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Liebe Mitleserinnen, Mitleser, Foristinnen und Foristen,

wer sich von Euch in letzter Zeit mit dem Gedanken getragen hat, Mitglied unseres wunderbaren IGDH-Forums zu werden und die vorher an dieser Stelle beschriebene Prozedur dafür auf sich genommen hat, musste oftmals enttäuscht feststellen, dass von unserer Seite keine angemessene Reaktion erfolgte.

Dafür entschuldige ich mich im Namen des Vereins!

Es gibt massive technische Probleme mit der veralteten und mittlerweile sehr wackeligen Foren-Software und die Freischaltung neuer User ist deshalb momentan nicht mit angemessenem administrativem Aufwand möglich.

Wir arbeiten mit Hochdruck daran, das Forum neu aufzusetzen und es sieht alles sehr vielversprechend aus.

Sobald es dies bezüglich Neuigkeiten, respektive einen Zeitplan gibt, lasse ich es Euch hier wissen.

Das wird auch für alle hier schon registrierten User wichtig sein, weil wir dann mit Euch den Umzug auf das neue Forum abstimmen werden.

Wir freuen uns sehr, wenn sich die geneigten Mitleserinnen und Mitleser, die sich bisher vergeblich um eine Freischaltung bemüht haben, nach der Neuaufsetzung abermals ein Herz fassen wollen und wir sie dann im neuen Forum willkommen heißen können.

Herzliche Grüße von Eurem ersten Vorsitzenden der IGDH

Rainer Feile
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  1. #1
    möchte doch bloß hören... Benutzerbild von kboe
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    Standard Streamer mit DSP auf Raspberry Basis kaufen oder selber bauen....

    Durch diesen Thread:
    https://www.diy-hifi-forum.eu/forum/...Suche-Streamer
    bin ich auf die diversen Möglichkeiten des Selbstbaues gekommen.
    Hab mir einen RaspPi 4 gegönnt und mal moode runtergeladen.

    Im Prinzip brauch ich keinen Streamer, sondern eine aktive 4-Weg Weiche. Streamingfunktion als Zugabe wird natürlich gern genommen.
    Ziel wäre sowas in günstig(er):
    https://www.minidsp.com/products/ht-series/flex-htx
    Den HTx wegen der symmetrischen Ausgänge.

    Ich stelle mir die ernsthafte Frage, ob ich im Endeffekt mit Selbstbau tatsächlich nennenswert Geld spare.

    Raspberry mit Gehäuse, Netzteil, SD Karte und HDMI Kabel 110€.
    Das geht als Spielgeld durch.
    Dann ist als nächstes eine mind. 8 kanalige USB Soundkarte fällig.
    Die gibts in der Qualität des HTx auch nicht umsonst. Die billigste Behringer
    https://www.thomann.de/de/behringer_umc1820.htm
    wird messtechnisch gegen den HTx wohl den Kürzeren ziehen.

    Will man dann noch ein bissi Bling Bling wie Touchscreen, IR Fernbedienung etc. pp. kommt da schon was zusammen.

    Zu moode:

    Ich hab versucht, eine Radiostation hinzuzufügen.
    Hab den How to Thread aus dem Forum mehrmals durchgelesen und komme zum Schluss, dass die Information dort schlichtweg falsch oder zumindest veraltet ist.
    Ein file zu erstellen und in ein Verzeichnis auf dem Raspi zu kopieren, liegt durchaus in meiner Macht.
    Hab ins Zielverzeichnis reingeschaut, da sind wesentlich mehr Stationen drinnen, als auf der Wiedergabeliste aufscheinen.
    Es ist also zu erwarten, dass noch zusätzliche Aktionen nötig sind, um die Station dann auch wirklich hören zu können.

    Spätestens hier stellt sich mir die ernsthafte Frage, ob ich lieber Geld oder Zeit investieren möchte.
    Dasselbe gilt auch für camilla.
    CamillaDSP ist sicher wesentlich mächtiger als der im HTx. Aber halt auch einarbeitungsintensiver.
    Und wohl nicht zu 100% bugfree.
    Anscheinend wechselt die Kanalzuordnung bei buffer underrun. ( bei Ausgabe über HDMI? )
    Ich will mir nicht vorstellen müssen, dass meine TPL150 wegen sowas den Basskanal abbekommen könnten.

    Also bitte um eure Meinungen, Anregungen etc. pp.

    Gibts andere Distros für den Zweck?
    Hab mir mittlerweile mal volumio angeschaut.
    60€ / Jahr für die Möglichkeit, spotify zu streamen, erscheint mir dann doch überhalten.
    Überhaupt mag ich die subscription Modelle nicht.
    Bin durchaus bereit, für was geiles Geld auszugeben. Aber dann kaufen und nicht ad infinitum mieten....

    Gruß
    Bernhard
    man umgebe mich mit Wohlklang!

  2. #2
    Vollaktiv per DSP Benutzerbild von Slaughthammer
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    Standard

    Ich habe in meiner mobilen Beschallung derzeit einen Pi3 mit rAudio laufen. Das ist im wesentlichen ähnlich zu moode, basiert halt auf arch und nicht auf raspbian. Das kommt mittlerweile auch mit camillaDSP onboard.

    An sich funktioniert das, camillaDSP läuft in meinem Setup sehr zuverlässig. Der Rest von rAudio ist immer mal wieder ein bisschen holprig, hatte auch mal kurz moode getestet, das war da auch nicht sooo viel besser. Grundproblem bei beidem war dass nur der interne Player an camillaDSP weiterreicht, bluetooth und andere Streamingquellen verschwinden dann einfach im Nirvana. moode war iirc etwas sehr zugenagelt hinsichtlich der security, das war da gar nicht so einfach überhaupt mal nen vernünftigen SSH-Zugriff zu bekommen.

    Bei moode steht demnächst auch ein größeres Update an (auf V9) das dann auch auf dem neueren raspbian basieren wird.

    Grundsätzlich nervt mich an der Sache, dass das am Ende ne Dauerbaustelle ist und bleibt. Solange das System auf eine SD-Karte läuft wird das immer mal wieder kaputt gehen. Ich bin mittlerweile kurz davon den ganzen Kram wieder rauszuschmeißen und dafür eine weniger frickelige Lösung einzubauen, vielleicht so ein paar Bluetooth DSP Verstärker Boards... Bei mir gehts auch nicht um das letzte bisschen Fidelity, das ganze soll einfach solide und zuverlässig performen.

    Auf der anderen Seite ist so ein System natürlich unglaublich variabel und vielseitig einsetzbar. Man kann sich einfach alles was man braucht irgendwie zusammenhacken, vorausgesetzt man kann es... was bei mir auch bestenfalls nur so mittelmäßig zutrifft. Ich habe den Eindruck, dass die Implementierung eine digitale Frequenzweiche in den Köpfen der Leute, die moode, volumio, rAudio etc entwickeln keine Rolle spielt. Die DSP-Funktionalität wird da eher zu Kopfhöhrer- und/oder Raumentzerrung angedacht. Entsprechend muss man sich das für die abweichende Anwendung eh zurechthacken.

    MiniDSP scheint sich bei der künstlichen Beschränkung der DSP-features mittlerweile auch etwas zurückzuhalten, so dass deren Produkte da auch deutlich flexibler geworden ohne dass man ständig noch Plugins nachkaufen muss. (Die Tatsache dass die sowas überhaupt mal gemacht haben schließt deren Produkte für mich dauerhaft aus)

    Meine Empfehlung: Wenn das rumfrickeln an der Pi Software nicht teil deines Hobbys sein sollte, such lieber eine andere Lösung.

    Gruß, Onno
    wissen ist macht. nicht wissen macht auch nichts.

  3. #3
    Chef Benutzer
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    Hi Onno!
    Seltsam. Mein Volumio läuft auf Rpi auch mit Camilla DSP schon seit 3 Jahren durch. Keine Probleme trotz SD Karte und immer derselben. Ich habe da ne 2TB SSD dran wo meine gerippten CDs drauf sind. Auch keine Probleme.
    OK für die letzte Version musste ich die neue Version runterladen und auf der SD Karte neu installieren.
    Edit: Und ja, das DSP soll auch hier eher den Sound auf einem Kopfhörer glatt ziehen.
    Gruß
    Arnim

    Das Universum schuldet einem nichts.

  4. #4
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    Da sagst du ja selber, für nen Kopfhörer.
    Ich kann rumgefluche schon nachvollziehen. Sound unter Linux ist für den normalen User (Youtube video lauter/leiser, erkennen ob interne Boxen benutzt werden sollen oder der LineOUT) mitlerweise ausreichend komfortabel. Darüber hinaus ist alles möglich, weil man überall dran kommt und alles um biegen kann.
    Das macht es aber auch kompliziert. Allein Bluetooth-Audio ist weit weg von funktioniert meist einfach.
    Und ja, meine Erfahrungen mit Pis und streaming waren alle ähnlich. Auf anhieb hat es nie funktioniert, ich musste einige Tutorials versuchen und mit meinem gefährlichen Halbwissen in den eingeweiden von Configs zumfummeln ohne letztlich nachvollziehen zu können was passiert, oder besser passieren sollte. Meist klappte es irgendwie, aber reproduzierbar war es mangels Verständnis nicht.
    PulseAudio war dabei immer die größte Nervensäge, nicht zuletzt weil es dazu kaum Erklärungen gibt. Sound ist halt da und hat zu funktionieren. Mit viel wohlwollen verirrt sich noch ein DAW-User zu Linux. Die Liste der soundafinen, Boxenbauenden Linux Programmierer scheint einfach zu klein um was "klicke hier, hol dir nen Kaffe und dann hast du ne schöne App die alles für dich macht ohne dich einzuschränken".

  5. #5
    Chef Benutzer
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    Wenn man mit Rpi nicht zurecht kommt ist die Idee mit dem Mini DSP flex wohl ne gute Idee.
    Gruß
    Arnim

    Das Universum schuldet einem nichts.

  6. #6
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    Hifiberry bietet ein 8Kanal-Soundinterface für den Raspberry an. Allerdings benötigt man einen rpi 5, und zur Zeit ist es noch nicht erhältlich, nur Beta-Tester haben bisher eins erhalten: https://www.hifiberry.com/blog/more-...reo-the-dac8x/

    Radiostationen werden bei Moode am einfachsten so hinzugefügt: Im Hauptfenster ein Klick auf das Albumbild. Und falls das nicht angezeigt wird auf den Platzhalter "moOde" klicken. Dann landest Du auf der Library-Seite. Oben auf Library klicken und im Menü Radio auswählen. Dann auf das Plus-Symbol klicken. Alles weitere sollte selbsterklärend sein.
    Ich habe über die jahre viele Raspberry-Audio-Distributionen ausprobiert. Und abgesehen von der mäßigen Doku finde ich moOde für mich am besten.

    Im Arbeitszimmer hatte ich eine Mehrkanalweiche mit Raspberry-HDMI und einem Mehrkanal-Receiver realisiert. Das lief damals noch mit brutefir und hat auch sehr gut funktioniert und der Klang war super. Allerdings war es mir irgendwann zu umständlich, jedesmal den rpi zu starten und den Receiver, auch wenn ich nur eine LP hören wollte. Damals musste auch der Kernel gepatcht werden, um HDMI-Mehrkanalfähigkeit auf dem rpi zu ermöglichen. Keine Ahnung wie es heute damit bestellt ist. "The Alchemist" hat vor Jahren mal was dazu dokumentiert: https://www.diy-hifi-forum.eu/forum/...l=1#post169856

    Viele Grüße Klaus

  7. #7
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    Hmm, von den Platinenfotos sind nach den DAC-Chips nur noch passive Filterkomponenten, also kann das nicht das höchste Regal von BB/TI sein. Auch die -93 dB THD+N (typisch) sind gerade noch akzeptabel. Hardwaremäßig ist das also auf einfachem AVR-Niveau.

    Hat Hifiberry softwarevorteile, z.B. eine Distribution, die Streamingquellen annimmt und gleich auf eine 2x 4 Weiche verteilen kann ohne Klimmzüge?

  8. #8
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    Man muss auch immer mal die Preisrange betrachten. Wir bewegen uns hier in der Makerszene. High Ende fängt woanders an.
    Gruß
    Arnim

    Das Universum schuldet einem nichts.

  9. #9
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    Standard

    Sie haben die Beschriftung der Chips ausgegraut, aber im DAC Pro+ verwenden sie den PCM5122 und geben ihn ebenfalls mit -93 dB an, daher vermute ich, dass sie hier einfach vier Stück davon eingesetzt haben. Die Teile kosten deutlich unter 2 € / Stück und sind eher unterste Schublade, nur von chinesischen Halbleiterherstellern ist noch schlechteres auf dem Markt (wenn man mal von hochgehypten Philips-Relikten aus den 80ern und 90ern absieht). Sonst ist ja außer Stiftleiste, Klinkenbuchsen, Spannungsreglern und ein paar Kondensatoren und Widerständen nichts auf dem Board. Dafür finde ich 60 €, 12 € Versand und wahrscheinlich noch Zoll und Zollvorlagegebühr ganz schön heftig. Und für 6 - 8 € gibt es hervorragende 8-Kanal-DAC-Chips, die man hätte nehmen können. Das für den Preis von ~ 90 € und vernünftige Audiodistribution dazu (gerne auch gegen Geld) wäre eine Runde Sache.

    Ansonsten ist man mit mehrkanaligen USB-DACs besser dran, und sei es nur dieses 20 €-Teil (Logilink, kostet jetzt neu aber 35-40 €).

    Oder dem hier, gibt es neu für 80 € inkl. Versand, gebraucht für 30 - 40 €:
    https://www.audiosciencereview.com/f...c-dac-hp.8165/
    Geändert von capslock (09.05.2024 um 11:26 Uhr)

  10. #10
    möchte doch bloß hören... Benutzerbild von kboe
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    Zitat Zitat von sion Beitrag anzeigen
    Radiostationen werden bei Moode am einfachsten so hinzugefügt: Im Hauptfenster ein Klick auf das Albumbild. Und falls das nicht angezeigt wird auf den Platzhalter "moOde" klicken. Dann landest Du auf der Library-Seite. Oben auf Library klicken und im Menü Radio auswählen. Dann auf das Plus-Symbol klicken. Alles weitere sollte selbsterklärend sein.


    Viele Grüße Klaus
    Herzlichen Dank!

    Nächster hickup meinerseits:
    Zum Spielen hab ich mir einen AVR ausgeborgt mit HDMI Eingang.
    Möchte nun den Ton über HDMI ausgeben und mit dem AVR mal meine Mehrweger betreiben. 8 Kanal HDMI als Einstellung wird zumindest akzeptiert, woraus ich schließe, dass der mitgelieferte Kernel das schon kann.

    Radiostationen werden mit 48 kHz ausgegeben und der AVR spielt die auch.
    Spotify wird mit 44,1 kHz gestreamt und obwohl ich in Audio MPD resampling auf 48 kHz festgelegt habe, scheint der Spotify stream nicht auf 48 kHz resampled zu werden und der AVR bleibt stumm. Audio info von spotify zeigt als Ausgabeformat 16 bit 44,1 kHz an.

    Somit muss ich entweder eine USB Soundkarte kaufen oder mich doch Richtung miniDSP HTx bewegen.

    Das Pendel bewegt sich Richtung miniDSP.....

    Gruß
    Bernhard
    man umgebe mich mit Wohlklang!

  11. #11
    Chef Benutzer
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    Aber mit MiniDSP allein kann man doch nicht streamen. Irgendeine Quelle braucht man ja die die digitalen Signale liefert.
    Gruß
    Arnim

    Das Universum schuldet einem nichts.

  12. #12
    möchte doch bloß hören... Benutzerbild von kboe
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    Die Quelle ist mein kleinstes Problem.
    Der PC kann alles. Der könnte natürlich auch die Weiche.
    Aber ein Raspi braucht halt weniger Strom, ist lautlos etc. etc....
    man umgebe mich mit Wohlklang!

  13. #13
    OB Fetischist Benutzerbild von dipoluser
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    Garbsen
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    Standard Streamer, 4 fach DAC und 4-fach Endstufe in einem

    Hallo,

    diese Variante haben wir im Einsatz:

    https://www.hifiberry.com/beocreate/

    Viele Grüße

    Elke und Michael
    Grüße aus Garbsen

    Elke und Michael

    Open Baffle auf www.octaaudio.de

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