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  Ein weiterer Neuling
Geschrieben von: Kwiz - 25.02.2018, 12:39 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

Hallo liebe Forengemeinde,

mein Name ist Christian, bin 21 Jahre jung und gelernter Elektroniker für Geräte und Systeme.

Da ich nun als IT Administrator angestellt bin, fehlt mir die Elektronik doch sehr und ich hoffe bei euch einige interessante Projekte für den Freizeitspaß zu finden.

Mein momentanes Setup besteht aus Harbeth SHL5+ und einem Cambrigde CXA 80.
Da kaufen ja jeder kann, möchte ich den Sprung ins DIY Hifi wagen!

Ein schönes Restwochende wünsche ich!

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  taxi-race am 10.03. in wien
Geschrieben von: herr_der_ringe - 24.02.2018, 22:40 - Forum: sonstige Veranstaltungen - Antworten (34)

hallo zusammen,
"taxen" oder "discos" haben einige von uns schon einmal gehört, meist jedoch zeitlich versetzt und in anderer umgebung - nur der direkte vergleich...


bei unserem letzten vergleichshören hatten wir in unserer wiener community aus einer laune heraus die idee geboren, die bei bei uns vorhandenen zweiweger mit waveguide gegeneinander probezuhören. es sollen dahei lautsprecher miteinander vergleichen, welche konzeptionell und optisch an das original der little yellow cab angelehnt sind. der hieraus entstandene name: taxi-race (...zwangsläufig-naheliegend).
nachdem wir uns auch endlich auf einen termin einigen konnten...


...vordergründig gehts also um den vergleich der little yellow cab mit der disco-m, weiter steht noch ralfs abwandlung der disco-m mit einem anderen hochtöner zur verfügung. je nach dem werden wir bis dahin vielleicht noch ein oder zwei weitere monitore derselben kathegorie organisiert bekommen.

es ist vorgesehen, die LS zueinander auszupegeln und ohne zeitvezögerung direkt umschalten zu können.


worum geht es?
es soll:
- ein entspannter nachmittag werden, an welchem musikhören im vordergrund steht
- vorzüge oder patzer der einzelnen konzepte herausgearbeitet werden
- keinen! "sieger" geben, sondern jeder LS soll individuell beurteilt werden
- keine! religionsähnliche verdammung eines bestimmten LS stattfinden, sondern eine objektive beurteilung

daher würden wir daher auch noch gerne zwei bis drei uns fremde personen zu diesem vergleich mit einladen, um eine grössere objektivität gewährleisten zu können. wer zeit und interesse hat, möge uns dies bitte im thread mitteilen.
(wer unschlüssig ist: wien ist immer eine reise wert)


zeit und ort: samstag, 10.3.2018 hier in wien.


zum taxi-race wird je nach zeit und verfügbarkeit in einem zweiten raum auch ein hören von monitorähnlichen kleinlautsprecher mit optimiertem abstrahlverhalten stattfinden.
in welchem raum wir die dxt-mon mitspielen lassen, sind wir uns selbst noch nicht sicher.

es ist derzeit nicht geplant, klein-LS und taxen direkt miteinander zuvergleichen. dies ist zu fortgeschrittener stunde jedoch, sofern die ohren noch mitspielen und nicht bereits völlig "zu" sind, als option anzusehen.


ps: ich habe mir länger überlegt, ob ich diese veranstaltung überhaupt öffentlich machen sollte. so ganz unbelastet ist das thema ja nicht. andererseits ist auch der sache nicht gedient, die LYC einfach zu negieren.
auch werde ich diese veranstaltung morgen im nachbarforum ankündigen, da wir wiener uns primär im dortigen stammtischbereich untereinander austauschen.

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  Übersicht Mittel-Hochton-Hörner
Geschrieben von: Kaspie - 24.02.2018, 18:49 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (29)

Hallo zusammen,
zu Kalles Thema

Zitat:Übersicht Mittel- und Hochtontreiber
gehören jetzt auch die Hörner. Um hier die Vorschläge etwas im Rahmen zu halten, würde ich diese auf FU 800Hz setzen, das es auch zu kaufen gibt.

Als gutes Beispiel hierfür ist das schon oft erwähnte Monacor MRH-200 genannt.
https://www.monacor.de/produkte/componen...r/mrh-200/
Die Minimale untere Frequenz ist zwar mit 1 KHZ angegeben
Wenn ich aber grob nachkalkuliere und die Frequenzschriebe anschaue, passen auch 800Hz.
Ich habe für die Abschätzung mal eine kleine Liste aufgestellt.
[Bild: picture.php?albumid=1387&pictureid=33316]
Das sollte grob passenSmile

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  Eigener Doppelblindtest
Geschrieben von: fosti - 24.02.2018, 08:22 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (11)

So,

habe eine fleißige und fähige Studentin, die mir gerade für Matlab eine GUI programmiert, wo ich ein Musikstück auswählen kann und die Anzahl der Wiederholungen. Desweitern soll das Programm zwischen zwei Filtereinstellungen eines Xilica XP4080 zufällig toggeln können (hätte das auch gerne mit dem günstigeren miniDSP gemacht, allerdings hat der Support verneint, dass das ginge....). Das Programm merkt sich, welches Filter-Setup eingestellt wurde und der Hörer kann notieren und hinterher vergleichen was ihm besser gefallen hat und eine Korrelation überprüfen....

Ich bin gespannt!

:prost:

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  Und noch ein neuer
Geschrieben von: bingo1337 - 23.02.2018, 23:51 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (2)

Hallo allerseits,

ich interessiere mich für allerlei im DIY Bereich. Angefangen mit einer E-Gitarre und 4x12 er Boxen, über Röhren- und Bändchenmikrofone (Im Kit Format) bin ich momentan bei meinem Steckenpferd, dem Lautsprecherbau angekommen. Das Thema finde ich bisher am spannendsten und werde noch einige Tage und Nächte damit verbringen. Daher auch meine Anmeldung in diesem Forum :-) Habe so einige coole Selbstbauprojekte entdeckt.

Was mir noch fehlt sind eigene Verstärker und ein DSP samt AD/DA Wandler. Hoffe ich kann mir hier einiges anlesen und mit euch austauschen :-)

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  Hilfe! - CB Subwoofer 60L
Geschrieben von: valespa46 - 23.02.2018, 16:21 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (98)

Ich möchte zur Unterstützung meiner Scamo15 einen geschlossenen Sub bauen. Er wird zu 75% für Musik verwendet und 25% Heimkino.

Ich könnte so bis 60Liter (zzgl.ca.10L für das Aktivmodul) gehen.Außenmaße max. 46x46x50cm (BxTxH) - kleiner wäre auch gut. Der Sub muss nicht wahnsinnige Pegel können aber runter spielen bis ca. 35/37Hz wären schon gut.

Er soll knackig und staubtrocken klingen (ich weiß das da auch der Raum immer noch eine Rolle spielt). Geht so etwas rein als CB oder muss es GHP sein?
Ich bin da technisch - ehrlich gesagt - nicht so bewandert. Bin Holzwurm - entwickeln, berechnen etc. ist nicht so meins.

Als Chassis habe ich mir schon ein Paar Kandidaten ausgesucht die laut meiner 'Recherche' gut in CB gehen sollen. Als da wären:

Scan Speak 26W4534G00 (4Ohm) /26W8534G00 (8Ohm)
Monacor SPH 250 KE
Eminence LAB 12

Laufen soll das ganze mit einem Aktivmodul von Teufel, welches Thomas - hier aus dem Forum - gerade durchgemessen hat. Siehe: Kann mir jemand ein Subwoofer Aktivmodul messen?

Da der Raum ja wohl auch eine große Rolle spielt, habe ich mal eine Zeichnung und ein Foto (wofür mein Sohnemann seine 'Pfefferkörner' unterbrechen musste Big Grin) von dem Raum mit angefügt.
Und Nein - ich kann den Sub leider nicht aus der Ecke nehmen. Wiederrum kann man sich diese Aufstellung ja evtl. für noch weiteren 'Tiefgang' zunutze machen?!?

Der Raum ist 5,86m lang 4,66m tief (Abhörrichtung) und 2,75m hoch.
Mitte Sub sind ca. 85cm aus der Raumecke raus. Die Scamo15 haben zueinander einen Abstand von exakt 3,0m. Abhörabstand ca. 4,1m.

Gibt es da irgendwie Probleme mit 'speziellen' Moden? Passt das mit dem Modul und der Bassanhebung zusammen? Kann man sich das irgendwie zunutze machen?

Fragen über Fragen - und eigentlich keinen Plan Big Grin

Habt ihr Vorschläge und Tips für mich? Wie gesagt - entwickeln kann ich nicht. Aber bauen Rolleyes
Ich bin gespannt was sich da so machen lässt Big Grin:built:

VG Mathias



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  Sicken wieder hübsch schwarz machen?
Geschrieben von: Sathim - 23.02.2018, 16:11 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (9)

Hallo zusammen,

Hat jemand vorhin eine Idee oder einen Tipp was ich zur Pflege von Gummisicken einsetzen kann?

Die vor einer Weile gebraucht gekauften Scan Speak waren ganz schön versifft,
Nach einer sehr vorsichtigen Reinigung sind die Sicken und aber ganz schön grau und teilweise auch fleckig...

Gruß
Sathim

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  4in2 AMP-Umschalter mit Arduino
Geschrieben von: EoA - 23.02.2018, 14:31 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (16)

Hallo,
dann will ich mal mein erstes Posting machen....

Ich habe in meiner Bastelbude oft bis zu 4 (leider manchmal mehr) Verstärker/Receiver stehen. Teils zu sammeln, teils zum ausprobieren.

Für ein anderes Projekt habe ich den Arduino Nano entdeckt und passende Relais waren für einen Umschalter auch schnell in china gefunden. ein OLED Display soll das ganze abrunden.

Hier der Versuchsaufbau:

[Bild: IMG_0214.jpg]

[Bild: IMG_0215.jpg]


Ich möchte später am Gehäuse nur drei Schalter/Taster und das Display haben. Keine LED und kein schnickschnack.

Es gibt also einen Taster für "vor" und einen Taster für "zurück" um die Amps umzuschalten. Der dritte Schalter (rastender Taster) schaltet zwischen Lautsprecher-Ausgang 1 und 2 um.

Hier mal das Schaltbild:
[Bild: LS-_Umsch4in2.png]

Zum Code für den Arduino später mehr.

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  Übersicht Mittel- und Hochtontreiber
Geschrieben von: Kalle - 23.02.2018, 09:06 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (12)

Moin,
Hier ist ein netter konstruktiver Faden über Mittel- und Hochtonhörner in üblichen BaumaßenWink
https://www.diy-hifi-forum.eu/forum/show...hp?t=16823
bei dem einiges auf den Bildschirm gebracht wurde, was ich noch nicht kannte. Deshalb finde ich interessant mal einen Überblick über Horntreiber anzuregen.
Diese Technik entstand zusammen mit der Entwickelung des Tonfilms, erst später kam die Beschallung von Konzerten (auch mit "elektronischen" Instrumenten) dazu.
Üblich sind heute neben Konushornlautsprechern, Kalotten und Ringmembranen auch kombiniert.

Konuslautsprecher
Nicht nur im uraltem Klinger als Bauvorschlag findet man Mitteltonhörner mit Konuslautsprechern in der Kinobeschallung wieder. JBL bietet für Kinos heuer eher primitive Technik an.....
15 Zoll Bässe mit einfachem Antrieb und Blechkorb,
ein Mitteltöner als Nachfolger des bekannten JBL 2105 (Siehe JBL 4312) treibt ein oder zwei Hörner an.
Erst als Hochtontreiber findet man übliche PA Technik siehe JBL 3731
https://www.audiopro.de/de/3335.html
Im Bereich PA-Technik hat die Firma Limmer ein sehr großes Angebot an Konusvorsatzhörner auch mit Phaseplug bis in den 15 Zollbereich im Angebot.
https://www.limmerhorns.de/
Neuerdings findet man auch die kleinen feinen 2 und 3 Zoll Breitbänder als Treiber vor 2 Zoll-PA-Hörnern, siehe HAVOFAST.

Treiberabmessungen
Die üblichen Horntreiber sind mit "Norm"befestigungen und einer großen Anzahl an Adapter (Kombinationen) bis hin zur doppelten Anordnung an fast alle handelsüblichen Hornmodelle ankoppelbar.

1 Zoll Treiber (Schallaustrittsdurchmesser) mit 25mm bis 50mm Spulen sind in zwei Ausführung üblich.
1 3/8 Zoll Schraubgewinde
Ältere Technik, Vorteil, die Treiber sind bei Schäden auf der Bühne im laufendem Betrieb schnell auszuwechseln. Üblich sind Kalottenmembranen von 25mm bis 50mm Durchmesser konvex vor oder mit Phaseplugg konkav hinter dem Magneten.
Konvex (Kay)
[Bild: picture.php?albumid=1387&pictureid=33277]
Konkav
[Bild: 8vnbfa.jpg]
Sehr verbreitete Treiber in dieser Technik sind z.B. EV 1824 oder heute Kenford Comp 50, Standardverwendung bei Stadion- und Bahnhofsbeschallung. Sogar Piezolautquietscher gibt es mit Gewinde.

Bolted on
nennen die Amerikaner den flachen Flansch mit kreisförmigen Innengewinden für die Verschraubung, üblich sind zwei, drei oder vier Schrauben leider verteilt auf verschiedene Kreisdurchmesser, so dass nicht alle Kombinationen ohne weiters möglich sind. Membrananordnungen sind üblich konkav als Kalotte oder als auch kombinierte Ringmembranen. Bei modernen Treibern sind oft Neodym-Magnete mit den bekannten Vorteilen, kompakt und leicht, verbaut. Spulendurchmesser von 25mm bis 50mm.
Z.B. alte Altec oder JBL-Treiber und fast heute alle modernen PA Treiber.

Schallführung (Einschub)
bei konkaven hintenliegenden Kalotten ist der Standardphaseplugg mit kreisförmigen konischen Durchbrüchen so gestaltet, sieh Foto oben, dass am Schallaustritt eine synchrone Druckwelle entsteht. Diese Form ist bei den meisten Herstellern heute üblich. Schon vor Jahrzehnten ist bei dem Pioneer Altec der Tangerine-Plugg entstanden,
http://www.hostboard.com/forums/hbmcp/im...2/12/4.jpg
der heute auch von den Italienern 18s und FaitalPro Anwendung findet. Die deutsche Firma BMS verwendet heute eine komplett andere Konstruktion mit einer Ringmembran
https://cdn.korn.eu/pictures/product/400/249382.jpg
So kann mit einem Treibergrundmodell 4548, 4554, 4555 mit unterschiedlichen Öffnungen der Bereich von 1 bis 1,5Zoll mit einem weiten Frequenzbereich abgedeckt werden.

1,4 bzw. 1,5 Zoll
Flacher Flansch, bolted on, entweder als augebohrter 1 Zöller mit ähnlichen Spulendurchmessern oder als speziell angepasste Versionen mit bis zu 65 mm Durchmesser und hoher Breitbandigkeit. Konkave Kalotten oder seltener Ringmengranen werden eingesetzt.

2 Zoll bolted on
Der ursprüngliche große Mitteltontreiber schafft es schon lange mit speziellen Membranen, Kalotte und Ring, Kunststoff, Titan, Beryllium und als Zweiwegesytem bis in den Hochtonbereich zufriedenstellend zu arbeiten. Spulendurchmesser von 3 bis 5 Zoll, sprich 75mm bis 125mm ... mit entsprechenden riesigen schweren Magnnetsystem (armer Hornhals), wenn nicht gerade Neodym verbaut wird.
da wird mancher Bass blaß:o.

Bauarten der Horntreiber
Konvexe Membran vor dem Magnet (Vergangenheit)
Wie oben schon erwähnt gibt es im Prinzip drei verschieden Bauarten von Horntreibern.
Ursprünglich wurden konvexe Kalotten von vorne montiert, über die ein Trichter gestüplt wurde, der mit dem Schallaustritt mit 1 3/8 Zoll Gewinde den Hornübergang bildeten. Diese Bauart war für den Sprach- das heißt Mitteltonbereich konstruiert. Deshalb spielte der durch die konvexe Kalotte bedingten unterschiedlich langen Wege zum Schallaustritt noch eine untergeordnete Rolle.
Siehe die oberen Treiberbilder von Kay. In der Musikwiedergabe spielten sie bei Electrovoice M1824 und spielen bei Klipsch heute bei den Dreiwegsystem noch eine Rolle.
EV 1823 bzw. 24
https://s-media-cache-ak0.pinimg.com/ori...c0abeb.jpg
Bei moderneren Treiber versucht EV das durch entsprechende Plugs vor der Kalotte auszugleichen
https://thumbs.static-thomann.de/thumb/b...98_800.jpg

Konkave Membran hinter dem Magnet (Standard)
Mit der Altec Isonic begann eigentlich der moderne Bau von Hornsystemen.
Siehe unten den folgenden Beitrag von Kay.
Die Kalotte wanderte konkav hinter die (damals noch Elektro-)Magneteinheit. Mit einem entsprechendem Phaseplug wurden sie Wege von der Membran zum Schallaustritt gleich lang und bei entsprechenden Magneten und Membranen sind nun Frequenzen bis zu 19kHz kein Probleme mehr. Das ist heute in allen Treibergrößen und egal ob bolted on oder Schraubgewinde der Produktionsstandard. Hier ist der recht moderne und von 800Hz bis 19 kHz einsetzbare Celestion CDX1 1747 ein Zoll bolted on Horntreiber mit 44mm Schwingspule, Membran aus Kunststoff und aufwendig gestaltetem und gedämpften Raum hinter der Membran. Eventuell könnte ein Tangerine Plug hier noch eine etwas bessere Performance erzielen.
[Bild: cdx13xikhm.jpg]
[Bild: cdx12aalbd.jpg]


Ringmembran(en) (Zukunft?)
nach dem viele Superhochtöner konvexe Membranen mit oder ohne einfachem Phaseplug und fest montiertem Horn haben, waren sie für den PA-Bereich nicht laut genug. Die Lösung brachten die Ringmembranen mit großer Fläche und großen Spulen, die hohe Lautstärke und hohe Belastung ermöglichten JBL 2402.
https://encrypted-tbn0.gstatic.com/image...vqXHq0Gut8
mit anderen Vorsätzen war auch eine breiter Abstrahlwinkel erreichbar JBL 2405.
Da bei Ringmembranen eine impulsgetreue Schallwelle kein Problem ist, fand diese Technik auch in "normale" Horntreiber Einzug.
Die Firma BMS bietet solche Horntreiber mit Ringmembran und konischer Führung in großer Breite mit vorzüglichen Ergebnissen an. Ein Schnittbild konnte ich nicht finden, so muss zur Erklärung die Ersatzmembran dienen.
https://lh5.googleusercontent.com/-RpZKn...phragm.jpg
Celestion hat diese Technik jetzt auch für einen noch nicht frei erhältlichen 2 Zoll Treiber mit 125mm Spule angepasst.
https://www.prosoundnetwork.com/gear-and...ion-driver
JBL geht heutzutage mit dem Treiber D2430K noch einen Schritt weiter in diese Richtung.
Zwei Ringmembranen arbeite gegenphasig auf einen Kreisschnitt mit anschließender Konusführung.
http://soundman.com.ua/wp-content/upload...driver.jpg
Das scheint mit dem M2 Treiber jetzt das augenblickliche Spitzenprodukt zu sein.
In der JBL 4367 synthesis gehört noch ein Basstreiber mit doppeleten Spulenwicklungen und Luftspalten für lineare Auslenkung über einen großen Hub dazu.
Hier scheint die Fortsetzung der Lansingideen nach langer Zeit wieder zu funktionieren.

BMS Zweiwegetreiber 4590 ff
Die Fortsetzung der Ringmembrantreiber hat BMS entwickelt, eine Mittel- und eine Hochtonringmembran arbeiten mit konzentrischen Führungen auf einen gemeinsamen 2 Zoll Flansch. Diese Lösung funktioniert nicht nur an typischen PA-Hörnern, sondern auch an großen bis riesigen trendigen Kugelwellenhörnern ausgezeichnet

Korrekturen und Ergänzungen sind erwünscht

Ich habe meine Beispiele auf wenige Firmen beschränkt und typische Konstruktionen begrenzt, um einen halbwegs einfachen Überblick zu erhalten. Tatsächlich ist heutzutage glücklicherweise das Angebot von sehr brauchbaren Treibern in allen Preisegmenten so hoch, das für jeden etwas dabei ist und doch keiner wirklich behaupten kann, den kompletten Überblick zu haben.

Gruß Kalle

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  Per Sensor: Membranen-Schall relativ zum Gehäuse-Schall ermitteln?
Geschrieben von: Wave-Guider - 22.02.2018, 23:22 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (35)

Der Idee zu Grunde liegt, per Sensor:

- einmal den Membranen-Schall zu messen
- und im Vergleich, den Gehäuse-Schall zu messen.

---------------------------------------
 
Die Messung des Membranen-Schalls, die ist dabei die einfachste Sache.

Beim Gehäuse-Schall muss jedoch durch Messungen an verschiedenen Stellen,
zunächst mal ein Mittel gebildet werden.

Und zwar getrennt:

- einmal für die Seitenwände (denn Seitenwände huben anders wie Vorder- und Rückwand)
- und dann für Vorder- und Rückwand.

-----------------------------------
 
Der für mich gedanklich jedenfalls schwierigste Teil wäre dann:

- wie jetzt alles in Relation zueinander setzen?


Z.B.:

in welcher tatsächlichen Relation steht jene seitliche (oder die vorderseitige oder rückseitige Schallabstrahlung) dann zum Chassis-Direktschall?
 
Beim direkten Chassis-Schall könnte ich mir noch vorstellen,
dass man den vorab schon gewichteten Schall der Frontwand, schon mal mit 3dB Abzug (wegen Rms) zum Ansatz bringen könnte.

Aber: was dann mit dem Schall der Rückwand?
Oder: was ist mit dem Schall von den Seitenwänden?

Wie sollte das alles zueinander gewichtet sein?

Anbei eine kurze Messung.

Es sind Roh-Werte von zwei Punkten, die ohne jegliche Gewichtung zueinander sind.

Falls jemand konstruktive Gedanken beisteuern kann, wie vorzugehen wäre:

- den SPL von allen Gehäusewänden
- auf den direkten Schall des Chassis zu beziehen,
- dann würde ich die Sache vertieft angehen.
 
Grüße von
Thomas



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