17.03.2021, 23:45
Hallo zusammen,
ab Herbst diesen Jahres werde ich nach aktuellem Stand der Verhandlungen endlich einen Kellerraum zur Verfügung haben, in dem ich mich mehr oder weniger frei austoben kann. :prost:
Neben Büro, Schreibtisch und Co. will ich den Raum auch als Musikzimmer und längerfristig auch als HK nutzen.
Dazu gehören dann natürlich auch raumakkustische Maßnahmen (vmtl. hauptsächlich Breitbandabsorber und Diffusoren).
Zu dem Thema hab ich mich auch schon etwas eingelesen. Mal schauen, wie ich da Stereo, Mehrkanal und die Nutzung als Büro unter einen Hut bekomme.
Aktuell beschäftigen mich die untersten Oktaven:
Im aktuellen Wohnzimmer bin ich mit zwei per DSP entzerrten Dayton RSS315HF-4 ganz zufrieden.
So etwas ähnliches soll es also im Keller auch werden, wobei der Fokus hier mehr auf MAF statt auf WAF liegt
Es dürfen also auch mehr als zwei "Kisten" sein und bei der Aufstellung bin ich auch recht flexibel.
Grundsätzlich liebäugle ich schon länger mit einem DBA, wobei es bei der Form des Raums vmtl. maximal ein pseudo-DBA werden kann, da recht asymmetrisch.
Das könnte z.B. so aussehen:
[ATTACH=CONFIG]59806[/ATTACH]
Die Quermoden würde ich damit natürlich trotzdem anregen...
Ich hab dazu mal in REW etwas herumgespielt:
So wäre in etwa der skizzierte Vorschlag:
1. (skizziertes Layout)
[ATTACH=CONFIG]59802[/ATTACH]
2. (nur aus Interesse)
[ATTACH=CONFIG]59803[/ATTACH]
3. (asymmetrisch zum Hörplatz ausgerichtet)
[ATTACH=CONFIG]59804[/ATTACH]
4. (zum Vergleich)
[ATTACH=CONFIG]59805[/ATTACH]
Die Simulationen sind natürlich nur eingeschränkt aussagekräftig, da REW nur rechteckige Räume simulieren kann.
Dass alle Anordnungen in jedem Fall nur Kompromiss-DBAs sind ist ohnehin auch klar
Für brauchbare Ergebnisse werden also in jedem Fall zusätzlich mehr oder weniger starke Filter nötig sein, damits zumindest am Hörplatz passt.
Das Ziel des Ganzen wäre also, mit überschaubarem Aufwand, eine möglichst geringe Frequenzgang-Variation über die Couch-Plätze und möglichst auch am Schreibtisch zu erreichen. Am Hörplatz wird der Fgang dann per EQ geglättet.
Wenn ich das richtig sehe, wäre Variante 3. am sinnvollsten, da die Variation zwischen den Kurven hier am geringsten ist.
Auch wenn die theoretische DBA-Grenzfrequenz horizontal nur bei ~57Hz liegt, würde ich vmtl. bei 80Hz trennen.
Über 57Hz arbeitet die Anordnung dann evtl. mehr und mehr nur noch als Multisub-Array, das aber vmtl. trotzdem noch besser funktioniert, als die Hauptlautsprecher in diesem Frequenzbereich.
Wie es "klingt", wenn das DBA nicht symmetrisch zum Hörplatz ist, wäre noch die Frage. Ich würde aber vermute, dass die Assymmetrie im Bassbereich keine Rolle spielt.
Das zweite Thema, das mit der Anordnung zusammenhängt, ist die Auswahl und damit auch die Anzahl der Treiber:
Option 1:
Mit einer größeren Anzahl an Treibern könnte man natürlich die Fgang-Homogenität im Raum verbessern.
Da das Budget allerdings begrenzt ist, kämen dann nur günstigere Chassis in Frage.
Als leider noch hässlicherer Nachfolger des CS1214 könnten das z.B. 12x JBL Stage1210 also 2x3-DBA sein.
Option 2:
Man setzt stattdessen auf wenige, aber dafür hochwertigere Treiber.
Das könnten z.B. 4x Dayton RSS390HF-4 als 1x2-DBA sein.
Da mir für die Musikwidergabe auch die feindynamischen Qualitäten der Subs wichtig sind, tendiere ich aktuell stark zu Option 2.
An der Rückwand nur zwei Subs zu platzieren, würde auch der Nutzung als Büro etwas entgegenkommen.
So, das wars erstmal für heute
Was meint ihr zu den bisherigen Gedanken?
Viele Grüße
Hannes
ab Herbst diesen Jahres werde ich nach aktuellem Stand der Verhandlungen endlich einen Kellerraum zur Verfügung haben, in dem ich mich mehr oder weniger frei austoben kann. :prost:
Neben Büro, Schreibtisch und Co. will ich den Raum auch als Musikzimmer und längerfristig auch als HK nutzen.
Dazu gehören dann natürlich auch raumakkustische Maßnahmen (vmtl. hauptsächlich Breitbandabsorber und Diffusoren).
Zu dem Thema hab ich mich auch schon etwas eingelesen. Mal schauen, wie ich da Stereo, Mehrkanal und die Nutzung als Büro unter einen Hut bekomme.
Aktuell beschäftigen mich die untersten Oktaven:
Im aktuellen Wohnzimmer bin ich mit zwei per DSP entzerrten Dayton RSS315HF-4 ganz zufrieden.
So etwas ähnliches soll es also im Keller auch werden, wobei der Fokus hier mehr auf MAF statt auf WAF liegt

Es dürfen also auch mehr als zwei "Kisten" sein und bei der Aufstellung bin ich auch recht flexibel.
Grundsätzlich liebäugle ich schon länger mit einem DBA, wobei es bei der Form des Raums vmtl. maximal ein pseudo-DBA werden kann, da recht asymmetrisch.
Das könnte z.B. so aussehen:
[ATTACH=CONFIG]59806[/ATTACH]
Die Quermoden würde ich damit natürlich trotzdem anregen...
Ich hab dazu mal in REW etwas herumgespielt:
So wäre in etwa der skizzierte Vorschlag:
1. (skizziertes Layout)
[ATTACH=CONFIG]59802[/ATTACH]
2. (nur aus Interesse)
[ATTACH=CONFIG]59803[/ATTACH]
3. (asymmetrisch zum Hörplatz ausgerichtet)
[ATTACH=CONFIG]59804[/ATTACH]
4. (zum Vergleich)
[ATTACH=CONFIG]59805[/ATTACH]
Die Simulationen sind natürlich nur eingeschränkt aussagekräftig, da REW nur rechteckige Räume simulieren kann.
Dass alle Anordnungen in jedem Fall nur Kompromiss-DBAs sind ist ohnehin auch klar

Für brauchbare Ergebnisse werden also in jedem Fall zusätzlich mehr oder weniger starke Filter nötig sein, damits zumindest am Hörplatz passt.
Das Ziel des Ganzen wäre also, mit überschaubarem Aufwand, eine möglichst geringe Frequenzgang-Variation über die Couch-Plätze und möglichst auch am Schreibtisch zu erreichen. Am Hörplatz wird der Fgang dann per EQ geglättet.
Wenn ich das richtig sehe, wäre Variante 3. am sinnvollsten, da die Variation zwischen den Kurven hier am geringsten ist.
Auch wenn die theoretische DBA-Grenzfrequenz horizontal nur bei ~57Hz liegt, würde ich vmtl. bei 80Hz trennen.
Über 57Hz arbeitet die Anordnung dann evtl. mehr und mehr nur noch als Multisub-Array, das aber vmtl. trotzdem noch besser funktioniert, als die Hauptlautsprecher in diesem Frequenzbereich.
Wie es "klingt", wenn das DBA nicht symmetrisch zum Hörplatz ist, wäre noch die Frage. Ich würde aber vermute, dass die Assymmetrie im Bassbereich keine Rolle spielt.
Das zweite Thema, das mit der Anordnung zusammenhängt, ist die Auswahl und damit auch die Anzahl der Treiber:
Option 1:
Mit einer größeren Anzahl an Treibern könnte man natürlich die Fgang-Homogenität im Raum verbessern.
Da das Budget allerdings begrenzt ist, kämen dann nur günstigere Chassis in Frage.
Als leider noch hässlicherer Nachfolger des CS1214 könnten das z.B. 12x JBL Stage1210 also 2x3-DBA sein.
Option 2:
Man setzt stattdessen auf wenige, aber dafür hochwertigere Treiber.
Das könnten z.B. 4x Dayton RSS390HF-4 als 1x2-DBA sein.
Da mir für die Musikwidergabe auch die feindynamischen Qualitäten der Subs wichtig sind, tendiere ich aktuell stark zu Option 2.
An der Rückwand nur zwei Subs zu platzieren, würde auch der Nutzung als Büro etwas entgegenkommen.
So, das wars erstmal für heute

Was meint ihr zu den bisherigen Gedanken?
Viele Grüße
Hannes




:p