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Hallo zusammen.
Vor einiger Zeit fragte High 5 wo der gute alte Mittenkanal geblieben ist. Es gibt ihn noch oder wieder. Habe heute ein Video von Dimi Vesos gesehen:
https://www.youtube.com/watch?v=DNGQXJdA_-8
Die dort genannte Firma Illusonic z.B. baut verschiedene DSP- Prozessoren mit dieser Möglichkeit.
Soweit ich verstanden hab ist das aber nicht wie bei den einfachen Sachen statisch, sondern das Signal wird wohl in Echtzeit untersucht und dementsprechend angepasst.
PlugIns haben die auch:
https://www-illusonic-com.translate.goog..._tr_pto=sc
Werde ich mir mal in Ruhe angucken.
Gruß Tommi
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Hallo Tommi,
wer braucht schon einen Mittelkanal?
Doch nur die Typen, die Stereo-Boxen mit mangelhafter Abstrahlcharakteristik betreiben.....oder ein neues Marktsegment suchen, um den Kunden einen Bedarf vorzuspiegeln um Umsatz zu machen.
Gruß Kalle
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Hallo Kalle,
echtes Trinaural hat aber wirklich was, wenn man sich die Matrix dafür wasteln kann.
Ich habe mir das mal in der DAW nachgebaut und es ist wirklich faszinierend, wie genau sich alles auf der Stereobasis orten lässt.
Die Einschränkung liegt imO darin, dass man für den Center ein Delay braucht, wenn man die Lautsprecher auf einer Linie vor den Hörplatz stellt.
Viele Grüße
Rainer
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Vor 9 Stunden
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 9 Stunden von Kalle.)
Hallo Rainer,
sowohl mit meiner Mangerkombination wie auch der Hornkombination JBL 2344 (Arschbacken) mit BMS Treibern habe ich in meinem akustisch nicht bearbeiteten Wohnzimmer eine, je nach Aufnahme natürlich, so gute Tiefen- und Breitenstaffelung, die kaum Wünsche offen läßt.
Eine Midbox egal wie angesteuert ,würde da nur stören.
Wenn der Schlagzeuger in der Mitte abgemischt ist, dann dann kann man z.B. Becken, Snare usw. genau verorten.
Gruß Kalle
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So ist das auch bei mir. Wesentlich dafür ist unter anderem- so meine ich - eine saubere Phasenbeziehung der Chassis jeder Box.
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Vor 8 Stunden
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 8 Stunden von Kalle.)
Jau,
aber wenn man sich auf zwei Wege beschränkt ist das eine gut zu lösende Aufgabe

.
Bei Klipsch ist die La Scala nur entstanden, um die riesige Lücke zwischen den Eckhörnern zu füllen, während JBL das mit der Paragon mit Pseudostereo versuchte

.
Gruß Kalle
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so pauschal möcht ich das nicht stehenlassen :-)
ich bin in keiner hinsicht ein purist, ich leb eher situationsbezogen.
ich mag z.b. auch nach hinten abstrahlende systeme wie an der rückseite offene A.M.T.'s, elektrostaten mit entsprechender tieftonunterstützung etc. wegen dieser speziell empfundenen räumlichkeit.
und doch wäre mir z.b. ein guter monospeaker lieber als ein stereosystem geringerer qualität.
denn letztendlich zählt die musik und nicht das system - stereo ist auch nur ein kompromiss.
zum anderen gibts immer wieder interessante entwicklungen, die spannende ansätze verfolgen - z.b.holoplot etc.
zwar vorerst nur für professionelle beschallungen, aber zeigt doch, wohin die reise gehen kann - irgendwann viell./wahrscheinlich auch in den eigenen vier wänden.
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(Vor 7 Stunden)ra 31 schrieb: denn letztendlich zählt die musik und nicht das system - stereo ist auch nur ein kompromiss.
Moin, nöh.
Bei meinen Mngerboxen mit Seitenstrahler kann man beinahe zwischen den Musikern lustwandeln, natürlich nur wenn die Aufnahme das hergibt.
Über viele neue Aufnahmen bin ich unzufrieden, wenn man im Vergleich z.B. die sorgsam aufgenommen Musikstücke aus den 80ern von EVM hört.
Gruß Kalle
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ansichtsache - wir haben alle filter im kopf.
gruß reinhard
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Hallo Zusammen,
klar, erlaubt ist ja immer, was gefällt, aber wenn man Trinaural noch nie gehört hat, lässt sich schwer beurteilen, ob das eigene 2.0 Setup wirklich genauso gut Phantomschallquellen abbildet.
Da geht es auch nicht um irgeneinen obskur-effektmäßigen Mittenkanal.
Dem linken Stereokanal wird der Rechte um 180 Grad phasengedreht und 6dB leiser zugemischt.
Das ist dann der neue linke Kanal ohne Mitte.
Der rechte Stereokanal wird mit dem phasengedrehten und 6dB leiseren linken Stereokanal summiert und ergibt so den neuen Rechten.
Der Center ist das aufsummierte Monosignal aus linkem und rechtem Stereokanal.
Die Mitte wird extrem informativ und es lässt sich präzise orten, wer wohin panoramisiert wurde, ohne aber dadurch von der Breite der Stereobasis etwas einzubüßen.
Die klassische 2.0 Anordnung ist oft sehr empfindlich gegenüber seitlichen Bewegungen, was die Ortung von Phantomschallquellen angeht und dieses Problem ist bei Trinaural deutlich entschärft, wenn auch nicht ganz verschwunden.
Bei Trinaural wiederum verändert sich die Räumlichkeit, wenn man sich nach hinten oder nach vorne aus dem SweetSpot bewegt und das ist der Nachteil, vor allem bei geringen Hörabständen.
Extrem wichtig ist der gleiche Abstand des Hörers von den Lautsprechern bzw ein entsprechendes Delay auf dem Center.
Ist der Abstand zum Center zu gering, bzw das Delay zu kurz, rückt die Mitte gewissermaßen akustisch nach vorne und dominiert, wobei sich die Dominanz aber nicht dadurch äußert, dass es lauter klingt. Es klingt einfach "näher".
Ich habe das richtige Delay durch hin- und herschalten zwischen 2.0 und 3.0 gefunden.
Daheim habe das auch nicht, weil mir mein Monitor im Weg ist, wenn ich aber Platz für eine reine Musikanlage hätte, würde ich es ernsthaft in Betracht ziehen.
Wenn sich die Gelegenheit ergibt, würde ich mal ein unvoreingenommenes Ohr darauf werfen. Das ist in jedem Fall eine sehr interessante Hörerfahrung.
VG
Rainer
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(Gestern, 12:18)Kalle schrieb: Hallo Tommi,
wer braucht schon einen Mittelkanal?
Doch nur die Typen, die Stereo-Boxen mit mangelhafter Abstrahlcharakteristik betreiben.....oder ein neues Marktsegment suchen, um den Kunden einen Bedarf vorzuspiegeln um Umsatz zu machen.
Gruß Kalle
Na, ist doch klar, die Olchis, denn die haben drei Hörhörner:
https://encrypted-tbn0.gstatic.com/image...Ph_lQ&s=10
Spaß beiseite, was Rainer unten schreibt, klingt zumindest sehr interessant. Warum werden den Seitenkanälen die jeweils anderen phasenverkehrt und abgeschwächt zugemischt? Möchte man damit gezielt Differenzsignale haben?