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  Transistoren für BJT-F5
Geschrieben von: Frank4 - 04.12.2023, 19:18 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (6)

Hallo zusammen,

ich habe schon einige Erfahrung beim Bau mit Röhren, aber noch nie etwas mit Transistoren gemacht. Nun möchte ich das ändern und mir eine BJT-F5 mit den Platinen von Birger Maaß aufbauen. Dazu werden BC550C, BC560C, IRFP 240 und IRFP9240 benötigt. Für mich als Transen-Neuling haben sich einige Fragen ergeben, ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir weiterhelfen könntet:

Den Ruhestrom stellt man bei der F5 ja ein, sollten die Transistoren trotzdem selektiert sein? So wie ich das verstehe (sorry für meine Unwissenheit) braucht man fürs Selektieren richtig hohe Stückzahlen. Kann ich bereits selektierte Paare möglichst in EU kaufen? Vielleicht kann mir ja sogar jemand aus dem Forum weiterhelfen....

Wo kauft ihr generell Transistoren - beim gurgeln nach den Punkten oben habe ich mehrmals den Hinweis auf Fälschungen schlechter Qualität bei Reichelt gefunden. Sowas lässt sich natürlich nur schwer prüfen. Wie sind denn eure Erfahrungen?

Vielen Dank für eure Hilfe,
habt einen schönen Abend,
Frank

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  Class AB AMP nachträglich Überstrom sicher machen?
Geschrieben von: vita - 04.12.2023, 10:12 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (13)

Hallo,
ich hatte einen alten Trace Elliot GP7 SM300 (300W Bass-Amp vom Bekannten) repariert (einige Transistoren defekt und einen Bruch auf einer Leiterbahn, das wird die Todesursache für den ersten Tod gewesen sein) und beim Test an einem 15" (4 Ohm) hatten sich dann bei ordentlich Pegel wieder sämtliche Transistoren in die Kernschmelze begeben. Nach etwas recherche, scheint das Design grundsätzlich nicht so super zerstörungssicher zu sein. Ich nehme an der Reparaturversuch war eigentlich erfolgreich nur beim testen wars dann doch irgendwo zu viel.

Die Frage: lässt sich mit überschaubaren Aufwand die Schaltung etwas zerstörungssicherer machen?
[ATTACH=CONFIG]72604[/ATTACH]
In rot sieht man bereits eine nachträgliche Modifikation (von jemanden anderen, Widerstand ist ersichtlich nachträglich dazugelötet).
Das Service-Manual gäbe es noch zb hier: https://elektrotanya.com/trace-elliot_gp...nload.html falls nötig.
Der Ringkerntrafo ist primär mit T3.15A abgesichert und nach den Gleichrichter liegen ca +-70V an.

Bei meinem Test sind im Moment als ich noch etwas lauter drehte defekt gegagen: TR 11 und auf der +V Seite: 13,14,16 und auf der -V Seite: 5,6,7,15 und die Trafosicherung.
Den DC Offsset hatte ich zuvor geprüft, und ein 1kHz Sinus sah sauber aus (bringt das mehr Stabilität den quiescent current zu reduzieren, und zb lieber 0,5% THD zu haben statt 0,01%?)



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  Delgado Doce: Die "schlanke" Zwölf
Geschrieben von: NuSin - 03.12.2023, 21:05 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (104)

Zugegeben, gar so schlank ist sie mit 35cm Schallwandbreite dann auch wieder nicht. Aber sonst wird das mit dem 12" Chassis auch arg knapp auf der Schallwand.

Die Idee:
Mich reizt die Kombi 12" als Zweiwegerich durchaus, da sie noch einigermaßen handlich ist und dennoch mehr als nur erwachsen. Allerdings gefällt mir das sehr klassische Design vieler dieser Konstruktionen nicht. Da macht werde die HSB Little Watt, noch die gehypte Monitor#eins einen Unterschied. Menhir und Ephedra gehen da schon eher in die von mir angestrebte Richtung.

Die Bestückung:
12 Zöller gibt es ja wie Sand am Meer und man muss nicht zwingend hunderte Euros für einen Kartesian ausgeben. Ich habe mich beim TMT für das andere Ende der Preisskala entschieden und werde mit dem bekannten Thomann the box 12-280/8-A ins Rennen gehen. Das wird kein Tiefbassmonster, dafür aber mehr als bezahlbar.

Beim Hochton wage ich ein Experiment. Hier werde ich keinen Kompressionstreiber an einem fertigen Horn verwenden. Bei mir verstauben seit ein paar Jahren noch zwei Peerless DX25TG09-04 Kalottenhochtöner. Diese machen schon an einem "normalen" WG300 Waveguide eine sehr gute Figur und sind hier ab 1,2kHz einsetzbar. Ich will hier mit einem tiefen (selbst gestalteten) Waveguide noch etwas mehr rausholen, bei gleichzeitig deutlich stärkerer Bündelung. Das würde dann hoffentlich ganz gut zum Bündelungsverhalten des TMT passen. Und mehr noch: Der Spannungswirkungsgrad vom TMT (8 Ohm) und HT (4 Ohm) dürfte relativ ähnlich ausfallen. Ggf. kommt der Hochtöner komplett ohne Spannungsteiler aus. Klar muss man mit dem Pegel dann insgesamt etwas aufpassen. Ich frage mich aber schon, ob das nicht ein paar (eingebildete) Vorteile für das Einschwingverhalten hat, zumal der Hochtöner bis nahe seiner Resonanzfrequenz betrieben wird (man muss sich das ja schön reden...).

Die Bauweise:
Nun, es wird eine quaderförmige Box. Das ist einerseits langweilig und unspektakulär. Andererseits ist mir der Aufwand für eine weniger eckige Geometrie in dieser Größenordnung dann doch deutlich zu viel. Ich überlege nur, ob ich Schallwand und ggf. auch die Rückwand austauschbar gestalte. Die Entscheidung ist noch nicht getroffen.
Damit das Design nicht zu langweilig wird, integriere ich das Waveguide teilweise in die Front (CNC gefräst) und setze es als 3d gedrucktes Teil von hinten angeschraubt dann fort. Die Geometrie ist (wie so oft bei mir) nach Bauchgefühl konstruiert. Das ist bislang nie wirklich schief gegangen, mal schauen...

Den TMT von hinten zu verschrauben hatte ich auch kurz überlegt. Dann jedoch wieder verworfen. Aber wer weiß welche Blüten das Projekt noch so treiben wird.

Um aus den ~90 Litern etwas Tiefton zu holen, wird es eine Bassreflexkiste werden. Ich habe heute verschiedene Szenarien an Passivmembranen mit VituixCAD simuliert und kam da aber leider so gar nicht auf einen grünen Zweig. Aufwand zu Risiko eines Fehlschlags ist mir hier einfach zu groß.

Achso: Die Abmessungen insgesamt sind kein Zufall. Die Front wird (geplant) in Massivholz gehalten. Dazu will ich gängige Tischplatten als Material schlachten. Und die sind 80cm in der Breite, was dann wiederum die Höhe der Schallwand ist. Preiswerter kommt man nicht an das passende Material ran Wink


Die erste Idee zum Design schaut dann jetzt so aus:

[Bild: attachment.php?attachmentid=72596&d=1701616491]

Soweit zum Einstieg. Fragen und Ideen: Immer gerne!

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  Grundlegend richtiges Vorgehen beim einmessen, insbesondere mit miniDSP 2x4 HD
Geschrieben von: KwieKatze - 02.12.2023, 22:55 - Forum: Messungen - Antworten (27)

Hallo zusammen,


ich habe schon etwas Erfahrung in Lautsprecherentwicklung und Einmessung und kenne mich mit REW inzwischen ganz gut aus, stehe jedoch gerade mit meinen ersten aktiven FAST-Lautsprechern vor einem kleinen Rätsel. Versteht mich nicht falsch, es klingt gut und weitaus besser als meine vorherigen Hornlautsprecher. Meine Breitbänder (Tang Band W8-1772) empfinde ich jedoch als etwas lieblos und ich habe den Verdacht, dass ich sie eventuell zu stark beschnitten habe. Im Bass und im Bereich des Crossovers ist alles wunderbar, darüber hinaus ist es schwer zu beschreiben. Tonal spielen die Breitbänder verhältnismäßig neutral und es gibt eigentlich keinen Grund sich zu beklagen, mir klingt es zu jedoch irgendwie insbesondere in den Höhen zu glatt, vielleicht etwas stumpf und ich wünsche mir etwas mehr Effekthascherei oder vielleicht auch einfach nur noch mehr Räumlichkeit.

Was ich bis hierhin gemacht habe ist folgendes:

1: Einzelnen Subwoofer im Nahfeld 0 Grad gemessen und bis 300 Hz entzerrt (2 Filter generiert)
2: Einzelnen Breitbänder im Nahfeld 0 Grad gemessen und ab 300 Hz bis 20 kHz entzerrt (7 Filter generiert)
3: Subwoofer und Breitbänder getrennt in 1 Meter Entfernung 0 Grad gemessen und den Pegel des Breitbänders um 4 db reduziert, damit der Pegel des Gesamtsetups auf einer Höhe liegt
4: Delay gemessen und eingestellt
5: Crossover entsprechend sinnvoll gewählt (in meinem Fall 280 Hz), für den Subwoofer noch einen Cutoff-Filter bei 20 Hz gesetzt
6: Mit Dirac Live am Hörplatz mit 90 Grad eingemessen und dem Programm den Feinschliff überlassen

Hier einmal die beiden Nahfeldmessungen mit bereits im miniDSP 2x4 HD hinterlegten Equalizern und korrigierten Pegel, jedoch mit noch inaktiven Crossover. Das sieht meines Erachtens sehr solide aus.

[ATTACH=CONFIG]72570[/ATTACH]

Hier auch noch eine finale 90 Grad Messung mit Raumeinfluss (beide Lautsprecher getrennt und einmal zusammen), nachdem Dirac noch etwas am Frequenzgang herum gebogen hat:

[ATTACH=CONFIG]72571[/ATTACH]

Ich denke damit kann man grundsätzlich zufrieden sein (abgesehen von der 110 Hz Senke, die leider raumbedingt und ohne großen raumakustischen Aufwand nicht wegzukriegen ist, wenn ich aus meinem Wohnzimmer kein Tonstudio machen möchte).
Habe ich grundlegend etwas verkehrt gemacht? Das einzige, was ich mir vorstellen könnte, ist den Breitbänder noch einmal am Hörplatz statt im Nahfeld zu messen, die Messung zu fenstern und dann noch einmal anhand des ohne Raumfluss generierten Frequenzgangs einen Equalizer zu generieren :dont_know:


Liebe Grüße,
Carsten



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  Elektor Medium Power HEXFET
Geschrieben von: mechanic - 01.12.2023, 09:50 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (19)

Hat jemand dieses Ding mit IRF 540/9540 aus dem Dezember 1993 (exakt 30 Jahre her!) mal gebaut, gehört oder geschrottet ?

Ich habe vor Urzeiten mal Platinen gemacht und mit den Bauteilen zusammen eingelagert. Könnte man ja mal zusammenlöten. Gab es auch mit IGBT´s, die sind aber kaum noch zu kriegen ...

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  JBL L40 gebraucht gekauft - gar nichts stimmt :(
Geschrieben von: bilmes - 30.11.2023, 12:48 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (39)

Hab mir kürzlich ein Pärchen L40 ergattert (420 Euro) - äußerlich recht gut erhalten, mit originalen Chassis.

[ATTACH=CONFIG]72541[/ATTACH]

(Kein Originalbild - die liefere ich nach - meine sehen natürlich nicht mehr ganz so frisch aus nach 45 Jahren...)

Das sind die Lautsprecher die damals auch mein Vater besaß, die leider irgendwann das Zeitliche gesegnet haben und auf dumme Art abhanden gekommen sind. Sie waren eigentlich als Geburtstagsgeschenk für meinen großen Bruder gedacht - daraus wird aber wohl erstmal nix..

Die Teile sollen von der Lautsprecher Manufaktur Mannheim überholt worden sein - laut Aussage des Vorbesitzers wurden Tieftöner und Hochtöner überholt und geprüft. Die Tieftöner haben natürlich neue Sicken bekommen, zusätzlich soll wohl der Magnet nachmagnetisiert worden sein (wie eigentlich bei Alnico?) Was genau mit den Hochtönern gemacht wurde weiß ich nicht. Die Weiche sei noch nicht angepackt worden - hier sei ggf. noch Potenzial.

So, zuhause die ersten Testtöne angehört, schon ein Fehler im Hochtöner entdeckt. Also ging kein Weg an einer Q&D Messung vorbei... da taten sich dann Abgründe auf..

Gefenstert gemessen in 1m Abstand auf Achse des Hochtöners. Nicht pegelkalibriert, untereinander sind die beiden Messungen aber vergleichbar.
So, meine bescheidene Einschätzung, kann falsch sein, bitte um euren Expertenrat :dont_know:

[ATTACH=CONFIG]72540[/ATTACH]
A= grün
B= rot

  • Tieftöner mit ca. 2dB Pegelunterschied - hier stimmt wohl die Magnetfeldstärke nicht mehr überein
  • Beide Hochtöner mit unbedämpfter Resonanz bei 1,8 kHz - wurde wohl das Ferrofluid entfernt (oder durch eine äußerlich gleiche Variante ohne Ferrofluid ersetzt, falls es eine solche gibt (auf dem einen Hochtöner steht L110 drauf Confused)
  • Der eine Hochtöner könnte verpolt sein? Da bin ich mir aber noch nicht sicher. Das wäre dann mein erster Test, den mal umzupolen. Wobei ich nicht weiß, wenn es das wirklich ist, dann wird einem bei dem LS ebenfalls die Hochtönerresonanz um die Ohren fliegen..

Ich weiß dass man bei so alten LS mit allem rechnen muss. Aber die Überholung bei der Manufaktur sowie der ziemlich gute Zustand hatten mich beruhigt. Ehrlich gesagt frage ich mich ob die Manufaktur wusste was sie da macht - nachgemessen wurde scheinbar nicht, und auch nicht gelauscht?

Grüße! Ben



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  Hirnexkrement oder "Ob das funktioniert?" (Tiefbass aus ein paar 15er TMTs)
Geschrieben von: SonicSL - 28.11.2023, 12:14 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (50)

Ich kam per Zufall - "Das liegt schon so lange hier, gehört das wem?" - in den Besitz von einer Handvoll NoName 15er TMT.
Dann fiel mir ein, dass noch irgendwo ein 30er mit Doppelschwingspule aus einer ERGO rum lag, der bei Anschluss interessante Effekte produziert - eine Spule angeschlossen, läuft, andere Spule angeschlossen, läuft...beide angeschlossen, Stille. Beider gegeneinander verpolt angeschlossen, Schweigen im Walde.

Nun, da mein Hirn bei Leerlauf gerne unnützes produziert, befasste es sich immer mal wieder mit dem Geraffel, und eines Tages machte es "Klick" (ohrenbetäubend laut übrigens), und es reifte (wie guter Käse, nur ohne Schimmel), etwas heran.

Ich hab mich gefragt, ob es nicht möglich ist, den (mutmaßlichen) China-Kevlar-Imitaten irgendwie echt tieffrequentes zu entlocken.
Immer mal wieder...wie könnte das gehen?
Dann kognitiv mit dem 30er ERGO in Verbindung gebracht...hmmm...da muss doch was möglich sein.

Dann eines Tages ein Geistesblitz (oder doch nur Hirnfurz?).
Ich hab den ERGO seines Antriebs beraubt, war ja eh nicht zu gebrauchen.
Übrig blieb ein Alukorb samt wabbelweicher Pappe und noch weicherer Aufhängung und Zentrierung. Taugt das als "quasi PR"? Wenn ja, wie..?

Einige Wochen gingen ins Land, und ein paar Überlegungen später - Schei* drauf...Ausprobieren!
Ich habe die 4 TMTs in ein miserabel aber massiv anmutendes und luftdichtes Oktagon geschraubt...annähernd konisch nach innen ragend, um möglichst wenig Luftvolumen zu umschließen.
Am anderen Ende sitzt jetzt die 30er Membran ohne Zusatzgewicht - soll ja ohne Antrieb schwingen, angetrieben vom Hub der 4 TMTs, gekoppelt über vielleicht 2 Liter Volumen.

Nach erstem Probieren...geil...dat lööpt!

Bilder machen hab ich leider vergessen...bis auf eines. Folgt später...ist auf dem Handy...

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  Doppel Flop
Geschrieben von: High5 - 28.11.2023, 10:58 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (1)

Kommt doch die Zeit der Jahresrückblicke. Was war das gelungenste, denk- merkwürdigste Projekt des Jahres? Der grösste Flop?
Ich fang gleich mal an. Mit einem Doppel Flop.
Weil sie so schön sind und ich aus allem, was nach Horn aussieht, einen Lautsprecher bauen wollte, kaufte ich ein Paar grosse Muscheln.
[ATTACH=CONFIG]72528[/ATTACH]
Als HT Treiber orderte ich ein Paar 2/3" BMS, bezahlte beides und freute mich auf mein "letztes Projekt".
Erst als mein Geld beim Vertrieb ankam, bekam ich die Meldung: Lieferung in 13 Monaten... Huch, wie bitte. Wenigstens war man nach einem längeren Telefonat beim deutschen Vertrieb bereit, den Kauf zu stornieren, ich bekam das Geld zurück. (die 13 Monate waren eine Lüge, der Treiber ist gar nicht lieferbar) aber es wird sich ein Ersatz finden lassen, dachte ich.
Mit den Muschelhörner hatte ich noch mehr Pech. Das war (ein chinesischer) raffinierter Betrüger. Bis und mit Tracking Nummer sah alles ziemlich seriös aus. War aber alles erstunken und erlogen. Hier hatte ich das Glück, dass mir Ebay das Geld zurück erstattete.
Ich nahm das als Wink mit dem Phaseplug und kaufte bis dato keine Lautsprecher Teile mehr!
Thomas

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  12" zwei Wege Battle, Interesse?
Geschrieben von: NuSin - 27.11.2023, 10:02 - Forum: 2023 12" zwei Wege Battle - Antworten (150)

Auch wenn es bei mir noch genug andere Ideen zum Umsetzen gibt: Ich hätte Lust etwas größeres zu basteln als die bisherigen Regalboxen. Und ein Battle wäre da eine deutliche Motivationssteigerung.

Hätte da jemand Lust zu? Mit der Little Watt von HSB gibt es ja bereits eine amtliche Vorlage in drei Generationen. Und die gehypte monitor 1 von Snakeoil audio scheint ja auch einen Nerv zu treffen.

Mein gedankliches Konstrukt sähe völlig anders aus. Das muss aber nicht gut sein Big Grin


Die Regeln würde ich einfach halten:

Es muss ein Zweiwege System sein und es muss ein 12" Chassis beteiligt sein. Da gibts ja vom 60€ Thomann oder Redcatt bis zum >300€ Chassis aus dem PA Bereich reichlich Auswahl. Beim Hochton braucht es wohl etwas tief ankoppelbares. Ob das ein Kompressionstreiber mit Horn, ein Breiti oder ein BMR tun, gilt es dann herauszufinden.

Ob aktiv oder passiv beschaltet, wäre mir egal. Kreativ darf es gerne sein.

Hätte jemand Lust mitzumachen?

Viele Grüße Sebastian

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  ChlangFun6
Geschrieben von: Chlang - 26.11.2023, 21:00 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (38)

Hallo Kollegen,

irgendwie ist die Zeit reif, dass ich wieder mal was unkorrektes mache - so wie früher halt (nur vielleicht mit ein bisschen mehr Wissen und technischer Unterstützung).

Wie gegebenenfalls einige von euch z.B. an dem Thread zu Onken gemerkt haben, schleiche ich seit einiger Zeit um vier Wavecor 17er mit dem prosaischen Namen WF182BD04 herum, die ich hier liegen habe und die zu schade zum Vergammeln sind. Vier 17er mit schönen Papiermembranen könnten schon ein bisschen Krach machen und nach der nicht vollendeten ChlangFun3 und der dann komplett anders gestalteten ChlangFun5 will ich das Gehäuseprinzip einer sich gleichmäßig erweiternden TML oder eben eines gleichmäßig erweiternden "Horns" endlich mal verwirklichen.
Und wieso ist das jetzt unkorrekt? Weil ich einfach wie früher aus dem Bauch raus mit dem Gehäuse angefangen habe: 20 cm Innenbreite, 120 cm Höhe und mit 40 cm nicht zu tief.

[ATTACH=CONFIG]72503[/ATTACH]
Gehäusezkizze ChlangFun6

Jetzt kommt auch ein bisschen technische Unterstützung ins Spiel: Die Maße (halbe Fläche für ein Chassis) und die Chassis-Parameter habe ich dann in LA-Transmissionline eingegeben und geschaut, was bei Einsatz von reichlich viel Dämpfung(smaterial) herauskommen könnte...

[ATTACH=CONFIG]72504[/ATTACH]
LA-Transmissionline-Simu

Da das mit knapp unter 50 Hz untere Grenzfrequenz und ordentlich Schalldruck im Bass recht gut aussieht, bin ich gewillt, ein Testgehäuse aufzubauen. Die Welligkeiten im weiteren Schalldruckverlauf werden erstmal ignoriert und man muss sehen (und hören), was nach Bedämpfung und dem Einbau von 2 Chassis an unterschiedlichen Positionen davon übrig bleibt.

Und jetzt drückt mir die Daumen, dass ich es bald mal in den Baumarkt schaffe... :built:

Grüße
Chlang



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