Klangunterschiede bei Blindtests.
Blindtest sind doch locker zu 95% Blödsinn.
Die Probanden kennen die Akustik des Raums, den Grundklang der Anlage nur unzureichend bis gar nicht! Von kleinen Fehlern wie eine falsche Phase ganz zu schweigen. Dann vielleicht noch audiophiles Gezirpe was sie nicht kennen. Von der Erwartungshaltung ganz zu schweigen. Da will fast jeder was raushören.
Klangunterschiede auf jeden Fall!
Ich kenne meinen Raum seit 25 Jahren Es wurde zwar immer alle paar Jahre erwas ausgetauscht aber man hat den Klang seiner Anlage verinnerlicht. Wenn da was geändert wird fällt es einem auf.
Selbst wenn es subtil ist, dauert nur länger als 2-3 Stunden.
![[Bild: wink.png]](https://diy-hifi-forum.eu/images/icons/wink.png)
Wenn man mehrere Tage seine Lieblings/ Testscheiben gehört hat bemerkt man ob eine Stimme plastischer abgebildet wird, man Hintergrundgeräusche deutlicher raushört oder der Raumhall besser rüberkommt. Alles Feinheiten.
Aber in der Summe steigert es die Illusion des Dabeiseins. Und darum geht es doch bei unserem Hobby.
Jetzt zum CD-Player:
Vergleicht das doch mal mit Vinyl!
Der Plattenspieler muss mechanisch stabil sein wegen Trittschall oder Bassimpulsen (den fetten Tisch darunter nicht vergessen! ). Der Tonarm hat auch seinen Anteil. MM oder MC? Von Netzteil, Verkabelung und Phonopre ganz zu schweigen.
Beim CD trifft das genauso zu. Vielleicht in kleineren Maßen weil es eine optische Abtastung ist. Die LP läuft mt 33 oder 45 RPM und hat ein paar hundert Rillen mit einer gewissen Breite damit sie mechanisch abgetastet werden kann. Die CD rotiert mit mehreren hundert Umdrehungen mit einen Spurbreite von tausendstel mm.
Da braucht man auch eine gute mechanische Basis und Laufwerk damit sauber ausgelesen wird. Heute werden leider oft PC-Laufwerke verbaut. Dann kommt noch das elektrische Drumherum wie Ausgangsstufen, Spannungsversorgung, und, und und.
Wer da behauptet gleicher Chip gleicher Klang?
Das Problem ist das jeder selbst entscheiden muss ob es ihm/ ihr das Geld wert ist.
Gruß Tommi