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  1. #1
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von Swansteini
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    Standard Bg-20 feuchtefest machen?

    Hey hi ho,

    ich würde gerne aus einem alten Bg-20 eine kleine Terrassenbeschallung machen die zwar unter dem Dach hängen wird ich mir aber trotzdem ein wenig wegen der Luftfeuchtigkeit Gedanken mache...
    Daher mal die Frage in die Runde, was nimmt man denn da am Besten für, gerade bei der dünnen Papiermembran?! Im Netz gibt es ja allerlei Kurioses aber so richtig schlau bin ich davon nicht geworden, das It Vinylflex scheint ja eher zum Tuning gedacht könnte aber in meiner Theorie den Zweck auch erfüllen...hat damit schon einmal jemand Erfahrungen gemacht?
    Ich weiß das ein komplettes "wasserfestes Chassis" dabei nicht herauskommen kann/soll...halt eher nur ein wenig das Gewissen beruhigen .

    Bin für Tips und Vorschläge offen!

    Gruß Swany.

  2. #2
    Vorsicht schräger Humor
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    Moin,
    das Visaton LTS 50 ist nicht wasserfest.
    Ennemosers C37 kann ich dir empfehlen, aber da sind neue Chassis jedes Jahr wohl preiswerter.
    Vielleicht funktioniert Haarspray.
    Wie wäre es denn stattdessen mit wasserfesten preiswerten Autolautsprechern oder direkt mit Deckenlautsprechern?
    Eignen würden sich auch Linearrays mit diesem Chassis
    http://www.visaton.de/de/produkte/ch...rs-5-xwp-8-ohm.
    Viel Spaß beim Planen!
    Jrooß Kalle

  3. #3
    Benutzer Benutzerbild von kyumps
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    mit wasserfestem Holzleim bestreichen könnte eine Idee sein,
    wird aber wohl die Parameter des Chassis ändern
    Gruß Daniel
    Projektliste 2017: CT225 mit impulskompensiertem Subwoofer mit 4 x D-165 (fertig gestellt), Vildapel (fertig gestellt), MoMo 175RBT (Planungsfase)

  4. #4
    Vorsicht schräger Humor
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    Vielleicht Zapponlack? Macht die Membran aber auch steif ... aber siehe oben, klirr, schepper

  5. #5
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    An wasserfesten Holzleim dachte ich auch. Den sollte man aber verdünnen, und zwar stark verdünnen. Nach Trocknung gibt an einen Wassertropfen drauf. Perlt er ab- gut, fertig. Saugt es noch- Auftrag wiederholen.

    Spannend wäre es natürlich, sowas dann zu messen.
    Aber alter Bg20, Terassenbeschallung- mach doch mal...

  6. #6
    HSG Franken Benutzerbild von Bizarre
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    Ohne Materialveränderung : Imprägnierspray.....

  7. #7
    Vorsicht schräger Humor
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    Zitat Zitat von Bizarre Beitrag anzeigen
    Ohne Materialveränderung : Imprägnierspray.....
    Jau, gute Idee.

  8. #8
    Benutzer Benutzerbild von kyumps
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    und genau damit habe ich böse Erfahrungen gemacht.
    In dem Spray ist das Wasserabweisende Mittel ja in einem Lösemittel enthalten.
    Das Lösemittel dampft dann nach Auftrag aus.

    Doch das Lösemittel greift beim Auftragen die Sicke und die Verklebung der Sicke mit der Membran merklich an.
    Auch die Beschichtungen von Gewebesicken leidet deutlich.

    Ich hatte da Impregnierspray für Schuhe benutzt.
    Kack Idee
    Davon rate ich aus eigener Erfahrung ab.
    Ob sich das auch auf andere Sprays dieser Art übertragen lässt, keine Ahnung
    Geändert von kyumps (14.02.2018 um 09:57 Uhr)
    Gruß Daniel
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  9. #9
    HSG Franken Benutzerbild von Bizarre
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    Auf meiner Dose steht : Isopropanol.. Da hätte ich keine Bedenken, ist ja schliesslich kein Aceton....

  10. #10
    Benutzer Benutzerbild von kyumps
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    ich kuck mal zu hause, ich glaube ich habe von dem gleichen Spray noch und kuck mal was da drauf steht,
    vorallem das schwarze Zeuch auf der Gewebesicke hat unschöne Blasen geschmissen und sich an den rändern leicht aufgekräuselt.

    EDIT: Lösemittel steht nicht drauf, nur Lösemittel an sich.
    Ist das WaterStop von Fila.
    Online habe ich die Angabe 2-Propanol gefunden
    Geändert von kyumps (14.02.2018 um 10:31 Uhr)
    Gruß Daniel
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  11. #11
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von Michael
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    Ich hab gute Erfahrungen mit Polyurethan Lack gemacht, seeehr dünn auftragen, ich hab’s mit nem harten Borsten Pinsel gemacht.
    Absolut Wasser fest......die Membran, für die Sicke ist allerdings eher nix

    Grüße Michael
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  12. #12
    Erfahrener Benutzer
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    Auch Isopropanol wird wohl schon zu schart sein. PU-Lack enthält auch Lösungsmittel. Alles, was durch Wasser gelöstt ist, sollte unbedenklich sein.

    Spricht irgend etwas gegen stark verdünnten, wasserfesten Holzleim?

  13. #13
    Franky
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    Ich habe mal Nahtdichter für Zelte, Schuhe usw. aus dem Camping und Bootsbereich ausprobiert. Das Zeug eignete sich sogar für Gewebesicken wo die Beschichtung flöten gegangen war. Kann heute Abend mal nachschauen was das genau war. Oder man nimmt gleich den SPX-200WP und spart sich auch gleich noch den Hochtöner und die Weiche.

    Ansonsten mal nach Buchbinderleim suchen. Der lässt sich auch noch verdünnen. Von der Konsistenz ist der ähnlich wie Holzleim.

    https://www.modulor.de/planatol-buch...se-1050-g.html
    Geändert von Franky (14.02.2018 um 13:23 Uhr)

  14. #14
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von Michael
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    Den PU-Lack hatte ich übrig, war ein 2 Komponenten Lack, der Rest mußte weg. Wasserfesten Holzleim hab ich auch schon genommen, geht genauso gut.

    @ Franky sehr interessant das Zeug für die Gewebesicken

    Grüße Michael
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  15. #15
    Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Der PU-Lack in 2K ist schon prima, weil er schnell aushärtet. Nur, wie verdünnt man ihn? Viel Lösungsmittel ist gefährlich, und dick drauf pönen verändert dann doch drastisch die Membranmasse.

    Irgendwo las ich, wie jemand sich einen Bass in Richtung K33 bastelte. Der hat gaaaanz viel Sekundenkleber hinten auf die Membran gekippt. Sollte halt schwerer und bretthart werden.

    Wasserfest war das Ganze dann wohl auch noch...

  16. #16
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von albondiga
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    Standard

    Imprägnierzeux gibt es auch als Einwaschimprägnierer, Nahtdichter gibt es auf Wasserbasis.
    Tiefgrund könnte auch gehen...

  17. #17
    Franky
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    War bestimmt für das Klipschhorn. Wabbelmembranen gehen da garnicht weil das Volumen vor der Membran praktisch die Druckkammer ist und alles über einen schmalen rechteckigen Durchlass auf das Horn wirkt.




  18. #18
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    Ja, genau. Der Typ hat die Parameter des K33 besorgt, und sich einen billigen und aktuellen Bass besorgt, den er dann auf K33 trimmen konnte. Seine Daten sahen sehr überzeugend aus!
    Mir ist damals klar geworden, wie sehr ein Mythos die Sinne vernebeln kann. Der K33 ist kein besonders tolles Chassis- eher im Gegenteil.

    Vintage ist zwar mein Steckenpferd, aber ich möchte doch auch zwischendurch wieder Überblick bekommen.

  19. #19
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von Michael
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    Das war ein Wasser basierender PU Lack, für flexible Untergründe, in dem Fall ein Kork Fußboden Belag.
    Das Zeug ist nicht Ultra hart, sondern relativ flexibel, die Werkzeuge werden mit Wasser gereinigt.
    Verdünnt hab ich da nix, vorsichtig dünn aufgetragen.
    War ein 6,5” Ciare mit mächtig Wirkungsgrad, ob der hinterher 0,5 - 1 dbchen leiser war ? Völlig egal, Hauptsache richtig wasserfest für den Einsatz im Auto. Meinen Sub im Auto (JBL 2226) den hab ich geschenkt gekommen, der war in ner Disco im Einsatz, da hat sich einer nen Spaß draus gemacht einen spitzen Gegenstand dran zu halten wärend das Chassis so richtig Hub gemacht hat, der Arme sah aus wie mit ner Schrotflinte beschoßen.

    Alle Löcher mit dem Fingernagel zu-massiert, dann mehrere Schichten wasserfesten Holzleim drüber, das gab in dem Fall eine gewünschte Masse Erhöhung + super stabile Membran und schon wars ein ein wasserfester Auto Sub

    Grüße Michael
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  20. #20
    Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Boah- Was Du so im Auto spazieren fährst...

    " Meinen Sub im Auto (JBL 2226)"

    Hammer...Und ich armes Schwein habe seit Jahr und Tag einen 12"Magnat an Bord...

    Was mich verwundert: Der PU-Lack war einerseits 2K, andererseits wasserverdünnbar?

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