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Fernsehbeitrag zur RFT BR26 im MDR - DemonCleaner - 15.01.2026 Hab die Dinger als Kind viel gehört und kann mich erinnern, dass das Spaß gemacht hat Muss mal in Erfahrung bringen, ob die noch irgendwo bei der Verwandtschaft rumliegen. Links: RFT - HiFi RFT BR26 | Hifi-Wiki RE: Fernsehbeitrag zur RFT BR26 im MDR - ArLo62 - 15.01.2026 OH, K.-H. Fink im Thema. Danke für den Beitrag
RE: Fernsehbeitrag zur RFT BR26 im MDR - naumi - 15.01.2026 Hallo Daniel, danke für das Video und die Links. Ich will die Leistung von Herrn Kiessler auf keinen Fall schlecht reden. Als einer der ersten Besitzer der BR 25 kann ich aber die Beschreibungen des Händlers nicht nachvollziehen. Sie war ein moderner, kleiner Lautsprecher, nach den damaligen neuesten Erkenntnissen konstruiert und in Serie gebracht. Aber mehr auch nicht. Auch mit richtig guter Elektronikkette davor, der Gänsehauteffekt bildete sich nie aus. Die BR26 wurde auch in einer damaligen Testzeitschrift den damals üblichen Vergleichen unterzogen. Ich meine es war die "Stereoplay". Sie schnitt dort gar nicht so gut ab. Bemängelt wurden Hauptsächlich die, durch die Glühlampe erzeugten Verzerrungen im Hochtonbereich. Aber ich erinnere mich auch an die Spulen der Frequenzweiche. Diese waren aus Alufolie gewickelt und mir damals total fremd. Jahre später eroberten solche Spulen unseren DIY-Bereich. Also DANKE an Herrn Kiessler RE: Fernsehbeitrag zur RFT BR26 im MDR - Joern - 15.01.2026 Hi vor kurzem hatte die K&T Redaktion doch so ein Ding in der Mangel - und hat die Weiche aktualisiert. Auf deren Facebook-Kanal. RE: Fernsehbeitrag zur RFT BR26 im MDR - capslock - 15.01.2026 (15.01.2026, 10:10)naumi schrieb: Aber ich erinnere mich auch an die Spulen der Frequenzweiche. Diese waren aus Alufolie gewickelt und mir damals total fremd. Jahre später eroberten solche Spulen unseren DIY-Bereich. Das ist komplett an mir vorbei gegangen, sowohl dass es das gab also auch dass es in diy-Kreisen in war. Hast Du mal ein Bild? Warum DDR-Boxen mehr denn je gefragt sind | Umschau | MDR - 3erbox - 15.01.2026 "Die DDR war technologisch oft besser als ihr Ruf – zum Beispiel beim Thema Klang. Die Lautsprecher-Boxen der Baureihe BR 25 und 26 gelten bis heute als kleine Meisterwerke für den Hörgenuss im Wohnzimmer, weil sie vor allem im Bereich Basswiedergabe hervorragend performen. Entwickelt im VEB Musikelectronic Geithain im heutigen Sachsen, sind sie bis heute mehr als gefragt. Wir sprechen mit dem Erfinder von damals und lassen in einem Leipziger Hörstudio checken, warum sie qualitativ so hochwertig und deshalb gleichbleibend beliebt sind. " https://www.youtube.com/watch?v=zwxIUoqnhz0 RE: Warum DDR-Boxen mehr denn je gefragt sind | Umschau | MDR - Kalle - 15.01.2026 (15.01.2026, 14:51)3erbox schrieb: "Die DDR war technologisch oft besser als ihr Ruf Moin, ich denke du betreibst hier übele Geschichtsverklitterung. Die Leute im Lautsprecherbau in Gaitheim haben trotz der widrigen Verhältnisse in der DDR Hervoragendes geschaffen ..... und das keinesfalls weil die DDR die kreativen Menschen gefördert hat, denn das Gegenteil war der Fall. Gruß Kalle RE: Warum DDR-Boxen mehr denn je gefragt sind | Umschau | MDR - 3erbox - 15.01.2026 (15.01.2026, 17:30)Kalle schrieb:(15.01.2026, 14:51)3erbox schrieb: "Die DDR war technologisch oft besser als ihr Ruf Das steht unter dem Youtube Beitrag. Das ist nicht von mir. RE: Warum DDR-Boxen mehr denn je gefragt sind | Umschau | MDR - Kasimir - 15.01.2026 Ja, die Gaithainleute sind schon echt klasse ! Jochen Kießler ist ein Orginal, das herrliche Storys erzählen kann. Besonders was High End, Kabelklang & co betrifft. Ich habe ihn in Gaithain erleben dürfen.Das yt Video erweckt etwas den Eindruck, das so eine BR 25 völlig ausreichend ist für die highfidele Glückseeligkeit. Da möchte ich schon ein wenig widersprechen. Aber es ist toll, das diese Lautsprecher ihre Hörer noch immer begeistern können. Das nenne ich vorbildliche Nachhaltigkeit ! MEG garantiert 20 Jahre Verfügbarkeit für alle Ersatzteile ihrer Lautsprecher. Grüße Thomas RE: Fernsehbeitrag zur RFT BR26 im MDR - ra 31 - 16.01.2026 was hat das eine mit dem anderen zu tun? und wenn technologie (resp. deren schöpfer) nicht kreativ sind - woher sollen dann innovationen kommen? gruß reinhard RE: Fernsehbeitrag zur RFT BR26 im MDR - ArLo62 - 16.01.2026 Einfach mal DDR Innovationen bei Google eingeben. Ups! Genau so Russland. Ein Geniepool. Damals gab es mehr wissenschaftliche Dokumentationen und Fachbücher in einem Moskauer Buchladen als in ganz Westdeutschland. Es geht um Menschen und nicht um die Regieme. Wie schreibt Pedda im Abbinder: "Hier wird nix gewusst." RE: Fernsehbeitrag zur RFT BR26 im MDR - Kalle - 16.01.2026 (16.01.2026, 10:16)ArLo62 schrieb: Es geht um Menschen und nicht um die Regieme. Moin, genau das trifft es. Ich habe im Fahrzeugbereich gearbeitet und hatte damals Kontakt mit Menschen aus der DDR, vom normalem Werker bis hin zum Prof. Entwickelt wurden z.B. vom Trabbi moderne Versionen auch im Motorbereich, sie hätten sich armortisiert und wären ein Transportschlager geworden ... aber alles wurde von der Führung abgeblockt. Ich bin trotzdem 8 Jahre lang MZ hier im westlichsten Westen gefahren.Gruß Kalle RE: Fernsehbeitrag zur RFT BR26 im MDR - Franky - 17.01.2026 Mein bestes Mathebuch ist schon sehr alt. Ich weiß garnicht ob ich das noch erwähnen darf da da noch ein Hakenkreuz drauf war. Aber es war so gut das man damit lernen konnte wie man beliebige Wurzeln schriftlich ziehen konnte. Man konnte das verstehen. Später habe ich viele Bücher aus der DDR gekauft da die im Bereich Schulung und Wissen dem westdeutschen Quark überlegen war. Ich bin übrigens in Marburg aufgewachsen und war vor der Wende nie in Ostdeutschland. Trotzdem hat mir da manche Lektüre gefallen. Es gab ja auch das geflügelte Wort das Westdeutschland nur Schwerindustrie konnte und die Feinwerktechnik eher im Osten zuhause war. RE: Fernsehbeitrag zur RFT BR26 im MDR - Azrael - 17.01.2026 (15.01.2026, 13:12)capslock schrieb:(15.01.2026, 10:10)naumi schrieb: Aber ich erinnere mich auch an die Spulen der Frequenzweiche. Diese waren aus Alufolie gewickelt und mir damals total fremd. Jahre später eroberten solche Spulen unseren DIY-Bereich. Die BR-26 stammt wohl aus der ersten Hälfte der 80er und hat Bandspulen verwendet. Jahre später hatten Bandspulen einen gewissen Hype in der DIY-Szene. *edit*: und man kann sie auch heute noch kaufen. RE: Fernsehbeitrag zur RFT BR26 im MDR - Franky - 18.01.2026 Ich war mal vor ein paar Jahren bei einem dreitägigen Klippel Seminar an der Hochschule in Dresden. Da waren Leute aus der ganzen Welt dabei- darunter auch Karlheinz Fink der bekannte Lautsprecherentwickler. Nebenher hatte ich Kontakt mit Studenten von Klippel die mich überraschenderweise auch kannten und die luden mich zu einem Hörvergleich von Studiomonitoren ein. Das hat mir richtig Spaß gemacht. Da waren Genelec, Neumann KH 120, Tannoy und neben anderen auch Geithain am Start. Einmal die großen RL-901K und dann auch alte RFT BR-50. Ich muß ehrlich gestehen das mir damals von allen die BR-50 am besten gefallen hat - auch besser wie die RL-901K. https://ifatwww.et.uni-magdeburg.de/~madaus/boxentext/kbr50t.html RE: Fernsehbeitrag zur RFT BR26 im MDR - Joern - 19.01.2026 Moin woanders haben einige diese BR25 mal genauer angesehen ... https://old-fidelity-forum.de/thread-31705.html RE: Fernsehbeitrag zur RFT BR26 im MDR - Slaughthammer - 19.01.2026 (19.01.2026, 15:47)MetalMachineMusic schrieb: Auch schön übrigens, dass diese "Kult"-Lautsprecher durchweg einen um 3 dB angehobenen Hochton haben. Von den Audiopseudoscientisten dieser Tage würde so eine Abstimmung in Grund und Boden verdammt werden. Ne, die würden den Lautsprecher einfach nicht eingewinkelt aufstellen und sich darüber freuen, dass es auf einigemaßen linearen Energiefrequenzgang abgestimmt ist. Bei 30° sieht das gar nicht mehr wirklich nach ansteigendem Hochton aus. RE: Fernsehbeitrag zur RFT BR26 im MDR - Kalle - 20.01.2026 Moin, Onno bringt es auf den Punkt. Früher zur Zeit der Entwicklung der alten Schätzchen herrschte in Studios wie auch zu Hause gegenüber heute enorme Raumnot. Es gab überhaupt keinen Platz, um die Lautsprecher einzuwinkeln. Deshalb standen oder hingen die Lautsprecher parallel zur oder an oder in der Wand. Im MDR Filmbericht sieht man auch beim Probehören mit Karl-Heinz Fink, dass die BR26 parallel aufgestellt sind. Das erklärt die "frische"Abstimmung der alten Monitore und HiFi-Lautsprecher. Man beachte doch nur die die Bilder alten Kataloge oder Testberichte. Die ersten Monitore, die ich hören durfte waren aktive Sennheiser Studiomonitore versorgt von Thorens TD 124 und Revox A36 im Musikraum Ende der 60er in meiner Schule. Das hat mich geprägt. Gruß Kalle RE: Fernsehbeitrag zur RFT BR26 im MDR - JFA - 20.01.2026 (15.01.2026, 14:47)MetalMachineMusic schrieb: https://fabian-reimann.de/file/a/f9480791372224912.pdf "Honecker erkundigte sich nach der Besonderheit dieses neuen Lautsprechers. Daraufhin teilte ich ihm mit, dass Radio DDR damit deutlich besser klingen würde als RIAS Berlin. (…) Einen Kommentar seinerseits gab es dazu nicht." Hahahhahaha! Aus der gleichen Info-Box des Artikels: Zitat:Die musikalisch-akustische Zielstellung bestand darin, Der Höhenanstieg folgst also aus dem falschen Verständnis, dass ein Wohnzimmer wie ein Konzertsaal zu behandeln ist. Das war (und teilweise noch ist) leider so üblich. RE: Fernsehbeitrag zur RFT BR26 im MDR - ArLo62 - 20.01.2026 Was aber hier beweist, das die falsche Abstimmung nicht in jedem Fall das Hörerlebnis negativ beeinflusst. Andernfalls müssten sich ja tausende Fliegen irren. |