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OLK, große Bassreflexboxen nach klassischen Vorbildern
#81
Hallo
Habe da eine Frage.
OLK möchte ich nachbauen. Der ursprüngliche Treiber MRD-180 ist anscheinend nicht mehr in guter Qualität zu bekommen. Kann ich den Treiber Celestion CDX-1-1747 verwenden und was muss ich dann beachten.
Gruß berny
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#82
Hallo Benny,
das OLK ist kein direkter Lautsprecher, den man nachbauen kann.
Es hat sich allerdings ein Lautsprecher herauskristallisiert.
Zitat:Kann ich den Treiber Celestion CDX-1-1747 verwenden und was muss ich dann beachten.
Ja, kannst Du.
Wenn Du den 38 er Neo nutzen möchtest, solltest Du für die FW Anpassung im Forum genug Unterstützung erhalten.

LG
Kay
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#83
Die 38 Neos habe ich schon da , ebenso die 1747, die MRH-200 und die Jagosch.
Mehr als 160 liter bekomme ich hier nicht untergebracht.
Die überlegung ist die 38 Neos in geschlossenem Gehäuse zu verwenden und die Hörner mit einzubauen. Setze ich die 38 Neos von innen, hinten, auf die Schallwand habe ich auch den nötigen Tiefenversatz, dh das Horn muss nicht mehr vorstehen.
was meinen die Fachleute dazu?
mfg berny
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#84
Hallo Berny,
Das Offene Lautsprecher Konzept lässt Dir alle Optionen offen.
Der Einbau des MRH200 limitiert Dich aber im Versatz dieses Hornes.Aber, dafür ist das Konzept ja offen.

Wenn Du im Volumen auch limitiert sein solltest, solltest Du evtl auf einen anderen, kleineren Treiber zurückkommen. Ich denke da z.B. an den 30 er Neo?

Die Frequenzweichenabstimmung ( 12dB) kann hier erstmal nach Lehrbuch erfolgen, da die Trennfrequenz um die 800 Hz zumindest für den Bass recht unkritisch ist.
Simulationstechnisch ist dieses schon durchexerziert worden.
Das Ergebnis bzw Resümee: "Ja, es funktioniert. Es geht aber bestimmt auch besser".
Die Übernahmefrequenzen sollten etwas auseinander liegen. Das kommt den Standardwerten der Bauteile auch entgegen.

Hier stehe ich mit meiner Vorgehensweise aber recht alleine da und ich bin mir sicher, dass es hier andere und vielleicht auch bessere Vorschläge kommen werden?Smile

LG
Kay
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#85
Ich weiß ja nicht wie weit das Projekt OLK gediehen ist. Ich habe damals ja Varianten mit dem Altec Horn und dem MRH-200 durchexerziert. Ich hatte auch Versionen mit Jagusch Autoformer und Weichen ohne Autoformer erstellt.
Später gabs ja noch Weiterentwicklungen mit internen Resonatoren usw..
Ich würde auf alle Fälle den Einsatz eines Autoformers zur Pegelanpassung des Horns präferieren. Warum auch immer - es klingt einfach um Welten besser.
Den Ersatz des MRD-180 durch den Celestion CDX1-1747 kann ich nur empfehlen - es ist verblüffend was dieser Treiber kann. Es sind wahrscheinlich nur geringe Änderungen am Serienkondensator nötig.
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#86
Kaspie schrieb:Hier stehe ich mit meiner Vorgehensweise aber recht alleine da und ich bin mir sicher, dass es hier andere und vielleicht auch bessere Vorschläge kommen werden?Smile

LG
Kay

Alleine nicht! Ich würde es immer genauso machen!

Grüße

Jürgen

Franky schrieb:Ich würde auf alle Fälle den Einsatz eines Autoformers zur Pegelanpassung des Horns präferieren. Warum auch immer - es klingt einfach um Welten besser.

Kann ich nur bestätigen!

Kripston schrieb:Hallo,

Es spricht ja nichts dagegen, mit modernem Material mal so eine Uraltkonstruktion nachzustellen. Aber dann doch mit den heutzutage verfügbaren Möglichkeiten.

Da sehe ich wirklich keinen Sinn darin, dabei auf den Methoden aus grauer Vorzeit herumzureiten, wie ohne Messungen auszukommen und berechnete Weichen zu verwenden.

Gruß
Peter Krips

Hallo Krips,

ich sehe schon einen ganz wichtigen Sinn darin. In dem Augenblick in dem man sich auf die heutige Messtechnik verlässt, traut man dieser mehr als dem eigenen Gehör. Ich habe noch nie erlebt, dass man einen Lautsprecher wirklich messen kann.
Ich habe aber schon oft erlebt, dass ein Lautsprecher vollkommen klanglich kaputtgemessen wurde. Es klingt dann schön nach messtechnischen Einheitsbrei. Oft ohne Dynamik und Feinheit und vor allem nervig um den Hochton.
Man könnte ja auch mal den eigenen Messapparat optimieren. Z.B. könnte man sein Gehör dahingehend schulen, dass man sich möglichst viel in Livekonzerte ohne Verstärkung geht und damit sein Gehör mal dahingehend trainiert.

Ich bin der Meinung, dass gerade die alten Konzepte von dieser Unvollkommenheit der technischen Messtechnik leben. Wenn man das liebt, dann sollte man sich sogar hüten zu viel zu messen. Ich frage mich, wie z.B. Silbatone seine WE Installationen gemessen hat. Gar nicht! Der Klang hat aber nachweislich extrem vielen extrem gut gefallen. Für einige war es sogar der beste Klang der High-End. Vielleicht ist das genau die Ebene die man eben mit der technischen Messtechnik nicht erfassen kann.

Ich würde demnach genauso wie Kay bei einer Bassreflex Lösung mit einem 15 Zöller und einem Horn ähnlich der Altec Purpose Iconic die FW mit -12db Oktave auf ca. 800 Hz abstimmen und dann das Horn Lautstärketechnisch mit einem Autotransformer anpassen.
Mehr nicht.

Grüße

Jürgen
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#87
Warum es mit einem Autoformer besser klingt?
Mir hat Werner Jagusch mal erklärt, es läge am B x L Faktor.
Der verschlechtere sich grundsätzlich durch Widerstände, während er bei einem AT gleich bliebe, oder sogar besser werde.
Keine Ahnung, ob das so stimmt.
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#88
Ach ja, zum Gehäuse: Mit dem Celestion-Treiber und Änderungen an der Weiche lässt sich nicht im voraus sagen, wo das Horn am besten steht- Das ließe ich auch jeden Fall, zumindest im Rohbau, verschiebbar.
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#89
Hallo "Gemeinde"
Habe mir 2 JABO Audiotrafo gebraucht gekauft. Es waren keine Unterlagen dabei. Ich finde auch keinen Hersteller den ich fragen könnte. Kann mir jemand zu den Jabos etwas sagen. Der Autotrafo hat Anschlüsse von 0 bis 15. Null dürfte der +Eingang sei und 15 der -Ausgang sein.
Im Voraus Danke berny
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#90
Hier zwei Schaltbilder. [SIZE=4][SIZE=4][SIZE=4][SIZE=4][SIZE=4][SIZE=4][SIZE=4][SIZE=4][SIZE=4]Die Lautstärke ist in 14 Stufen zu je 1,5 dB Schritten abgreifbar. 0 und 15 ist normalerweise der Trafo eingang. An 0 und 1 bis 14 wird dann je nach gebrauchtem Pegel abgegriffen. Man kann den aber auch anders beschalten. Legt man z.B. den Eingang 0 und 10 und den Ausgang auf 0 und 11 habe ich den Ausgangspegel sogar um 1,5 dB angehoben. Der Normalfall ist aber die Pegelabsenkung.

[/SIZE]
[/SIZE]
[/SIZE]
[/SIZE]
[/SIZE]
[/SIZE]
[/SIZE]
[/SIZE]
[/SIZE] [Bild: 60_12.JPG]

[Bild: horncrossover.jpg]
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#91
Hallo berny,

genau umgekehrt:
0 = Minus (-)
15 = Eingang (+)
1-14 = Lautstärkeanzapfungen (1 laut / 14 leiser)

Liegt dir die Schaltung zum OLK von Franky vor? Hier müssen leichte Änderungen vorgenommen werden.
Hast du an ein L-Pad gedacht?
Gruß,
Berthold
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#92
Danke
danke für die schnelle Antwort
mfg berny
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#93
Franky,

mir fällt bei den Schaltplänen mit Autotrafos auf, dass das Mittelton-Horn immer nach oben hin durchläuft.
Und Autotrafos sind auch nur an Hörnern zu sehen?

[Bild: Klipsch-Jagusch.jpg]
http://www.syraha.de/foren/msg.php?f=aud...idx=17368&

Dieser Schaltplan ist von Dir ( 7.1.08):thumbup:
[Bild: Klipsch.jpg]

LG
Kay
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#94
Hallo Berthold
Deine Frage war: Hast du an ein L-Pad gedacht?
Ne ansich nicht, aber Du denkst Dir ja was bei der Frage.
Gibt es so was?
berny
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#95
Hallo berny,

schau dir mal die Schaltung von Frank Kuhl (Franky) Post 171 an:
http://www.analogemusikwiedergabe.de/for...#post23415

Im Hochpass statt des 4,7mF einen 4,0 Kondi einsetzen.
Anstelle des 15Ohm Widerst. ein L-Pad (Lautstärkeregler 100W Monacor). Nur Kontakt 1 und 2 benutzen, 1 an - u. 2 an + (3 bleibt frei).

Mit dem L-Pad kannst du die Einsatzfrequenz anpassen.

Mit dieser Weiche habe ich 4 unterschiedliche Treiber/Horn Kombinationen ausprobiert.

Alle Info` stammen von Herrn Jagusch (Jabo) der mir seinerzeit bei obiger Weiche geholfen hat.

Solltest du seine Kontaktdaten benötigen sag` bescheid.
Gruß,
Berthold
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#96
@Kaspie

das liegt daran das Mitteltonhörner eben am meisten im Pegel gesenkt werden müssen. Nach oben gibts den natürlichen Rolloff - da muß man oft nichts mehr Filtern.

Es gibt natürlich auch Beispiele wo man auch nach oben noch filtern kann.
Hier meine Weiche für die Ur Visaton Monitor mit dem ELA Trafo TR-520

Es gibt auch den kleinen BBC LS3/5 Monitor der in der Urform auch mit Autoformern arbeitete. Die Weichen gibts heute noch bei Falcon in England.

[Bild: crosscct.jpg]


Angehängte Dateien Thumbnail(s)
       
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#97
Moin,
ich habe mich just hier angemeldet, da ich auch ein wenig am OLK arbeite und die Diskussion nur noch hier läuft.
Mein Projekt zur Zeit:
- Gehäuse, nach Altec 614 bzw. 9849 etwas verlängert mit 96 l netto.
- Bass Thomann TheBox 12-280/8A
- Horn McGee HL 1018 begradigt und beruhigt
- Kenwood Comp50B modifiziert
- Celestion CDX1-1747

Begonnen habe ich mit der Passivweiche des OLK und fand sie ebenso wie das dazwischen probierte MHD 200 nicht passend und prickelnd. Als ziemlich alter Knochen habe ich die Weiche des Altec Model 19 als Vorlage genommen.......ohne Kay vorher zu fragenBig Grin.....Bingo.
http://www.audioheritage.org/vbulletin/a...1126315042
Mit ein paar kleinen Änderungen passte das klanglich schon ganz gut.
[Bild: 2wdy2vr.jpg]
Die erste Messung später mit dem UMIK in meiner Kemenate hat mich dann schon umgehauen.
http://www.analogemusikwiedergabe.de/wcf...1e289d.jpg
Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet.
Mittlerweile hat der Celestion den Comp50 abgelöst, die Änderung an der Weiche war marginal, der 3,3µF prallel zum Reihenwiderstand konnte wegen stärkerer Höhen wegfallen.
Der 1747 ist wirklich ein sehr schönes fertig entwickelter Treiber. irgendwie gefällt mir Phenolharz prickelnder als Alu oder Titan.
[Bild: cdx11ibuo1.jpg]
[Bild: cdx12aalbd.jpg]
[Bild: cdx13xikhm.jpg]

Spielereien mit dem MiniDSP2x4 waren sehr lehrreich und interessant, klanglich gefällt mir die mangelnde Hochtonauflösung dieses DSPs aber nicht, passiv geht da einges mehr.

Weiter geht es vielleicht mit einem 15er Bass mit maximal 150 l, der Neo funktioniert so wahrscheinlich nicht mehr.
Autotrafos stehen auch auf der Versuchsreihe.

Gruß Kalle
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#98
Moin Kalle,

COMP50 und HL1018 passen einfach nicht zusammen.:thumbdown:
Am XT1086 geht der COMP50 mit Adapter sehr gut:
http://www.analogemusikwiedergabe.de/for...#post23594

LG

Karsten
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#99
holly65_MKII schrieb:COMP50 und HL1018 passen einfach nicht zusammen.:thumbdown:

Hallo Karsten,
nöh, gepimpt eher im GegenteilSmile. Der Comp50 ist durch seine harte Aufhängung eher in PAs geeignet, unter 1075 Hz steigen über 95 db die Verzerrungen stark an. Füt Hifi geht er aber ab 1000Hz mehr als gut.
[Bild: 8vnbfa.jpg] In PAs muss er eher ab 1500Hz aufwärts arbeiten, passt hier also.
[Bild: 20gjyiw.jpg]
[Bild: ofu7es.jpg]
[Bild: 116uhxz.jpg]
Ich habe hier sehr aussagekräftige schöne clio Messungen, leider darf ich sie nicht veröffentlichen. Die Resonanzen bei 8000Hz sind wie weggewischt, der Frequenzgang ist ausgeglichener.
Im meiner Hirachie gefällt mir mein Comp50 am HL1018 klanglich besser als der Celestion am bekannten Exponentialhorn wie MHD200Cool.
Wer einen Comp50B besitzt, sollte ihn unbedingt pimpen, sinniger ist aber man kauft direkt den Celestion.
Zur Zeit suche ich noch einen Hornhalsspender mit bolted on Flansch zum Umbau weiterer HL1018.
Gruß Kalle
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Hier noch eine Messung im WohnzimmerfreifeldCool.
Die Kombi HL1018 mit Comb50 passt klanglich und nicht nur optisch wirklich ganz gut.
[Bild: images-i4140blp43m.jpg]
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