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Linearray mit Mini-Breitbänder - wus - 01.03.2022 Ja, warum kommt ihr nicht alle mal vorbei. Wie wär's kommendes WE? Schön - und für den Vergleich wichtig - wäre, wenn einer von euch ein paar neutral klingende Lautsprecher mitbringen könnte, die halbwegs pegelfest sind. Das Zimmer hat etwas über 30m[SUP]2[/SUP]. Es müssen keine PA Boxen sein, wichtig wäre nur ein sauberer Klang bis zu guter Zimmerlautstärke. Wenn es keine Standboxen sind am besten auch Standfüße mitbringen, sowas habe ich leider nicht. Endstufe ist vorhanden, einspeisen können wir aus dem Laptop über USB DAC. @Koaxfan: Messmikro habe ich, der HiFiBerry würde mich aber interessieren. mechanic schrieb:Meine letzten Versuche mit je 12 FRS5X sind halt auch letztlich daran gescheitert, dass mir mehr als € 100 pro Seite zum Spielen einfach zu viel waren, und 70cm halt nix ganzes und nix halbes sind. Raumhoch mit diesem Chassis wäre bestimmt toll, aber total 80 Chassis zu aktuell € 10,50 ...Kann ich gut nachvollziehen, auch weil da ja noch Holz und etliches weiteres dazu kommt. Und FRS5X sind bestimmt auch noch nicht das gelbe vom Ei. Jetzt wo ich quasi Lunte gerochen habe und auch schon mal ein bisschen nach besseren Kandidaten gesucht habe überlege ich tatsächlich ob ich den Pollin Mini-BBs nicht doch noch je eine Tief-Mittelton-Line zur Seite stellen soll. Diese TangBands z.B. wäre hinreichend flach und haben mit 50Hz eine Resonanzfrequenz, die vielleicht sogar separate Subwoofer überflüssig machen könnten. Aber davon bräuchte man auch wenigstens 16 St. pro Seite, besser wohl sogar 24... ich will gar nicht wissen was das kostet ![]() SNT schrieb:... Spitze was du da machst!. Ich bin auf der Suche nach einer optimalen Sprachverständlichkeit für Film und Fernsehbetrieb. Sind das möglicherweise auch Stärken des Arrays? Was meinst du? Das Array würde ich gerne mal hören.Dein 3D-Druck-Projekt finde ich auch Spitze. Wie Du Dir sicher vorstellen kannst war der Bau dieser Lines aus Holz sehr aufwending. Während des Baus habe ich mir gedacht, eigentlich könnte das ein ideales 3D-Druck Projekt sein, da es relativ flach ist und gut auf immer gleiche Teilstücke für vielleicht 2 oder 4 BB heruntergebrochen werden könnte. Siehst Du das auch so? Optimale Sprachverständlichkeit halte ich nicht für eine spezifische Stärke von Linearrays, zumindest nicht meinen, nachdem ich sie mit EQ linearisiert habe. Das Klangbild ist eher diffus. "Unbehandelt" allerdings haben die Pollin Mini-BBs Frequenzgänge, die Sprachfrequenzen betonen, damit ist die Sprachverständlichkeit gut, auch im Linearray. Hier mal die Diffusfeld-Frequenzgänge, aufgenommen ohne jeglichen EQ an der Stelle von der ich das heute eingestellte Foto gemacht habe: [ATTACH=CONFIG]65305[/ATTACH] Orange = links, blau = rechts Am besten Du kommst mal und verschaffst Dir einen eigenen Eindruck. Regensburg - München ist ja nicht sooo weit. Also, @all - wollt ihr kommendes WE mal kommen? Am Sonntag, oder lieber am Samstag? Linearray mit Mini-Breitbänder - Koaxfan - 01.03.2022 Nächstes Wochenende sieht gut aus. HifiBerry würde ich primär wegen der automatischen Raumkorrektur machen, dafür brauche ich nur ein USB-Messmikro (alternativ bringe ich mein USB-Interface mit), Stromanschluss und Internet am einfachsten per LAN-Kabel. HifiBerry hat als Eingang optisch oder AirPlay oder Du hast einen unterstützten Streaming-Account. Testsignal vom Laptop geht also nur optisch. Linearray mit Mini-Breitbänder - SNT - 01.03.2022 Also eine ich nenne es mal gestapelte Wandbox - egal ob array oder nicht - wäre für den 3D Druck in so weit praktisch, falls es gelänge wenig Druckmaterial zu verwenden und aus aus Stabilitätsgründen auf eine Füllung zu verzichten. Da es ja nur ein kleines Chassis ist, ist der Druck auf den Kunststoff begrenzt. Möglicherweise kann man innen zur Stabilität Holzplatten einlegen und außen den 3D Druck gestalten wie man will. Hören täte ich gerne nur hab ich zur Zeit am WE unendlich viel Kram zu erledigen. Aber vielen Dank für dein Angebot, auf das ich gerne bei Gelegenheit zurückgreifen würde. Ich bestaune gerade deine Bilder aus Indonesien.... Gruß von Sven Linearray mit Mini-Breitbänder - wus - 01.03.2022 Koaxfan schrieb:Nächstes Wochenende sieht gut aus. HifiBerry würde ich primär wegen der automatischen Raumkorrektur machen, dafür brauche ich nur ein USB-Messmikro (alternativ bringe ich mein USB-Interface mit), Stromanschluss und Internet am einfachsten per LAN-Kabel. HifiBerry hat als Eingang optisch oder AirPlay oder Du hast einen unterstützten Streaming-Account. Testsignal vom Laptop geht also nur optisch.Airplay oder Streaming kann ich nicht bieten, aber optisch müsste gehen - ich habe ein USB Interface mit Toslink Ausgang. Bring sicherheitshalber Dein USB Interface mit. Ich habe zwar auch welche, aber man weiß ja nie ... Internetzugang könntest Du über mein Gäste-WLAN kriegen. Wann wär's Dir am liebsten, Samstag oder Sonntag? Nachmittags oder abends? Mag noch jemand dazu kommen? Linearray mit Mini-Breitbänder - Koaxfan - 02.03.2022 Wenn noch jemand dazukommen kann, der sich mit Messungen wirklich auskennt, schließe ich mich gerne den Präferenzen bzgl. Wochentag an. Bei mir ist aktuell lediglich die Unsicherheit ob kurzfristig ne ukrainische Familie bei mir einzieht, wenn das der Fall ist dann wäre ich aber an beiden Tagen nicht verfügbar. Bis jetzt sieht es aber nach „habe Zeit am Wochenende“ aus. Wenn ich es mir wirklich aussuchen kann, dann am liebsten Sonntag in der Früh. Zum Blech schreibe ich per PN Linearray mit Mini-Breitbänder - gesperrter_benutzer_ct - 02.03.2022 mechanic schrieb:Meine letzten Versuche mit je 12 FRS5X sind halt auch letztlich daran gescheitert, dass mir mehr als € 100 pro Seite zum Spielen einfach zu viel waren, und 70cm halt nix ganzes und nix halbes sind. Raumhoch mit diesem Chassis wäre bestimmt toll, aber total 80 Chassis zu aktuell € 10,50 ... Ich häng mich mal hier rein… Ich hab noch 120 Stück B66BB/50, die ich auch mal für zwei zimmerhohe Linearrays gekauft habe, was ich aber voraussichtlich nie realisieren werde. Wenn prinzipiell Interesse besteht, kann ich sie hier im Biete-Bereich einstellen. Linearray mit Mini-Breitbänder - wholefish - 02.03.2022 Ich könnte am Sonntag Hätte meine Viisab und Rainere Tafal als Referenzen im Angebot.
Linearray mit Mini-Breitbänder - loki - 02.03.2022 Hallo Wolfgang, ja ich würde auch gerne kommen, Samstag ab dem späten Nachmittag wäre super. Ich wohne in Ingolstadt und bin ab und zu in M. Wo in München wohnst du denn? Meine LA liegt noch im Keller (in 8St. x 40cm Arrays) und bin sehr gespannt wie es zusammengebaut klingt. Dort wo sie eingesetzt werden soll, sind ein Sub-Woofer, PA, DSP bereits vorhanden. Eigentlich steht der Fertigstellung nicht mehr viel im Weg... Grüße Rainer wus schrieb:Airplay oder Streaming kann ich nicht bieten, aber optisch müsste gehen - ich habe ein USB Interface mit Toslink Ausgang. Bring sicherheitshalber Dein USB Interface mit. Ich habe zwar auch welche, aber man weiß ja nie ... Linearray mit Mini-Breitbänder - loki - 02.03.2022 Nur ein Gedanke zu dem harschen Klang bei "höheren" Lautstärken. Ich habe mir gerade meine Arbeit angesehen. Auf 40 cm hatte ich 11 Chassis verteilt, warum war mir erst selbst nicht klar (liegt schon sooo lange zurück). Aber eigentlich ist es logisch. 11 Chassis parallel geschaltet und dann in Serie ergibt eine Impedanz von 6 Ohm. Und eine Line, die 1,60 m lang ist. Deine Impedanz ist nun 21 Ohm, d.h. du hast sehr viele Chassis in Serie geschaltet. Die kleinen Quitscher werden warm, R steigt, der Strom sinkt, sie werden kühler und es fängt von vorne an. Und jeder Quitscher macht es etwas anders. Ein thermisches Gleichgewicht würde nur bei einem Sinussignal erreicht, bei einem Musiksignal wohl nicht, also ein Regelkreis. Ich weiß nicht, ob man so etwas hört, aber ich finde die Idee gerade intelligent . Allerdings, um ehrlich zu sein, meine Ing.-Zeit (Studium), in der ich mich mit sowas beschäftigte, liegt schon 40 J. zurück.Ansonsten bleibt noch Voodoo übrig. Linearray mit Mini-Breitbänder - wus - 02.03.2022 Cossart schrieb:Ich häng mich mal hier rein… Ich hab noch 120 Stück B66BB/50, die ich auch mal für zwei zimmerhohe Linearrays gekauft habe, was ich aber voraussichtlich nie realisieren werde. Wenn prinzipiell Interesse besteht, kann ich sie hier im Biete-Bereich einstellen.Interessant, diesen BB kannte ich noch nicht. Leider gibt das Datenblatt noch nicht mal f[SUB]s[/SUB] an. Kennst Du sie? Ist das Modell mal irgendwo durchgemessen worden? Ich würde sie sicher nicht wollen, aber wenn Du eh schon weißt dass Du sie nicht mehr brauchst dann solltest Du sie wirklich anbieten. Willst Du Sa oder So dazu kommen? wholefish schrieb:Ich könnte am SonntagSind beide interessant, bring einfach dasjenige Paar mit das Du für diesen Vergleich als besser geeignet ansiehst. loki schrieb:Meine LA liegt noch im Keller (in 8St. x 40cm Arrays) und bin sehr gespannt wie es zusammengebaut klingt. Dort wo sie eingesetzt werden soll, sind ein Sub-Woofer, PA, DSP bereits vorhanden. Eigentlich steht der Fertigstellung nicht mehr viel im Weg...Das klingt nach kleinen PA-Lines, wie sie in den letzten Jahren ja auch kommerziell immer mehr angeboten werden. Hast Du das Projekt irgendwo beschrieben? Hast Du dieses Focusrite immer noch? Könntest Du es am WE mitbringen? Ich wohne in München Aubing, kurz vor Germering. Genaue Adresse gibt's dann per PM. Bisher bist Du der einzige der Sa nachm vorgeschlagen hat. Könntest Du auch So früh oder nachm.? Ich habe jetzt auch noch eine PM mit Einladung an einige Mitglieder der Münchner Gruppe geschrieben, hoffe der ein oder andere kommt auch noch dazu. Und ich hoffe wir finden dann eine Zeit zu der alle kommen können. Linearray mit Mini-Breitbänder - wus - 02.03.2022 loki schrieb:Nur ein Gedanke zu dem harschen Klang bei "höheren" Lautstärken.Da hast Du was nicht mitgekriegt, oder vielleicht habe ich auch versäumt euch das Gesamt-Bild zu beschreiben. Das einzelne Treiberchen hat 16 Ohm, immer 4 davon habe ich in Serie geschaltet, macht also 64 Ohm. In den 12er-Teilstücken der LA sind dann immer 3 solcher 4er-Serien parallel geschaltet, das ergibt die 21 Ohm. Pro Line sind aber immer 5 dieser Teilstücke parall geschaltet, dazu kommt noch das letzte, untere Teilstück, das nur 8 Chassis hat, und demzufolge 64 / 2 = 32 Ohm. Alle Teilstücke sind parallel geschaltet. Insgesamt sind es 68 Treiber pro Line, oder 17 x 4. Insgesamt ergibt sich so eine Impedanz von 64 / 17 = 3,7 Ohm, was noch nahe genug an 4 Ohm liegt dass man es bedenkenlos an jeden 4-Ohm-fähigen Verstärker anschließen kann. Vor dieser Messung habe ich den Pegel auf 1,92 Volt eingestellt, das ergibt an 3,7 Ohm dann genau 1 Watt. Dieses eine Watt verteilt sich auf alle 68 Treiber, der einzelne Treiber kriegt also nur 15mW ab. Und die 68 Treiber verteilen sich auf 2,45m Höhe. Daher halte ich thermische Effekte auf den Klang bei dieser Leistung für ausgesprochen unwahrscheinlich. Stimmt ihr mir diesbezüglich zu? Übrigens, um die tatsächliche Belastbarkeit zu ermitteln hatte ich nachdem ich die ersten Treiberchen vereinzelt hatte mit 3 einzelnen Exemplaren auch zerstörende Belastbarkeitstest mit BW-limited Pink Noise (500 Hz - 2 kHz) gemacht. Um nicht stundenlang den gräßlichen Lärm aushalten zu müssen, der dabei entstand, habe ich die Treiberchen in Mollton gewickelt, in eine Schachtel gesteckt und die dann zu gemacht. In thermischer Hinsicht ist das sicher suboptimal... [ATTACH=CONFIG]65331[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]65332[/ATTACH] Ich habe dann mit 1 Watt angefangen und eine Weile rauschen lassen. Nach und nach habe ich die Leistung dann immer um 1 Watt weiter gesteigert, und jedesmal ca. 10 min gewartet. Das ging bis 6 Watt gut, einige Zeit nachdem ich auf 7 Watt gesteigert hatte war dann plötzlich Funkstille - durchgebrannt. Alle 3 Exemplare verhielten sich diesbezüglich genau gleich. Die Herstellerangabe (10/20 Watt für das Böxchen mit 2 dieser Treiber) scheint rein thermisch gesehen also durchaus korrekt. Wenn ich die 6 Watt pro Treiber auf eine ganze Line hochrechne komme ich auf 400 Watt. Die gegenseitige Erwärmung der Treiber, die natürlich eng beieinander zusammengebaut sind, ist dabei zwar nicht berücksichtigt, trotzdem gehe ich von einer recht hohen thermischen Belastbarkeit aus. Linearray mit Mini-Breitbänder - ton-feile - 02.03.2022 Hallo Wolfgang, an Deiner Stelle würde ich die Zielkurve am Hörplatz probeweise mal mit insgesamt fallendem Verlauf entzerren. Das klingt in meinen Ohren "gefälliger". Drei dB pro Oktave kann man immer mal lesen, aber ich persönlich mag es mit ca. 1,5dB/8 lieber. Es gibt aber ganz verschiedene Ansätze, z.B. auch eine Zielkurve von Harmann, bei der der Tieftonbereich insgesamt (Edit: 5-7dB) angehoben wird, dann ab ca. 150Hz linear bis 2kHz läuft und zu den Höhen hin sanft abfällt. Da würde ich einfach mal experimentieren. Wenn es erst ab einem gewissen Pegel "blechern" klingt, kommt natürlich ein nichtlinearer Effekt im Bereich um 1kHz und etwas darüber in Frage. Das könnte z.B. auch ein starker K3 um 330Hz sein. Ich höre gerne mal Pink Noise und drehe dabei am PEQ, um ein Gefühl für solche Störungen zu bekommen. Das bringt mir oft mehr als reine Messtechnik. Herzliche Grüße Rainer Linearray mit Mini-Breitbänder - Jesse - 02.03.2022 wus schrieb:...und damit diesen Gesamt-Frequenzgang gemessen. Hallo Wolfgang, in welcher Entfernung hast du denn gemessen und in welcher Entfernung willst du den Lautsprecher primär hören? Linearray mit Mini-Breitbänder - loki - 02.03.2022 Also, erstmal ja, Sonntagnachmittag wäre auch ok. Ich hätte den Samstag genutzt um mal wieder in M. zu bummeln, in Ingolstadt ist das nur so naja. Ja ich kann den Focusrite mitbringen, wie sieht es mit Kabeln aus? Jedes Chassis in deiner Verdrahtung "sieht" einen PA mit einem Innenwiderstand 48Ω, es selbst hat 16Ω, also arbeitet es in einem Spannungsteiler. Wenn man zuerst Chassis parallel (17St.) schaltet, 16/17=0,94Ω, und dann 4 in Serie würde jedes Chassis 3x0,94=2,82Ω "sehen", Gesamtimpedanz 4X0,94>ca. 4Ω Für Zimmerlautstärke brauche ich < 0,1W, für eine höhere Lautstärke 10dB mehr, das wären 1W. Die Spitzenleistung liegt bei Pop 10dB und bei Klassik 20dB höher, also 10W und 100W. Die Schwingspule eines Chassis ist ein 16Ω Widerstand und erfahrungsmäßig passt es für mich, dass er bei 6W durchbrennt, bei 1W richtig warm und bei 0,25W einfach warm wird. Ich meine auch, dass die LS-Parameter pegelabhängig sind, daraus würde ein pegelabhängiger Spannungsteiler folgen. Was nun eine Rolle spielt, keine Ahnung. Blöderweise kann man das nur feststellen, wenn man die Line anders verdrahtet. Linearray mit Mini-Breitbänder - wus - 02.03.2022 Hallo Rainer, danke für Deine Hinweise. ton-feile schrieb:an Deiner Stelle würde ich die Zielkurve am Hörplatz probeweise mal mit insgesamt fallendem Verlauf entzerren.Damit habe ich schon relativ ausgiebig experimentiert, mit anderen LS und auch schon bei dieser Line. -3dB/Oct habe ich auch schon gelesen, fand ich aber immer viel zu viel. Das bedeutet -10dB von 2 bis 20 kHz, gerade so als würde man einen typischen klassischen Höhenregler ("Kuhschwanzregler", die haben oft so ca. ±10 dB Einstellbereich) am Verstärker komplett zurück drehen. Mit etwa -1dB/Oct gefiel es mir mit anderen LS am besten. Ich mag ein präzises Klangbild, und dazu gehören für mich auch kräftige Höhen. Trotzdem habe ich an der Line auch mal deutlicher abfallende Höhen eingestellt, in der Hoffnung damit den blechernen Ton zu vermeiden. Hat nicht nennenswert geholfen, dafür klang es (mir) deutlich zu dumpf. Dann habe ich versuchsweise auch mal einen typischen BBC Dip eingebaut, und nachdem das nicht groß half auch ziemlich ausführlich dessen Mittenfrequenz, Q und Absenkung variiert - half alles nicht groß. Einen minimalen - ziemlich breitbandigen - Rest davon kannst Du in dem geposteten Frequenzgang noch erkennen. ton-feile schrieb:Es gibt aber ganz verschiedene Ansätze, z.B. auch eine Zielkurve von Harmann, bei der der Tieftonbereich insgesamt (Edit: 5-7dB) angehoben wird, dann ab ca. 150Hz linear bis 2kHz läuft und zu den Höhen hin sanft abfällt.Die kenne ich schon auch, habe auch eine gewisse Tiefenbetonung eingebaut, auch wenn man das an dem Frequenzgang nicht gut erkennen kann. Ich habe mir bis dahin nicht die Mühe gemacht, die fetten Raummoden-Buckel zu reduzieren. Allerdings fielen sie mir beim Probehören schon teilweise unangenehm auf. Also wenn ich morgen den neuen DSP Amp kriege werde ich das mal in Angriff nehmen. ton-feile schrieb:Ich höre gerne mal Pink Noise und drehe dabei am PEQ, um ein Gefühl für solche Störungen zu bekommen.Guter Tipp, das werde ich dann auch mal probieren. Allerdings fehlt mir da jegliche Erfahrung. Wirklich nützen, denke ich, wird mir das erst, wenn ich das zum Vergleich auch einmal mit einem bekannt guten LS machen konnte. Daher hatte ich gehofft, Du könntest vielleicht so einen mitbringen ![]() Magst Du nicht auch kommen? Muss ja nicht für viele Stunden sein... Linearray mit Mini-Breitbänder - loki - 02.03.2022 Also, erstmal ja, Sonntagnachmittag wäre auch ok. Ich hätte den Samstag genutzt um mal wieder in M. zu bummeln, in Ingolstadt ist das nur so naja. Ja ich kann den Focusrite mitbringen, wie sieht es mit Kabeln aus? Jedes Chassis in deiner Verdrahtung "sieht" einen PA mit einem Innenwiderstand 48Ω, es selbst hat 16Ω, also arbeitet es in einem Spannungsteiler. Wenn man zuerst Chassis parallel (17St.) schaltet, 16/17 ca. 1Ω, und dann 4 in Serie würde jedes Chassis 3x1=3Ω "sehen", Gesamtimpedanz 4X1>ca. 4Ω Für Zimmerlautstärke brauche ich < 0,1W, für eine höhere Lautstärke 10dB mehr, das wären 1W. Die Spitzenleistung liegt bei Pop 10dB und bei Klassik 20dB höher, also 10W und 100W. Die Schwingspule eines Chassis ist ein 16Ω Widerstand und erfahrungsmäßig passt es für mich, dass er bei 6W durchbrennt, bei 1W richtig warm und bei 0,25W einfach warm wird. Ich meine auch, dass die LS-Parameter pegelabhängig sind, daraus würde ein pegelabhängiger Spannungsteiler folgen. Man kann das Ganze auch mit dem (pegelabhängigem) Dämpfungsfaktor betrachten. Einmal 48/16=3, das ist sehr hoch oder 1/16=0,06. Was nun überhaupt eine Rolle spielt, keine Ahnung. Blöderweise kann man das nur feststellen, wenn man die Line anders verdrahtet. Linearray mit Mini-Breitbänder - wus - 02.03.2022 Jesse schrieb:in welcher Entfernung hast du denn gemessen und in welcher Entfernung willst du den Lautsprecher primär hören?Sehr gute Frage, die ich mir schon gemacht habe als ich die Leinwand an die Decke geschraubt habe. Die habe ich so aufgehängt, dass sie von der Couch aus gut zu sehen ist. [ATTACH=CONFIG]65339[/ATTACH] Die LS soll(t)en (primär) ja den Ton zu Beamer-Bild bzw. Video machen. Also müssen sie links und rechts von der Leinwand stehen. Im Plan sind das L1 rechts vom Schrank, flach auf der Wand, und L2 an der Mauer-Säule links, zwischen der doppelten und der einfachen Verandatür. Normalerweise ist da der Vorhang davor, damit ihr ihn sehen könnt habe ich ihn für das Foto beseite geschoben. Da er im Normalfall aber vor der Line hängt habe ich alle Messungen auch mit dem Vorhang vor dieser - der linken - Line L2 gemacht. Primäre Hörpositionen sind dann logischerweise auf der Couch, hier mit P3, P4 und P5 beschriftet. Aber natürlich hört man über die Dinger dann auch mal einfach Musik, sitzt dabei am Tisch (P10, P11), oder steht, läuft oder tanzt im Raum (P6, P7, P8 und P9). An all diesen Positionen habe ich dann auch Diffusfeld-Messungen gemacht, einzeln für jede der beiden Lines, und auch für jede der insgesamt 8 angedachten Subwoofer-Stand-Positionen P16 - P23*. Das Mic stand dabei auch immer in der entsprechenden Höhe: 1,00m über dem Boden für die 3 Hör-Pos. auf der Couch, 1,17m ü.d.B. am Tisch, und 1,75m für die stehenden Pos.. Das waren jeweils die ausgemessenen Höhen meiner Ohren an den div. Pos.. Um mal den "grundsätzlichen" Frequenzgang auf Achse zu messen habe an beides Lines auch Freifeldmessungen gemacht, einmal auf 2m Abstand (P1, P2) in genau der halben Raumhöhe (1,23m), und dann auch noch je 2 Messungen auf nur 20cm Abstand, einmal auf 1,23m Höhe, das andere Mal 1,75m ü.d.B. Als Grundlage für das Equalizing habe ich aus den an den 9 Hörpositionen aufgenommenen Frequenzgängen in REW gewichtete Mittelwert-Frequenzgänge gebildet, wobei die Couch-Positionen P3 bis P5 dreifach gewichtet wurden, die stehenden P6 - P9 zweifach, und die am Tisch, P10 und P11, nur einfach. Wegen dem beschriebenen etwas blechernen Sound habe ich dabei eine ganze Reihe unterschiedlicher House Curves angepeilt, Hörtests gemacht und neue Messungen mit dem jeweiligen Equalizing gemacht. Diese Messungen habe ich bisher allerdings nur bei der "Prime" Hörposition P5 gemacht, und nur für die rechte Line, L1. Als ich weitermachen wollte fiel leider der DSP Mini Amp aus. Seht ihr diese Vorgehensweise als sinnvoll an? Was würdet ihr ggfs. anders machen? * angedacht ist auf alle Fälle ein Multi-Sub-Arrangement wobei noch völlig offen ist, wieviele Subs es werden und wo sie aufgestellt werden. Zur Diskussion stehen Orte direkt neben den beiden Lines (P17, P18), in der Mitte dazwischen (P20), unter dem Sofa (ging mit meinem experimentellen Sub nicht, darum habe ich ihn an 3 Positionen P16, P19 und P21 daneben bzw davor gestellt), und in die (bisher nur gedachte, neue) Schrankwand (P22, P23) Da ich im Moment nur einen simplen 25cm Tieftöner, bestehend aus einem Ende der 80er gekauften Monacor SP-250P Woofer in einem geschlossenen 96l-Gehäuse zum experimentieren habe, habe ich den jeweils an die beschriebenen Positionen gestellt. Hier könnt ihr in an P17 sehen, links neben der Line 1, zusammen mit dem Mic an der Messpos. P1. Linearray mit Mini-Breitbänder - wus - 02.03.2022 Koaxfan schrieb:Testsignal vom Laptop geht also nur optisch.Hab's jetzt mal ausprobiert, SPDIF Out über Toslink funktioniert. Ein Toslink Kabel habe ich auch. Linearray mit Mini-Breitbänder - Koaxfan - 02.03.2022 Ah top. Braucht’s aber eh nur wenn man ein Signal von Deinem Laptop über den HifiBerry schicken will. Ach ja: Ausgang nur Toslink oder Cinch, kein XLR. Wäre Samstag besser? Kein Problem, geht genauso. Linearray mit Mini-Breitbänder - Jesse - 02.03.2022 wus schrieb:...oder tanzt im Raum... Echt? :dance: Find ich gut. ![]() wus schrieb:An all diesen Positionen habe ich dann auch Diffusfeld-Messungen gemacht, einzeln für jede der beiden Lines... Die jeweiligen Einzelmessungen könnten aufschlussreich sein. Den Klangeindruck von Linearrays messtechnisch zu erfassen find ich tatsächlich nicht leicht. Meine liegen aber auch schon 30 Jahre zurück, das waren pro Seite 18x FRS8. Überraschend fand ich damals, dass die 18 Stück mit ihren immerhin 560 cm² nicht beeindruckend souverän klangen (wie z.B. ein 12"er) sondern eher nach einem einzelnen FRS8 der "nur" erheblich pegelfester ist. Der Klangcharakter blieb nahezu unverändert erhalten, klang irgendwie "klein, mickrig". Fand ich letzlich nicht überzeugend. Das ist auch der Grund warum ich es nie wieder versucht habe. |