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  Edelstoff
Geschrieben von: kwesi - 23.01.2015, 00:50 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (19)

Hallo zusammen,

ich arbeite gerade an einem neuen Projekt, das ich frei nach meinem Lieblingbier in meiner Lieblingsbar "Edelstoff" genannt haben. Die Überlegungen dazu gehen über zwei Jahre zurück, damals hatte ich einen Thead im Nachbarforum gestartet und möchte hier gerne daran anküpfen.

Siehe Konzeptüberlegungen "High-End" - Kompaktbox

Damit ich nicht alles doppelt schreibe fasse ich meine "Überlegungskette" einfach nochmal zitiert zusammen:

Zitat:Motivation ist die Erinnerung an meine ersten Boxen, die ich um das Jahr 1999 selbst gebaut habe. Nach dem Zivi gabs irgeneine "Prämie" ausgezahlt, die ich in ein Pärchen sündhaft teure Scan Speak-Revelator 15er TMTs und die damals neu auf dem Markt erschienenen Vifa Ringradiatoren investiert habe.

Weiche 1. Ordnung für den TMT und Gehäuseabstimmung basierte auf der AOS Studio 12, Impedanzlinearisierung und Pegelanpassung für den HT habe ich anhand Hobby-Hifi-Messungen der Studio 12 und des Vifas berechnet, Hochpasskondensator 3-4 Werte besorgt und mit ner 5-Euro Mikrokapsel plus HobbyBox-Demoversion die "Abstimmung" gemacht.

Zumindest in meiner Erinnerung waren es die geilsten Boxen, die ich je gebaut habe. Allen Leuten die davor saßen ist mit großen Augen der Kiefer runtergeklappt, was aus den Teilen rauskam. Der einzige Kritikpunkt der mir im Laufe der Zeit aufgefallen ist war der Hochtöner, der etwas Lahm klang - dafür nie nervig.

...

Meine kleinen Monitore hier mit Peerless HDS 134 und Monacor DT25-Ti spielen im besten Sinne unauffällig und neutral. Aber auch hier "fehlt was"

Bei meinem "Erstling" legte man die CD ein, lehnte sich zurück, und es ward Musik, nicht "Anlage ". Eine riesengroße Bühne tat sich auf, die LS "verschwanden" und waren absolut nicht mehr zu orten, Stimmen wurden ohne jede Verfärbung und fein- wie Grobdynamisch wiedergegeben, dass einem ein Schauer über den Anderen über den Rücken jagte. Nichts trieb einen dazu, irgendwelche "Fehler" zu suchen, man konnte einfach genießen ohne dass "kleine Fehler" die Aufmerksamkeit auf sich lenkten oder die Illusion störten. Wenn es arg Laut und/oder komplex wurde nahm das Differenzierungsvermögen zwar ab, aber nie störend, die Bühne war immer Präsent, es klang immer angenehm. Man konnte "Fehler" ausmachen, aber man musste sich auf sie konzentrieren damit es nicht mehr "Geil" war.

Klar ist durch die vergangene Zeit die Erinnerung "positiv getrübt", aber Hörerfahrung hatte ich schon damals (u.a. mit dem Ergebiss dass der ganze "Goldohren-Scheiß" nix bringt).

Aber Ich will das wieder.

Zunächst steht fest, dass eine 12l - 19mm MDF roh-Kiste mit SS Revelater 15er TMT und Vifa Ringradiator samt elektrischer 6dB/Oct-Filterung an einem Rotel RA-935BX MkII (Modifiziert mit 500W-Trafo, Supercaps, diversen Mods) hier den "Benchmark" darstellen.

Ich habe die Hoffnung aufgrund der gesammelten Erfahrung das Ergebniss wieder erreichen bzw. noch toppen zu können.

Gesetzt ist daher das "Grundkonzept" 15er TMT + HT plus Amp (!) in "hochwertiger Ausführung"

Offen bzw. zu optimieren sind

- Gehäusegeometrie (Schallwandgestaltung und Treiberanordnung)
- Gehäusematerialien und Dämmung / Dämpfung
- DIY-Boxenständer
- Auswahl Hochtöner (Nix Waveguide, ich "mag" den Einbruch im Diffusschallfeld 1,5k - 3k anscheinend)
- Stereoamp + Passivweiche vs. Aktive Filterung + 4-Kanalamp
- Verstärkerkonzept
- Weichenkonzept

Die Auswahl des TMTs habe ich schon eingeschränkt. Es soll ein 15er sein, Gehäusevolumen max. 12 l, gerne kleiner. Falls keine stichhaltigen Argumente für ein anderes Chassis sprechen wird es ein

- 15er ScanSpeak Revelator, Modell 15W/4531G00

(Hatte damals einen 8-Ohmer mit Kaptonschwingspulenträger und klebriger Membran, auf der sich der Staub festgesetzt hat...)


Die Alternativen wären

- 15er ScanSpeak Illuminator, wenn der Aufpreis einen Mehrwert bietet (Erfahrungen, Einschätzungen, Meinungen?)
- 15er Wavecor Balanced Drive (der Entwickler ist derselbe und die Features des Treibers sind sehr Geil und recht Kompromißlos), wenn er nicht schlechter als der Revelator ist.

Der Bau der Kompakten damals war von Speakern inspiriert, die ich auf der High End - Messe gehört hatte. Es waren SS Revelator + D2905/970000 HTs, Name oder Hersteller weiss ich nicht mehr. Irgeneine Kabelfirma präsentierte ihre LS-Kabel, Kabelkang war natürlich nicht rauszuhöhren trotz dem Geschwafel des Vorführenden. Aber die Boxen waren die Besten, die ich auf der Messe gehört hatte.

Daher tendiere ich gerade zu besagten HTs, die auch trotzt der langen Zeit auf dem Markt immer noch absolut exzellente Messwerte bieten.

Gewebe muss es auf jeden Fall sein, ich denke auch über einen AMT nach - hat noch jemand einen Vorschlag in der "Qualitätsklasse" ?

...

Ich will bewußt bei diesem Projekt etwas "Gefühlsmäßig" agieren und vielleicht etwas irrational "esoterische" Lösungen bevorzugen und die "Emotionale Essenz" aus meinen bisherigen Erfahrungen ziehen. Als PhysIng bin ich natürlich bisher immer brav nach den Messwerten und rationalen Kriterien gegangen, jetzt muss ich wohl etwas "nachpubertieren" - bis zum Breitbänder im Reso-Gehäuse ringe ich mich aber nicht durch [Bild: 4.gif]

Die Punkte wären:

1. Zwei Wege
2. 15er Scan Speak Revelator TMT
3. 25er Gewebekalotte
4. Serienweiche
5. wenig Bauteile, 12 dB/Oct LR Akustisch, möglichst 6 dB/Oct Elektrisch
6. Ölpapier-Kondensator im HT, Kupferflachbandspule für TMT
7. Gehäuse aus Birkenmultiplex


"Begründungen":

zu 1.: kleine Boxen haben mir schon immer gut gefallen - auch von der Wiedergabe

zu 2.: mein "Erstling" war in Summe super - beim TMT habe ich keinen Kritikpunkt in Erinnerung

zu 3.: Gewebe klingt "angenehmer" als Metall, ist halt so [Bild: 8.gif] . 19er sind bei flacher Trennung nicht so prickelnd., AMT haben andere mit dem Revelator versucht und waren nicht erfolgreich.

zu 4.: Hatte ich bei den Smarties und bei der HDS182PP/NoFerro800 - Box drin und hatte auch mit unterschiedlichen Filtern experimentiert. Irgendwie war die Serienweiche immer "Besser"...

zu 5. und 6.: War auch bei meinen "Erstlingen" drin - never Change a running System, einfach aus dem Bauch raus gefällt es mir so...

7. Hatte mal eine kleine 2 1/2-Wege-ML-TQWT-Standbox mit Resposten-Audaxtreibern für die Mutter von meinem Weibchen aufgebaut, Gehäuse aus MPX. Unterbewusst abgespeichert: "Gehäuse-Eigenklang von MPX ist besser als von MDF". So shall it be....

...

Ich habe vorhin bei nem Britischen Anbieter für einen sehr guten Kurs ein Pärchen
[Bild: 1.gif]SB Acoustics SB15MFC30-4
geschossen, nen ziemlich neuer Treiber, die 4-Ohm Variante ist in DE garnicht erhältlich.

Ist ne gute (und deutlich günstigere) alternative zum Scan, die Messwerte und Features gehen in die gleiche Richtung:

- Low-Loss-Mechanik
- ordentlich Hub
- Viel Kupfer im Magnetsystem
- wenig k3, eher mehr k2

..naja, die Entwickler sind ja auch dieselben... [Bild: 1.gif]

Die Polyplopp-Membran scheint einen besseren Kompromiss aus Steifigkeit und innerer Dämpfung als die Papiermembraner zu bieten, gut zu sehen am Rundstrahlverhalten:

Papier:
[Bild: 1.gif]http://www.sbacousti...15NRXC30-4-chart.gif

Polyplopp:
[Bild: 1.gif]http://www.sbacousti...B15MFC30-4-chart.gif

(Links zu SBAcoustics)

Die Polymembran koppelt sauberer die äußeren Membranteile bei steigender Frequenz ab, hat eine geringere erste Umfangsmode um 1-2kHz rum (keine Dämpfung wg. Low-Loss-Sicke), ist aber trotzdem nicht überdämpft (kräftiger Modenbereich >4kHz)

Vergleich Klirrverhalten zm Scan (Links zu Zaphaudio):

Scan:
[Bild: 1.gif]http://www.zaphaudio.com/5.5test/Scanspe...K00-HD.gif

SB 8 Ohm:
[Bild: 1.gif]http://www.zaphaudio.com/temp/SBAcoustic...0-8-HD.gif

Der Scan hat im Grundton etwas weniger k3, aber dafür etwas mehr k2. Ansonsten geben sich beide nicht viel.

Den SB bekommt man in schnuckeligen 8 Litern auf 45 BR mit FR(-3dB) < 50 Hz abgestimmt, bei ordentlicher Pegelfestigkeit.

Ich glaube der Treiber war ne gute Wahl und bietet einen netten Kompromiss aus dem "schönfärbenden" Scan, nem "neutralen, perfekten" Wavecor und dem HDS134 in meinem aktuellen Monitor. Außerdem kostet mich der Spaß jetzt inkl. Versand < 50 EUR pro Treiber [Bild: 4.gif]

Beim HT will ich Kostenmäßig jetzt im gleichen Rahmen bleiben, AMTs, Thiels usw. fallen daher raus.
Den von Udo vorgeschlagenen SB habe ich mir nochmal angeschaut und bin noch etwas zwiegespalten.
Naja, die Bestellung in England hatte nicht funktioniert, dennoch bin ich der Treiberauswahl treu geblieben und habe mir die SBs Ende letzten Jahres über Intertechnik besorgt.

HT ist aufgrund der eigenen positiven Erfahrungen mit dem DT25-Ti und dem gutem Feedback in den Foren ein Monacor DT-350NF geworden.
Und so schaut das Ganze jetzt aus:


[Bild: attachment.php?attachmentid=7060&stc=1&d=1421968623]

[Bild: attachment.php?attachmentid=7061&stc=1&d=1421968623] [Bild: attachment.php?attachmentid=7062&stc=1&d=1421968623] [Bild: attachment.php?attachmentid=7063&stc=1&d=1421968623]

Brutto-Innenvolumen ist recht genau 10 l, Abgestimmt auf knapp über 40 Hz.

Zunächst hatte ich, wie überlegt eine Weiche 12dB LR2 akustisch aus Bastelkiste-Bauteilen aufgebaut (mit einem dazu notwendigen Allpass vor dem HT zum Phasematching), so spielen sie auch gerade durchaus passabel.

Beide Treiber sind herausragend gut:

Der Hochtöner ist ein Sahneteil, ich habe noch keinen HT erlebt der gleichzeitig so klar detalliert und dabei unaufdringlich Spiel. Die kritischen Sss- und Fff- Laute werden dabei hochrealistisch wiedergegeben, nicht geschönt aber nie nervig.

Der TMT hat einige Eigenschaften von Scan geerbt, er kommt richtig Tief runter, baut erstaunlich viel Druck auf und kann hohe Pegel, der Bass wird sehr differenziert abgebildet mit Power und Drive.

Die Abbildung ist erschreckend gut, geht weit über die Lautsrecher hinaus wobei die Phantomschallquellen sehr präzise und stabil im Raum stehen.

Tonal geht da aber noch was, es sind noch leichte Verfärbungen im MT hörbar und die Aufbruchsresonanzen des TMT >4kHz schlagen manchmal durch. Ich schreibe das dem "Minimalfilter-Ansatz" zu, der einige Welligkeiten nicht korrigiert und die Treiber sehr flach aus dem Rennen nimmt.

Ich versuche daher jetzt eine neue Abstimmung mit einer einfachen "konservativer" Filterung und bin in der Simulation zu einem sehr netten Ergebnis gekommen, welches als nächstes umgesetzt wird:

Schaltung:

[Bild: attachment.php?attachmentid=7064&stc=1&d=1421970204]

FGang 0°
[Bild: attachment.php?attachmentid=7065&stc=1&d=1421970204]

FGang 10°
[Bild: attachment.php?attachmentid=7066&stc=1&d=1421970204]

FGang 20°
[Bild: attachment.php?attachmentid=7067&stc=1&d=1421970204]

FGang 30°
[Bild: attachment.php?attachmentid=7068&stc=1&d=1421970204]


Die Kantendiffraktion schlägt auf Achse und unter 10° bei knapp über 3 kHz zu, ansonsten und unter 20° und 30° vollständig beträgt die Linearität plusminus 1 dB bei geringem Schaltungsaufwand.

Mal schauen wie's dann klingt...

Viele Grüße
Peter



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  Kugel-Gehäuse aus Styropor - ein Versuch wert?
Geschrieben von: guyde - 22.01.2015, 21:14 - Forum: Gehäusebau - Antworten (13)

Hallo zusammen,


vorab, bisher habe ich nur ein Lautsprecherpaar gebaut (die Mini-AL) und noch recht wenig Ahnung von der Materie - daher bitte ich um etwas Gnade und Milde :engel: Bisher ist es nur eine Idee - aber bevor ich alles bestelle, wollte ich mir eure fachkundige Meinung einholen.

Mir schwebt ein Kugelgehäuse für einen Breitbänder (Markaudio CHR70) vor, Durchmesser ca. 25cm und aus Styropor.
Das Styropor soll noch mit Epoxy getränkt werden, damit die Kugel stabilisiert wird, um die Eigenschwingung des Gehäuses zu minimieren. Der Nebeneffekt wäre, dass das Gehäuse auch noch dicht wäre.
Bei den Flugzeug-Modellbauern wird anscheinend auch Styropor mit Epoxidharz behandelt, um die Konstruktionen zu versteifen.

Könnte man diese Idee gehäusetechnisch weiterverfolgen oder sprechen elementare Dinge gegen ein Styropor/Epoxy Gehäuse?

Achja, das Gehäuse müsste von innen punktuell Licht durchlassen können (kein Blingbling, aber eine kleine Leuchtquelle muss in diesem Fall schon sein). An Acrylglas habe ich auch gedacht. Nur sind solche Halbkugeln mit Materialstärke über 10mm recht teuer. Falls Ihr noch andere Materialideen habt, immer her damit Smile


Grüße aus dem Breisgau
Guyde

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  Double Trouble (midbass-Hörner)
Geschrieben von: MiWi - 22.01.2015, 19:36 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (270)

Ich bin da wat am planen dranne....
Vor grob 6 Jahre habe ich meine 4 Wege Lautsprecher mit elliptischen Mid/High Hörner gebaut habe.
[Bild: HR2.jpg]

Seitdem spukt immer mal wieder der Wunsch in meinem Kopf rum, den Bereich von 80-420Hz ebenfalls durch passende Hörner aufzuwerten.
Irgendwie hab ich die Simus und Gehäuse-Entwürfe aber nie so recht zufriedenstellend bekommen.
Jetzt hab ich mich nochmal intensiv hingesetzt und hab eine Lösung hinbekommen, die klanglich und raumbedarfsmäßig funktionieren könnte.
[Bild: 01.jpg]
[Bild: 02.jpg]

Das Horn soll von ca. 80Hz bis 420Hz spielen und über diesen Bereich die Treiber auch laden.
(darüber spielen meine elliptischen Hörner mit BMS4590 und darunter meine tapped horn subs)
Vermutlich hätte man das Horn J-Förmig aufrollen können um etwas Länge zu sparen, aber ich war mir nicht ganz sicher, ob ich mir nicht die Qualität im oberen Frequenzspektrum versaue.
Um es also halbwegs kurz bauen zu können kommen 2 Stück Eminence Omega Pro 12 je Horn zum Einsatz.
Pegelmäßig hätte einer natürlich bei weitem gereicht, würde aber ca. 20cm mehr Länge bedeuten um ebenfalls bis 80Hz zu laden. Die Messungen müssen später zeigen, was die Doppeltreiber am oberen Ende des Übertragungsbereiches für Unfug veranstalten. Die Halskammer und der Hals sind erstmal so geplant, dass die Schallführungen beider Treiber erst im Horn zusammenführen.
Schien mir besser, als beide auf ein gemeinsames Vorkammervolumen arbeiten zu lassen.

Jedenfalls, am Ende sind die Dimensionen jetzt:
Hornlänge ca. 1m (incl. ca. 5cm Halskammer um oben und unten nen sauberen f-gang zu bekommen, die Kammer ist austausch- und modifizierbar geplant), Gesamtlänge mit Rückkammer ca.120cm, Mund elliptisch ca. 75cm x 110cm.

Ich habe ein CAD Modell erstellt, dieses in 40mm starke Scheiben „zerschnitten“ und diese aus Styrodur ausgesägt.
Das ganze dann mit PU Kleber verklebt und (bisher nur innen ) ganz grob zurechtgeglättet.
Übrig bleibt ein Kern-Modell mit ca. 30mm Wandstärke.

Dieses Modell wird nun im Verbund innen und aussen mit einer jeweils 20mm starken Schale aus glasfaserverstärktem Beton versehen. Dieses Sandwich und die Schalengeometrie ergeben zumindest theoretisch ein steifes Gebilde, was man hoffentlich noch irgendwie vom Keller ins Obergeschoss tragen können wird.
(das Gewicht kann ich nicht abschätzen, Horn ohne Vorkammer und ohne Rückkammer wird aber vermutlich schon so bei 100kg landen, das Gesamtkonstrukt vermutlich irgendwo über 150kg mit Vor/Rückkammer und Treibern)

Der erste Kern ist soweit grob zurechtgeformt, bald kann der Beton/Putz aufgezogen werden.


[Bild: 03.jpg]

[Bild: 04.jpg]

[Bild: 05.jpg]

[Bild: 06.jpg]

Ich bin ziemlich gespannt, ob das was wird, ob die Hörner steif genug werden und ob die Dinger sich hinterher brauchbar messen und auch brauchbar klingen.


Gruß, Michael

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  Vorstellung eines Mini-all-in-one Verstärkers, tmp4310ds ...
Geschrieben von: Don Key - 22.01.2015, 14:04 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (13)

Moin,
wollte Euch nur kurz über dieses

http://www.ebay.de/itm/201167933536?_trk...EBIDX%3AIT

Mini-Verstärkerboard inkl. BT, line-in, USB/SD-Card und FB informieren.

Nachdem das erste georderte Board offenbar einen def. Endstufenkanal hatte, durfte ich gestern nach etwas hin- und her Gemaile ein Ersatzboard in Empfang nehmen. HiFi und Partypegel kann und darf man natürlich nicht erwarten, aber das Verhältnis zw. Board-Größe, max. Vol., max. Stromaufnahme, Funktionen und Klang (wobei ich erstmal nur 2 Founteks FE85 ohne Gehäuse zum Testen d'ran hatte), ist wirklich beeindruckend. Für mein Dafürhalten optimal für so manches mobiles Boomböxchen-Projekt, ein "Pringles-Box-Killer" sozusagen....
Für outdoor-Hintergrundbeschallung mit 8 AAA-Batterien (1,59€ in bekannten Supermärkten) absolut empfehlenswert. Gehe von einer Batterie-Laufzeit von >10 Std. aus (die schaff' ich schon mit meinem TA2024-Board mit ext. BT-Modul).

Also, der nächste Sommer kommt bestimmt, ab an die Sägen ! Smile

Bei Fragen -> fragen.

P.S.: Eines noch, die Zifferntasten auf der FB haben (zumindest bei mir / meinem Handy) keine Funktion,
der Rest der Tasten auf der FB funktioniert aber.

Nochmal Edith: Die Zifferntasten scheinen bei USB/SD-Card Wirkung zu zeigen !

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  Diy
Geschrieben von: meichri - 21.01.2015, 22:56 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

So, dann will ich mal: meine ersten Selbstbauerfahrungen habe ich im analogen Sektor gemacht, es war ...und dist ein Schallplattenspieler auf Basis der Bauteile von Thomas Scheu aus Wuppertal, den ich noch persönlich kennenlernen konnte und der leider zu früh verstarb. Hier nutze ich das immer noch klasse Lager, den Originalmotor und mittlerweile den dicheren 80 mm Teller. Der Carbontonarm ist selbst gebaut, zentrales Bauteil ein Einpunktlager a la Scheu. Das Gehäuse besteht aus Edelstahl und Füßen aus POM.

In den 80ern des letzten Jahrtausend gab es Versuche des Boxenselbstbau, was ich aber schnell wieder einstellte, da meine Machwerke einfach nix waren.

Im Elektronikbereich biun ich mit meinen Amis (Aragon-Kombi) zufrieden, die spielen an JMLab gut, aber die Neugier, sich einmal einen Amp selbst zu bauen, treibt mich um. Daher bin ich nun hier angekommen. Gleichwohl reizt mich ebenfalls die digitale Musikwiedergabe/Wandlung. Aber eins nach dem anderen...

Chris

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  Suche preisgünstige, isolierte verchromte Chincheinbaubuchsen
Geschrieben von: SNT - 21.01.2015, 21:38 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (8)

Habt Ihr da vielleicht schonmal was gesucht und gefunden? Vergoldet gibts ja zuhauf, aber in chrom oder siilberfarben finde ich leider überhaupt nix. Ich hab mir schon nen Wolf gegoogelt. Das einzige was ich gefunden habe, sind rhodiumbeschichtete für 15€ das Paar.

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  Balanced Endstufen mit Chipamp
Geschrieben von: 2pi - 21.01.2015, 19:22 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (316)

Nachdem es ein balanced Vorverstärker gab und miniDSP balanced kann, fehlt jetzt nur noch ein Glied in der Kette: Die Endstufen.

Man könnte das folgende auch als Power Instrumentation Amplifier bezeichenen.

Während hier alle Welt prinzipiell zurecht Schaltverstärker gekauft hat, hatte ich ja nochmal versucht, dem LM3886 neuen Sinn zu verleihen.

So waren ursprünglich für Kierkegaard zwei Arten von günstigen, differentiellen Endstufen entstanden, eine einfache und eine gebrückte Version für mehr Leistung.
Die Foren sind voll von Chipamp-Bauvorschlägen aber eine differentielle Version habe ich bislang noch nicht woanders gesehen Cool

Die Endstufen sind dafür entwickelt worden, um direkt von balanced miniDSPs gespeist zu werden und nicht allzuweit vom Lautsprecher entfernt positioniert zu sein, damit die LSP Kabel möchglichst kurz bleiben können.

Sie sollen bis auf Weiteres meine SymAsyms ersetzten, die ja einen unbalanced Eingang haben.
Und zwar so lange, bis ich einen Schaltverstärker gesucht und gefunden habe, der mich klanglich überzeugt und der klein und bezahlbar ist.

Nach den ersten Prototypen hatte es weitere Iterationen auf Papier gegeben, um das Layout und die Anschlußtechnik zu verfeinern. Technisch funktioniert das alles also schon länger. Nur bin ich bislang noch nicht dazu gekommen, damit endlich mal einen richtigen Hörtest durchzuführen. Der hat gestern begonnen Big Grin

U1 und U2 sind die LM3886, der OP davor jeweils ein LM4562.

[Bild: picture.php?albumid=168&pictureid=20639]


[Bild: picture.php?albumid=168&pictureid=20640]

[Bild: picture.php?albumid=168&pictureid=20632]

Die gezeigte Einheit, welche aus 3 einfachen und einem gebrückten Amp besteht, hat also gerade ein Paar Zwischenspiel an den Anschlußklemmen.

Für die Woofer wären zwei gebrückte optimal aber die einfache Version reicht definitiv mal vorübergehend aus, um den Seas woofer zu treten.

Das Eigenrauschen ist sehr gering (man kann es nur hören wenn man ein Ohr an ein Chassis hält) und der Ausgangsoffset rangiert zwischen 6mV und 15mV bei nicht selektierten Bauteilen, also absolut im grünen Bereich.

Es gibt einen einzigen 18V / 220VA Trafo (pro Einheit), der per Remotepannung an einem Softstartmodul "hochfährt".
Ein 20V-Trafo wäre optimal aber die gibt es nicht von der Stange.
Ein ungeregeltes Netzteil mit 2 x 15.000uF versorgt die Amps direkt und ein geregelter Teil steuert die OPs an und stellt eine 12V Spannung für miniDSP 2x4 zur Verfügung.
Die Verstärkung ist auf 24-fach (27,6dB) eingestellt, damit der LM3886 auch in der gebrückten Version stabil läuft.
Eine Ein- und Ausschaltkontrolle im Netzteil steuert über Relais die Muting-Eingänge der Chip Amps an, damit sicher keine Sauereien vom miniDSP beim Hochfahren bzw. Ausschalten an die Lautsprecher kommen.

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  Anfänger 2 Wegebox
Geschrieben von: Arax - 21.01.2015, 19:11 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (38)

Hallo zusammen,

ich war leider durch einen Grippeinfekt verhinder doch jetzt schaffe ich es endlich mein kleines Projekt vorzustellen.

Gehäuse: 42L Bassreflex
Tieftöner: Tangband W6 1974
Höchtöner: Monacor RBT 95

Frequenzgang vom Tangband:
http://www.referenzboxen.de/pdf/tangband...6_1974.pdf

Frequenzgang vom RBT 95:
http://www.monacor.de/de/PDF/G/G1/G102250/G102250K.pdf

Damals Dachte ich noch man kann den Tangband bis 8000Hz einsetzten. Mit dem PC Micro und Arta habe ich mich ein wenig beschäftigt und auch mit Boxsim, wobei ich dort die Lautsprecherdaten nur grob eingetragen habe, weil ich einfach nicht sicher war ob es realitätsnahe ist was ich da mache.

Die Frequenzweiche ist sehr wechselhaft. Beschalte ich den Tangband mit 12dB das er akustisch gut klingt(0,9mH u. 7uF) und nicht übersteuert, fehlen die mitten. Den Pegel vom Monacor RBT 95 habe ich angeglichen (-10dB) bekomme ihn trotzdem garnicht gehändelt. Die S-Laute zischeln. Auch in Boxsim habe ich noch keine Lösung dafür gefunden. Meine große Frage ist jetzt kann man die beiden Lautsprecher überhaupt gut miteinander kombinieren oder wäre es "einfacher" einen Breiti zu holen abzustimmen und den Tangband nur für die ganz tiefen Frequenzen einzusetzten und den RBT eben oberhalb von 12 000hz.

4 Monate beschäftige ich mich mittlerweile mit dem Projekt. Es ist schwer nicht zuviel oder zu wenig zu schreiben. Ich habe mal eine Ausbildung zum Informationselektroniker gemacht und auch Das Lautsprecherhandbuch von Berndt Stark gelesen, wie auch den Anfänger Thread von Gazza, also ein paar Begriffe sind mir bekannt.

Freue mich auf euer Feedback! Big Grin

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  Kenwood KA 5010 - Gebrochenes Potentiometer
Geschrieben von: Woods - 21.01.2015, 16:48 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (5)

Hallo,

ich habe über ebay Kleinanzeigen einen "voll funktionsfähigen" Verstärker gekauft. Leider wurde dieser Begriff sehr großzügig definiert (rauschende Potis, Betrieb nur mit Source Direct möglich etc). Zum Glück hab ich nicht mehr als den Gegenwert von 1,5 Kästen Bier investiert, sodass eine Rückabwicklung nicht opportun erscheint.
Beim Öffnen des Verstärkers ist mir dann als erstes aufgefallen, dass das Bass-Poti (ALPS 0630600-10KBX2) gebrochen ist, ansonsten aber noch ordentlich aussieht. Mein Gedanke war nun alles wieder vorsichtig mit Sekundenkleber zu kleben. Allerdings bekommen die Teile bei bloßem Zusammendrücken keinen Kontakt.

Um das zu lösen, hab ich zunächst daran gedacht auf die geklebte Bruchstelle einen winzigen Lötpunkt zu setzen. Allerdings muss der tatsächlich sehr genau sitzen, damit sich das Poti noch drehen kann, darf also keinesfalls zu groß ausfallen.
Als Alternative kam mir Silber-Leitlack in den Sinn. Habe damit keinerlei Erfahrungen, stelle ich mir aber in der Verarbeitung einfacher vor.

Was meint ihr? Lötpunkt, Leitlack, anderer Vorschalg oder sowieso ein hoffnungsloser Fall, weil ich mit jeder Methode den Widerstandswert ändere (der Schleifer fährt knapp an der Bruchstelle vorbei, nicht drüber!)?

Für ein paar Tipps oder (kritische) Hinweise wäre ich dankbar!
Woods

   

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  Hallo
Geschrieben von: Simon.s - 21.01.2015, 16:27 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

Hallo,

ich heiße Simon, bin 29 und komme aus dem Rhein Main Gebiet. Ich habe schon einige DIY Lautsprecher gebaut, bisher aber nur fertige Projekte "kopiert" oder relativ einfache Geschlossene Lautsprecher für meine aktiv weiche.
In zukunft würde ich gerne anfangen die gebauten lautsprecher zu vermessen und zu optimieren. Ich teste gerne ungewöhnliche Ansätze und Materialien und freue mich auf euer Feedback.

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