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  Ausgangs\Eingansspannung
Geschrieben von: MrFlorian - 22.08.2014, 15:09 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (2)

Hi Leute,

bin auf der Suche nach einem Vorverstärker.
Ich schaue gerade unter anderem auch nach einem Reckhorn DSP6

Bei dem ersten Modell gibt es anscheinend nur eine Eingangsspannung (oder Empfindlichkeit?) von 1Volt.
Bei der 2en Version 1x 0-2Volt und 1x 1 Volt.
Nun hat mein Cd-Player glaube ich eine Ausgangsspannung von 2Volt, und mein Entzerrvorverstärker eine Ausgangsspannung von 0,4 VoltSad.
Bei dem ersten Modell würde es Bedeuten das der eine Eingang doppelt so hoch wie empfindlich gefüttert wird, und bei dem anderen die Hälfte fehlt:mad:.
Die wichtigste Frage ist, was passiertConfused.
Geht der Vorverstärker kaputt wenn dort doppelt soviel Leistung rein geht, und fängt es an zu klirren wenn das zu schwache Signal zu doll verstärkt werden muss?
Kenne mich da nicht aus:doh:.
Ich schaue ja auch nach anderen Vorverstärkern, zB. bei Amp-Yourself, doch dort steht nix über die Eingangsempfindlichkeit(glaube ich).

Gruß
Flo

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  Klonwall vs. Cornwall III
Geschrieben von: Joshi - 22.08.2014, 13:29 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (4)

Hallo Freunde fortgeschrittener Wirkungsgrade,

Ich spiele gerade mit dem Gedanken mir eine Cornwall III zu kaufen, weil ich endlich mal wieder Musik in Echtlautstärken hören möchte und eine Bassdrum als Bassrum (über einen 15" TT) erkennen möchte.

Am liebsten mit einem kleinem Eintaktverstärker (2A3, 300B) oder einem PP Amp.

Die CWIII lockt lt. Datenblatt mit > 100db/w/m, wie realistisch das ist, kann ich nicht einschätzen, aber viele betreiben dieses alte Schätzchen mit einem Unison Simply Two, der wartet mit 2x13 Watt auf.

Wichtig wäre mir vor allem noch eine schöne räumliche Abbildung sowie ein Sweetspot, bei dem man nicht den Kopf in einen Schraubstock klemmen muß um das gesamte Frequenzband wahrzunehmen.

Hat jemand schonmal eine CWIII gegen Klonwall gehört und könnte mir ein paar Hinweise geben, ob das Vorhaben auch mit der Klonwall klappen könnte?

CWIII hat 102 db/w/m, die Klonwall "nur" 96 db/w/m. Papier ist geduldig, daher wäre mir "echte" Berichte viel lieber.

Welche Unterschiede gibt es klanglich bei den beiden?

Danke Euch und Gruß
Joshi

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  Linienstrahler: Hochwertig möglich? Überhaupt sinnvoll?
Geschrieben von: FoLLgoTT - 22.08.2014, 12:58 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (43)

Mir gehen momentan einige Gedanken zu Linienstrahlern durch den Kopf. Letztens hatte jemand einen mitgebracht und der Effekt war schon beeindruckend. Der Pegelabfall von nur 3 dB pro Entfernungsverdopplung und die senkrechte Lokalisation zur Linienquelle waren sehr schön nachvollziehbar. Das sind ja beides Vorteile, die man z.B. im Wohnzimmer gut nutzen könnte.

Nun fallen mir aber diverse Nachteile ein.

1. Verhältnis Direkt- zu Diffusschall

Beispiel:

Kugelstrahler:
Direktschall aus 4 m Entfernung: -12 dB
Reflexion von der Seite (8 m): -18 dB
Differenz: 6 dB

Linienstrahler:
Direktschall aus 4 m Entfernung: -6 dB
Reflexion von der Seite (8 m): -9 dB
Differenz: 3 dB


Ich bin davon ausgegangen, dass die Reflexion ideal ist und dieselbe Form annimmt wie die Originalwelle. Demnach schneidet der Linienstrahler schlechter ab. Allerdings nur in der Ebene, denn die Reflexionen von Boden/Decke existieren ja bei maximal langen Linienstrahlern idealerweise nicht (Spiegelquellen).


2. Linienstrahler als Mehrweger
Ich mag aus diversen Gründen Breitbänder nicht. Punkt. Bitte keine Diskussion dazu! Wink

Einen Linenstrahler als Mehrweger auszulegen ist nicht einfach. Koaxialtreiber fallen raus, da sie die geringen Abstände nicht einhalten.
Also bleibt nur die horizontale Anordnung paralleler Treiber-Linien. Die Abstände von TT/MT/HT ist dabei stark beschränkt, da sie die oberen Grenzfrequenzen der Zylinderwelle bestimmen.

Beispiel:

Tiefmitteltöner: 20 cm -> Trennung bei maximal 855 Hz
Mitteltöner: Morel MDM55 -> Trennung bei maximal 2 kHz
Hochtöner: Dayton ND16-FA -> Zylinderwelle bis 5,1 kHz, darüber funktioniert es nicht mehr


Bei so einer Konstellation erschafft man einen linienförmigen Halbraumstrahler. Ungünstig!
Damit erhöht sich ja der Diffusschall noch weiter. Also wären Waveguides oder Hörner schön. Die sind aber zu groß und lassen keinen möglichst geringen Abstand der Treiber zueinander zu.

Jetzt frage ich mich, wie man eine Linienquelle erschaffen kann, die

a) mehrere Wege besitzt
b) kontrolliert abstrahlt
c) kein Dipol ist
d) die Zylinderwelle möglichst breitbandig aufrecht erhält

Zunächst: ich weiß, dass viele Probleme in der Praxis nicht so stark auffallen wie in der Theorie und so eine Linie auch mit kleinen Breitbändern ganz nett klingt. Mir geht es aber um die Maximallösung.

Jede Idee ist willkommen! :prost:


Literatur:

Design Guidelines for Practical Near Field Line Arrays (James R. Griffin, Ph.D.)
Messungen des BG RD75 (1,9 m Mitteltonmagnetostat)

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  Bin neu hier
Geschrieben von: Lichtlupe - 21.08.2014, 21:16 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (2)

Hallo,

ich heiße Oli mit nur einem 'L' und bin 40 Jahre alt. Eigentlich habe vor ein paar Wochen begonnen mir einen Röhrenamp für meine E-Gitarre zubasteln. Doch in der Zwischenzeit ist etwas schreckliches passiert und auf der Suche nach einem Laden names 'Joker-Hifi' in München bin ich über die bunte Suchmaschine hier gelandet.

Ich habe ein paar Klein+Hummel OX Monitore mit 2x K+H V30 drin, Baujahr 1963, mit EL36 . Beide sind fast gleichzeitig sehr krank geworden, klingen garnicht gut, und das letzte Mal als das vor ca. 4-5 Jahren passierte würde mir von dem Meister aus dem Laden Joker-HiFi geholfen.

Jetzt bin ich letztens vorbei gefahren und habe festgestellt das es den Laden nicht mehr gibt. Hier im Forum ist er aber sehr bekannt. Auf der Suche nach Hilfe habe ich mich hier nun angemeldet was vielleicht auch für meine Selbstbauprojekte von Nutzen sein kann.

Über eine Freischaltung würde ich mich sehr freuen.

Beste Grüße und gute Töne,
Oli (die Lichtlupe)

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  Vorsicht ansteckend!!!
Geschrieben von: zeustoolate - 21.08.2014, 19:24 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

...das müsste eigentlich als Warnung bei den einschlägigen Foren stehen. Denn mal infiziert gibt's kein entrinnen mehr ;)

Ich komme aus dem Süden, Großraum Karlsruhe und bin 35 nette Jährchen.

Ich hatte mir im vergangen Jahr eine mobile Box mit Breitbändern von Visaton gebaut. Anfang des Jahres ein kleines Böxchen mit einem Monaco Chassis. Da soll noch ein zweites dazu kommen für meinen Sohnemann.

Kürzlich habe ich ein paar Lancettas gebaut. Finish fehlt noch, aber seither hat es mich entgültig erwischt. So ein kleines Chassis und so ein unerwartetes Klangerlebnis.

Es wird sicher noch einiges dazu kommen! Ich freue mich schon ;)

Gruß

Chris

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  Pimp/Repair JBL Control1SE
Geschrieben von: newmir - 21.08.2014, 17:15 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (34)

Hi,

Vor rund 15 Jahren habe ich mir in einem spontanen Anfall mal ein Paaerchen JBL Control 1SE als 5.1 Rears gekauft. Ehrlich gesagt ..so richtig gluecklich bin ich mit dem Kauf nicht geworden. Ich habe mich da von der Optik verfuehren lassen. Die Form ist halt absolut klassisich ...fast schon eine Ikone. Nicht unbedingt Schoenheit von der Sorte Braun oder B&O, mehr so der chick eines Jeep Wranglers.

Was ich echt ueberzeugend finde ist die optische Robustheit. Die Dinger haben eine Menge mitgemacht und sehen eigentlich immer noch aus wie neu. So leicht kann man da keine Kratzer reinmachen. Allerdings stimmt das nur fuer die schwarzen. Die weissen und silbernen sehen irgendwann abgegriffen aus ...siehe Bucht. Aber ich habe ja schwarze.

Zuletzt fristeten sie dann ihr dasein am Computer meines Sohnes. Der hat sie gerne getauscht gegen ein paar Tang Band W3-594 Boxen ...weil die sehen Cooler aus ..sagt er. Und das klang auch erstmal besser.

Bei genauem hinsehen .....Sicke durch. Optisch sah das noch gut aus, nur ein bischen staubig. Einmal beruehrt und das Zeug loesst sich auf. Sickenreperatur ....nach zwei-drei Videos .... das ist nicht mein Fall. Und bei Ebay hat einer Control1 verkauft mit selbst reparierter Sicke ....das sah echt Sch.... aus. So nicht!

Also ein neuer Tieftoener ...aber nicht das Orignal. Mit Minimum 25 Euro plus Versand zu teuer. Und in 15 Jahren sind die wieder durch. Und ist der Lautsprecher jetzt aus einer C1SE oder Pro oder Xtreme oder was. Es gibt viele verschieden Versionen der Control1 und genauso viel verschieden Angebote. Nur was bekommt man fuer welches Geld. JBL hilft sicher gerne fuer noch mehr Geld.

Was man so findet als TIP ist der Tang Band W4-655c. Der passt auch soweit ich das sehen kann. Und der passt auch von den angegebenen TSPs ins Gehaeuse. Damit kann man den Bassbereich vermutlich sogar spuerbar verbessern. Aber 35 Euro war es mir irgendwie nicht wert (Ich glaube das Paar Control1SE hat mich mal 100DM gekostet). Aber sicher eine brauchbare Alternative zu meinem Weg.

Dann war da noch ein Verweiss auf einen Magnat, der aber nicht mehr zu bekommen ist. Darueber ist mir dann der hier wieder eingefallen -> Magnat W110CP880. Den hatte ich mir schon mal angeschaut, aber ohne TSP Daten ...??? Schaut nett aus der kleine.

Der schien jedenfalls geometrisch gut zu passen. Jedenfalls ....den habe ich mir dann gekauft fuer 10Euro das Stueck bei Ebay mit Versand. Vielleicht taugt er ja auch fuer was anderes.

Als TSPs habe ich das hier gemessen (Ohne Garantie):
[Bild: picture.php?albumid=1133&pictureid=18591]

Geometrisch passen tut er fasst perfekt. Membrandurchmesser passt, Schraubendurchmesser passt .... Nur die Ohren fuer die Schrauben sind etwas zu gross. Da mussten 1-2mm weg (Kein Problem bei einem ABS-Korb), dann passten sie genauso ins Gehaeuse wie das Orginal. Allerdings muss man noch abdichten. Der Orginal TT hat eine Schaumstoffsicke, die von hinten auf dem Gehaeuse aufliegt und damit abdichtet. Der Magnat ist in dem Bereich hart und deswegen nicht dicht. Bei mir tat es weiches 1mm dickes Doppelklebband als Dichtband.

Die TSPs pass nicht perfekt fuer die ca. 2,7 Liter des Control1 Gehaeuses. Optimal waeren 6-7 Liter. Da sehen die TSPs durchaus nach gutem Klang aus. In 2,7 Liter ist das Ergebniss mit dem Magnat auch nicht schlechter als im Orginal. Auch das Orginal kann angeblich nur rund 100Hz nach unten hin. So klang es auch fuer meine subjektiven Ohren. Gemessen habe ich die Control1SE im heilen Zustand nie. Hat da einer zufaellig Messungen?

Jedenfalls klingt die Control1SE mit dem Magnat gut genug wenn man es als Satteliten in einem 2.1 System nutzt (Auch fuer kleine Parties) oder aber, und da laufen sie bei mir mittlerweile zu Hochform auf als Computerlautsprecher mit aktiver kraeftiger Bassanhebung im Bereich 65Hz. Aber man braucht natuerlich vorher eine neue Weiche. Und den Hochtonbereich fand ich auch noch nie ueberzeugend. Es gibt ja Leute die nenne den Bereich bei der Control1 knackig. Ich war da weniger begeistert. Jedenfalls dachte ich mir ich schreib dazu mal einen Beitrag ....schliesslich sind davon ja viele im Umlauf und vermutlich alle Control1SE mittlerweile kaputt.

Also erstmal messen was die Weiche so macht, wenn man den Magnat TT anschliesst.

[Bild: picture.php?albumid=1133&pictureid=18589]

Den Gesamtfrequenzgang wollte ich dann garnicht mehr messen. Meine provisorische Messung mit dem kaputten Orginal sah aber auch nicht soviel anders aus.

Ich habe dann erstmal nur den Hochtoener vermessen, mit dem Ergebniss, dass der schon brauchbar ist ab 5khz, wenn man den Frequenzgang hinbiegt .... nur so wie jetzt trifft er nicht meinen Geschmack. Bei der Messung des Hochtoeners "Ohne Weiche" stimmt so nicht. Da war irgendein Kondensator davor ...3,3uf glaube ich.

Hier noch was zum Hochtoener: http://www.diy-hifi-forum.eu/forum/showt...ht=control

Der Magnat hat bei 4-5khz leider einen ziemlichen Zacken im Frequenzgang. Vermutlich gibt der Verkaeufer deswegen den Frequenzgang nur bis 3,9khz an. Es gibt auch noch einen sehr aehnlichen Basstoener mit magnetischer Abschirmung, fuer den der Verkaeufer einen erheblich weiteren Frequenzgang angibt. Vielleicht ist der in dem Bereich besser. Aber der kostet mehr und den gibt es nur in hoeheren Stueckzahlen. Ausserdem ist der magnetisch geschirmt, was heute wohl keine Rolle mehr spielen sollte und eher Nachteile hat.

Die genauere Analyse der Weiche foerderte folgendes zutage:
[Bild: picture.php?albumid=1133&pictureid=18592]
Die Werte sind zum Teil abgelesen und zum Teil gemessen. Die Lautsprecher stimmen natuerlich nicht. Da habe ich halbwegs aehnliche von Visaton genommen.

Wie man sieht, wird der Hochtoener normal mit 12db getrennt bei der C1SE und der Basstoener, wie ich das in einem anderen Threat gelesen habe nur mit einem Sperrkreis gedaempft. Der Sperrkreis wirkt sehr flach mit einem Maximum bei 2600Hz und 3,6Ohm Impedanz. Das reicht nicht um den Magnat aus dem Spiel zu nehmen.

So. An dieser Stelle mache ich mal Pause und vielleicht morgen weiter. Falls Fragen bitte gerne. Dann weiss ich besser was noch interessiert.

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  Telefunken
Geschrieben von: Plüschisator - 21.08.2014, 10:23 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (14)

Heute geht es mal um ganz was leckeres: Telefunken "electronic center 6001 hifi"
Ich vermute, daß da noch Röhren drin sind. Das Gerät ist noch im Erstbesitz und in tadellosem Zustand. Leider wurde es im Laufe der Zeit immer leiser.
Jetzt soll ich das gute Stück aus der Verwandschaft wieder fit machen- Leider gibt es den Händler nicht mehr,bei dem das Teil damals gekauft wurde.
Okay: Röhren? Wenn ja, welche? Ersatztypen zu bekommen? Und wenn dann alles klappt: Kann man die Endstufenröhren einfach tauschen, oder muss da noch Kram wie Ruhestrom u.ä. eingestellt werden?

Die gute Nachricht: Es gibt die Bedienungsanleitung, und den Schaltplan. Hoffentlich steht der "6001 hifi" bald wieder bei seinem stolzen Eigner.



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  "Pseudo-aktive" Standlautsprecher mit Aktivmodul vor passiver Frequenzweiche?
Geschrieben von: Oehan - 20.08.2014, 18:02 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (23)

Auch an dieser Stelle nochmal ein herzliches Hallo,

wie in meinem Vorstellungsthread bereits angerissen, bin ich dabei, eine XBMC-basierte "Heimkino"-und Multiroomlösung zu realisieren. Das Heimkino steht insofern in "", da es sich hier nicht um einen eigenen Raum handelt, sondern möglichst stimmig in die Wohnlandschaft bzw. das Wohnzimmer integriert werden soll. Hierbei verfolge ich, was die Anzahl sichtbarer Geräte betrifft, einen absolut puristischen Ansatz. Letzendlich sollen nur Fernseher und Lautsprecher sichtbar sein, Kabel auf die notwendige Anzahl beschränkt sein und "offene" Kabelwege, durch Plazierung der benötigten Anschlüsse am Lautsprecherstandort, so kurz wie möglich gehalten werden.

Jetzt aber zum eigentlichen Thema des Threads, den Lautsprechern. Geplant ist für den Wohnraum (etwa 47 qm, davon der eigentliche "Kinobereich" etwa 22 qm)ein "pseudo-aktives" 5.0 falls notwendig ein 5.1 System und später für andere Räume jeweils "pseudo-aktive"-Wlan Lautsprecher mit integriertem XBMC Client.
Hier soll es zunächst um die Frontlautsprecher im Wohnzimmer gehen.

Was möchte ich?

Ich möchte ein Paar leistungsstarke Standlautsprecher realisieren, die zum einen zur Stereowiedegabe (Hörentfernung etwa 3, 5m bei einem gleichwinkligen Stereodreieck) zum andern als Frontlautsprecher im Surroundbetrieb dienen sollen und nach Möglichkeit einen zusätzlichen Subwoofer unnötig machen. (wobei es kein Beinbruch ist, wenn sich später herausstellen sollte, dass ich doch mehr Bassfundament möchte). Dabei möchte ich auf bewährte Bausätze zurückgreifen, da mir für ein komplettes Eigenprojekt das entsprechende Know-How fehlt und ich mir es auch im Moment noch nicht zutraue. (vielleicht probier ich sowas mal später mit mehr Erfahrung bei den Wlan-Lautsprechern).

Folgende Bausätze scheinen mir nach ersten Recherchen Interessant:
BlueNote 2 ADW
Duetta ADW (hat den Vorteil, dass es bereits Vorschläge für passende Center und Rears gibt)
Granduetta (könnte evtl. am WAF scheitern)
MiDu2 ADW
Visaton Atlantis MK2
Visaton Concorde MK3
Visaton Quintett
Visaton Vox 253 MTI (gleicher Vorteil wie Duetta ADW)

Jetzt zum Thema "pseudo-aktiv":
Da ich, wie oben beschrieben ein puristisches System anstrebe und die Lautsprecher direkt an den HTPC angeschlossen werden sollen, hatte ich zunächst mit aktiven Fertiglautsprechern geliebäugelt. Allerdings sind die Preise für ein Paar aktive Standlautsprecher doch recht gesalzen, sodass ich nach einer (preiswerteren) Alternative gesucht habe. Durch Zufall hatte ich dann die Chance mal eine Duetta ADW zu hören und war sehr überrascht als ich erfuhr, dass es sich hierbei um einen Lautsprecherselbstbau handelte und wie "relativ" günstig sich so etwas realisieren lässt. Also war mein nächster Gedanke mir selbst "einfach" Aktivlautsprecher zu bauen. Nach wenigen Tagen der Recherche war mir aber schnell klar, dass die Konstruktion eines echten Aktivlautsprechers schon die hohe Schule ist und meine Fähigkeiten deutlich übersteigt.
Allerdings brachte micht dies auf die "pseudo-aktive" Idee. Warum nicht in einem bewährten passiven Bausatz einfach eine Monoendstufe einbauen und damit dann die passive Frequenzweiche und entsprechenden Chassis versorgen? Das hätte den Vorteil, dass meine puristischen Vorstellungen realisiert wären, ohne dass ich mich mit den komplexen Problemen aktiver Frequenzweichen und Absimmung der Komponenten befassen müsste. Ist zwar nicht wirklich aktiv, erfüllt aber das was ich erreichen möchte.

Also habe ich mich mit der Auswahl eines geeigneten Aktivmoduls beschäftigt. Und genau hier bräuchte ich jetzt Eure Hilfe, da ich keine Ahnung habe, was das richtige für mich ist. Ich hätte gern ein fertiges "full range" (ich weiß zwar nicht, ob das so heißt, aber ihr wisst sicherlich was ich meine) Aktivmodul, mit einer "Wake-on-Signal"-Funktion (ich weiß zwar wieder nicht, ob das so heißt, aber ihr wisst sicherlich auch hier was ich meine), digitalen und analogen Eingängen und gerne auch mit integriertem DSP. Subwoofermodule (meine erste wohl etwas "blauäugige" Idee) sind für dieses Vorhaben aufgrund des nach oben begrenzten Frequenzbereiches wohl nicht geeignet.

Daher meine Fragen:
Sind für dieses Projekt die minidsp PWR ICE Module (gebrückt) von OmnesAudio oder die Hypex PSC Module (auch gebrückt) geeignet?
Gibt es vielleicht etwas, das viel besser zu meinem Vorhaben passt?
Welchen Bausatz der oben genannten oder gerne auch darüber hinaus würdet ihr empfehlen?
Habe ich evtl. in meiner Idee einen Denkfehler und das Ganze geht so garnicht?

Ich hoffe, ich habe mein Vorhaben klar genug beschrieben und dass Ihr mir dabei helfen könnt.

Viele Grüße,

Andreas

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  Hallo zusamen,
Geschrieben von: sapo34 - 20.08.2014, 16:20 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (2)

komme aus dem Süden, Großraum Stuttgart, bin mehr 50 als 40 Jahre alt. Erste DiY Versuche waren die Breitbänder Tuby mit Cube Audio F155 and Project CD, PreBox und Mono Endstufen (D-class). Da der Wunsch aufkam, die vielen CDs auf Festplatte zu speichern ist der Zuspieler mittlerweile ein Netplayer von Hifiakademie. Durch regelmässiges Lesen diverser Selbstbau Seiten bin ich irgendwann auf Verstärkermodule aufmerksam geworden und letzendlich spielen hier mittlerweile Abletec Module, immer noch auf Holzbrett, da Musikhören nicht zu kurz kommt. Bin aber fleissig am mitlesen, was sich in den mehreren Abletec Themengruppen so tut.

Eine weitere Betätigung tat sich auf, als meine Nichte meinte, sie möchte auch so gut klingende Lautsprecher. Es wurden nicht diesselben, sie hört jetzt mit SB18, und da frau den Computer nicht direkt an Boxen anschliessen kann über einen NAD D3020. "ich wusste gar nicht, dass meine Musik so schön klingen kann" Und da Gleichbehandlung eingefordert wurde, warten schon 5 Dayton Chassis und 2 subwoofer für den Einbau in Holzkisten für ihren Bruder - Heimkino war gefragt. Holzkisten muss er als angehender Zimmermann selber bauen. Ich probier mich nur im Löten (von Hause aus Chemiker :-) )

Nach Hausumbau werde ich mich dann noch auf die Suche nach "größeren" Lautsprechern machen, allerdings bin ich mit den Breitbändern in ~ 16 qm sehr zufrieden.

Herzliche Grüße,

Andreas

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  Pico Lino 2 aus Hobby HiFi
Geschrieben von: Matthias - 20.08.2014, 12:46 - Forum: Bausätze - Antworten (15)

Hallo zusammen,

in diesem Thread entsteht nach und nach ein Paar von Timmis Pico Lino 2 mit dem Vifa 9 BG119/8. Die Vifas sind noch vom HH-Abo übrig, und nun werden sie endlich verwastelt.

Der Postbote hat heute die MDF-Gehäuse von Ebel Holztechnik geliefert. Die Lieferung erfolgte prompt und der Bausatz war sicher verpackt. Bis hierher also alles gut.

Zuschnitte in dieser Qualität kann man mit Hausmitteln nicht selber herstellen. Und dann auch noch so viele Teile! Da hat sich der Timmi wirklich verkünstelt:

[Bild: picture.php?albumid=1142&pictureid=18538]

Nächster Schritt: Strategie für's Zusammenleimen festlegen.

Hier in Gazzas Kenmore-Thread gibt's ab Beirag #24 übrigens eine kleine Vorgeschichte zum geplanten Finish der Boxen:
http://www.diy-hifi-forum.eu/forum/showt...764&page=2


Viele Grüße
Matthias

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