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  Kierkegaard - Kontrolliertes horizontales & vertikales Bündelungsmaß
Geschrieben von: 2pi - 27.02.2013, 18:18 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (90)

Hallo,

so, jetzt stell ich hier auch mal was vor.

Es handelt sich um einen recht zierlichen Standlautsprecher, der es faustdick hinter den Ohren haben könnte. Die Zeichen stehen jedenfalls gut dafür.

Hintergrund:
Nachdem ich in letzter Zeit zwei Rundumstrahler gebaut habe und mit den Ergebnissen sehr zufrieden bin, wird es jetzt Zeit, das Bündelungsmaß kontrolliert etwas zu erhöhen, um die akustischen Unterschiede in meinem Raum eigenständig aus 1. Hand bewerten zu können.
Eine 5" oder 8" Kombo mit WG bündelt mir für diesen Schritt allerdings zu doll bzw. nicht früh genug. Deshalb greife ich mal in den Bestand und ziehe den Peerless 830970, den ich ja schon mal vermessen habe, aus der Kiste. Er war mir von Anbeginn an aufgrund seiner Abstrahlcharakteristik positiv aufgefallen und weil er irgendwie beide Welten von Breitbändern und Kalotten positiv vereint.
In diesem Thread hatte ich ihn, bzw. einen Artgenossen, schon mal vorgeschlagen.
http://www.diy-hifi-forum.eu/forum/showt...php?t=5923

Hier ist das angenäherte Bündelungsmaß des Treibers in minimalem Gehäuse und bestimmt wie folgt: F-Gänge von 0° bis 90° in 5° Schritten gemittelt und abgezogen vom 0° Schrieb. Sehr sauber und stetig das ganze aber nicht zu stark bündelnd. Die kleine Aufweitung um 15KHz sollte nicht weiter schaden.

[Bild: DI_Peerless_1024.png]

Hier ist der entsprechende unkorrigierte Winkel-F-Gang des Peerless BB in besagtem Gehäuse:

[Bild: Peerless_angle_1024.PNG]


Zum Vergleich: Ein HT im WG würde bei 10dB...15dB landen. Eine 19mm Kalotte würde ähnlich oder ein wenig flacher verlaufen aber erst eine Oktave oder noch später anfangen, überhaupt zu bündeln. Und das passt nicht in das Konzept.

Designkriterien:
Was soll es noch in und an diesem Sprecher geben außer (1.) eine kontrollierte und gleichmäßige horizontale Abstrahlung, welche eindeutig die wichtigste Disziplin ist (ich schreibe das hier gleichzeitig als Anforderungen und wie ich es plane, zu realiseren):

2. Vertikale Kontrolle, um Boden und Deckenreflektionen zu minimieren.
Das ganze ist in Form einer echten D'Appolito Anordnung geplant. Ich denke, mehr Kontrolle braucht es vertikal nicht.

3. Vermeidung von Kantenbeugungen (Diffraktion).
Die Mitteltöner befinden sich bei Trennung noch unterhalb des Bafflesteps und der Peerless wird vielleicht schon stark genug bündeln, so daß er die naheliegenden Kanten nicht "sehen" wird, wenn sie in den Wellenlängenbereich der Abstrahlung kommen. Zur Not gibt es noch ein Paar Phasen.
Der 4Pi-2Pi-Übergang aka Baffle Step ist, wie so häufig, nicht zu vermeiden.

4. Tieftöner, die auch genügend Power für Filmsound haben.

5. Trennung von Tiefton und Mittel-/Hochtonbereich, um die jeweiligen Betriebsmodi des Raumes oberhalb und unterhalb der Schröderfrequenz (um 200Hz typisch) bestmöglich zu adressieren (oberhalb siehe 1. und 2.).
Im Modalen Bereich, also unterhalb, kann man so mehrere Methoden gleichzeitig verwenden, um eine ungünstige Anregung von Raummoden zu vermeiden. Diese wären:
- Flacher Verlauf der Subwoofer Hochpass-Funktion (Qt=0.5)
- Platzieren der Subs auf 1/4 der Raumbreite, um Raummoden 2. Ordnung nicht anzuregen.
- DSP bei weiterem Bedarf/Gusto.

5. Der mögliche Maximalpegel muss für typische Wohnräume hoch genug sein.

6. Der Lautsprecher sollte äußerlich "eine gute Figur" machen (dabei aber form follows function bleiben), kein Kühlschrank werden und einfach zu bauen sein. Meine Frau mochte die Kanalrohre noch nie, obwohl sie super funktionieren, wenn man die Längsreso kontrollieren kann.

Bei diesen Anforderungen sollten eigentlich auch wieder LSP herausspringen, die man mit geschlossenen Augen nicht wirklich lokalisieren kann.

Und so sehen meine ersten Google Ketup Versuche aus:

[Bild: Kierkegaard_5_links.PNG]

[Bild: Kierkegaard_5_ISO.PNG]

[Bild: Kierkegaard_5_top.PNG]

Zu Beginn lasse ich das Gehäuse mit Absicht erst mal gerade. Vielleicht kann man die Fläche um den Peerless herum noch günstig als rudimentäre WG nutzen. Mal sehen, wie sich das tatsächlich misst.
Wenn das nichts wird, kann man es immer noch so machen (das entspricht dem angenäherten Directivity Index und F-Gang oben):

[Bild: Kierkegaard_4_top.PNG]

Treiber, die nach den Voruntersuchungen zum Ziel führen sollten:

- Peerless 830970
- der schon fast legendäre Vifa 9BN 119-8 aka TC9FD-18-08
- Peerless SLS10

Diese kosten pro Seite ca. 140€, was für ihre klanglichen Eigenschaften nicht wirklich viel ist.

Ich will keine alten Wunden aufreißen, aber das Dingelchen muss aktiv werden, um die Anforderungen zu erfüllen. Schon alleine die Treiber-Empfindlichkeiten passen nicht ganz zusammen und die Mitteltöner haben ein ziemlich hohes Qt. Hier könnte man auch ein anderes Modell nehmen. Aber da auch die Trennung zwischen der Säule und dem Sub steil erfolgen sollte und der Tieftöner entzerrt werden muss, um kompakt zu bleiben, kommt es auch nicht mehr drauf an.

Ich fange mit miniDSP 2x8 an und SymAsys, welche bis auf die Subs zwar Kanonen auf Spatzen sind, aber gut und vorrätig.

Ich poste den LSP jetzt mal hier, falls es Fragen, Kommentare, Tips, Erfahrungen oder sonst was gibt.

Ansonsten auch hier:
http://www.2pi-online.de/html/kierkegaard.htm

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  Hallo vom deutschen Eck
Geschrieben von: wischem - 27.02.2013, 17:31 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

Hallo,

ich muss ehrlich sagen ich hab null plan von der Materie und wollte einfach einmal hier reinschnuppern. Denn die Projekte die hier teilweise laufen klingen schon interessant.Ich lass mich einfach mal überraschen was ich hier alles so finde.

Neugierig genug bin ich und mal sehen, evtl. wage ich mich ja einmal an ein DIY Projekt heran.
Besonders an einem Verstärker wäre ich interessiert.

Wer also ein schönes und natürlich gutes Teil für einen Anfänger parat hat, immer her damit.

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  JBL M2 .....oder Dieter war der Zeit voraus
Geschrieben von: fosti - 27.02.2013, 17:15 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (1)

JBL hat einen veritablen Nachfolger der 4430 A...backen auf den Markt gebracht:
[Bild: M2-Gallery-Large-004.jpg]
http://www.jblpro.com/products/recording...S4wiFeRDT0

Erinnert mich vom Konzept (15" + großes Horn) an Dieter's "Tricolore":
[Bild: Tricolore_front_f200.jpg]
http://lsv-achenbach.de/kits/tricolore.htm

:thumbup:

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  mal was anderes
Geschrieben von: dieterschneider - 27.02.2013, 15:56 - Forum: Allgemeine Themen - Keine Antworten

1.
http://www.german-physiks.com/german-phy...k-iii.html
2.
http://www.boenicke-audio.ch/index_.html

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  Spule mit mittenanzapfung für Tiefpass 3ter oder 4ter Ordnung?
Geschrieben von: tubestrek - 27.02.2013, 12:27 - Forum: Weichenfragen - Antworten (6)

Hallo,

Bin eben dabei, eine Weiche zu entwickeln. Dabei werden 2 Spulen in Serie geschaltet (wie bei einem Tiefpass dritter oder höherer Ordnung) In meinem Fall folgt eine Tiefpassspule eine Spule für einen Sperrkreis.

Nun die Frage, was spricht dagegen, eine Drosses zu verwenden( oder selbst zu wickeln) die eine Anzapfung hat und man somit nur eine Spule hat.

Beispiel: 2 spulen werden benötigt, eine mit 2mH und eine mit 1mH.
man wickelt eben 3mH und macht eine anzapfung bei 2/3 der Wicklung.

Was haltet ihr davon?

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  Hallo
Geschrieben von: mugk - 26.02.2013, 19:02 - Forum: neue Mitglieder - Keine Antworten

Hallo zusammen! Nun ist es mal Zeit, sich hier vorzustellen. Ich bin 37 Jahre alt und wohne in der Nähe von Heilbronn. Begonnen hat bei mir der HIFI Wahnsinn, mit einem Dual CS731. Dieser mich vor einigen Jahren fast in den Wahnsinn trieb. Ich glaube ich hab an dem Dreher jede Schraube bzw. jedes Teil mal in der Hand gehabt. So trieb ich mich einige Zeit, mal mehr mal weniger aktiv, im Dual-Board herum. Dann begegnete mir dieser verdammiche SymAsym im Analogforum (meine Einstiegsdroge in Sachen DIY Hifi). Auf diesen folgte der Hepos, B1 Buffer, LSQR, Gainclone. Zur Zeit beschäftige ich mich mit der Paradise Phonostage und nem Xono-Clone. Boxen hab ich auch schon gewastelt. Zunächst die Cyburgs Needles dann die MaxiAls hier aus dem Forum (mit denen höre ich auch gerade). Ich bin ehr der der Nachbauer, das langt mir auch. Im Laufe der Jahre hat sich einiges (zu viel sagt meine Frau) an Krempel angesammelt. Wobei ich mich über meine Angetraute nicht beschweren sollte, sie ist in Sachen HIFI ziemlich leidensfähig :-).
Mir gehts wohl wie vielen hier, zu viele neue Ideen und zu wenig Zeit.

Gruß
Michael

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  Alternative zu RAAL 70-10 Bändchen gesucht
Geschrieben von: Damian - 26.02.2013, 17:29 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (2)

Hallo Community

Habe einen enviee-Breitbänder bei mir laufen. Die Höhen sind recht "weich".

Inspiriert durch den Testbericht http://www.6moons.com/audioreviews/soundkaos/1.html spiele ich nun mit dem Gedanken, ebenfalls einen Bändchenhochtöner ab 6-7 kHz einzusetzen.

Das RAAL 70-10 (92dB/8 Ohm) Bändchen ist mir mit 300 EUR pro Stück deutlich zu teuer.

Kennt Ihr Alternativen bis 100 EUR das Stück?

Beste Grüsse
Damian

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  Hallo aus Lübeck
Geschrieben von: jan_hl - 26.02.2013, 13:52 - Forum: neue Mitglieder - Keine Antworten

Moin,

nach einigen Jahren Pause will ich endlich mal meine Anlage erweitern. Zur Zeit läuft eine Duetta-Top light an einem alten Yamaha Verstärker. Das ganze soll im ersten Schritt um einen Subwoofer erweitert. Im zweiten Schritt (und in hoffentlich näherer Zukunft) soll die Anlage dann aktiver werden. Da kaufen langweilig ist, überlege ich die ganze Filterei über einen Linuxrechner laufen zu lassen. Da ich mich ein wenig mit Signalverarbeitung und C/C++/Python/Matlab auskenne, sollte das irgendwie funktionieren. Ob ich das wirklich so realisiere weiß ich nicht, aber rumspielen tue ich auf jeden Fall...

Zur Zeit versuche ich den Frequenzgang ohne fremde Programme zu messen. Dazu erzeuge ich in Python verschiedene Sweeps, speichere die als .wav, spiele die ab, nehme sie auf und schaue mir dann die logarithmierten Verhältnisse der Fouriertransformierte des Originals und der Messung an. Damit komme ich dann auf exakt die gleichen Ergebnisse wie ein Programm dessen Name mir gerade entfallen ist.

Scheitern tut das im Moment ein bisschen an der Tatsache, dass mein Rechner nur eine Onboard-Soundkarte besitzt und das Mikrofon vor 15 jahren mal 5 Euro gekostet hat...

Die nächsten Schritte wären jetzt die Bestimmung der Sprungantwort und die Berechnung von Bildern wie in diesem Thread:
http://www.diy-hifi-forum.eu/forum/showthread.php?t=5548
Aber da fehlt mir im Moment noch die Idee wie das funktionieren könnte...

Soviel erstmal zu mir, mehr Details gibt es hoffentlich später wenn ich mich mal dazu aufraffen kann, die Skripte mit Anleitung rigendwo online zu stellen.

Viele grüße,
Jan

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  Frühjahrsputz
Geschrieben von: Harry - 26.02.2013, 10:54 - Forum: Händlernews - Keine Antworten

Moin,

Frühjahresputz:

Vier Stück Tang Band W6 1936:

http://www.tb-speaker.com/detail/1230_04/w6-1936s.htm

Zwei kurz eingebaut gewesen, eine minimale "Unregelmäßigkeit" auf einer Membran. KEIN Kratzer! Extreme Parameter für sehr, sehr kleine Gehäuse.
Preis, natürlich inklusive Rechnung und Gewährleistung: 240 Euro inkl. Versand.
Ebenfalls obsolet:

http://www.nordic-audio.de/doku.php/blog/it_is_done

Komplett aufgebaute W6 1914S inklusive Weiche, welche neu aufgebaut werden sollte. Klanglich hervorragend, braucht einen Subwoofer.
Preis inkl. Rechnung und Gewährleistung: 300 Euro inkl. Versand.
Wer damit ein optisch stimmiges FAST bauen will:

http://www.hifitest.de/test/lautsprecher..._5209.php#

Monacor SPH 6 TB bzw. Tang Band W6 1559S:

http://www.tb-speaker.com/detail/1230_04/w6-1559s.htm

Gleicher Korb wie 1914S, ebenfalls für kleine Gehäuse gedacht.

Preis inkl. Rechnung und Gewährleistung: 120 Euro inkl. Versand. Im Paket mit dem 1914S: 400 Euro inkl. Versand.
Stehen nur rum und werden nicht besser. Ein Projekt war immer geplant, aber nie umgesetzt. Leider.

Harry

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  Hallo aus Erkrath
Geschrieben von: Neandertaler - 25.02.2013, 14:32 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

Ich werde versuchen mich und meine Projekte hier kurz vorzustellen, denn eigentlich bin ich nicht jemand der viel in Foren schreibt.

Für mich ist das Basteln und Musik hören ein Ausgleich zu meiner Büroarbeit. Ich habe mal den Beruf des Radio-Fernsehtechniker so vor 30 Jahren erlernt was natürlich für mein Hobby hilfreich ist. Ein weitere Vorteil ist ein eigenes Musik- und Bastel-Zimmer und eine kleine Werkstatt.

Leider kommt es aber öfter vor, das ich mich in diversen DIY-Projekten wiederfinde und mich selber bremsen muß damit das ganze nicht zum Stress wird.

Aktuell habe ich nach ca 2 Jahren Bau- bzw. Wartezeit auf Teile, ein Masselaufwerk fertig- gestellt, mit einem Stax Tonarm bestückt.
Eine RIAA Röhrenvorstufe mit Headamp ist im Bau.
In der Planung sind gerade 300 B Monoendstufen von einem Profi entwickelt.

Meine aktuellen Lautsprecherprojekte sind einmal ein Paar Monitorlautsprecher mit alten JBL
Treibern und
im Test ein Saba Greencone Projekt mit Aktiv Woofern und Horn Superhochtöner von JBL.


Ich wünsche ein schönes Basteln und Musik hören.
Grüße Guido

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