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Bausatz Samira mit Monacor SPH-176 und DT-101SK
#21
Frage:

was ist an 2x 32L besser als 1 x 64L?
der "Aufwand" ist ja doch größer, mehr Wände, 2 Bassreflexrohre.

VG
Werner
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#22
Wenn beide TMTs die gleichen Bedingngen vorfinden sähe ich keine Nachteile nur ein Abteil zu bauen.
Da in einer Standbox in d´appolito Anordnung die TMTs zwangsweise nicht symmetrisch sind, sehen Sie das Gehäuse "anders".

Ob sowas hörbar ist weiß ich ehrlich gesagt nicht. Vermutlich aber nicht.
Ich hatte mich einfach für 2 Abteile entschieden.

Praktischer Vorteil ist der, das automatisch mehr Verstrebungen im Gehäuse sind...
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#23
Es gibt ja z.B. die Aspera die mit zwei SPH-130 auf ein Volumen arbeiten. Man kann mit bloßem Auge erkennen das beide Membranen unterschiedlich schwingen obwohl sie parallel geschaltét sind. Daher sollte jeder Tieftöner sein eigenes Volumen bekommen.
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#24
@Alexander und Franky

Danke!

VG
Werner
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#25
hat auch den Vorteil dass du flexibel beim "Tunen" bist, bei 2Kammern und 2BR kannst du eines kürzen/verlängern und/oder bei Bedarf mit Wolle zustopfen falls dein Raum rumzickt Wink

@Alex: super Vorstellung!
@Franky: wie siehst du das wenn die Chassis 60cm auseinander sind? :eek:
[url=http://www.diy-hifi-forum.eu/forum/showthread.php?t=5886][/url]
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#26
Habe heute weitergemacht.

7 DT101SK kamen ins Haus geschneit. Voller Vorfreude den Messplatz hergerichtet und meinen Job getan.

Ergebnis: Das Projekt Samira DT101SK ist mit dem heutigen Tage wohl verstorbenSad
(bis auf ein edles, selektiertes und wundervolles Pärchen).

Die HTs messen sich nicht annähernd ähnlich, wie die mit denen ich entwickelt hatte.

Sie messen sich auch mit sich nicht ähnlich ...

[Bild: 8_DT101SK_IMP_AMPLITUDE.gif]
Schwarz ist die DT-101SK, mit der ich entwickelt hatte.
Die Messung ist praktisch deckungsgleich, mit der die ich beim Test machte.
Die Messbedingungen sind also identisch.

Ich will gerade nicht noch recht viel mehr schreiben. Die Tage mache ich noch einen Artikel, und dann sehen wir weiter.

Sereinstreuung ist ein Thema, das bis auf HSB scheinbar alle irgendwie ignorieren.
mE ist es unglaublich wichtig.

LG und gute Nacht
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#27
@Matthias:
Danke ... So sachlich vermochte ich das Gestern nicht mehr zu schreiben

@Marcus:
Danke

@Frank
Zitat:Wenn mir da was aufgefallen wäre hätte ich Alexander bestimmt darüber informiert.
Daran keine Zweifel
Zur DT-101SK konkret:
Ich glaube das Problem könnte an der Rückkammer liegen.
Die ist bei allen Exemplaren asymmetrisch aufgesetzt.
Das zweite ist wohl das FFL (Den Packungen liegt so ein Trocknungspad bei ... Evtl. schadet das dem FFL).
Vlt könnte man eine Noferro draus machen ?!?.
Ich habe meinen Test umgeschrieben. Der Abschlussatz lautet:"Die Monacor DT-101SK hat das Potential zum exzellenten Hochtöner!"Gruß

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#28
Alexander schrieb:Das zweite ist wohl das FFL (Den Packungen liegt so ein Trocknungspad bei ... Evtl. schadet das dem FFL).
Vlt könnte man eine Noferro draus machen ?!?.

Wie ich weiter oben schon schrieb....
Alternativ mit FFL auffüllen, man kann die Chassis so jedenfalls excellent angleichen, habich nicht erst einmal gesehen :bye:
plötzlich erreicht man dann +-1dB....wetten?
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#29
Wie wäre es denn wenn Du Bausätze mit selektierten Hochtönern anbieten würdest. Dafür sind meines Wissens nach Kunden gerne bereit etwas mehr zu zahlen und die Händlerbindung wird enger!
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#30
Ja, ich plane das gerade durch. Dazu müssen aber noch ein paar Gehäuse her.
Im Moment habe ich nämlich nicht alle meine BVs da.

Allerdings so, wie die DT-101SK im Moment ist gehts wohl (noch) nicht. Sie schwankt ja nicht nur im Pegel, sondern hat teilweise wirklich unschöne und nur sehr schwer korrigierbare Frequenzgänge.

Aber wie gesagt, Ich denke ich werde das machen. Jeder Bausatz bekommt den HT individuell eingemessen.

Ich will auch nochmal die Dt-99 reinstecken und ähnlich beschalten wie die DT-101SK Variante. Vlt wirds ja ähnlich schön (die alte DT-99 Variante hatte andere Filter).

Gruß
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#31
Ich habe eben mal ein paar DT-101SK aus dem Lager geholt.

Hier sind zwei Messungen ein und desselben Exemplars.

Die rote Kurve zeigt die Messung der Kalotte direkt nach dem auspacken ohne Einspielen.

Dann habe ich mit dem Frequenzgenerator mal kurze 600 Hz Ton Intervalle mit wechselndem Pegel draufgegeben.

Danach kam die grüne Messkurve zustande.

[Bild: picture.php?albumid=712&pictureid=9817]

Es scheint also das Ferrofluid zu sein was sich erstmal wieder gleichmässig verteilen muß.


Das Gleiche dann mit einem zweiten Exemplar vor und nach dem Einspielen.

[Bild: picture.php?albumid=712&pictureid=9818]

Und hier der passende Impedanzgang dazu.

[Bild: picture.php?albumid=712&pictureid=9819]
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#32
Jetzt wirds interessant ...

Und ich hätte wahrlich nichts dagegen, wenn das die Lösung des Problems ist.

Ich hatte nur ein Exemplar mit und ohne Einspielen vermessen, und da gab es keinen Unterschied, und daher die Anderen nicht eingespielt.

Ich mache bei HTs normalerweise erst eine Messung, dann lasse ich Sie einige Minuten einrauschen und dann wieder eine Messung, um eben zu sehen ob Sie Einspielzeit benötigen...

Also ... Ich pack mich mal in den Messraum und lasse die Kalotten einspielen.

LG
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#33
Dem Einspielen stehe ich sehr kritisch gegenüber.
Zumindest bei den Exemplaren, bei denen die Resonanz deutlich höher liegt und die Impadanzspitze abgeflacht ist, liegt die Vermutung nahe, dass die Schwingspule irgendwo hängt. Durch das Einspielen könnte sich durch das FFL zwar ein Schmierkeil bilden, so dass sich die Reso wieder relativ unauffällig misst, jedoch wird dieser Zustand wahrscheinlich nicht von Dauer sein. Der Schmierfilm zwischen Spule und Polkern oder -Platte wird durch die statische Belastung früher oder später wieder verdrängt.
Im Echtbetrieb der Kalotte werden aller Wahrscheinlichkeit nach niemals solche Hübe entstehen, dass sich wieder ein neuer Schmierkeil bildet. Und das Problem ist wieder das gleiche wie vor dem Einspielen. Vom Verschleiß an der Spule ganz zu schweigen…
Wenn es auch nicht an einer verkanteten Schwingspule liegt, sondern an einer Aufhängung, die erst mal eingespielt werden muss, ist das kein Dauerzustand. Da wird es sein wie bei Tieftönern. Nach einer bestimmten Zeit ohne oder mit nur geringer Beanspruchung versteift sich die Aufhängung wieder.
Das gleiche mit nicht gleichmäßig verteiltem FFL. Wenn es durch die magnetischen Kräfte nicht funktionsgerecht im Luftspalt verteilt wird, ist es auch hier wieder wahrscheinlich, dass nach dem Einspielen etwas „davonläuft”.
Lautsprecher, die ihre akustischen Eigenschaften durch einen Einspielvorgang deutlich verändern, halte ich für keine guten…
Wenn einspielen, dann unter realistischen Bedingungen. Also mit Hochpassfilteund senkrechter Lage wie in der fertigen Box und rosa Rauschen, in einer nicht zu hohen Lautstärke. Im Durchschnittsbetrieb werden Lautsprecher nämlich deutlich unter 80 dB betrieben.
Dimebag isn't dead…
…in secret, he's teaching to Chuck Norris how to be a man!
Gaaaaanz viel Zeug zu verkaufen...
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#34
Chaomaniac schrieb:Wenn einspielen, dann unter realistischen Bedingungen. Also mit Hochpassfilteund senkrechter Lage wie in der fertigen Box und rosa Rauschen, in einer nicht zu hohen Lautstärke.

Das ist wie ich es in der Regel bei HTs tue ... Trotzdem schaue ich mir die Sache nochmal an.

Edit: Also zunächst kann ich den Effekt, den Frank gemessen hat bestätigen. Die Frage ist nun, ob es ein temporärer Effekt ist, oder ob die Kalotten jetzt stabil bleiben. Ist dem so brauchen Sie wohl so etwas wie "Einbrennen". In der Hoffnung das dem so ist. Ich messe dann morgen nochmal und berichte.

LG
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#35
Zu später Stunde.

Nach nochmaligem Durchlesen der nun 2 Threats muss ich eingestehen, das ich meine Wortwahl hier und da geschickter hätte wählen können.

Sachlich stehe ich zu den Dingen, die ich schrieb. Die Art und Weise war nicht sehr geschickt.

Sorry for that

Morgen dann Neues aus den Messhallen...

PS: Danke @Marcus ... war bestimmt ganz schön eine Fisselarbeit
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#36
stellt sich kurz vor und steuert eine Kleinigkeit bei Smile

Erst die relevante Info:

Ich habe nach gesehen und kann jetzt sicher bestätigen, dass 2 der an Alexander gelieferten HT im Jahr 2006 von mir erworben wurden, die dritte wurde 2007 gekauft. Beide kamen allerdings vom gleichen Bausatzlieferanten, d.h. es ist nicht nachvollziehbar, ob und wie lange die drei dort gelagert waren.

Alle 3 HT spielten bei mir in den Frontlautsprechern meines Wohnzimmers, und damit waren sie eigentlich auch nahezu täglich in Betrieb bei normaler Fernsehlautstärke und ggf. so ein- bis zweimal pro Woche mit etwas höherer Lautstärke bei ner DVD oder Musik.

Die 3 sollten also wirklich "eingespielt" sein

Kurz den Rest:
Ich hatte zuhause als Frontlautsprecher 3 Bausätze der Firma Orbid Sound, Modell Neptun. Keine Diskussion darüber, wie schlecht oder gut das war, man lernt ja dazu Rolleyes
Ein darauf abgestelltes undichtes Bügeleisen (Wassertank lief aus, MDF aufgequollen) sorgte für die Idee, die Dinger besser und neu aufzubauen. Nachdem ich mir sicher war, der TMT wäre ein SPH176 und die Kalotte eine DT101SK, suchte ich Info bei Monacor. Dort schlug mir Franky als ähnlichen Bausatz die Samira SE und den Kontakt zu Alexander vor. Wir kamen auf einen Nenner bezüglich einer Weichenentwicklung etc., ich baute ein Samiragehäuse mit den Treibern auf, schickte alles zu Alexander und ab da nahm das alles seinen Lauf...

Ich finde die entstandene Diskussion unglaublich interessant und informativ. Ganz nebenbei freue ich mich schon auf die Verbesserung meines vorher doch weiniger guten Heimkinos.

Und auch hier nochmal:
Danke Alex, ich bin wirklich begeistert, wie alles abgelaufen ist.
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#37
Habe gleich heute Morgen die Kalotte noch mal gemessen um zu sehen ob sich über Nacht wieder etwas geändert hat. Ist nicht der Fall.

[Bild: picture.php?albumid=712&pictureid=9825]
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#38
Hier noch eine Klirrmessung der gleichen Kalotte

[Bild: picture.php?albumid=712&pictureid=9826]
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#39
Moin,
berichtigt mich bitte wenn ich falsch liege, aber irgendwie sieht mir der HT etwas arg überbedämpft aus. Die Reso kann ich im FG in keinster Form mehr sehen, im Gegenteil, im Berech der Reso fehlen gut und gerne ~5dB zum Rest. Ich wüßte garnicht, wie ich den passiv trennen sollte, wenn ich den Bereich zw. 2-3kHz einigermaßen auf Pegel bekommen will. Kann es also sein, dass das verwendete FFL schlicht und einfach zu dickflüssig ist?
Würde das nicht auch zu den wahrlich guten Klirrwerten passen?
Es ist einfacher die Leute zu täuschen,
als sie davon zu überzeugen,
dass sie getäuscht wurden. (Mark Twain)

Audioviele Grüße,
Matthias
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#40
äh, ich würde ja eher sagen das man oben eher etwas Pegel wegnehmen muß.

Zu dick ist das Ferrofluid auch nicht da die Reso noch sehr deutlich ausgebildet ist.

Im Frequenzgang sieht man eine Überhöhung bei der Reso eigentlich nur bei Hochtönern mit einem hohen Qts.
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