio aber keinen Hinweis entdecken, dass das ein Paarpreis sein soll.
Von Kartesian am interessantesten finde ich z.Zt. den Mid120_vHE, den es aber wohl schon länger gibt. Es gibt ja nicht mehr so viele echte Mitteltöner, der hier ist jedenfalls, wie's aussieht, einer, leider auch nicht gerade günstig. Den Mund wässrig macht er halt aber schon....
Viele Grüße,
Michael
*edit*:
Uups, Olaf war schneller. :prost:
Den MID120 bis wohin setzt man den ein? Ab 2kHz macht der schon ziemliche Faxen. Wie nehm ich den dann raus? Mit 18 besser 24 dB? Das ist ja schon eher dann was für 4 Wege.
Gruß
Arnim
Wenn Aliens die Erde retten wollen, wird es langsam Zeit für sie zu handeln.
@ArLo62: man müsste sich wohl mal einen Wasserfall ansehen, ob der erste Huckel zwischen 2 und 3 kHz da ausschwingmäßig Probleme macht, die sich durch eine Entzerrung nicht lösen lassen.
@Olaf_HH: ja, den hatte ich mal für meinen immer noch nur geplanten 3-Weger im Auge, auch ein echter Mitteltöner mit Arsch in der Hose.
Ich habe mich dann aber für den FaitalPro M5N8-80 entschieden, der noch etwas mehr Pegelfestigkeit versprochen hat. Der bewegt sich wohl in der gleichen Preisklasse, wie der Sica. Einfräsen ist aber hier genau wie beim Sica ein Problem, das m.E.n. aber lösbar ist.
Die großen Bliesma-Kalotten regen natürlich auch meinen Mundfluss an, und das nicht zu knapp. Leider sind die aber deutlich außerhalb meines Budgets.
Azrael schrieb:Die großen Bliesma-Kalotten regen natürlich auch meinen Mundfluss an, und das nicht zu knapp. Leider sind die aber deutlich außerhalb meines Budgets.
Viele Grüße,
Michael
Aktuell bei compacbel im Black Friday - Angebot. Dann "nur" noch einen Faktor 1,5 teurer als die Tang-Band bei Oaudio. Ich vermute, man bekommt bei Bliesma mehr pro Euro.
Naja, der Karteian ist bei auch schon ordentlichem Kennschalldruck etwas kleiner, er sieht etwas Hifi-mäßiger aus, er ist rund und der Impedanzgang sieht beim Kartesian im Nutzbereich auch "sauberer" aus, als beim M5N8-80, wobei ich noch nicht weiß, ob sich das auch akustisch auswirkt.
Werde ich ja noch sehen, den M5N8-80 zu verwursten habe ich ja noch vor mir.
JFA hat meine ich den M5N mal vermessen und war höchst beeindruckt von den niedrigen THD und IMD des M5N.
Auch wenn er keine Demodulation hat: 0,22mH und der Kennschalldrcuk und die nedrigen erforderlichen Auslenkungen machen das bei einem sauber ausgelegten Magnetkreis auch entbehrlich.
Hier würde ich auf das Gezappel im IMP-Gang nicht allzu viel Wert legen.
Wegen des nicht so schönen Korbes: Ich würde den von hinten auf der Schallwand befestigen und vorne den Austritt mit einem Viertelstabfräser verrunden:
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Jau, der ist schon ziemlich gut, vor allem in Relation zum Preis. Er hat halt mit ein paar Resonanzen zu kämpfen, aber die wirken sich nicht negativ auf die Verzerrungen aus. Das Prinzip - leichte Membran, equal-length Schwingspule - habe ich dann auch erfolgreich abgek... kop... mich von inspirieren lassen bei eigenen Entwicklungen (aber eigentlich ist ja auch das schon alt). Man muss sich halt klar sein, dass das Potential eines solchen Treibers nur bei hoher Trennung - so ca. 400 Hz - voll ausgenutzt wird. Und der Tieftöner muss das natürlich auch mitmachen, also ordentlich Verschiebevolumen mitbringen. Praktisches Beispiel: 2x 22 cm in ventiliertem Gehäuse (BR-TML-Hybrid) mit jeweils +- 6 mm linearem Hub und doppelter Demodulation haben eher die weiße Fahne geschwenkt als der in der gleichen Box verbaute 15er Mitteltöner gebaut nach dem Prinzip, bei sogar tieferer Trennung (irgendwas knapp über 300 Hz, hat dafür etwas mehr Membranfläche gehabt).