da mir schon länger das Konzept für eine größere Aktivbox im Kopf herumschwirrt, habe ich mich aufgerafft einen Linux Rechner für BruteFIR aufzubauen. Ziel ist es, dass sich dieser am Ende genau so verhält, wie man es sich von einem Hifi-Gerät wünscht. Von außen soll nicht erkennbar sein, dass es sich bei dem Gerät um einen PC handelt. Ich möchte versuchen dieses Projekt von Anfang an zu beschreiben und die auftretenden Probleme zu diskutieren. Da Linux für mich komplettes Neuland ist, wird es sicherlich einiges zu diskutieren geben. Zum Glück habe ich in meinem Umfeld einige Linux Freaks, und auch hier im Forum sind ja einige unterwegs, die schon Erfahrungen mit BruteFIR gemacht haben.
Zunächst einmal möchte ich die Projektplanung vorstellen. In einem weiteren Beitrag werde ich dann den aktuellen Stand zeigen und die ersten Fragen stellen
[SIZE="4"]Die Hardware[/SIZE]
Als Herzstück des Rechners soll das AD2700B-ITX von ASRock dienen. Hierbei handelt es sich um ein Atom-Board mit dem NM10 Chipsatz von Intel. Das Board ist vollständig passiv gekühlt. Wichtig bei der Wahl der Hardware war für mich, dass das Board über einen Parallelport verfügt, da über diesen das die Steuerelemente für den Benutzer, sowie der Eingangswahlschalter und eine analoge Lautstärkeregelung angesteuert werden sollen. Ein Nachteil dieser Hardware, der mir leider erst nach dem Kauf aufgefallen ist, ist, dass der Grafikchip nur unzureichend von Linux unterstützt wird. Da im eigentlichen Betrieb aber ohnehin kein Bildschirm angeschlossen ist, ist dieser Makel aber verschmerzbar.
Als Soundkarte kommt eine Terratec Aureon 7.1 Space zum Einsatz, die zu einer Prodigy 7.1 geflasht wurde. Das flashen hat für Linux aber keine Bedeutung da beide Karten den gleichen Treiber benutzen. Die Entscheidung für die Karte wurde vor allem aus Budget gründen getroffen, da diese bereits vorhanden war. Neu ist diese Karte nicht mehr zu bekommen, aber über ebay bekommt man sie gebraucht für um die 20€ inklusive Versand. Für erste Experimente also ideal. Aber auch die technischen Daten dieser Karte sind über jeden Zweifel erhaben. Der einzige Wermutstropfen ist, dass die Karte einen deutlichen Einschaltplopp verursacht. Da aber ohnehin eine analoge Lautstärkeregelung nachgeschaltet ist, stellt dies kein Problem dar.
Um die Lautstärke und den Gewählten Eingang anzuzeigen wird ein 2,4" großes Farbdisplay eingebaut, welches über USB angeslossen ist. Hierbei handelt es sich um einen gehackten Digitalen Bilderrahmen aus China. Wer mehr zu dem Thema wissen will, kann das hier nachlesen. Alternativ kann man einfach mal nach dpf-hack und AX206 googeln.
Das ganze System soll auf einem schnellen USB-Stick installiert werden. Auf diese Weise bekommt man ein komplett lautloses System.
Eingebaut wird das ganze in ein altes Desktop Gehäuse eines 286ers. Die Front soll aus Multiplex neu gestaltet werden. Der Korpus wird mit der Rolle matt schwarz lackiert. In die Rückwand wird ein Blech eingenietet welches nur die Löcher für die Cinch Anschlüsse und zwei herausgeführte USB-Anschlüsse enthält.
[SIZE="4"]Das Benutzerinterface[/SIZE]
Unter Linux kann der Parallelport recht einfach als general purpose I/O benutzt werden. Die einzelnen Pins können Direkt aus C angesprochen werden. Codebeispiele sind im Internet zu Hauf zu finden. Sollte das Projekt zu einem erfolgreichen Abschluss kommen, werde ich einen eigenen Quellcode ebenfalls zur Verfügung stellen.
Um den Parallelport nutzen zu können muss man aber noch einige weitere Vorkehrungen auf der Hardware Seite treffen. Hierfür habe ich eine Platine entworfen, die auf Lochraster umgesetzt werden soll. Der Schalplan ist als pdf angehängt.
Die Ausgengspins können nur einen sehr geringen Strom liefern und sind nicht kurzschlussfest. Aus diesem Grund wird ein IC vom Typ 74HC244 als Puffer eingesetzt. Insgesamt werden 8 Ausgange zur Verfügung gestellt. Drei Pins werden für den Eingangswahl benötigt. Die restlichen 5 Pins steuern die analoge Lautsärkeregelung. Dieser Teil der Schaltung ist im oberen teil der Platine zu sehen. Die Eingangswahl und die Lautstärkeregelung können über die 10-Poligen Pfostenstecker angeschlossen werden.
An die 6-Poligen Pfostenstecker im unteren Teil der Platine können Drehencoder angeschlossen werden. Beim oberen kann außerdem noch ein Taster angeschlossen werden. Die Entprellung erfolgt der Einfachheit halber in Hardware. Diese Aufgabe übernehmen die RC-Glieder und der Schmitt Trigger 74HC14. Der von den Drehencodern erzeugte Gray-Code wird dann durch die Flipflops 74HC74 decodiert. Dadurch wird der Programmieraufwand deutlich vereinfacht, da der Code nicht mehr zeitkritisch ist. Das schlimmste was passieren kann, ist das ein Impuls verloren geht. die Drehrichtung wird aber immer richtig erkannt.
Zur Eingangswahl Platine schaltet zwischen 4 analogen und 4 digitalen Eingängen um. Die analoge Umschaltung erfolgt über Relais. Die digitalen Signale werden über ein digitales Multiplexer IC geroutet. Die umschaltung zwischen digital und analog erfolgt dann im Rechner.
Zur analogen Lautstärkeregelung kommen Zwei ICs vom Typ PGA4311 zum einsatz. Da es sich hierbei um SMD bautele handelt werden sie über Adapterplatinen vom Chinesen auf die Lochrasterplatine gebaut. Zur Erzeugung der analogen Versorgungsspannungen ist ein DC-DC Wandler verbaut. Die Ansteuerung der ICs Erfolgt über das serielle SPI Protokoll. Da dieses nicht besonders zeitkritisch ist, sollte es Problemlos möglich sein diese Signale über den Parallelport zu erzeugen.
[SIZE="4"]Die Software[/SIZE]
Als Betriebssystem soll das überaus leichtgewichtige Tinycore zum Einsatz kommen. Die Software für das Benutzerinterface soll in Python geschrieben werden. Zur Ansteuerung des Parallelports wird zusätzlich etwas inline C notwendig sein. Das Display wird von der Software LCD4Linux unterstützt. Für diese gibt es ebenfalls einen Python Wrapper. Zur späteren Fernsteuerung des Rechners möchte ich noch einen SSH-Server und WLAN installieren. das ganze ist allerdings noch zukunftsmusik, da meine ersten Schritte mit Tinycore doch eher holprig waren. Zunächst einmal muss ich es schaffen Software zu installieren und den Sound zum laufen bekommen. Mit google und eurer Hilfe werde ich das aber sicher in der nächsten Zeit schaffen. Heute Abend gibt es dann hoffentlich ein paar Bilder vom aktuellen Stand.
ich bin Neu hier und habe schon viel bei euch gestöbert und bin sehr begeistert wie freundlich man hier miteinander umgeht und wie viele kompetente User unterwegs sind... aber jetzt zum eigentlichen,
hiermit waage ich mich an mein drittes Projekt.
Ich wollte ein wenig Bass unterstützung für mein Kleines Heimkino.
Da ich sehr gerne Bastel und auch Handwerklich begabt bin dachte ich mir einfach mal komm Probierste mal was neues.
Wie es halt so war und kommen musste groß ist schön größer geht Bässer....
Informierte ich mich ein wenig in Zeitschriften wie Kl...&T..
und ein wenig im Internet.
Nachdem ich dann Auf den Mivoc AWX 184 gestoßen bin und verschiedene Baupläne sah dachte ich mir komm Probierste mal was aus, gesagt getan. Ich stöberte ein wenig nach Literzahlen für das Gehäuse und fand dann Glücklicherweise die Literzahlen für den Show Sub. Da mir das Gehäuse aber Optisch nicht gefällt habe ich nach ner Alternative gesucht und den Cube Sub gefunden. Es ging los hoch und runter gerechnet, hin und her gedacht und das ganze mal skiziert. Leider weiß ich nicht genau wie ich einen dreieckigen Kanal berechnen muss um auf die ungefähre Angabe von 500cm² zu kommen die auch beim Show Sub verwendet werden. Hier mal meine Skizze:
Das wäre mal mein erstes Problem, für Verbesserungsvorschläge bin ich jederzeit Offen.
Ich weiß jetzt nicht ob ich noch ein Thread eröffnen soll im Elektronik Bereich wegen der Ansteuerung oder nicht aber das Könnt ihr mir bestimmt beantworten. Wobei ich Denke das ein Thread reicht. Als AMP habe ich an den L15D gedacht oder zumindest an einen AMP mit dem IRS2092.
hatte im Keller noch 2 kleine PC-Chassis liegen. Da ich mich gerade mit Limp und Arta beschäftige hab ich gleich mal die TSP gemessen, dabei wäre mir fast eines der beiden Chassis abgeraucht.
Bei den Werten hab ich mir keine großen Hoffnungen gemacht, letztendlich kam das dabei heraus:
Geschrieben von: nrgdw - 18.03.2013, 19:50 - Forum: neue Mitglieder
- Keine Antworten
MOIN,
nach Jahrzehnten mit Krach beginne ich langsam hören zu lernen.
Interessiere mich für liebevoll handgemachte Musik.
Ich habe nun nach Jahren den Lötkolben wieder ausgepackt und will nun ein wenig mit den Schwingungen jonglieren. Habe mir auch schon die Finger verbrannt ;-)
Ich plane erst einmal einfachste Amps zusammenzustöpseln und bete schon einmal, dass die dann auch laufen.
Evtl. auch ein paar Effekte für die E-Gitarre. (Verzerrer verzerrt schon einmal)
Träume aber schon von einem Vollröhrenamp, zum Einen für die Gitarre zum Anderen fürs Wohnzimmer. Selbstredend gehören da dann auch die Lautsprecher dazu.
Aber alles schön langsam und vor allem kostengünstig! Bin schrecklich arm :-(
Hörte von der Sippo und bin umgehend hier reinmarschiert und nun mal gucken . . .
Komme aus dem schönen Nahetal. Ich interressiere mich sehr für den Lautsprecherbau und arbeite gerne mit Elektro Modulen.
Ich arbeite an einem Projekt bei dem ich euer Wertvolles Wissen brauche. Viele Threads bei euch habe ich schon gelesen wobei mir einer sehr gut gefallen hat( Der mit dem L15/LD15 D-Class Amp).
nachdem mich Olli ( hoschibill ) gestern besucht hat, fühle ich mich mal dazu genötigt, mich auch in diesem Forum anzumelden. Ich lese schon eine Weile mit, habe es aber bisher immer irgendwie verpennt hier beizutreten.
Seit ca 3 Jahren bin ich im Selbstbau aktiv und stamme wie Olli auch aus Bremen. Ich bin momentan Student im Fach Maschinenbau&Verfahrenstechnik.
Ich verbringe meine Freizeit eher im PA-Bereich, da ich die Technik für einen Jugendchor betreue, bzw. den Workshop dort leite ( zusammen mit meinem Mitbewohner ).
Mein erster Einstieg in den Selbstbau war die Tuby von SpectrumAudio. Damals mit dem Alpair 7. Kurz darauf folgte dann ein Paar Open Baffles mit Eminence Beta 15 und TangBand W8-1808.
Da mein Raum für Open Baffles leider nicht optimal war, wurden die TB in geschlossene Gehäuse verfrachtet.
Mein letztes Projekt war eine Box mit 2x Eighteensound 12ND830 und 1x BMS 4590P pro Seite. Davor stand noch ein Doppel-18" Bass mit Monacor SP18-1000HP und die Limmer P2 auf dem Programm. Diese verrichten den Dienst in unserer Chor-Technik. Bevor jemand fragt warum: Wir spielen alle 2 Jahre im Kulturzentrum Schlachthof hier in Bremen und haben auch eine Band.
Wie man sieht, habe ich einen Hang zum PA-Sektor...und leider mittlerweile auch Nachbarn. Also muss momentan etwas Neues her....hierzu werde ich bald mal einen Thread erstellen.
Olli hat mir für den Übergang seine "Brüllwürfel" zur Verfügung gestellt.
Soviel erst mal zu mir....ich denke, dass ich mich bei euch heimisch fühlen werde ;)
Ich bin neu hier und diy hat mein Interesse geweckt.
Ich habe schon viel ausprobiert und nun möchte ich etwas selber bauen und zwar so wie es mir gefällt.
Und da ich überhaupt keinen plan habe von der Berechnung, der Dimensionierung, und überhaupt vom Lautsprecherbau, erhoffe ich mir eure Hilfe und know how.
Bin dazu auch schon fleißig am lesen.
Interessieren würde mich z.b. Die menhir von monacor aber mit einem großen Runden Horn.
Das wäre was was mir gefällt, mal schauen ob ich hier Infos dazu finde.
ab jetzt habt ihr ein neues Mitglied aus Bernsbach. Zurzeit beschäftige ich mich mit Frequenzgangmessung und TSP-Messung von Chassis womit ich leider ein paar Problemchen hab. Vielleicht kann ich die ja mit eurem Wissen und eurer Hilfe in den Griff bekommen. Soweit erst mal noch einen schönen Sonntag :)