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  Neuvorstellung
Geschrieben von: rgorgo - 26.11.2012, 16:09 - Forum: neue Mitglieder - Keine Antworten

Hallo Community,

nach fast 25 Jahren Abstinenz habe ich mich im letzten Jahr wieder mit dem Thema LS-Selbstbau befasst. Hierzu were ich dann sicherlich auch die ein oder andere Frage in diesem Forum stellen.

Bis dahin, werde ich mal das Forum nach interessanten Beiträgen durchstöbern.

Freundlicher Gruß

Rainer

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  Vorstellung
Geschrieben von: Leo61 - 26.11.2012, 11:56 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

Hallo zusammen,

ich hatte in meinen Jugendjahren immer wieder mit Lautsprechern gebastelt. Als ich vor ein paar Jahren ein größeres Dreiwegesystem (mit Monacor DT19Ti Kallotte, Dynaudio 15w75 und dem älteren Monacor SPH 320HT Bässen)ersteigert hatte, waren mir irgendwann die Höhen zu scharf, und ich fing an zu probieren. Dabei sammelte sich allerhand Material bei mir an, mit dem ich dann wiederum weitergewerkelt habe.

Auf dieser Reise machte ich Bekanntschaft mit Michael Schönhut, dem Entwickler der Luxx Reihe, der mir immer wieder mit Rat und Tat zur Seite stand.

Ich entwickle nach wie vor hauptsächlich nach Gehör, und meinem zunehmenden Wissen über das Verhalten von Gehäusen, Schallwänden, Spulen, Kondensatoren, etc. Viele würden sagen: "Are you crazy!". Die Antwort: "Kann sein." Aber ich kann auch sagen, dass ich dabei mein Gehör sehr geschult habe, und Schallwandler dabei herausgekommen, die sich mit sehr teueren Fertigprodukten messen können (auch wenn ich dafür oft unverhältnismäßig lange gebraucht habe.

Ich bin immer wieder für Anregungen offen, und würde mich auch sehr freuen Interessierten meine Kreationen vorführen zu können.

Meine derzeitige Anlage:

Als Quellen dienen ein Thorens TD2001 mit Denon System (die genaue Bezeichnung fällt mir gerade nicht ein; ich glaube DL103 oder so ähnlich - und einen modifizierten Luxman D105u CD Player.

Verstärkt wird das Ganze über ebenfalls modifizierte Onkyo Geräte. Vorverstärker: P-3060R und Endverstärker: M-5060R

Ich wohne in Kassel und freue mich über seriöse, konstruktive Kontakte!

Soweit für heute!

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  Baubericht Samira SE mit DT 101 SK
Geschrieben von: dimitri74 - 26.11.2012, 09:38 - Forum: Bausätze - Antworten (9)

[Bild: picture.php?albumid=739&pictureid=10317]

Weitere Bilder gibt es in meinem Benutzeralbum Samira SE!

Ich will nicht mit einem ewig langen Bericht nerven, deswegen hab ich mich so kurz gefasst. Ich beantworte aber gern Fragen, wenn welche auftauchen sollten.

Vorgeschichte:

Ich besaß schon 2005 oder 2006 2 Stck Lautsprecher Orbid Sound Neptun, die als Stereolautsprecher in der alten Wohnung noch wirklich als ok durchgingen.
Nach Wohnungswechsel 2007 plante ich ein 5.1 System, bei dem ich als Center eine weitere Orbid Sound Neptun dazu orderte und als Rear ein Pärchen CT222 aufbaute.
Klanglich fand ich das nie überzeugend. Ich hatte von Beginn an wenig Bass und unsaubere Mitten und Höhen, soweit ich das beurteilen kann. Irgendwie hab ich aber nie die Zeit gefunden, dies ausgiebig zu testen und etwas zu ändern.

Dann der Unfall im Sommer 2012, ein abgestelltes Bügeleisen, dessen Tank auslief, zerstörte ein MDF Gehäuse. Das war der Punkt, ab dem ich ändern wollte.

Zunächst mal hab ich die Orbid Sound zerlegt und gesehen, dass dort ein DT 101 SK und offensichtlich ein SPH 176 verbaut war.
Kontakt zu Monacor (Frank) brachte die Info, dass es einen Bausatz Samira SE von Alexander gab, der meinem Vorhaben zumindest ähnlich schien und Frank empfahl mir auch, den Kontakt zu Alexander zu suchen.
Aus den Telefonaten folgte der Plan: Testgehäuse bauen, Alexander schicken, er entwickelt eine Weiche, ich kaufe die notwendigen Teile zu und baue neu.

Leider folgten die Probleme schnell. Der von mir als SPH 176 identifizierte TMT war ein 4 Ohm OEM Ableger, der nicht zum Testgehäuse passte. Ein Hochtöner hatte einen Defekt, der von zu heißem Löten der dünne Lötfahnen rührte.
Gut, dann eben 3 TMT und ein HT neu dazukaufen und gut. Die Zwischenmeldungen von Alexander ließen mich dann wieder auf ein gutes Ende hoffen, da die Messungen wohl sehr vielversprechend waren.

In der Wartezeit hab ich mal die (vom Hersteller Orbid Sound in recht großen Plastikbechern einbetonierten!) Frequenzweiche der Neptun zerlegen.
Nach viel Arbeit mit dem Hammer hatte ich dann sehr sehr viel Beton und sehr sehr sehr wenig Weiche, genauer gesagt nur einen 4,7 µF großen MKT in der Hand. Nun ja, kein Kommentar mehr dazu, das Kapitel dunkler Bausatzgeschichte ist erledigt ;-)

Die Gehäuse hab ich mit Baumarktzuschnitt stumpf verleimt, dann viel gefräst, geschliffen, verspachtelt etc.
Grundierung in weiß, nochmal gespachtelt, weißer Lack drauf. Die Weiche auf Lochraster aufgebaut, nach der Baumappe von Alexander gedämmt, zusammengebaut und dann endlich konnte ich das Endergebnis testen.

Erste Eindrücke:
Wow, was für ein Unterschied. Das beschreibt es eigentlich am Besten. Big GrinBig GrinBig GrinBig GrinBig Grin:yahoo::yahoo::yahoo::yahoo::yahoo:

Gegenüber der Neptun brauche ich den Subwoofer höchstens noch für effektüberlastetes Filmmaterial. Und der Sub spielt jetzt nur noch ganz unten im Keller zur Unterstützung bei Filmen.
Man kann ihn abschalten, und nach 2 Minuten hat man vergessen, dass er vorher noch gearbeitet hat.

Der Grundton ist endlich auch bei Stereoquellen vorhanden. Meine CD's machen auch im Wohnzimmer auf dem AVR wieder Spaß. Egal, welche CD auch immer ich aus der Schublade zog, genial.
Musik hab ich vorher eigentlich fast nur noch im Schlafzimmer auf dem alten Stereo Vollverstärker mit Kopfhörer gehört. Jetzt kommen selbst Musikstücke, die ich auf den alten Boxen nicht mehr hören wollte, richtig gut.

Die Samira SE klingt gegenüber der Neptun phantastisch offen, wenn ich es so beschreiben darf. Sprache bei Filmen ist ganz klar und nicht verhangen, wie vorher.
Der Hochtonbereich ist viel frischer als früher, und das bei gleichen Hochtönern. Von dieser Offenheit in Mittelton und Hochton, ohne dass es überzogen oder nervig wirkt, bin ich auch total begeistet.
Die Box klingt auch außerhalb der Idealposition auf der Couch sehr sehr gut, früher waren die Unterschiede immens.

[Bild: picture.php?albumid=739&pictureid=10325]

Jaja, ich weiß, der Fernseher ist zu klein ;-)
Die Kamera verzerrt allerdings etwas die Perspektive.
Irgend wann kommt mal was in passender Größe her, aber auch 37" ist ok...

Zurück zum Thema:

Es ist wirklich ein Unterschied wie Tag und Nacht. Wie Unterschiedlich doch 2 auf den ersten Anschein ähnlich wirkende Lautsprecher sein können, das hat mich beeindruckt.

An der Stelle einfach nochmal vielen lieben Dank an Alexander für die Mühe und dafür, dass er den Auftrag von mir so angenommen, durchgezogen und umgesetzt hat.
Ich werde Dich auf jeden Fall weiterempfehlen. Vielen Dank!

Gruß
Sascha

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  Beschichtete Spanplatten verleimen...
Geschrieben von: Don Key - 26.11.2012, 09:18 - Forum: Gehäusebau - Antworten (13)

Hallo,
sollte jemand schnell zu fertigende, preiswerte und wie ich finde einigermaßen ansehnliche Gehäuse bauen wollen, kann ich das bloße Verleimen von beschichteten Spanplatten empfehlen. Habe früher schlechte Erfahrungen mit deren Verleimung gemacht und Dübeln war mir über kurz oder lang zu aufwändig. Durch einen Tip von Udo Wohlgemuth bin ich dann auf "Fugenleim" gekommen. Eine Testverleimung habe ich mit dem Hammer zerschlagen müssen, wobei anstatt der Verleimung das Holz drumherum gebrochen ist. Hält also ohne Zwingen, Dübeln und Schrauben sehr gut.
Das Angebot an verschiedenen Designs ist recht gut, die Plattenpreise vertretbar, so daß auch verschieden beschichtete Platten gemischt werden können (z.B. die Seitenteile andersfarbig als der Rest). Als optisch vorteilhaft hat sich erwiesen, die jew. flache Seite minimal (~ 0,5mm) über die aufgeleimte Stirnseite der anderen Platte überlappen zu lassen.
Genau auf Stoß wirds nix.

Übertrieben dargestellt:
so...
___________________





anstatt so...

__________________





Sicherlich ist Lackieren schöner, aber man spart 'ne Menge Arbeit und umgeht das Abzeichnen der stumpf verleimten Stöße unter dem Lack, welches über kurz oder lang immer kommt.
Außerdem haben die beschichteten Platten eine sehr unempfindliche Oberfläche.

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  Couplet Standbox umbau von BR auf TML
Geschrieben von: bejai - 26.11.2012, 08:17 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (5)

Moin
nach längerer Abstinenz hat mich der Bauwille wieder gepackt.

Ich betreibe seit einigen Jahren eine 5.1 Anlage mit 2 Couplet Standboxen, und dem Rest (Center / Rear ) die orginal Visaton Regal Variante.

Weichen wurden bereits mit Munddorf Spulen und Jantzen konsdensatoren " optimiert"

nun würde ich gerne mal versuchen die Standboxen von BR auf TML umzustricken.

hat jemanbd damit erfahrung oder dies bereits mal gemacht??
Danke

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  Laptop für Messungen?!
Geschrieben von: Gazza - 25.11.2012, 16:38 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (23)

Hallo liebe DIYler,

mein alter Laptop hat den 'letzten Atemzug getan'. Dürfte wohl die Festplatte sein. Am Ende egal, denn er war technisch gesehen deutlich hinter modernen Geräten zurück und hatte auch sein Alter. Modernen Ersatz für Alltag und Dienst habe ich schon länger, sodass mich die 'Himmelung' des Laptops nicht wirklich schlimm trifft.

Jetzt könnte ich meinen modernen Laptop ja auch für mein Hobby nutzen, aber ich möchte insbesondere Dienst und Hobby weitestgehend trennen und den Laptop für Messungen gleich im Hobbyraum lassen; außerdem besteht ja gerade bei Impedanzmessungen auch ein kleines Risiko.

Ich suche daher einen gebrauchten Laptop. Rechenleistung ist eher sekundär (ab ca. 1.8 Ghz, ab 512 MB RAM) und eine große Festplatte wäre auch nicht unbedingt wichtig.

Größter Vorteil meines alten Schätzchens war, dass die Soundkarte für Messungen taugte. Daher möchte ich für Messungen also gerne einen gebrauchten Laptop kaufen, der bei moderater Rechenleistung gleich eine geeignete Soundkarte mitliefert, sodass ich auf eine gesonderte externe Karte verzichten kann.

Hat jemand Erfahrung bzw. Kenntnis, welche Modelle geignet sind? Wär beispielsweise ein IBM Thinkpad T61 geeignet? Gerne auch günstigere Lösungen, Hauptsache möglichst Soundlösung für Messungen bereits onboard.

LG Gazza

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  Subwooferelektronik unter 20Hz ?
Geschrieben von: Dirk-S. - 25.11.2012, 10:47 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (11)

Hallo liebe Gemeinde
Es sind ja doch einige Explemtare an Subwoofern auf dem Markt die unter 20 Hz spielen können. Das ist ja alles ganz schön.
Es gibt sogar Filme wo diese Töne vorkommen.
http://www.avsforum.com/t/755493/the-mas...t_12748288
sucht "MI:3 - Chap 1"

Aber
Welche Endstufe macht das überhaupt.
Das Gross auf dem Markt hat doch einen eingebauten Subsonicfilter spätestens ab 18Hz.

Ich kann mir gut vorstellen das solche Endstufen kurzschlusssicher sein müssen und einen heiden Geld kosten um diese Leistungen die nötig sind zu realisieren.

Doch welche Endstufen gibt es da überhaupt?

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  Der Papptrötenthread
Geschrieben von: hoschibill - 25.11.2012, 10:27 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (266)

Hallo zusammen Smile
Ich starte hier mal einen Thread über alte Lautsprecher, wie sie früher z.B. in Radios oder Musiktruhen verbaut wurden. Aktuelle baue ich ja mit Saba Greencones rum und bin schwer angetan. Da muss es doch noch mehr geben, womit man gut Musik hören kann? Vielleicht finden sich hier ja noch Andere, die ebenfalls Ihre Erfahrungen mit den alten Pappen gemacht haben.

Gruß
Olli

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  good 'ol times (der portable vintage wave radio killer)
Geschrieben von: ventura - 24.11.2012, 19:58 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (10)

good 'ol times (der portable vintage wave radio killer)

musicbox for portable audio players

Ich bin zu faul es zu übersetzen, wahrscheinlich verstehen ja die meisten hier genug Englisch...


As an audiofreak, of course I needed a possibility to carry around my music for a walk out in the woods and just to be cool Smile
I didn't want to spend a lot of bucks on some dubious boombox or ghettoblaster (what these were called back in the eighties and nineties).

So here is what I made:

I sewed some thin wood sheets lying around in the cellar and built a cabinet approx. 45*30*16cm. Inside the box I packed the Dynavox DA-30 digital amplifier with tripath chip (which is a descendant of the famous Sonic Impact 5066). A 12V sealed lead gel battery is used as a power supply for the amp. I drilled out a single hole 20mm in diameter (using a Forstner bit) on the front of the box for the volume knob of the Dynavox, which thankfully is also the on/off switch. This looks quite nice, indeed. On the sides I installed Grundig 7050 fullrange speakers from the 1960s. The lid is connected via two hinges I glued on the box using mounting adhesive. This is how the thing looks like:

[Bild: musicbox.jpg]

Finish was done with two layers pine wood glaze. Looks quite oldskool Wink Around the corners I glued some wooden reinforcements. Not to forget: I added a grundig logo from an old musicbox in the left upper corner, and a carrying handle on the backside.
You can connect your mp3/audio player, iPhone, whatever... to the box. I am using one of my Archos mp3 players.


[Bild: musicbox_inside.jpg]


Inside view. You can see the Grundigs, which I installed from the inside, to protect the membranes. Instead of grilles I drilled holes on the sides of the box (which was quite some annoying work). Additionally there is a layer of black acoustic textile. Internal cabling was all done in pure silver wire Cryo Reference xxxl 4, NONO, just joking Smile ...I used bell wire!



My daughter says "it's the most freaking thing you ever built"

Feel free to copy the design for non-commercial use Smile



Future add-ons
When I find the time I might add:

solar module on the top to be environment friendly and even more independent
external speaker connectors with switch
2nd audio in with switch
screen?
beer holder?

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  Grüße an alle Selbstbastler vom Axident
Geschrieben von: Axident - 24.11.2012, 10:01 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

Hallo an alle in diesem Forum...

ich habe bei Euch schon eine Weile rumgelesen und möchte langsam gerne aktiv mitschreiben.
Mein Nick ist Axident - habe ich vor langer Zeit in der Schule bekommen, eben weil häufig Unfälle beim Sport. Der Schreibfehler ist keiner, da ich in Wirklichkeit Axel heiße und die Schnittmenge aus Axel und Accident eben mein Nick ist. Da ich im Gigabyte Forum unter gleichem Namen aktiv bin und sich manche Basteleien an PC und HIFI inzwischen überschneiden können, heiße ich auch hier so.

Studieren tute ich auf den letzten Zügen Physik. Ob der Doktor noch folgen wird, hängt von der Auftragslage unserer neugegründeten Firma ab. Ich bin auf jeden Fall der Hardwareerschaffer innerhalb der KircTec GmbH.

Leider hat man als Student kaum Geld und deswegen konnte sich meine Selbstbauleidenschaft nur auf eine eigene Anlage im Wohnzimmer aus günstigsten Komponenten, diverse 5.1 Auftragsarbeiten für Freunde und eine Menge Car-Hifi erstrecken.

Allerdings hat das Beobachten der Hifi-Szene, das Probehören und nicht selbst aktiv werden können, weil kein Geld, auch riesen Vorteile gezeigt. Ich habe nicht für jede Idee Geld rausgeschmissen, die nachher nicht meinen Ansprüchen genügt hätte.

Alles hatte 1995 mit ein Paar Canton 2 Wege Lautsprechern und nem Yamaha Verstärker angefangen. Frequenzweichenoptimierung... Querschnittsvergrößerung in div. Schaltungen...

Nach und nach ist meine immer noch aktuelle Anlage entstanden. Ich hatte eine 3 Wege Infinity Kappa 1.1CS für Car-Hifi rumliegen, die nicht wirklich in meinen BMW passte. Nach einigen rumprobieren, d.h. Optimieren nach Klang, nicht nach Messwerten, entstanden dann 50L Mehrkammer BR, die ich auch nach diversen Auftragsarbeiten immer noch liebe. Tiefmitteltöner läuft vollaktiv, Mittel und Hochtöner passiv. Ergänzt wurden sie inzwischen mit zwei 200L BR mit 18" Tieftönern aus meinem verschrotteten Auto. In den Jahren ist mir viel Car-Hifi-Kram durch die Hände gegangen, kaum ein Freund, der nicht sein Auto von mir pimpen lassen wollte. Somit bin ich auf die recht primitiven Magnat Century 520 gekommen, die aber super klingen. Viel teurere Endstufen waren oft schlechter. 3 Stück davon laufen jetzt auch im Wohnzimmer an einer Behringer DCX 2496. 2 Ringkerne an zwei 160A Semikron Brückengleichrichtern (den 3. Trafo für Drehstrom habe ich immer noch nicht eingebaut) und 2 Farad Puffer liefern die Leistung.
Trotz allem will ich langsam aus dem Sammelsurium eine für mich perfekte Anlage schaffen und z.B. schnellstmöglich eine mich zufriedenstellende Mehrkanalendstufe für vollaktive 2-3Wege bauen!
Im nächsten Jahr folgt dann der 2.Schritt, ich werde meine Wohnung renovieren und endlich Ecken für Eckhörner schaffen. Ich bin seit HobbyHifi 2/2003 totaler Fan vom Eckhorn 18, habe bei AES Kassel die etwas kleineren Varianten spielen hören und weiß, das wird mein Lautsprecher! Im Übrigen ist es auch die erste Konstruktion, die so deutlich besser spielt als mein Teil, dass sich ein Neubau lohnt. Nicht umsonst hat Peter Frank keine einzige Nautilus verkauft, während die Eckhörner im gleichen Hörraum standen!

Um meine Philosophie stichpunktartig zusammenzufassen (ich muß aber niemanden dazu bekehren):
-Dynamik um jeden Preis (nicht Kaufpreis)
-Wirkungsgrad vor Watt
-Der Hörraum ist Teil der Anlage
-Laufsprecher -> Luft ist stets das schwächste Glied in der Kette
-Bei Voodoo vs Wissenschaft gewinnt immer letztere
-Die Qualität einer Anlage richtet sich nicht nach dem Kaufpreis, sondern nach der Summe der physikalischen Gesetzmäßigkeiten, die bei der Konstruktion beachtet wurden

Hier noch ein paar Bilder:
http://imageshack.us/a/img35/2210/dsc05382b.jpg
http://imageshack.us/a/img542/954/dsc05385b.jpg

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