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  Tontechnischen und Lautsprecher in Wolfenbüttel
Geschrieben von: micro1 - 10.12.2016, 20:05 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (2)

Hallo ,

Ich wohne in Wolfenbüttel und beschäftige mich seit vielen Jahren mit dem Bau von Lautsprechern und Verstärkern. Früher habe ich ganze Mischpulte selber gebaut. Ich bastle im Moment viel an Mikrofonen und tontechnischen Geräten herum.

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  Druckausgleich bei geschlossenen Lautsprechergehäusen
Geschrieben von: Darakon - 10.12.2016, 14:09 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (76)

Hallo,


Der gedanklich Ansatz:
Wenn sich die Temperatur / Luftfeuchtigkeit im Hörraum ändert, innerhalb des Lautsprechers aber annährend gleich bleibt, könnte der Luftdruck innen und außen unterschiedlich sein und die Membran somit nicht in der "Nulllage".

Daher die Frage:
Ist es sinnvoll, bei geschlossenen Lautsprechergehäusen ein winzig kleines Loch rein zu bohren (d=1mm), um einen Druckausgleich zu erzielen?


Ist das totaler Unsinn? Würde das kleine Loch zu akustischen Nachteilen führen? Ist der Druckunterschied doch nicht da oder zu vernachlässigen?

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  Hallo DIY-HiFI-Freunde
Geschrieben von: -=sepp=- - 10.12.2016, 14:02 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

Hallo DIY-HiFI-Freunde,

endlich habe ich es geschafft mich bei euch anzumelden, bin ich doch schon des öfteren über eure Seite gestolpert. :-)
Meine Themen sind Lautsprecher-Selbstbau, inklusive Simulation und Konstruktion. Ich mag es einfach, sich etwas auszudenken,
zu konstruieren und dann zu gestalten. Das Beste ist es aber, das Ergebnis genießen zu können!!!
Ach so, vom Hause aus bin ich Elektroniker- werde also auch dort das eine oder andere Thema aufgreifen.

Fränkische Grüße bis dahin...

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  Accuton C90-6-079 - Ein spleeniger Spezialist!
Geschrieben von: Christoph Gebhard - 10.12.2016, 11:55 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (77)

Moin Gemeinde,

angefangen hat alles mit dem Wunsch nach einem tiefer zu trennenden Mitteltöner für meine Kellerbox.

Der Grund liegt darin, dass sich im Übergangsbereich bei 550Hz mehrere kleine Probleme aufsummieren. Die 75er-Mitteltonkalotte schwingt dort aufgrund der unsauber designten Volumenankopplung verzögert aus. Der Scan Speak hat dort auch einen Zacken im Frequenzgang und das Bassreflexrohr hat dort seine Längsresonanz. Zudem senken tiefe Trennungen die Intermodulationsverzerrungen. Die liegen - wie man hier sehen kann - unterhalb der Trennung zwischen Mittel- und Tieftöner am höchsten:
[Bild: picture.php?albumid=1230&pictureid=29049]

Alle Probleme könnte man mit einer Trennung zwischen 250Hz und 400Hz aus der Welt schaffen. Das geht natürlich nur mit einem Konuschassis. In Frage kam für mich nur eine Hartmembran, am besten ein reiner Mitteltonspezialist mit klirrarmen Antrieb. Übrig blieben dann eigentlich nur noch der Eton 3-Zöller und die Accuton 5-Zöller.

Die Wahl fiel dann auf die Accutons, da bewährt und passend zum Hochtöner. Accuton hat drei Modelle im Angebot. Zwei Old-School-Modelle mit Ferritmagnet und "Dämpfungsohren" auf der Membran (C90-6-078 und C90-6-079) und eine moderne Konstruktion mit Neodym und ohne "Ohren" (C90-6-726). Die Wahl fiel auf den 079, der auf dem Papier eigentlich die schlechteste Wahl ist. Aber mein Händler Speaker Heaven hat alle schon getestet und der 079 soll klanglich der Beste sein.

Vom 078 unterscheidet er sich hauptsächlich wegen der Sicke. Der 079 hat eine inverse und dünnere Gewebesicke. Dies sorgt vor allem dafür, dass die Dämpfung geringer ist. Aber die Membran wird wohl auch weniger geführt, weil der Hersteller beim 079 noch Ferrofluid in den Antrieb integriert hat. Bedenken, dass das Ferrofluid Spielfreude kostet, habe ich nicht. Die Hochtöner von Accuton haben auch Ferrofluid und klingen alles andere als lahm Wink

Die eigentlich attraktivste - wenn auch teuerste - Konstruktion, der moderne C90-6-726 verzichtet auf die Dämpfungsohren. Dadurch buckelt der Frequenzgang hartmembrantypisch außerhalb des Übertragungsbereichs stark auf und schwingt verzögert aus. Das machen die Exemplare mit den "Ohren" nicht. Jetzt stellt sich natürlich Frage wie und ob das Einfluß auf den "Klang" haben kann, wenn man vorher filtert. Meine Vermutung ist, dass die Resonanz über IMD in den Übertragungsbereich streut. Ich hab das messtechnisch auch schon mal an einem anderen Chassis nachgewiesen.

Das ist aber nur eine Vermutung. Ausschlaggebend war die Empfehlung von Speaker Heaven auf die besser klingende Konstruktion mit "Ohren" zu setzen. Am Rande dazu: Die viereckigen Körbe werden nicht mehr produziert. Wenn die Reserven im Lager verbaut sind, wird Accuton diese Serie nicht mehr produzieren. Einige Liebhaber der "Ohren"-Chassis hoffen deswegen wohl auch auf eine Neodym-Variante mit Ohren.

Nun aber zum 079. Wenn man sich das Datenblatt genau anschaut, entdeckt man eine Resonanz um 800Hz. Diese Resonanz entsteht in der Polkernbohrung. Dass die Resonanz einer Polkernbohrung so stark durchschlägt ist sicher ungewöhnlich, zeigt aber auch wie sensibel die Konstruktion ist. Wenn sie ähnlich sensibel mit dem Musiksignal umgeht, kann das sicher nicht verkehrt sein Wink

Interessant ist: Wenn man die Polkernbohrung verschließt, ist diese Problemstelle weitestgehend verschwunden, aber die Resonanzfrequenz steigt an und die Nachgiebigkeit der Aufhängung sinkt im gleichen Maße. Das kann man gut bei Sinustönen erkennen. Der Membranhub bei beispielsweise 20Hz scheint sich um mehr als Hälfte zu reduzieren, wenn man das Loch zu macht. Das ist auch leicht zu erklären. Durch das Ferrofluid gibt es keine Verbindung zwischen dem Luftpolster hinter der Zentriespinne (die übrigens zur Belüftung an einer Stelle "gelocht" ist) und der Luft im Magnetinneren. Wenn man die Polkernbohrung abdichtet, verschließt man den Teil der Membran, die innerhalb der Schwingspule liegt, in ein kleines geschlossenes Volumen, ähnlich eines rückseitig geschlossenen Mitteltöners.

In diesem Thread soll es nun darum gehen, wie man mit dieser Polkernbohrung umgeht (freilassen, bedämpfen (wo und womit?), verschließen) und den bestmöglichen Kompromiß zu finden. Ich wollte verschiedene Möglichkeiten messtechnisch testen (Amplitude, Klirr, Ausschwingen, IMD, Impedanz). Für Vorschläge bin ich natürlich noch offen.

Das Chassis hängt im Moment in einer etwa 2,5 Liter großen Testkiste. Diese wird - später ergänzt durch den C25-6-012 - vor mein H-Dipol gehangen. Danach wird entschieden, ob ich den Mitteltöner in meine Kellerbox integriere oder ob ich eine Linienlösung im Bass realisiere, die bei mir im Keller die raumbedingten Auslöschungen im Grundton reduziert.

Hier schon ein Foto vom Chassis rückseitig in der Testschallwand, wo man Dämpfungsohren, Gewebesicke und Polkernbohrung gut erkennen kann:
[Bild: picture.php?albumid=48&pictureid=29236]

Weitere Bilder folgen. Messungen sowieso.

Gruß, Christoph

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  Foren/Threads auf gelesen stellen
Geschrieben von: NormalZeit - 09.12.2016, 15:54 - Forum: Vorschläge, Feedback und Fehler - Antworten (2)

Ich finde nirgends einen Button, um alle Foren/Threads auf gelesen umstellen zu können. Vielleicht bin ich auch zu alt oder zu blind.

Immer wenn ich "Neue Beiträge" aufrufe, kommen auch die Alten mit hoch.

Gibt es Hilfe?

Besten Dank und viele Grüße

NormalZeit

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  1. LS-Projekt, aktiver Dipol
Geschrieben von: ToP3 - 09.12.2016, 13:36 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (5)

Moin zusammen,

mein erstes LS-Projekt, der Nachbau des "HifiAkademie Dipol", ist in Betrieb.
Bestückung bei mir je Seite 2 A&D-Audio R1524 und der Breitbänder TangBand W8-1772.
Die Holzzuschnitte kommen von DaBenMo (dank an Oli/hoschibill für den Tipp).
Die Oberfläche wurde mit Hornbach Hybridlack und der zugehörigen Grundierung gerollt.
Die Frequenzweiche wurde von Dr. Brüggemann in Acourate realisiert.

Die Kette davor besteht aus:
- Audio-PC (DIY) mit JRiver
- RME Fireface UC
- HifiAkademie 4.Kanalendstufe (2x400W/2x250W)

Ich bin kein großer "Klangbeschreiber", aber soviel sei gesagt:
Für mich ist es "langzeittauglicher" geworden,
die Instrumente sind gut ortbar und der Bass fühlbar ...

Und so sieht es aus:
[Bild: dsc02101hjj0b.jpg]
[Bild: dsc02592ivqnj.jpg]
[Bild: dsc02593jsr86.jpg]

Grüsse, Udo

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  Neu hier
Geschrieben von: labrenner - 09.12.2016, 10:46 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

Hallo ,

Ich möchte mich kurz vorstellen,
Ich bin Architekt und suche zum Büroausgleich immer wieder ambitionierte handwerkliche Tätigkeiten.
Boxen hab ich schon in meiner Jugend gebaut, ebenfalls einen schönen Röhrenamp als Eigenentwicklung für Gitarre.
Mein momentanes Projekt ist eine heimtaugliche kleine PA zur Instrumentenverstärkung.
Auch hierzu erhoffe ich mir Antworten zu finden.

viele Grüße aus Stuttgart

Lukas

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  Hallo aus Freiburg
Geschrieben von: DCDK - 09.12.2016, 10:27 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (2)

Hallo,

mein Name ist David und ich wohne in Freiburg im Breisgau. Beruflich produziere ich Werbefilme sowie Imagefilme und betreibe einen Online Store für professionelles Filmequipment.

Zum Lautsprecherbau kam ich vor über 10 Jahren, als ich nach dem Abi viel Zeit hatte um mein erspartes Geld für Schallplatten auszugeben. Da die finanziellen Mittel für eine ordentliche HiFi Anlage fehlten und ich sowieso gerne bastle, beschloss ich, mit einem Freund, der deutlich mehr Fachwissen im Bereich Elektronik hat, Lautsprecher und Verstärker selber zu bauen (einen Schallplattenspieler wollten wir auch bauen, der kam aber nie über den Phototypenstatus hinaus). Zuerst habe ich Needles gebaut, kurze Zeit später kamen (vom Hornklang begeistert) die Jericho Hörner mit Fostex 206E.

Nun sollen endlich neue Lautsprecher und eventuell auch Verstärker her (vermutlich Menhir oder Menhir Clone), weswegen ich mich hier im Forum registriere :)

Falls jemand in Freiburg wohnt oder vorbei kommt, gerne bei mir melden.

Viele Grüße
David

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  Tang band ???
Geschrieben von: Klitcommander - 08.12.2016, 17:10 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (9)

Hi liebe Gemeinde

Habe vor kurzem in der Bucht 2 Treiber erstanden, tippe auf den Typ w4-655SA oder w4-655SH! Leider kein Typenschild oder ähnliches vorhanden! Was mögen das für Geräte sein? Besteht die Chance mittels messen der tsp's zu ermitteln welcher der 2 Typen es sein kann? Es ist auch eine Nummer aufgeprägt, vielleicht weiß ja jemand etwas damit anzufangen...



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  DSP für Stereo-Aktivierung
Geschrieben von: Kalle - 08.12.2016, 09:34 - Forum: Weichenfragen - Antworten (33)

Moin!
Ich habe dieses Thema bewußt hier eingebracht, weil es mir um fertige plug-and-play-Lösungen geht. Ich habe keinerlei Lust Gerätefetzen aus China ohne jeden Support zusammenszuschustern und ein Informatikstudium dranzuhängen. Mir geht es um Erfahrungsaustausch, Marktübersicht, Bedienungsmöglichkeiten und -freundlichkeit, Empfehlungen und natürlich Wohlklang.Smile.
Seit vielen Jahren betreibe ich ein aktives analoges abgespecktes Studiomonitorsystem, hier besteht für mich keinerlei HandlungsbedarBig Grinf, hier ist aktiv die deutlich bessere Lösung im Vergleich zu passiver Weichen.
Für Eigenentwicklungen, zur Zeit spiele ich mit Hochwirkungsgrad-Zweiwegsystemen, habe ich mir nach dem UMIK-1 ein MiniDSP2x4"boxed"Smile angeschafft. Die Bedienungsführung ist vorbildlich, die Auflösung im Höhenbereich eher enttäuschend. Passive Trennung funktioniert hier bis jetzt deutlich besser. D.h. ich suche einen Nachfolger für dieses Einsteigersystem.
Zu unserem Hörkreis gehört ein PA-Betreiber, seine Empfehlungen jenseits der 1000€ Grenze sprengen meinen Hobbybudget. Beim K+T Event habe ich den Hypex DSP-Plateamp gehörtSad, im Hochtonbereich hören sie sich so gut Confused an wie meine miniDSP vor meinem Horn an, nein Danke. Die Module der Hifi-Akademi kenne ich seit Jahren, sie sind mir hier zu unflexibel und zu teuer. Ebenso sind die interessanten Sitronikprodukte etwas teuer.

Hier eine kleine Liste von Geräten, die für mich interessant wären.

Von http://www.oaudio.de/ mit sehr guten Support durch den Vertrieb:

miniDSP2x4 (120€) 24/48
miniDSP HD 2x4 (250€) 24/96
mini DSP DRRC24 (650€) Dirac LiveCool

Die ältesten und weit verbreitesten und auch schon gepimpten Veteranen werden von vielen immer noch empfohlen.

Behringer DCX2496 UlTradrive pro auch mit digitalem Eingang (300€)
Behringer DCX2496LE Ultradrive (220€)

Ähnliches von der Konkurrenz, Selbsteinmessung mit MessMikrofon ( ab 85€)möglich

DBX DriveRack PA2 (410€)


Mit welchen Geräten habt ihr Erfahrungen gemacht und wie bzw. wo habt ihr sie im Einsatz?
Welche Geräte habt ihr auf "eurer" Liste?
Was könnt ihr empfehlen?

Gruß Kalle

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