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Mein 4-Weg Aktiv Gehäuseumbau
#1
Liebe Freunde,

ich will das Thema hier fortsetzen, der letzte Beitrag ist im Archiv und länger her, aber es geht laaaangsaaaam weiter.

Inzwischen konnte ich alle Bretter beschaffen, das MT Volumen auf eine hinter der Front befestigte Zwischenplatte bauen, das alte Gehäuse passend aussägen und endlich einen ersten Probeaufbau machen, dessen Bild ich mal teile:

   

Es freut mich besonders, daß ich diese Boxen ins gemeinsame Wohnzimmer stellen darf. Puh, das war nicht unbedingt gesetzt Wink

Es soll jetzt bald an die Elektronik gehen und wenn endlich die Musik spielt soll dann das Gehäusefinishing stattfinden.
Beste Grüße,
Winfried

PS: "Nur die eigene Erfahrung hat den Vorzug völliger Gewissheit" (Arthur Schopenhauer)
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#2
Moin,

finde ich mit den schrabbeligen Alu-Dustcaps und eckigen MT/HT Frontplatten natürlich richtig schön klassisch-hässlich Big Grin

Im alten Thread habe ich das zu den Chassis gefunden:
Zitat:MT ist ein B&M 100mm Kevlar Konus bis ca. 1000...1300 Hz
MHT ist eine B&M 38mm Kalotte von ca. 1000...1300 Hz bis ca. 5kHz
SHT ist ein (ca. 25x25mm) Mundorf 1908C AMT

Ist das noch so? Und was sind die TT?
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#3
Und hast Du vor, die aktiv zu regeln?
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#4
OK, Danke für das Interesse!

Vielleicht hatte ich das noch nicht gesagt, weil es ja bisher um das Äussere der Boxen ging:

Ich habe ein Paar Backes & Müller BM-8 VFET quasi ausgeschlachtet um Chassis, Regelelektronik und Endstufen verwenden zu können. Die BM-8en sind optisch und designmäßig für unser WoZi einfach nicht akzeptabel, zu groß und zu klobig...

Mein Konzept ist also eine kleinere, gefälligere Box zu bauen, welche die B&M Aktivtechnologie der Classicserie nutzt, deren Schwächen weitgehend vermeidet oder mindert. Klangmäßig hat mir die BM Classicserie, mit ein paar Anpassungen im HT Bereich, an meinen Raum und Geschmack, immer gut gefallen. Um die Abstimmung mache ich mir also wenig Sorgen.

Die größten Unterschiede gegenüber den käuflichen BM-8 Boxen sind Verwendung zweier 200mm TT (anstatt eines 245mm TT) und Verwendung eines AMT 1908C HT (mit eigener IGK Endstufe) sowie ein schmaleres Gehäuse geringeren Volumens.

Ich habe die Probeaufbauten wie im Bild jetzt ein paar Tage im WoZi aufgestellt gesehen und bin recht angetan, die silbernen DustCaps machen halt das B&M Classic "Flair" aus, stören mich nicht, lockern eher auf. Über Geschmack kann mn halt schlecht diskutieren  Big Grin

Die Bestückung bleibt wie gehabt und im Foto zu sehen:
TT 2x 200mm B&M Chassis mit je eigener VFET Endstufe und induktiver Sensorgegenkopplung bis 150...300 Hz (wird noch entschieden...)
MT 1x 100mm B&M Kevlar Chassis mit eigener VFET Endstufe und induktiver Sensorgegenkopplung bis 1000...1300 Hz (wird noch entschieden...)
MHT 1x 38mm B&M Kalotten Chassis mit eigener VFET Endstufe und kapazitiver Sensorgegenkopplung bis 4000...5000 Hz (wird noch entschieden...)
SHT 1x Mundorf 1908c AMT mit eigener IGK VFET Endstufe

Weiche und Abstimmung sind sozusagen ein eigenes Entwicklungsprojekt auf gegebener Basis der B&M Regelungen, Chassis und Endstufen. Um erstmal überhaupt zum Musikhören zu kommen verwende ich darum eine bereits fertig abgestimmte, analoge 4-Weg Subtraktionsweiche mit 300/1300/3500 Hz Übergängen. Wenn das dann spielt möchte ich digitale 4-Wege-Weichen mit DACs an den Boxen entwickeln, denn meine Kette ist ja (bis auf den Plattenspieler) digital. Dazu dann zu gegebener Zeit mehr Wink

Das soll's für heute sein Smile
Beste Grüße,
Winfried

PS: "Nur die eigene Erfahrung hat den Vorzug völliger Gewissheit" (Arthur Schopenhauer)
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#5
Und wo hast du dann die beiden 20er her? Und die zusätzlichen Endstufen? Denn bei der BM 8 komme ich auf 3 Endstufen (du hast 5), und der Mitteltöner sieht auch anders aus.
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#6
Ah wunderschön!

Wer wagt da schrabbelig?? Die Alu Dustcaps sind reinste Augenweide.

Glückwunsch Winfried! Das Design ist dir wirklich gelungen. Es übertrifft sogar die Classic Line der Prozessor Serie.
Hat etwas Monolith Anmutung der eckigen Proz. kombiniert mit der Eleganz der 30/40/10D Reihen der gewinkelten Fronten.
Das beste beider Welten, und noch modernisiert. Zehn Daumen hoch!!!
Schade dass BM nicht mehr sowas baut.
Grüzi
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#7
OK na dann Big Grin

@JFA

Ich habe lange, lange danach gesucht, nicht gefunden und dann vier gleiche Chassis von Forumsfreunden erwerben können. Sie scheinen aus BM-20 VFET zu stammen, mir ist aber eigentlich hauptsächlich die induktive Sensorik und wichtig. 

Warum ist mir die induktive Sensorik wichtig?
Damit ersetze ich Volumen durch Leistung, kann die untere Boxengrenzfrequenz (natürlich in Grenzen!) selbst bestimmen weil die Regelung den Abfall zu tiefen Frequenzen ausregelt. Ich schätze ich werde 28-30Hz gut wiedergeben können. Dadurch angeregte störende Raummoden werden später mit PEQ "ausgehungert", damit habe ich bereits gute Erfahrungen gemacht. 

Die zusätzlichen VFET Endstufen habe ich einem Satz defekter BM-6en (Wasserschaden) entnommen und auf IGK Betrieb umgerüstet.

Den Kevlar Mitteltöner (Nachfolger des bekannteren B&M Alu MTs) konnte ich vor mehreren Jahren als Ersatzteil von einem B&M Händler kaufen, interessanterweise mit einem Adaptersatz, so daß er in die Montageöffung des Alu MTs einbaubar ist (die ich auch besitze). Die Wechselschallwand habe ich so ausgelegt, daß ich (ggf. mit dem Adapter) beide Versionen einsetzen kann. Die 4,3 Liter MT Nettovolumen entsprechen dem in der BM-8 und das paßt für beide MT Versionen (nicht zuletzt wohl wegen der beschriebenen Regelungstechnik).

@Josh_cpt

Danke für die begeisterten cudos! Deine Beisteuerung ist nicht vergessen!  Ok_hand

Ja, die BM-10d brachte mich ursprünglich auf die Designidee. Eigentlich hätte ich mir die gerne hingestellt, aber sie ist halt auch noch zu mächtig und darum mußte ich selber bauen. Die innere Kiste ist ja eine brutal angepaßte B&M Omega Leerbox, weil die Dimensionen für meine Frau noch akzeptabel im WoZi waren (das Aufdoppeln der Wände hat sie irgendwie nicht bemerkt Angel )
Beste Grüße,
Winfried

PS: "Nur die eigene Erfahrung hat den Vorzug völliger Gewissheit" (Arthur Schopenhauer)
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