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  PURIFI - VIAWAVE Kompakt Box
Geschrieben von: Sepp - 28.12.2020, 19:37 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (44)

Hallo,

hier vielleicht mal wieder was "Konstruktives" Wink

Da will ich mal die Gelegenheit nutzen und meine letzte Kreation vorstellen.
Nachdem meine letzten Konstrukte immer größer wurden, zuletzt zwei 25er TT, 20er MT und ein TPL150H, bei über 120 cm Höhe.
Das war dann selbst mir auf Dauer im WZ doch zu mächtig. Es sollte doch vielleicht auch kleiner gehen ?

Just da wurde der PURIFI PTT 6.5 vorgestellt, mit den Parametern sollte sich eine 15 L Kompaktbox bauen lassen welche bis ca. 40 Hz runter kommt.
OK, zwei davon bestellt und überlegt welche HT denn dazu passen könnten.
Da ich schon immer mal Bändchen probieren wollte ist die Wahl auf den Viawave GRT-145/4 Waveguide gefallen.
Eine 15 Liter Box und BR Abstimmung um die 35 Hz ergibt ziemlich lang Rohre, dann doch lieber gleich mit PM bauen.
Folgende PM's kamen in Frage, PURIFI PM (2 Stück), Dayton DS 215-PR, Wavcor PR178WA01 (2 Stück).
Da die Dayton die Box noch breiter gemacht hätte die die Wahl auf die Wavecor PM's gefallen.
Simulieren kann man die verschiedenen Varianten sehr schön mit VituixCAD.

Die ersten Boxen wurden mit ca. 16 Liter Volumen gebaut, Bilder zur Box und den Treibern sind im Album zu finden.
Die Messung an der realen Box zeigt dann auch genau den in der Simulation vorhergesagten Tiefton -> ziemlich linear bis 40 Hz runter.
Kleine LS können nämlich auch tief, sie sind da nur im Max. Pegel begrenzt, was ich aber nicht brauche Wink

Die Konstruktion ist dann eine ganze Weile so gelaufen. Mit der Zeit wurde dann überlegt was könnte man verbessern / muss man ändern.
Da die LS bei mir Wand nah stehen wäre ein leicht nach abfallender Frequenzgang zu tiefen Tönen vorteilhafter.
Die Simulation zeigte dazu reicht ein leicht größeres Gehäuse. Das könnte dann auch optisch gleich noch mal aufgehübscht werden.
So bin ich dann in der zweiten Version bei 20 Litern gelandet und bin auch zu den PURIFI PM's gewechselt (wegen der einheitliche Optik).

Nach dem ganzen Text vielleicht erst mal ein paar Bilder :

[Bild: attachment.php?attachmentid=57959&d=1609172903]

[Bild: attachment.php?attachmentid=57958&d=1609172903]

[Bild: attachment.php?attachmentid=57961&d=1609172944]


Betrieben werden die LS via MiniDSP SHD.
Diverse Endstufen habe ich zwischenzeitlich einfach mal ausprobiert. Im Moment bin ich bei Audio-GD's (A1 / P3) hängen geblieben.
In den letzten Wochen wurden diverse Setups immer mal wieder geändert / ausprobiert, gehört und gemessen.
Aktiv Technik bietet da viel Spielraum ohne weitere Kosten Wink
Die aktuelle Variante misst sich so :

[Bild: attachment.php?attachmentid=57960&d=1609172944]

Und kommt mit minimalen Filtern aus :

[Bild: attachment.php?attachmentid=57962&d=1609172963]


Ich bin ziemlich begeistert mit wie wenig Korrekturen man bei den Chassis auskommt.
Der HT Pegel wurde mit einem 4,7 Ohm Vorwiderstand reduziert und die restliche Pegelanpassung kommt von unterschiedlichen Gain der AMP's.
Die Raumanpassung oder erfolgt dann via DIRAC auf dem MiniDSP SHD .
Da sind dann auch vier Setups für unterschiedliche Abstimmungen gespeichert


Komplette Bilder Sammlung im Album :
https://www.diy-hifi-forum.eu/forum/albu...bumid=1996

Zusammenfassend kann ich sagen, im Moment brauche ich keine größeren LS.
Der PURIFI schafft tatsächlich eine Tiefton Performance wie sonst ein 20er oder 25er TT Big Grin

Grüße Dirk

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  AJ-Horn Bitte Hilfe erwünscht
Geschrieben von: oggy - 28.12.2020, 16:14 - Forum: Messen und Simulieren - Antworten (13)

Mag da mal jemand drüber schauen oder mir eventuell bei der Simulation ein bisschen behilflich sein?

Es geht um den B&C 12CLX64 Koaxial den ich gerne Verbauen möchte.
Der LS soll bzw. wird später an einem miniDsp 2x4 HD in ca. 20 m² Wohnraum laufen.


Ich tu mich da (mangels ausreichendem Grundwissens) echt schwer.

[ATTACH=CONFIG]57957[/ATTACH]


Die Gehäuse Simulation mit dem Strassacker Tool für das Volumen ergab knapp 300 Liter und nu bin ich bei 129 Liter.
Da kann ich doch nicht alles richtig gemacht haben.

Ich würde es gern verstehen aber komm einfach nicht weiter.


Die Chassis https://www.bcspeakers.com/en/products/c.../12CLX64-8 sind übrigens noch nicht gekauft.
Ich möchte aber ganz dringend unbedingt wieder einen 12" Koax haben und bin natürlich für Ideen zu anderen Chassis offen.



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  Kleine Hornbastelei ...
Geschrieben von: Don Key - 28.12.2020, 13:38 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (45)

Moin,
wie bereits angekündigt fange ich hier 'mal eine Resteverwertung an.
Die gesetzten Zutaten sind folgende Chassis: je 2 * 4"er von Nokia, 8 Ohmis (gab's einst 'mal bei Pollin), und ein FRS8M.
Hintergrund ist neben der Verwertung von Resten ein Spielen mit dem Hornkehlen-Prinzip, welches mich seit dem Konstrukt meines Sohnes bei Maxi-Battle auf Basis der CT193 ziemlich angefixt hat. Das ganze wird 'ne schmale aber gleichsam rel. tiefe Standbox für meinen Keller, mit 'nem Nettovolumen von ca. 26 Ltr. + Port, der einmal gefaltet wird. Der Nokia ist nicht wirklich HT-fähig, da er bei ca. 1,5 kHz 'nen 10dB-Sprung in die Tiefe macht, daher wird es ein F.A.S.T - 2 Weger. 2,5 Wege hatte ich auch erst überlegt, nur arbeiten a) beide Töner auf ein gemeinsames Gehäuse und wird b) dann der Weichenaufwand diesem 4€ - Chassis" nicht wirklich gerecht. 2 von selbigen im BR-Gehäuse gab's schon 'mal beim, zum Koax-Battle parallel laufendem Sharp-Breiti-Battle mit Holly und mir. Als meine Breitis mit eben dem Subwoofer aus 2 der Nokias liefen, kam Olli in den Raum und meinte "die klingen ja richtig erwachsen". Recht hatte er (imho), wobei es erstaunlich für mich war, wie wenig die auch bei größeren Pegeln hubten. Die Nokias habe eine Güte von etwas unter 0,6, was sie mit ein bischen gutem Willen und beide Augen zu so gerade eben noch in größere BR-Gehäuse verpflanzbar macht. Die Hornkehle habe ich nach B. Timmermanns Formel berechnet und passt offenbar auch gut zu der Theorie (von HiFi-Selbstbau), dass näherungsweise ein BR-Port mit mittlerem Querschnitt der Hornkehle vergleichbar ist. Sie soll einen 1/8 - Verlauf von 0,25*SD - 2*Sd bekommen und ca. 42 cm lang werden. Der FRS8M kriegt 'ne eigene Kammer mit ca. 1 Ltr.
Soweit zur Theorie, jetzt gibt's kein Zurück mehr und es wird Holz besorgt. Smile

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  Das Beste aus 10l
Geschrieben von: BiGKahuunaBob - 28.12.2020, 10:24 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (18)

Moin,

analog zum "Besten aus 35l" ist diesmal die Aufgabenstellung, eine ähnliche, aber mit kleinerem Volumen, also 10l. Demnach sind gegeben:

  • max. 10l Gehäusevolumen... ggfs auch 11 oder 12.
  • Abstimmung 50-80 Hz, BR oder CB ist mir egal, wobei CB bevorzugt
  • maxSPL min. 110 dB, also eher laut anstatt tief
  • es stehen bis zu 280 W an 8 Ohm Amping zur Verfügung
  • Einsatz bis ca 200 Hz
  • Treibergröße 5" - 10" (15-25 cm)
  • Ferritmagnet bevorzugt, aber kein muss (günstiger, Gewicht egal)
  • Einbautiefe <80 mm, ggfs auch 85mm
  • Preis <150€


Ich habe ein paar Simus von verschidenen Treiber, publiziere ich im Laufe des Tages (Beyma 2x 5P200FE, 2x LaVoce WAF061.80, 1x B&C 8FG51, 1x 10" Carhifi, etc)

Usecase ist ein kompakter, lauter und recht hochlaufender Subwoofer.

Feuer frei Cool

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  Gleichzeitige, unabhängige Messung mehrerer Chassis
Geschrieben von: jones34 - 27.12.2020, 22:55 - Forum: Sonstige Messtechnik und Simulation - Antworten (10)

Hallo ihr lieben,

jedes mal wenn ich einen Lautsprecher messe denke ich mir: Das muss doch einfacher gehen.
Gerade wenn alle Einzelchassis gemessen werden und man keine automatische Messeinrichtung hat dauert die Messung unter verschiedenen Winkeln lange weil man immer wieder umschalten muss. Alternativ kann man jedes Chassis einzeln unter allen Winkeln messen, muss dann aber die Positionierung des Lautsprechers sehr genau wiederholen.

Für kleine Lautsprecher ist das ja alles noch nicht so schlimm aber ich arbeite gerade an einem großen PA-Dreiweger mit 15" Bass.
Da ist das alles nicht mehr so angenehm.

Gibt es irgend ein Messprogramm mit dem man gleichzeitig mehrere Chassis messen kann?
Es wäre auch ok wenn die einzelnen Chassis gemessen werden und nur umgeschaltet wird.

Auch eine gleichzeitige Messung sollte jedoch möglich sein.
Hierfür könnte jedes Chassis mit einer von den anderen unabhängigen Rauschrealisierung mit guten Auto- und Kreuzkorrelationseigenschaften angeregt werden.
Die einzelnen Chassis kann man dann im Nachgang per Korrelation trennen.
Hat das schonmal jemand probiert?

Funktionieren sollte das eigentlich ganz gut.
Ich hab sowas schonmal für die Kanalschätzung in einem Kommunikationssystem gebaut.

Mal unabhängig davon das ich so ein System technisch interessant fände ist mir eigentlich nur wichtig, dass der ganze Prozess so gut wie möglich automatisiert ist, vor allem das Speichern.
ARTA zusammen mit den ganzen Drehtellersachen ist mir geläufig und vorhanden aber bei den von mir benötigten Messabständen ist das alles ein bisschen schwieriger.


Liebe Grüße

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  Tannoy TMT (11cm) ohne Daten
Geschrieben von: oggy - 27.12.2020, 13:46 - Forum: Allgemeine Themen - Keine Antworten

Servus und nen wunderbaren Sonntag alle zusammen.

Bin Kostenlos an zwei TMT's mit dazugehörigen Kalotten Hochtönern aus zwei Tannoy Reveal 502 Nahfeld Monitoren gekommen.
Die waren schon auf dem Weg in den Müll aber ich konnt sie in letzter Sekunde noch retten :engel:


Schwupp's war das Feuer entfacht und das verlangen die irgendwie Sinnvoll zu verbauen is auch geweckt.
Technisch und optisch sind alle Chassis in Ordnung und ob es sich Lohnt die zu verbauen wird sich Zeigen.

Und ob ich meiner (ersten) TSP Messung Trauen kann wir sich bestimmt auch gleich zeigen :dont_know:


[ATTACH=CONFIG]57887[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]57888[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]57889[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]57890[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]57892[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]57893[/ATTACH]







[FONT=&amp]

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  Modifikation des Monacor DT-300
Geschrieben von: Jesse - 27.12.2020, 00:13 - Forum: Ich hab´ da mal ´ne Antwort! - Antworten (35)

Hallo,
die nachfolgend dargestellte Modifikation des Hochtöners DT-300 von Monacor
wurde nahezu identisch auch schon auf der Homepage der Klang+Ton veröffentlicht.
Da diese nicht mehr ohne Weiteres öffentlich zugänglich ist, erfolgt nun eine Anleitung hier.


Anleitung

Auf dem nachfolgenden Foto sieht man was für die Modifikationen bereitliegen sollte.
Unter anderem ist dort "graue" und "weiße" Schafwolle zu erkennen.
Aus optischen Gründen habe ich mich für die graue entschieden.
[ATTACH=CONFIG]57860[/ATTACH]

Zunächst lösen wir die Schrauben...
[ATTACH=CONFIG]57861[/ATTACH]

...und nehmen dann die Frontplatte ab und legen sie beiseite.
[ATTACH=CONFIG]57862[/ATTACH]

Sodann heben wir vorsichtig die zwangszentrierte Trägerplatte mit der Kalotte/Schwingspule ab.
Am besten merken / markieren wir uns hier schon die Einbauposition der Trägerplatte auf dem Magneten.
[ATTACH=CONFIG]57863[/ATTACH]

Da die vorhandene Filzplatte nicht die gesamte Polplatte abdeckt...
[ATTACH=CONFIG]57864[/ATTACH]

...wird sie einschl. der Klebereste mit den Fingernägeln o. einem Kunststoffschaber entfernt.
[ATTACH=CONFIG]57865[/ATTACH]

Der Blick in die Polkernbohrung lässt Polyesterwatte in der rückwärtigen Kammer erkennen.
Innerhalb dieser Kammer sind keine weiteren Modifikationen notwendig.
[ATTACH=CONFIG]57866[/ATTACH]

Wir schneiden nun einige Papierstreifen (ca. 50 x 12 mm)...
[ATTACH=CONFIG]57867[/ATTACH]

...und entfernen damit das im Luftspalt befindliche...
[ATTACH=CONFIG]57868[/ATTACH]

Altöl... ach nee... Ferrofluid.
[ATTACH=CONFIG]57869[/ATTACH]

Aus einem passenden Filzgleiter (z.B. Tesa Protect 26 mm schwarz) schneiden wir nun mit einer Schere...
[ATTACH=CONFIG]57870[/ATTACH]

...ein Loch mit dem Durchmesser der Polkernbohrung aus und kleben ihn zentrisch auf die Polplatte.
[ATTACH=CONFIG]57871[/ATTACH]

Die Polkernbohrung wird nun bis ganz unten recht fest mit einen Streifen Schafwolle (ca. 14 x 3 cm) gedämpft.
Es empfiehlt sich den Streifen so zu falten und in den Luftspalt einzusetzen, dass das geknickte Ende herausschaut.
[ATTACH=CONFIG]57872[/ATTACH]

Denn nur so lässt sich auf der Oberseite diese wunderschöne Halbkugel formen.
Sie sollte nur soweit herausragen, dass sie keine Berührung mit der Kalotte hat.
[ATTACH=CONFIG]57873[/ATTACH]

Diese Halbkugel aus Schafwolle "eliminiert" die Hohlraumresonanz der Kalotte bei ca. 15 kHz.
[ATTACH=CONFIG]57874[/ATTACH]

Nun ist eine gute Gelegenheit mit der Taschenlampe (und ggf. einer Lupe) einen Blick in den Luftspalt
zu werfen. Sollten sich dort Haare, Fusseln, etc. befinden, so müssen diese sorgfältig entfernt werden.
Dafür kein Werkzeug aus Metall verwenden!!!
[ATTACH=CONFIG]57875[/ATTACH]

Mit einem Papiertaschentuch wird das Ferrofluid von der Schwingspule...
[ATTACH=CONFIG]57856[/ATTACH]

...und dem Schwingspulenträger entfernt.
[ATTACH=CONFIG]57857[/ATTACH]


Danach kann der Hochtöner wieder zusammengesetzt werden.
Da die Zwangszentrierung zwei Einbaupositionen erlaubt und ggf. etwas Spiel aufweisen kann, ist bei der Montage der Schwingspulenträgerplatte auf eine gute Zentrierung zu achten.
Dies gelingt sehr gut mit einer Impedanzmessung aber auch eine Kontrolle per Gehör mit einem Gleitsinus oder Musik ist möglich.
Da Ferrofluid auch kleine Zentrierungsfehler der Schwingspule kompensieren kann, wäre es denkbar, dass die Schwingspule nach Entfernung des Ferrofluids im Luftspalt schleift.
Bei der von mir durchgeführten Modifikation hat aber alles sofort und ohne Probleme funktioniert.
Der Umbau erfolgt aber natürlich auf eigenes Risiko.


Aus dieser Seitenperspektive kann man recht gut die Schafwollkuppel erkennen.
[ATTACH=CONFIG]57858[/ATTACH]

Hier nun noch der optische Vergleich vorher / nachher.
[ATTACH=CONFIG]57859[/ATTACH]


Eines möchte ich noch erwähnen:
Der DT-300 wurde auch schon von Troels Gravesen sehr ähnlich und erfolgreich modifiziert. Ich bin vielleicht nur noch ein bisschen pingeliger... Wink

Ich wünsche nun viel Erfolg beim Umbau und viel Spaß mit dem neuen Hochtöner!



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  Welchen Plattenspieler zum Einstieg?
Geschrieben von: rkv - 25.12.2020, 20:19 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (47)

Hallo liebes Forum,

mein Geburtstag steht in Kürze an und ich würde mir gerne einen Plattenspieler wünschen.
Nun habe ich als Digitalnerd davon keinen Plan, weder, worauf man technisch achten soll, noch für welches Budget ein vernünftiges Gerät zu erwerben ist. Zudem hat mein AVR keinen Phono-Eingang, sodass ein entsprechender Vorverstärker mit einkalkuliert werden muss.
Also, Feuer frei, was meint Ihr, was wäre eine guter Plattenspieler für den Einstieg?

Raphael

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  Handicher DAB-Empfänger (ggf. mit Verstärker) gesucht
Geschrieben von: Koaxfan - 25.12.2020, 18:51 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (34)

Es gibt eine Vielzahl an Bluetooth-Verstärkern, man geschmackvoll mal weniger, mal nur Bluetooth-Amp und manchmal die ganze Disco mit Karaoke und Blinkiblinki - aber es gibt ein Gerät an das ich ein paar Lautsprecher anstecken kann und einfache Düdelmusik für Küche und Bad habe. Mal ein paar willkürliche Beispiele:
https://www.ebay.de/itm/HiFi-Verstarker-...2497944548
oder
https://www.ebay.de/itm/HiFi-Verstarker-...4259718349
oder
https://www.ebay.de/itm/Bluetooth-800W-M...3570945130

Alles ohne Wertung und ich weiß auch, dass ich mit so einer Kiste keine echten 800W habe. Alles klar soweit, ein Gerät dieser Art würde völlig ausreichen für den gewünschten Zweck - wenn es denn auch DAB hätte! Natürlich, DAB ist ne lokale Besonderheit und für diese Besonderheit hat man primär Komplettgeräte gebaut: Akkubetriebene Kleingeräte oder Unterbau-Mono-Geräte. Akku brauch ich nicht, Lautsprecher auch nicht, hab ich bzw. bau ich. Alles was ich brauche ist ein kleiner, netzbetriebener DAB-Empfänger den ich dann halt an einen 8€-Verstärker stecke. Ich dachte es gäbe sowas (wie die obigen Chinaböller nur eben mit DAB) aber ich habe echt nix gefunden. Am ehesten kommt noch das Technisat Digitradio ran, da gibts auch reine Empfänger, nur irgendwie ist mir das auch schon Overkill. An dieser Stelle will ich kein Streaming, kein Optical Out, ich will da einmal einen Sender einstellen und wenn ich mich auf den Thron sitze soll das Ding anfangen zu düdeln. Nur eben DAB weil ich hier mit FM echt miesen Empfang habe.

Also: Gibts sowas? Einen ganz simplen "stell hier den Sender ein und gut is" DAB-Empfänger?

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  Hornresp und Support bei der praktischen Realisation (schnittplan, etc)
Geschrieben von: Uli_Bel - 25.12.2020, 15:30 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (2)

Arbeitet hier jemand mit Hornresp fuer die Entwicklung von Basslautsprechern mit teilweise komplizierten Schallfuehrungen ?
Tapped Horn, Transmissionlines, massloaded TL's, u.a. ??

Es ist ja recht einfach irgendetwas zu simulieren mit einem evlt vorhandenen Chassis - aber die Umsetzung oder gar einen Plan der benoetigten Holzzuschnitte daraus zu erhalten ist dann nochmals eine ganz andere Sache....
Hier ist oftmals die wirkliche Schwierigkeit, naemlich das richtige Umsetzen der komplizierten Schallfuehrung in eine Realisation, die der Simulation entspricht...

Ich bin im Internet auf eine tolle Entwicklung gestossen, wo jemand Excel sheets entwickelt hat, um genau aus der Praxisperspektive die Umsetzung der Theorie (Hornresp-Simulation) in die Praxis zu vereinfachen.

Der Workflow ist dann auch genau anders herum:
- Zunaechst wird das Aussenmass der Bass-Box festgelegt.
- Dann das Prinzip (z.B. TL einer bestimmten Bauart, oder auch ein Horntyp)
- Man waehlt dann ein Chassis aus und passt mittels spreadsheet die Schallfuehrung an, sodass alles in die vorher festgelegten Abmessungen passt. Schliesslich ist ein Optimizer (auch teil des Spreadsheets) fuer die Feinanpassung verantwortlich
- wenn die mechanischen Abmessungen festliegen kann man alles exportieren nach Hornresp und das Resultat simulieren und natuerlich evtl auch noch Anpassungen machen.
- Mit den Anpassungen geht man zurueck ins Spreadsheet und wieder nach Hornresp bis alles fertig ist...

Man hat dann nicht nur eine gute Simulation mit Hornresp sondern eben auch einen Schnittplan der Konstruktion und kann gleich anfangen zu werkeln....
Was nuetzt mir anders eine ultra-gute simulation, die wenn man am Computer fertig ist mechanisch nicht umsetzbar ist, weil der Platz nicht ausreicht oder der Holzvorrat, oder oder oder...... mit diesen Spreadsheets weiss man gleich, was geht und was nicht...
Find ich super!

http://www.diysubwoofers.org/sheets/

Ulli

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