Hätte jemand Interesse an einer Verstärkerbau Schulung?
Das ganze würde nicht mehr unter dem Dach der IGDH passieren sondern eher auf privater Basis wie ich es früher machte auch ohne den Verein.
Beim letzten Treffen der Frankengruppe hat sich ein gewisses Interesse an einem Verstärkerbau bekundet.
So wie ich es mir vorstelle ist das man eine Verstärkerplatine nimmt, diese im gemeinsamen bestückt bzw. lötet, oder gar eine fertig bestückte Platine (je nach Aufwand!)
und entweder ein fertiges Universalgehäuse her nehme und entsprechend die Bohrungen einbringe (hab ja ne CNC Fertigung www.friedrich-cnc.de )
Oder ganz und gar das ich ein Gehäuse designe was aber recht teuer wird so wie ich es mir vorstelle wie ein Gehäuse auszusehen hat.
Anfangen würde ich erst einmal entweder mit einem Vorverstärker oder einer Endstufe, im Moment steht bei mir mein Favorit Class A bei den Endstufen.
Class D könnte man fertige Module wie Pascal oder Hypex nehmen, is egal.
Ach ja, Bekundungen wie das ist gefährlich und könnte wegen Haftung problematisch sein braucht hier nicht diskutiert werden,
da wir beim Selbstbau sind und jeder für sich selbst verantwortlich ist und auch die Gesetzeslage mittlerweile sich verändert hat.
Hätte jemand Interesse daran?
Ausserdem maximal 10 Leute, und wir sind mindestens schon zu dritt.
ich stehe vor der Entscheidung bei einer PA Kiste irgendwo den Bassreflexkanal hinmachen zu müssen. Bei bisherigen Bauten ging das von den Abmessungen her entspannt immer unter den TT auf die Front.
Jetzt habe ich jedoch das klitze kleine Problem das es diemal nicht gehen wird und rätsel nun schon eine Weile herum wo ich den dann am Besten unterbringen könnte.
Wenn man sich dann einmal unter den Pro's umschaut ist es relativ oft der Fall das sie den Kanal/Rohr einfach neben das Horn geklatscht haben um die Box nicht unnötig höher zu bauen oder breiter. So weit so gut was das Design angeht, jedoch habe ich bisher immer irgendwie unbewusst vermieden bei Lautsprechern (grade bei Zweiweg) den Kanal direkt neben den Hochton münden zu lassen, da ich mir denke das es eben zu viel Mittelton mit raussaut und dem Hochton durch Unterbrechung der Front auch nicht so gefallen könnte.
Nun ja nun stehe ich jetzt eben doch vor dem Problem es vielleicht so bauen zu müssen und würde mal gerne eure Meinung dazu hören ob ich das vielleicht zu eng sehe oder wie so die generellen Erfahrungen diesbezüglich sind?!
Auch wenn wir hier ja ein DIY Forum sind:
Was ist genau das Prinzip der seitlichen Öffnungen für den Mitteltonbereich bei der Dutch & Dutch 8c. Hierdurch soll die cadioid Richtwirkung ab bereits 100Hz erreicht worden sein...
Ich nehme an, durch Interferenz der seitlichen Öffnungen mit dem Konus an der Frontseite, unter Berücksichtigung einer definierten Phasendrehung bei den seitlichen Schallöffnungen (Umwegleitung ,etc)
Hat jemand schon einmal messstechnisch ermittelt wieviel zusätzliche Richtwirkung die seitlichen Öffnungen tatsächlich bringen ?
Die Holländer wollen uns glauben machen, daß das Prinzip zusätzliche Richwirkung von mehr als 20dB bei 100Hz bringt, was ich in der Breitbandigkeit doch anzweifeln muss ...
Kann mir jemand Fakten liefern, ohne die Verkaufsprospekte zu bemühen?
Ein Experiment mit einem x-beliebigen Mitteltöner wäre mal interessant, einfach um ein Gefühl zu kriegen was die seitlichen Öffnungen bringen könnten im Sinne von potentiell erweitertem constant directivity Bereich bis eben runter zu 100Hz - hat jemand eigene Erfahrungen mit einer solchen Bauweise?
Die Universität Delft hat wohl im RAR gemessen, allerdings kann man die Messvorschrift beliebig an das bereits vorstehende Ergebnis anpassen, wenn man es wirklich so wollte. Jedenfalls kenne ich nicht die Details der Messung... bei Verkaufsprospekten bin ich da sehr misstrauisch!
das Chassis Radian 5208c gibt es ja schon eine gefühlte Ewigkeit auf dem Markt. Ich würde es gerne für eine dreiwege Konstruktion nutzen, ab circa 250 Hz. Nun finde ich im Internet nicht gerade viel oder aussagekräftige Erfahrungsberichte. Auch hier im Forum finde ich nichts (vielleicht stell ich mich auch nur zu blöde an). Hat einer von euch mit diesem Chassis Erfahrungen? Ich wäre für jede Info sehr dankbar.
[/URL]Auf S.167 sieht man das Abstrahlverhalten der IDMT Lösung, leider ist dort noch Optimierungspotential. Ich schätze eine Kombination aus den Projekten (intelligente Verschaltung/ Spiegelung + mehrere Wege) wäre bzgl. Abstrahlung und Kosten ideal -> ggf. eine 4 Kanal-Lösung je Panel :denk:? Hat hier jemand soetwas schon simuliert oder gar gebaut/ gemessen?
Hallo,
eigentlich wollte ich mit dem Celestion CDX1 1747 ein paar Experimente machen und den bestellen.
Dabei ist mir der CDX1 1742 aufgefallen: etwas leichter, kleinerer Magnet, und ein paar dB leiser. Das wäre in meiner Applikation ok. Warum mir der 1742 als Alternative erscheint, der Frequenzgang scheint mir doch etwas ausgewogener.
Membranmaterial und Spulendurchmesser sind identisch.
Hat jemand mal mit dem Teil rumgespielt und kann was dazu sagen?
Moin liebe Community,
ich bin im schnäppchen Thread auf das Netzteil: Schaltnetzteil, BOSCH, F.016L69.118, 42V-/3,5A, UK Stecker aufmerksam geworden
Ich wollte mir schon immer einen kleinen Verstärker für den Schreibtisch bauen und suche daher eine kostengünstige Möglichkeit. Leider hat das oben genannte Netzteil eine Spannung von 42V, was mir relativ hoch vorkommt...
Gibt es also eine Möglichkeit dieses Netzteil zu verwursten? Ist dies überhaupt sinnvoll? Gibt es klang technische Nachteile bei diesem günstigen Netzteil?
Hello,
my name is Dmitriy, I'm physicist from Vilnius (33). I'm a specialist in a field of the semiconductor physics. However, acoustics is my passion since a childhood. My interests in the acoustics lie in the field of the horn physics, theory of operation of microphones and loudspeakers, and of course loudspeaker building. I combine both acoustics theory (CAD and FEA modeling) and practice (measurements, and etc.).
I have found your forum when I googled step-by-step manual for ABEC3 boundary-element software, thus I decide to become the registered user to take part in discussions ! I have learned a german language in the school, thus i understand it a little bit. I hope, that discussions on the forum will improve not only my knowledge in the loudspeaker building, but also my german language skill !
Guten Morgen allerseits,
die obige Frage stellt sich mir, da ich mir PC Boxen bauen möchte.
Dabei gefallen mir z.B. die Mikrospeaker s von Quint Audio recht gut. https://quint-store.com/lautsprecher-bau...ospeaker-s
Nun dachte ich mir aber ,daß die Umgebung ja auch mit ins akustische Geschehen eingreift.
Ist ein Breitbänder evtl. besser geeignet weil der weniger von seinem Umfeld sieht?
Der Hörabstand beträgt etwa 60-80cm dazwischen ein 27" rechts ne Wand und links ein Regal.
Wenn dem so ist,
welchen Breitbänder sollte ich mir mal anschauen ?
Schon mal Danke fürs lesen.
vor einiger Zeit hatte Wolfgang den Thread "Bewertung der Messergebnisse Phase und Gruppenlaufzeit" eröffnet um über die gemessenen Phaseninformationen und deren Bewertung zu diskutieren. Im Thread ging es dann über weite Strecken darum wie die Phase "richtig" gemessen wird - insbesondere bei Verwendung von Clio oder Arta.
Darauf möchte ich hier nicht mehr eingehen. Sondern basierend auf realen Messungen die Bedeutung der Phasen-Informationen für die Entwicklung und Auswertung mir euch diskutieren.
Hoffe auf euren Einspruch wenn ich intellektuellen Dünn...pfiff als Fakten anrichten sollte.
Vorab sollten die Begriffe Phase, Minimalphase und Excessphase (würde hier gerne das Englische Wort beibehalten, da damit wohl "Überschuss" gemeint ist und dies nichts mit dem Exzess im Deutschen zu tun hat) definiert werden.
Phase wäre dann in diesem Fall die "laufzeitbereinigte" (die Flugzeit vom ersten Impuls zum Mikrofon wird "herausgeschnitten") Gesamtphase oder Normalphase des gesamten Systems.
In der Arta-Docu wäre dann weiter definiert:
Quelle: http://www.artalabs.hr/support.htm
Zitat:A simple definition of minimum phase is: A system phase characteristics for which the equivalent system with the same magnitude characteristics and a minimum phase changes can be realized (over all frequencies). The difference between the phase and the minimum phase characteristics is usually called excess phase.
Mathematically, the minimum phase can be estimated from the magnitude of the frequency response using the Hilbert transform.
Minimalphase der Anteil der Phase, der sich via Hilbert-Transformation aus dem Frequenzgang ergibt.
Die Excessphase stellt die Differenz von Phase und Minimalphase dar. In der Excessphase können sich z.B. die Allpässe eines Lautsprechers, "Fehler" der Laufzeitbereinigung oder/und Filter des Audio-Interface (z.B. ein Lowpass-Filter bei 30kHz) "verstecken" - später mehr dazu.
Noch kurz zu den Schwierigkeiten die Minimalphase "korrekt" zu bestimmen. Dazu hat sich Ivo Mateljan (Autor von Arta) im Arta-Thread auf diyaudio.com geäußert:
Quelle: https://www.diyaudio.com/forums/multi-wa...ta-64.html
Zitat:Minimum phase is characteristic of linear systems that can be calculated from the magnitude of frequency response but only for systems in which there are no wave reflection (such systems can be described by finite number of poles and zeros in plane of complex frequency). This mathematical definition practically means that responses of loudspeakers and microphones does not follow minimum phase in frequency range where dimension of object are larger than quarter of wavelength.
...
I have published paper before 30 years where I analyzed various method for minimum phase estimation. The numerical method that can be used for correct minimum phase calculation from magnitude response requires knowledge of response in frequency range from zero to infinity frequency. As we measure in restricted range we must assume response below and above that range, and that assumption is always a problem.
Nun aber zu ein paar konkreten Beispielen.
In den Beispielen werden die verschiedenen "Phasen-Begriffe" anhand eines Lautsprechers betrachtet. Die Mikrofonposition war bei allen Messungen gleich und wurden auf halber Höhe zwischen HT und MT durchgeführt.
Betrachtet werden
der HT unbeschaltet (FG-Messung gelbe Kurve)
der HT beschaltet mit LR 4.Ordnung bei 1.8kHz (FG-Messung hellgelbe Kurve)
der gesamte 3-Wege-Lautsprecher (FG-Messung rote Kurve)
Die zugehörigen FG-Messungen sehen wie folgt aus:
[ATTACH=CONFIG]46587[/ATTACH]
Das Hochpass-Filter für den HT trifft das Target-Filter (rote Kurve) fast perfekt.
Betrachten wir nun die zugehörigen Phasen-FG. Soweit nicht anderes aufgeführt gilt für die dargestellten Phasen-Messungen immer:
- Phase, gelbe Kurve
- Minimalphase, orange Kurve
- Excessphase, lila Kurve
Eigentlich würde man erwarten, dass sich ein einzelnes Chassis über weite Strecken minimal-phasig verhält und somit die Minimalphase auf der Phase zu liegen kommt (oder zumindest über weite Strecken parallel verläuft) und die Excessphase Null/Konstant ist.
Die Ursache für die Abweichung kann in der oben beschriebenen "Unschärfe" in der Berechnung der Minimalphase liegen und im Super-Hochton schon durch den Lowpass-Filter des Audio-Interface beeinflusst sein - wer dazu mehr weiß, her mit der info
Die Phase trifft das Phasenverhalten des Target-Filter (24dBLR@1800Hz, rote Kurve) fast perfekt. Die aus dem FG bestimmte Minimalphase zeigt schon deutliche Abweichungen.
Die Minimalphase scheint parallel verschoben zu sein - warum das so ist, ist mir nicht ganz klar.
Hier bringt die orange Kurve der Minimalphase nun überhaupt keine zusätzlichen Informationen mehr (da aus dem FG bestimmt) und die dem Lautsprecher zugrunde liegende Filterung nun komplett in der Excessphase "versteckt" ist.
Erst die Betrachtung der Phase zeigt, dass die Filterung 4.Ordnung mit einer Phasendrehung von 360° um die Trennfrequenz von 1800Hz nahezu perfekt gelungen ist.
Die relativ starke Abweichung des Phasen-FG vom idealen Phasenverhalten (rote Kurve) unterhalb von 1.6kHz hängt mit der nicht ganz optimal verlaufenden Filterflanke des HT und der gegenseitigen Beeinflussung der Trennungen des 3-Wege LS zusammen.
Einsatz der Minmalphase in der LS-Entwicklung?
Bei meinen Messungen war die Minimalphase immer ungenauer als die Phase.
Weiter enthält die Phase in der Excessphase die SEO-Differenz der Chassis. Diese ist in der Minimalphase natürlich nicht enthalten und muss gesondert bestimmt werden und im Simulationsprogramm berücksichtigt werden.
Siehe dazu z.B. "Die akustische Phase, das unbekannte Wesen" auf hifi-Selbstbau.de
Beim Einsatz von DSP kann praktisch ganz auf die Bestimmung der Phase verzichtet werden, solange die Filterflanken den Zielfunktionen möglichst genau entsprechen. Da eine Korrektur der SEO-Differenz durch das Setzen eines Delay vorgenommen werden und in den meisten Fällen dieses iterativ bestimmt werden kann.