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  Wie bekommt ihr die (relativ kleinen) Löcherfür BR-Rohre und Terminals in die Gehäuse
Geschrieben von: Randalf - 09.04.2020, 11:09 - Forum: Gehäusebau - Antworten (31)

Ich hoffe, meine Frage ist nicht ZU "Newbie"...

Frage:
Wie bekommt ihr die runden Löcher für Terminals und BR-Rohre in das Gehäuse?

Die Löcher sind ja recht klein, bspw. 3,5cm Radius, gibt es für sowas Fräszirkel?

Bohren? Lochbohrer?
Fräsen, Fräszirkel bei dieses kleinen Radien??

Ich habe 2 Oberfräsen, ein etwas grössere Model von Black & Decker und die kleine Einhand-/Kantenfräse von Makita.

Viele Grüße
Ralf

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  Auf der Suche nach 'nem DAC (vorsicht, Noob)
Geschrieben von: Abyss - 08.04.2020, 21:43 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (10)

Guten Abend wertes Forum,

kurz zu meinem Anliegen: Aktuell habe ich in meinem Schlafzimmer den Philips 9710M in Baßreflexboxen an einem kleinen Class-D Dayton DTA-1 spielen. Soweit bin ich mit dem Ergebnis zufrieden - mehr noch, die "Kette" macht schon mächtig Spaß, auch wenn man das für den Preis kaum glauben mag.

Als Quelle nutze ich im Moment meinen Laptop, dessen Audioausgang... nicht das Gelbe vom Ei ist. Daher bin ich auf der Suche nach einem "angemessenen" USB-DAC, mit dem ich meine Kette kompletieren kann. Leider habe ich soooo viel Ahnung nicht von dem Thema, weswegen ich an dieser Stelle um Hilfe bitte.

Mein Gedanke wäre der Behringer U-Control UCA222, den es für 24,- Euro zu kaufen gibt --> https://www.thomann.de/de/behringer_ucon...ca_222.htm .

Alternativ macht der FiiO E10K ebenfalls einen guten Eindruck, denke ich, und preislich ist er mit 65,- Euro dem Rest der Kette angemessen --> https://fiio-shop.de/dac-mit-kopfhoererv...-olympus-2 .

Des Weiteren hat mir ein Bekannter seinen Audioquest Dragonfly Red gebraucht für 120,- Euro angeboten, und der Preis wäre für mich vollkommen in Ordnung --> https://www.audioquest.com/dacs/dragonfly/dragonfly-red .

Für andere Vorschläge bin ich gerne offen, da ich, wie erwähnt, kaum Ahnung von dem Ganzen habe.

Die Frage für mich ist, ob man einen Unterschied bspw. zwischen dem Dragonfly und dem FiiO hören kann? Oder ob es sich nicht lohnt bei meiner Kette, da die restlichen Komponenten zu "Low Budget" sind, weswegen ich gleich zum Behringer greifen kann?

Viele Grüße
Abyss

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  Kaufberatung Messequipment
Geschrieben von: Bohli - 08.04.2020, 21:12 - Forum: Messen und Simulieren - Antworten (120)

Es gibt etliche Threads zu dem Thema. Dennoch benötige ich eure Hilfe, weil ich mich nicht recht entscheiden kann. Wo fange ich nur an ...

Ich möchte endlich Messequipment zu Hause haben, auf das ich mich messtechnisch verlassen kann und nicht bereits nach kürzester Zeit nach besserem schielen werde. Ich kaufe lieber einmal richtig Smile.

Dank eines Arbeitskollegen, habe ich seit etwa 4 Monaten folgendes Equipment:
- Behringer ECM 8000 (unkalibriert)
- Pegelmessgerät Digital Sound Level Meter AZ8922
- Mikrofonständer
- Alesis io2 Express (USB Audio Interface)

Als Verstärker nutze ich meinen S.M.S.L SA-50.

Meine Selbstbausucht hat vor etwa 7 Jahren begonnen und ist seit ich das Equipment habe exponentiell gestiegen Big Grin. Hat mich bspw. dazu gebracht im Verein hier Mitglied zu werden Big Grin.

Neben der Tatsache, dass ich das geliehene Equipment wieder zurückgeben möchte, stören mich mehrere Punkte, die ich gerne in meinem eigenen Equipment egalisieren würde.

Erster Punkt: TSP-Messungen
Ich habe es geschafft die alten Isophone PSL 203 Chassis meines Vaters per manuellem verdrahten und messen mit Messgerät (von der Arbeit) zu ermitteln und die Impedanzkurve mit Arta zu ermitteln. Als Vergleich, ob ich es richtig gemacht hatte, hielten meine SB Acoustics SB26STC Hochtöner und deren Datenblatt her.
Dennoch, der Aufwand der Verkabelung, Theorie, Praktikabilität etc. hat mich fast verrückt gemacht Big Grin. Die Anleitung mit der Soundkarte habe ich leider einfach nicht hinbekommen. Auch wäre ich dann stark an den Ort des PCs gebunden (meine Werkstatt ist aber im Keller).
Daher ist es mir mein Hobby an der Stelle Wert, Geld für eine "bequemere" und reproduzierbare Lösung auszugeben. Ich habe auch einige Chassis rumliegen, für die es einfach keine Werte zu finden gibt.
Dazu kommt, dass ich die ganze Verkabelung/Messung der Impedanz im fertigen Gehäuse so quasi noch gar nie vornehmen konnte. Gehäuseoptimierung fiel daher bei mir bisher in den eigenen Konstrukten sehr rudimentär aus und beschränkte sich bisher auf Closed-Box.

So bin ich auf das Dayton Audio Dats V3 aufmerksam geworden. Für ~160€ finde ich das eine faire Lösung. Besonderes Interesse habe ich eben auch daran fertige passive Frequenzweichen damit zu vergleichen oder einzelne Bauteile zu überprüfen (ich habe hier leider auch altes Material).
Bisher größter Minuspunkt, den ich noch nicht so ganz verstehe, ist folgender Thread:
https://www.diyaudio.com/forums/equipmen...ts-v3.html
Dort ist davon die Rede, dass die Ermittlung der TSP anhand der gemessenen Impedanzkurve gerade bei schmalbandigen hohen Peaks, wie bspw. SB Acoustics Chassis eine gewisse Ungenauigkeit hätten.
Versteht jemand von euch die Problematik vielleicht etwas besser, als ich Laie? Heißt das, wenn man die Impedanzmessung in ein anderes Programm wie z.B. JustOct? laden würde, dann findet eine bessere Annäherung statt? Ist das wirklich so gravierend?

Zweiter Punkt: Mikrofon
Eins vorweg, ich möchte, wenn möglich das Mikrofon sowohl für exakte Lautsprechermessung (0°), als auch zukünftig zur Raumakustikmessung für mein Heimkino (90°) verwenden können.
Das ein kalibriertes Mikrofon Pflicht ist verstehe ich. Das ausgeliehen Behringer ECM8000 hat zumindest den Eindruck gemacht, dass es trotz der für dieses Mikrofon bekannten großen Serienstreuung, relativ nah am kalibrierten Zustand zu sein scheint. Zumindest waren meine Chassis Hochtonmessungen fast 1:1 am Datenblatt. Die Messung meiner nachgebauten Quint Audio Micro Speaker waren mit dem ECM8000 und dem kalibrierten Sonarworks Set meines Vaters auch nahezu identisch. -> Dennoch: ich weiß es nicht 100%. Das stört mich ungemein (<- hier sitzt ein kleiner Perfektionist).
Das einfachste Einsteiger rundum-sorglos-Paket bietet wohl das UMIK-1, mit 0° und 90° Kalibrierung für ~100€. Vorteil: USB-Mikrofon-> kein Vorverstärker oder ähnliches benötigt. Nachteil: eignet sich angeblich sehr schlecht für Klirr-Faktor Messungen. Auch wenn ich von der Materie noch wenig Ahnung habe, möchte ich mich aber in diesem Gebiet durch Experimentieren und Lernen auch weiterbilden.
Nach viel lesen und z.B. folgenden interessanten Zusammenfassungen (+ natürlich den etlichen Threads hier):
http://www.jobst-audio.de/techniktut/158...e-einstieg
https://docs.google.com/spreadsheets/d/1...edit#gid=0
... bin ich auf das Audix TM-1 gestoßen (~270€). Dieses soll gemessen am Preis exzellente Werte auch für Klirrmessungen bieten. Davon gibt es noch eine Plus Variante (~419€), wobei ich hier die Unterschiede noch nicht verglichen habe. Auch das ISEMcon EMM-13D082/H-P48/RM hört sich ganz interessant an (~240€)
Was mich bei dem Thema allgemein irritiert. In vielen Threads werden Mikrofone von 40-120€ empfohlen. Beim jobst-audio Artikel oder einigen wenigen Foren Threads, werden Mikrofone wie Earthworks etc. zur Lautsprecherentwicklung empfohlen, die weit über 1.000 € kosten. Was rechtfertigt hier diese enormen Preisunterschiede, zumal es viele gar nicht zu kümmern scheint?

Dritter Punkt: CLIO Pocket
Die eierlegende Wollmilchsau soll wohl CLIO Pocket bieten (~650€). Also TSP/Bauteilmessung + Mikrofon mit SPL usw.
Es gibt wohl Abstriche was Klirr und Mehrkanalmessungen angeht.
Interessanter Artikel zu CLIO Pocket:
http://www.audiomatica.com/wp/wp-content...er2015.pdf
Was mich an CLIO Pocket eigentlich am meisten stört ist, dass ich beim Kauf auf dieses System festgefahren wäre. Es gibt wohl keine Möglichkeit andere Messmikrofone zu verwenden (zumindest mit eigener Kalibrierdatei). Auch umgekehrt wird damit die Verwendung anderer Software wie REW oder ARTA etc. nicht möglich sein, da kein Kalibrierfile dabei liegt. Insgesamt ist das System auch schon eine Weile auf dem Markt, da habe ich immer das Gefühl ich kaufe etwas veraltetes Big Grin. Dennoch rational betrachtet, liefert es wohl das beste Preis-Leistungs-Paket für einen Hobby ambitionierten Lautsprecherentwickler.

Vierter Punkt: Entwicklung
Ich habe bisher viel mit Boxsim gearbeitet und ein bisschen mit XSim (stürzt aber leider dauernd ab). Wenn das eigene Equipment da ist, würde ich mir gerne das viel gelobte VituixCAD anschauen.
Auch wenn ich hier noch sehr Hobby-mäßig unterwegs bin, haben sich bei mir bereits etliche Frequenzweichenbauteile angesammelt. Gerade zu Beginn meiner Spaßprojekte fand ich es sehr erstaunlich wie stark kleine Änderungen von Bauteilen (vor allem auch qualitativ unterschiedliche Bauteile mit gleichen Werten) herauszuhören sind. Insbesondere meine Freundin hat hier ein ausgesprochen feinfühliges Gehör. Sie leistet mir oft Gesellschaft beim Feintuning Smile.
Daher habe ich mir überlegt, ob es in Zukunft nicht mehr Sinn macht, wenn ich mir ein DSP wie das miniDSP 2x4 HD hole, um damit in VituixCAD simulierte passive Frequenzweichen nachzustellen, zu messen und nach Gehör zu beurteilen, um irgendwann auf die finale passive Frequenzweiche zu kommen. Spricht irgendetwas gegen dieses Vorhaben? Ich weiß, nicht alle digitalen Filter lassen sich so in passive Teile ändern. Andersrum sollte es jedoch ohne weiteres möglich sein oder? Wie machen das die Profis? Haben die immer noch einen riesen Bauteilfundus oder wird hier auch aktiv entwickelt und passiv finalisiert?
Für mein Traumheimkino in wahrscheinlich nie erreichbarer Zukunft hätte ich gerne irgendwann vollaktive Lautsprecher, um die Frequenzweiche ganz dem Raum anzupassen. Ich merke, dass mein Audyssey, meines Marantz hier deutlich Luft nach oben hat. Bei diesem Anwendungsszenario kämen vermutlich ganze Verstärkermodule wie die Hypex Fusion F123 etc. in Frage, um sich auch dem Problem von separaten Endstufen bei hochwertigen Treibern zu entledigen.
Für die reine Lautsprecherentwicklung sehe ich jedoch das miniDSP als praktikabler an. Auch wenn mein Wunschtraum wäre irgendwann 3-Wege Lautsprecher zu entwickeln, habe ich durch meine eigenen Projekte und das immer tiefere Einlesen und Vergleichen festgestellt, dass dies einfach nochmal eine ganz andere Liga ist.
Btw. kennt ihr den Dunning-Kruger Effekt Big Grin? Ich befinde mich aktuell im Tal der Verzweiflung Big Grin.
[Bild: 577px-Dunning%E2%80%93Kruger_Effekt.svg.png]
Fünfter Punkt: Audio Interface
Wenn ich kein CLIO Pocket oder UMIK-1 nehme, dann brauche ich wohl irgendeine Art Audio Interface. Bei Hifi-Selbstbau kann man ja Mikrofone kalibrieren lassen. Hier gibt es auch die Möglichkeit einen Vorverstärer mit zu kalibrieren. An meinem ausgeliehenen Alesis io2 USB-Audio Interface hat mir jedoch sehr gut gefallen, dass ich nicht noch extra auf eine Soundkarte angewiesen war. So konnte ich mit meinem Laptop egal wo messen gehen. Bei Hifi-Selbstbau werden jedoch explizit USB-Audiointerfaces von der kalibrierung ausgeschlossen.
Bei diesem Thema bin ich leider total lost. Wie stark ist dieser Einfluss eines nicht mitkalibrierten Vorverstärkers? Mache ich mir dadurch die Anschaffung eines teuren Mics wieder zunichte und könnte gleich wieder auf ein günstigeres, wie das UMIK-1 gehen? Falls der Einfluss vernachlässigbar ist, welche Interfaces könnt ihr empfehlen?

TL;DR:
Nach aktuellem Wissensstand würde ich daher folgendes Equipment kaufen:
- TSP-Messung: Dayton Audio Dats V3
- Mikrofon: Audix TM-1
- Entwicklung: miniDSP 2x4 HD
- Audio Interface: ?

Was sagt ihr zu meiner Auswahl? Es ist ein sehr langer Beitrag ich weiß. Ich freue mich aber über jeden Kommentar, der sich auch nur auf einen der Bereiche bezieht.

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  Heimkino mit hohem Wirkungsgrad
Geschrieben von: Simon - 08.04.2020, 15:00 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (17)

In meinem Keller soll in den nächsten Jahren ein Heimkino einziehen.
Die Priorität liegt auf hohem Pegel mit geringstmöglichen Verzerrungen.

Im Subbass kommt ein DBA mit Dayton DCS385-4 zum Einsatz.
Die Speaker liegen auch schon zu Hause.
Das System kommt auf gut 100dB und pro Seite stehen ca. 3kW zur Verfügung.

Bei den Hauptlautsprechern bin ich aber noch auf der Suche.
Ich habe bis jetzt kein klassisches 2- oder 3-Wege Systeme mit 25er oder 30er Kalotte und HiFi TMT gehört, das unter extremen Pegel nicht am Kotzen war.
Andererseits kenne ich kein bezahlbares PA-System, das auch bei kleinen Pegeln angenehm und voll aufspielt.

Am meisten begeistert haben mich diesbezüglich die Son-B und die Trinity von Dieter Achenbach.
Dynamisch war die Trinity vorn, Musikalischer war aber die Son.

Ich habe mir jetzt drei Systeme überlegt, mit denen ich hoffe, ans Ziel zu kommen.

• Variante 1:
HT und Mt ähnlich der Trinity. Damit der MT sich untenrum nicht so plagen muss und dünn klingt, kommen oberhalb des DBA zwei 25er zur Unterstützung.
• Variante 2:
Ein klassisches d'appolito ähnlich der Audimax. Aber mit größerem Kennschalldruck.
• Variante 3:
Ein 2 3/4 System ähnlich der Son. Damit die Dynamik gesteigert wir kommt als TMT z.B. der 18s 8M400 zum Einsatz. Unter 200Hz müssen drei zusätzliche TT unterstützen. (Ob die Anordnung der Speaker förderlich ist?)

[ATTACH=CONFIG]53842[/ATTACH]

Ich würde mich sehr über eure Meinung freuen.

Und freundlich grüßt
[Bild: e025.gif] der Simon



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  AMT Hochtöner Montage: Wie macht man's richtig?
Geschrieben von: wgh52 - 08.04.2020, 14:53 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (29)

Hallo liebe Freunde,

im Thread über die "Aktive Duetta" wurde ich durch @Heinrichs Beiträge inspiriert ein für mich anstehendes, ungelöstes Thema mal speziell zu behandeln:

Heinrich schrieb:...Der ER 4 ist so ein wenig als Kratzbürste verschrien. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Wenn er richtig gelagert und, wichtig, vom Gehäuse entkoppelt wird, macht er einen guten Job...
Heinrich schrieb:...Ganz wichtig ist aber, den ER 4 von der Basskammer sehr penibel zu trennen, am besten mit 19 mm. MFD. Bei der Frontmontage hat sich das Unterlegen einer Lage Schwingungsdämpfung für Fensterbänke ganz gut bewährt...
Meine Mundorf AMT1908C sind hinten geschlossen, darum ist das rückwärtige Volumen und seine "Behandlung" für mich zur Zeit kein Thema. Hinter dem AMT ist in meinem Falle eine dicke, abdichtende Verschlussplatte montiert, der AMT muss also nicht abdichten.

Meine Fragestellung hier ist: Wie befestigt man/Ihr einen AMT entkoppelt am besten in/an der Schallwand? Vielleicht ist das ja auch ganz einfach ...

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  Einführung "Lautsprecherentwicklung"
Geschrieben von: newmir - 08.04.2020, 11:17 - Forum: Ich hab´ da mal ´ne Antwort! - Antworten (9)

Hier bin ich zufällig drüber gestolpert. So auf den ersten Blick finde ich, dass das eine ziemlich gute Einführung ins Thema ist, die auch hinreichend ins Detail geht.
Allerdings darf man keine Angst haben vor ein bisschen Mathe. Aber es geht dann auch recht schnell weiter zu gebräuchlichen Softwaretools, die einem das Leben leichter machen.
Die Mathe ist nur dazu da, dass man so ein bischen die Theorie versteht, die auch in den Tools steckt.

https://www2.spsc.tugraz.at/www-archive/...g_V1.3.pdf


Gerne kann das hier auch als Sammel-Thread für alles genutzt werden, um brauchbare Einführungsdokumentationen für unser Hobby zu verlinken.

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  Plärr - quick and dirty für Garten und Laube
Geschrieben von: dy1026u - 07.04.2020, 21:10 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (5)

Moin,

voila, we proudly present: "Plärr" eine Musikkiste, die mal eben zusammen geschnitten und ohne Baumarktbesuch verwirklicht wurde.

es ist mir ja etwas peinlich, dass unter Eigenentwicklung zu präsentieren, aber es funktioniert recht gut. WinkCool

Komplett aus Dingen gebaut, die von anderen Projekten rumliegen. Als Werkzeug war lediglich ein Cuttermesser und Schraubendreher nötig.

Billig Bluetooth Autoradio von Pearl mit USB und 3,5mm Klinkeneingang
1 Paar Pionier 13cm Autoeinbaulautsprecher, BB mit HT-Schwirrkonus
1 stabiler Bio-Orangen-Pappkarton
12V/12Ah Akkus, momentan 2 Stück, damit läuft das ewig... muss ich noch befestigen, wahrscheinlich mit Kabelbindern.

[ATTACH=CONFIG]53826[/ATTACH]

[ATTACH=CONFIG]53824[/ATTACH]

[ATTACH=CONFIG]53825[/ATTACH]

Morgen halte ich das Mikro mal vor. Es klingt erstaunlich ausgewogen.

Schönen Abend, Hartmut



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  Aktiver Standlautsprecher mit Omnes Bestückung
Geschrieben von: Trigi - 06.04.2020, 20:47 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (34)

Kaum ist die Werkbank leergeräumt kommt mir die nächste Idee in den Kopf um die kommenden zwei Urlaubswochen, die dank Corona zu Hause stattfinden, etwas zu füllen.
Auslöser waren 4 Omnes Audio Exclusiv 6 Chassis mit denen sich mein alter Herr erstmal eingedeckt hat. Zu dem im Abverkauf angebotenen Preis, kein Wunder. (Da muss ich mal ein großes Lob an Omnes Audio ausprechen.)
Da mein Vater genug andere Projekte und ausreichend Lautsprecher am laufen hat, konnte ich ihm die Chassis abschwatzen.
Nun zu mein Vorhaben.


Geplant ist ein vollaktiver 3wege Standlautsprecher mit Koaxialtreiber in D'appolito Anordnung.
Das Ganze soll später mit DSP als Frequenzweiche, Bluetooth und Fernbedienbare Lautstärkeregelung mit Anzeige und Quellenumschaltung an Board ausgestattet werden.
Welche Komponenten dafür verwendet werden steht noch offen. Für Tips und Ratschläge wäre ich sehr dankbar.


Die verwendeten Chassis:
Tiefton: 2x Omnes Audio Exclusiv 6
Koaxialtreiber: Omnes Audio CX 3.1
Auf die Qualität der Treiber brauch ich sicherlich nicht weiter eingehen. Den Tieftönern stehen pro Chassis ungefähr 14 Liter zu Verfügung. Mit Bassreflex Abstimmung ist ohne Korrektur ein F3 von 35 Hz möglich.
Der CX 3.1 ist mein erster Koaxialtreiber den ich verwende. Ich bin jetzt schon begeistert vom Chassis.

Bei den Endstufen werde ich mich an fertige Class D TDA 8954 Boards für die Tietöner und TDA7498E Boards für Hoch Mittelton wagen. Alternativ könnten auch klassische TDA 7293 im Hoch Mittelton zum Einsatz kommen.


Das Gehäuse: 120cm hoch / 20cm breit/ 28cm tief. Die Seitenwände werden gewölbt nach hinten enger verlaufend ausgeführt.
Die Chassis werden rückseitig auf eine demontierbare Front gesetzt und mit erweiterter Schallführung (ausgeprägt beim Koaxialtreiber) versehen.
Die gesamte Schallwand erreicht somit eine Stärke von 30mm
Die Seitenwände werden im Sandwich Prinzip aufgebaut. Innen und aussen eine 6mm HDF Platte. Die Innenplatte wird auf ein Gerippe, das alle Aussenseiten verbindet, plan befestigt. Die Aussenplatte wird über eine 2cm breite Leiste, die mittig über die gesamte Gehäusehöhe verläuft, unter Spannung verklebt und verschraubt. Der entandene Hohlraum wird später mit Quarzsand befüllt.
Wenn ich mich nicht täusche sollten somit Gehäuseschwingungen auf ein Minimum reduziert werden.
[ATTACH=CONFIG]53793[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]53794[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]53795[/ATTACH]
Die Schallwände sind soweit vorbereitet, jetzt heißt es erstmal sägen und fräsen wie ein Weltmeister um die restlichen Gehäuseteile vorzubereiten...



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  Unterschiede zwischen 2 Tannoy HPD385A
Geschrieben von: wus - 06.04.2020, 20:11 - Forum: Arta - Antworten (66)

Ich habe 2 Tannoy HPD385A, die gut 40 Jahre alt sein müssten (Erbstücke, deswegen weiß ich das genaue Alter nicht).

Bei dem einen Exemplar war 2001 schon die Schaumsicke zerfallen, das ließ ich dann noch direkt bei Tannoy reconen, da ich damals noch nicht wusste, dass man auch nur die Sicke ersetzen lassen kann. War ziemlich teuer, aber scheint gut gemacht, jedenfalls hält es bis heute ohne erneute Alterungserscheinungen zu zeigen.

Beim 2. Exemplar fiel mir jetzt vor kurzem auf, dass die Sicke Risse bekommen hatte. Da Tannoy die Reparaturen inzwischen nicht mehr macht ließ ich dann beim Lautsprecher Doktor in Berlin die Sicke ersetzen. Es ist das erste Mal dass ich sowas machen ließ, darum weiß ich nicht was man da erwarten kann. Der erste Eindruck: die Membrannachgiebigkeit ist höher, und wenn man die Membran antippt schwingt sie deutlich länger nach als bei dem von Tannoy erneuerten. Die neue Sicke ist auch nicht wie gewohnt halbrund, sondern eher flach, nur am äußeren Rand etwas abgerundet.

[ATTACH=CONFIG]53791[/ATTACH]

Links von Tannoy 2001 reconed, rechts der jetzt vom Lautsprecher Doktor in Berlin mit neuer Sicke versehene.

Nun ist mir klar dass äußeres Ansehen bei einem Lautsprecher nicht unbedingt gleich komplett anderes aktustisches Verhalten bedeuten muss. Aber Sorge macht mir das schon.

Ich habe jetzt mal mit Limp Impedanzschriebe der beiden TT gemacht. Die LS standen dabei frei auf dem Tisch mit der Membran nach oben.

[ATTACH=CONFIG]53792[/ATTACH]

Da fallen (mir) als erstes die extrem niedrigen fs auf: 12,5 Hz bei dem jetzt reparierten (gelbe Kurve), 13 Hz beim 2001 von Tannoy reconten (grüne Kurve). Diese Frequenz korrespondiert allerdings gut mit dem beobachteten Ausschwingen, wenn man die Membran mit dem Finger leicht antippt. Ich hätte sogar auf was um die 10 Hz getippt. Aber im Netz liest man 20 Hz....

Als nächstes fällt die extrem hohe Impedanz des jetzt reparierten LS bei der Resonanzfrequenz auf. Sie ist mehr als doppelt so hoch wie die des anderen Exemplars. Spielt sowas für den Klang ein Rolle? 13 Hz ist ja eh unhörbar, so richtig empfindlich wird das Ohr doch erst bei weit höheren Frequenzen - ??

Kann das bitte einer von euch TSP* Experten einschätzen?

Was sagt ihr zu den weiter oben beschriebenen Äußerlichkeiten?



* komplette TSP Messungen wollte ich mir erst mal ersparen, dazu müsste ich erst ein Testvolumen bauen.



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  Auslöschung bei 90Hz
Geschrieben von: Dirk_H - 06.04.2020, 14:42 - Forum: Messen und Simulieren - Antworten (7)

Moin,

da es ja irgendwie nicht so recht viel zu tun gibt (Werkstatt geschlossen), habe ich am Wochenende mal wieder etwas an den DSP Settings rumgespielt und stand am Ende mit einer hübschen Senke bei ~90Hz da. Messung am Hörplatz (~3m von den LS weg, LS ~2,5m Abstand voneinander). Ok, ich sitze mit einer Wand im Rücken (Kopf>Wand ~50-60cm) und die Lautsprecher stehen ~80cm (Schallwand>Rückwand) von der Wand weg. War hier mal irgendwann über ein Whitepaper von Genelec(?)/Neumann(?) gestolpert, wonach das jetzt vielleicht nicht so verwunderlich ist und ich die LS vielleicht weiter an die Wand schieben sollte, soweit ich mich erinnere.

Was mich jetzt etwas verwirrt und Grund für die Nachfrage ist:
Es tritt nur bei Stereo-Messung auf, nicht, wenn ich die LS einzeln messe.

Kann mir jemand weiterhelfen? Wie kommt das? Wie kann ich es vielleicht beheben oder zumindest abschwächen?

Danke und Gruß,

Dirk

[ATTACH=CONFIG]53774[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]53775[/ATTACH]



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