Die Treiber sind von der Bezugsquelle super schnell gekommen, gestern habe ich um 10 Uhr angefangen und heute spielen die kleinsten Regalos zusammen mit dem 21 Zoll Sub.
ein paar Baubilder aus der Garagenwerkstatt und die erste Abstimmung, 0, 15, 30 und 45 Grad und zusätzlich die Hörplatzmessung:
Die Abstimmung kann natürlich, nach den ersten 20 Min entstanden, noch keine Endlösung sein, ... die Trennungen sind mit jeweils LR4 bei 160 und 2500 Hz eingestellt. Speziell die obere Trennung gefällt mir noch nicht, da werde ich noch tiefer gehen. Beim PHL und dem gleiche Hochtöner hatte ich ermittelt, dass der Hochtöner auch Trennungen von 1450 Hz verträgt, ohne großartig am Klirr anzusteigen. Da habe ich jede Menge Reserve, nach unten.
Zur Fertigungszeit noch ein paar Worte: insgesamt mal wieder sehr schnelle 4 Stunden, von der ersten Skizze bis zur fertigen Box, und zwischenzeitlich ne ganze Zeit warten, bis die Box durchgetrocknet ist. So eine Box entsteht an zwei Tagen, ... Die Abstimmung wiederum kann sich schon sehr viel länger ziehen.
29.04.2026, 17:08 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 29.04.2026, 17:15 von timo.)
habe eine Weile eine feinere Abstimmung gesucht und Schätzungsweise an die 100 schnelle Messungen gemacht bis es mir optisch gefallen hat, ... dann bin ich an den Hörplatz und habe eine Kontrollmessung gemacht, und es sieht gut aus, es ist die unterste helle Messung...
ich mache auf die Schnelle immer vier Messungen, unter 0, 15, 30 und 45 Grad, in einem Meter Entfernung, ... und stimme in der Regel die 15 bis 20 Grad neutral ab, das ergibt in der Regel am Hörplatz eine "gute" Kurve.
Dies sieht dann so aus:
Der Faital ist jeden Cent wert! beim Sicahochtöner weiß ich es, der passt in der Regel fast in jedes laute Konzept. Das kurze und kleine Waveguide macht eine kleine Einschnürung, die aber nicht weiter tragisch ist. Was mir hier besonders gut gefällt ist der absolut saubere Übergang bei 2 kHz mit LR4. (vorher 2,5kHz).
Eine passive Weiche wird dann aber trotzdem schwierig, dazu später mehr, denn dies möchte ich in jedem Fall probieren.
Dass es aktiv funktioniert sollte dies zeigen.
30.04.2026, 11:39 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 30.04.2026, 12:18 von timo.)
Mir geht es bei den ersten Messungen erst mal nur um die obere Trennung und um das grobe Abschätzen des abstrahlverhaltens.
Das ist ein Prototyp für ein Standboxpärchen.
Der Rest der Abstimmung passiert an der Standbox.
Gruß Timo
Das irre schnell kommt von Nebenjobs die ich während des Studiums gemacht habe, und zwar arbeite ich damals zeitweise als Feinmechaniker, aber auch 10 Jahre in einer Schreinerei. Als Ingenieur habe ich dort immer noch zeitweise gearbeitet.
Leider habe ich in meiner Garagenwerkstatt nicht die Werkzeuge von damals. Aber in Bezug auf die Schnelligkeit habe ich dies damals gelernt.
Der Chef meinte, "einfach zammer fort schaffe", im badischen bedeutet das, einfach jeden Schritt nach dem Anderen, bis alles fertig ist. Meine Werkstatt ist auch so ausgestattet, dass ich alle Handgriffe im Umkreis von 2 Metern erledigen kann, das macht schon extrem viel aus, was die Zeit angeht.
Die Box soll eine Abwandlung der No.1 werden, hier im Bild. Die Seitenbässe werden dieses mal die GF250 die ich schon hier habe, in 25 Liter BR. Die kleinen Regalos wurden als Prototypen genutzt, ob ab 200 Hz diese Chassis einigermaßen taugen, bevor ich in die Vollen gehe.
Bei der Standbox reden wir immerhin von rund 200 Euro Materialpreis. Bei nicht gefallen der Chassis werde ich das Ganze abbrechen, das sieht im Moment aber nicht so aus.
09.05.2026, 15:33 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 09.05.2026, 16:28 von timo.)
bei der entstehenden Standbox lief es heute schnell, da ich ein "altes" Boxengehäuse der No.2 nutzen möchte, habe ich in rund einer Stunde die Zurückrüstung gemacht und die jungfreulichen Schallwände aufgesetzt und verleimt. Die alten Treiberlein liegen auf der Seite und der Regalprototyp (Faital Sica) wird als Mittel- und Hochtonsektion des Dreiwegers genutzt. Auf der Seite des Gehäuses ist Platz für den G250 in 25 Liter BR, in einer 40 Hz Abstimmung:
und noch ein paar Werkstattbilder:
die Elektronik ist die gleiche wie im anderen Thread schon komuniziert, allerdings wird dann ein Stereosubwooferverstärker gebraucht. Da habe ich noch einen Vibelink von WIIM. Der fosi audio V3 mono wird dann wieder eingelagert.
Gruß Timo
und nach dem Abspannen und Bündigfräsen habe ich noch mit dem Bandschleifer grob drübergeschliffen, ...
Gestern, 16:30 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 16:35 von timo.)
Ich habe ein Frage speziell an die aktivfreaks von euch. Vielleicht bekomme ich meine Frage hier beantwortet. Und ich muss gestehen ich habe schon alle möglichen anderen Foren befragt.
Die elektronische Kette hatte ich als Bild angehängt.
Das MiniDSP ist per optisch oder per usb mit dem WiiM verbunden. Sowie ich verstehe ist usb technisch besser als optisch. Trotzdem tauchen immer wieder Meinungen im Netz auf, wo optisch anders und wärmer empfunden wird. Und auch teilweise dann das optische nehmen.
Gibt es Vor- und Nachteile der einen digitalen Verbindung zur anderen?
Speziell interessant wäre für mich die Latenz im System. Denn ich betreibe ein sub am analogen subausgang. Und da kommt die Latenz an.
Gestern, 18:38 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 18:39 von Kalle.)
(Gestern, 18:26)timo schrieb: Und nun ist die Frage. Ist zwischen WiiM Ultra und MiniDSP usb oder toslink besser?
Hallo Timo,
ich würde Toslink nehmen, eine potentenzielle Rauschquellle weniger.
Allerdings ist da zweimal eine Licht-Singnal-Verarbeitung drinnen, USB ist dageben rein galvanisch.
Wahrscheinlich hilft nur Probehören.
Dagegen spricht auch, der Ultra sollte an den "Arbeitsplatz" , das DSP in die Nähe der Amps und Boxen, spricht für Toslink. .
Ich würde, wenn du gleichzeitig den Sub-Ausgang des WiiM Ultra nutzen willst, den optischen Ausgang bevorzugen, da USB-Verbindungen meiner Erfahrung nach störanfällig sind und ich weiß nicht, wie es dann mit timing / Latenz der Ausgänge ist.
Latenz zwischen Sub und dem Rest musst du so oder so kompensieren (Phsischer Abstand + MiniDSP-Verarbeitungszeit). Kann mir aber vorstellen, dass die Latenz bei dem Optical stabiler ist (kann mich aber täuschen).
Klanglich wirst du wahrscheinlich keine Unterschiede feststellen, auch wenn die USB-Verbindung evt auf dem Papier die besseren Werte zeigt.
Daher würde ich 'optisch' als stabilere Lösung bevorzugen. Ist aber nur meine Meinung. Wahrscheinlich ist es egal (vorausgesetzt du hast beides probiert und beides läuft stabil).
aktuelll spielen beide Versionen, natürlich nicht zeitgleich,
USB spielte jetzt einige Tage und nun habe ich auf Toslink vor einigen Tagen umgestellt, ... und wieder zurück und wieder zurück, ...
Rein subjektiv merke ich KEINEN Unterschied, ... erstmal wollte ich wissen, ob es einen objektiven Unterschied gibt???
Der USB kann anscheindend deutlich höhere Auflösungen wobei der MiniDSP sowieso runtersetzt. Ich habe eine Latenz von über 60 ms beim Sub gemessen, wobei mein Audaphon zuvor 1,5 ms machte. Sehr interessant!!! Der Audaphon funktionierte mit dem digitalen Coaxausgang des Wiims eigentlich perfekt, wenn nicht der Einschaltknall gewesen wäre. zwischen Audaphon und MiniDSP gibt es auch keinen subjektiven Unterschied. Nur habe ich jetzt diesen Einschaltplopp nicht. also bleibt die miniDSP.
Die Software ist nicht selbsterklärend, viel zu überladen und auf meinem alten und kleinen Notebook auch ziemlich klein, lenovo X250, 12,5 Zoll IPS.
und trotzdem werde ich mich an miniDSP gewöhnen müssen, ... das Flex, was ich schon hatte, hatte ich wieder verkauft, weil aus irgend welchen Gründen die Programmierung mehrmals weg war, ... wenn ich dies jetzt feststellen sollte, fliegt das miniDSP wieder raus.
zum eigentlichen Thema, was bringt USB und was bringt Toslink? da ich sehr gut in der Messtechnik bestückt bin, wäre mir wichtig zu wissen, wo könnte man Unterschiede merken. In der Amplitude vermutlich nicht, oder doch? vielleicht im Klirr, wenn man absolut gleich misst? oder wo kann ich noch etwas sehen, wenn ich beide Versionen gegenüberstelle? Gibt es Tipps?
Gruß Timo
Hallo Timo,
über Toslink gehen die ganzen SPDIF-Daten, Mehr schmeißt das WIIM auch nicht heraus Das reicht satt und mehr kann das miniDSP auch nicht verarbeiten.
Ich habe mit meinem FLEX überhaupt keine Probleme ....... und es ist eines der ersten und selbst importiert, da die europäischen Händler erst Monate später liefern konnten. Vielleicht lag es am Notebook oder den berüchtigten 30cm davor .
Vielen Dank für den interessanten Bericht.
Gruß Kalle
Vor 11 Stunden(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 11 Stunden von timo.)
Hallo, ...
ich habe eine messtechnische Entscheidung getroffen zugunsten des Toslinks, ... die Latenz erhöht sich beim Einsatz des USB auf um die 65 ms, beim Toslink 3,5 ms und beim audaphon war es 1,5 ms. Das hat mich überrascht.
Ich habe zunächst eine sehr hohe auflösung beim USB gewählt, da hörte man direkt die Latenz zwischen Sub und Regalbox, als ich dann die Auflösungen auf Toslink gleich einstellte, kam obiges Ergebnis raus. Man kann die Latenz natürlich mittels delay korrigieren, da spielt es dann keine Rolle was amEnde dabei rauskommt, aber dadurch dass ich das Ganze am TV betreibe spielt das am Ende in die Lippensyncronität rein, ... also habe ich toslink gelassen.
Ich habe heute mindestens 100 bis 150 Messungen gemacht und versucht Unterschiede zu finden, aussichtslos, .... USB und Toslink sind gleich. Und da ich auch ältere Messungen zum Audaphon dagegenstelle, ist auch hier das Ergebnis offensichtlich gleich. Es spielen andere Themen wie die Auflösung des DSPs in die Gesamtperformance des Systems mit ein, ... mir war nur eben wichtig Digital in den DSP zu gehen, "normale" CD Qualität würde wahrscheinlich vollkommen ausreichen 16 bit und 48 kHz vielleicht??? ich habs jetzt bei 24 Bit und 48 kHz stehen. Mehr an Auflösung bringt nichts mehr. Zumindest für mich, objektiv.
und dass immer wieder davon gesprochen wird, dass der User dran Schuld wäre, wenn das System nicht geht, ist völliger Quatsch, denn wenn es mir passiert, passiert es auch anderen, und das hat etwas mit benutzerfreundlichkeit der Software zu tun. Und da ist MiniDSP deutlich schlechter als andere. In der Technik spricht man von PokaYoke, also so konzipieren, dass die Fehler NICHT gemacht werden.
Die Entscheidung ist getroffen, Toslink bleibt, ... Abstimmung der oberen und unteren Trennung ist auch gemacht, ... eine Interessante Geschichte dabei, dass es die 150 Hz und "1400" Hz geworden ist, ... in den Klirrmessungen bemerkt man leicht, dass der Hochtöner Probleme bekommt, aber ich habe mit 105 dB gemessen und da bleibt er noch sauber, immer noch weniger Klirr als der Sub. Und der hat sehr wenig Klirr, ist ein 21er, nicht cm!
eigentlich schreibe ich das Ganze im falschen Thread, aber die Thematik ist die Selbe, denn ich stimme mit der Elektronik aktuell die PHL Sicabox ab.
in sehr naher zukunft stehen da wieder die GF250/Faital/Sica in der vollaktiven Variante, ... Robau ist erledigt.
Aber mir waren die Vorarbeiten (zur No.3) sehr wichtig, zu wissen was der Hochtöner kann, und was das miniDSP kann, denn diese Themen waren für mich neu, der Rest war und ist Standard, und kenne ich gut.
Danke für die Mithilfe
ach so zu den Auflösungen wollte ich noch etwas schreiben, ...
maximal mögliche Auflösung am Wiim ist bei optisch 24 bit und 192 kHz, beim COAX digital das Gleiche, ...
Hallo Timo,
ich arbeite mit dem FLEX LTS, also mit symmetrischen analogen Ein- und Ausgängen und IcePower ASX2 Endstufen im BTL-Betrieb.
Das hat zu einem deutlich gestiegenen Fremdspannungsabstand geführt, laut technischen Daten um die 120db aller Geräte, und die räumliche Wiedergabe und die Klangfarben sind deutlich natürlicher. Allerdings habe ich aktiv eine Hornkombi ab 800 Hz laufen, die wie eine akustische Lupe wirken. Mit normalen HiFi-Lautsprechern wird man den Unterschied zu asymmetrischen Cinch-Verbindungen kaum heraushören ..... Aber bei Neuanschaffungen und mit Nutzung von preiswerten Profi-DSPs ist da noch Luft nach oben.
Viel Freude mit deinem Equipment!
Gruß Kalle
Vor 7 Stunden(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 7 Stunden von timo.)
(Vor 10 Stunden)Kalle schrieb: Hallo Timo,
ich arbeite mit dem FLEX LTS, also mit symmetrischen analogen Ein- und Ausgängen und IcePower ASX2 Endstufen im BTL-Betrieb.
Das hat zu einem deutlich gestiegenen Fremdspannungsabstand geführt, laut technischen Daten um die 120db aller Geräte, und die räumliche Wiedergabe und die Klangfarben sind deutlich natürlicher. Allerdings habe ich aktiv eine Hornkombi ab 800 Hz laufen, die wie eine akustische Lupe wirken. Mit normalen HiFi-Lautsprechern wird man den Unterschied zu asymmetrischen Cinch-Verbindungen kaum heraushören ..... Aber bei Neuanschaffungen und mit Nutzung von preiswerten Profi-DSPs ist da noch Luft nach oben.
Viel Freude mit deinem Equipment!
Gruß Kalle
schön dass du immer wieder das Gleiche schreiben musst, ich habe diesen Post mindestens drei mal in meinen Threads gelesen, und ungefähr weitere 10 mal in anderen Threads. Zuerst mal freue ich mich, dass du mit deinem System zufrieden bist.
Wir haben allerdings ein Verständigungsproblem, was ich immer wieder versuche, dir klar zu machen.
Denn ich lebe in einem Haus, was KEIN Studio ist. In diesen Räumlichkeiten, die akustisch behandelt sind, höre ich keine subjektiven Unterschiede von DSPs. ABER ich höre ganz andere Dinge, wenn 0,2-0,3 dB an einer wichtigen Stelle fehlen oder zu stark heraus kommen. Das sind Abstimmungen im Zehntelbereich. Das macht schon einen Unterschied ob ich auf der einen Couch, oder auf der anderen Couch sitze.
Die DSP Technologie hört man bei mir nicht heraus. Auch Bidjan war beim Karlsruher Treffen bei mir, und hat meine No.1 mit der Fir-Boxx neu abgestimmt. Das hat er wirklich gut abgestimmt. Aber trotzdem muss ich sagen, dass meine Abstimmung in halbaktiv nicht schlechter war. Denn am Ende hört man den Raum und nicht den DSP.
Eine kleine Analogie, ich fahre aktuell ein 330 PS Auto, und freue mich, dass es soviel Leistung hat. In Wirklichkeit hätte ein Fahrzeug mit 100 PS gereicht, und ich wäre nirgends langsamer ans Ziel gekommen, ... verstehst du mich jetzt? Von Katalogdaten kann sich niemand etwas kaufen.
Danke dir fürs mitdiskutieren.
ich habe fälschlicherweise diesen Post im anderen Thread gepostet. Hier gehört er rein:
die Dreiwege-Stand-Box (Name No.3) entsteht. Während der Mittagspause ist ein kleines Recyclingprojekt entstanden. Ich hatte die doppelten wie auch die einfachen Terminals. Für diesen Zweck habe ich einige Gebrauchte geschlachtet und habe dieses Dreiwegeterminal gemacht, ...
zu den restlichen Arbeiten an der Box, Einfräsen der Chassis und die Endmontage, werde ich vermutlich morgen dazu kommen.
Da es sich auch bei der Box um Recycling handelt, liegen die Kabel schon in der Box. Es müssen nur noch die Chassis eingefräst, befestigt und natürlich auch verlötet werden. Das sollte sich in maximal zwei Stunden ausgehen. Muss nur schauen, ob ich ein Zeitfenster von zwei Stunden finden werde.