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Hallo,
wer hat schon mal Erfahrungen mit dem Biegen machen können?
Ich möchte die Gehäuse für meine 3-Wegeriche hälftig aus Holz und Acrylglas oder Polycarbonat gestalten.
Ohne großen Werkzeugeinsatz möchte ich aus einem 230cm langen und 20cm breiten Materialstück
ein U-Profil mit 2 rechten Winkeln biegen. Dies soll anschließend passgenau über das Holz-U-Profil gestülpt werden.
Falls mich ein versierter DIY- ´der aus dem Kölner Raum dabei supporten würde, würde ich 2 Kisten Bier und ein paar CDs
aus meinem Jazz- und Klassikbestand beisteuern.
Viele Grüße aus Köln
paco
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Ich bin zwar weder in der Nähe angesiedelt noch sehr gebogen  aber vielleicht kann ich trotzdem hier etwas beitragen. Eine heat gun bzw heat rail ist dafür geeignet, wenn das aber ein größerer Radius sein soll (größer als ca 3 cm) , muss eine Form (Profil) dafür vorgegeben werden.
Wie groß ist der radius und die Breite der zu biegenden Platte? Je größer (beides) umso mehr Geschick und Feingefühl wird benötigt.
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Hallo Dexan, das soll ungefähr so aussehen- nur in groß:
https://acrylhaus.com/U-Staender-Dekobru...-Acrylglas
Die Höhe sind 95cm, die Tiefe 30cm und das Plateau oben 30x30cm.
Die beiden Rundungen sollen einen möglichst kleinem Radius 90° haben.
Die Designidee dahinter ist, ein weiteres Profil als normales U-Profil mit Plateau (unten) in Holz zu bauen.
Darüber wird dann später das Acrylglas-U-Profil (um 90° horizontal gedreht) gestülpt und verklebt.
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Das kann man sehr einfach mit einer heat gun (Heißluftpistole) erreichen, wenn du das aber sowieso bestellst, lass das doch den Lieferanten machen. Ergebnis perfekt und keine Risiken.
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08.02.2026, 10:37
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 08.02.2026, 10:41 von ArLo62.)
Moin Paco!
Man sollte keinen allzu großen Ansprüche haben wenn man Acryl selbst biegen will.
Das das nur mit Radius abhängig von der Materialstärke geht, weißt Du ja. Man müsste eine biegevorrichtung bauen. Dazu kommt, beim biegen drücken sich die Ecken raus. Und man muss rumprobieren. Dazu kommt, dass das Material schon sehr teuer ist.
Ich würde Platten stumpf verkleben. Dazu kommt, dass man vorsichtig zugange sein muß wenn das Ergebnis Stimmen soll. Das Zeug verkratzt schnell.
Zufällig habe ich heute gesehen, das plattenzuschnitt24 auch acrylzuschnitte anbietet.
https://www.plattenzuschnitt24.de/Acrylglas-Zuschnitt/
Gruß
Arnim
Wenn Aliens die Erde retten wollen, wird es langsam Zeit für sie zu handeln.
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08.02.2026, 11:15
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 08.02.2026, 11:17 von walwal.)
Acryl kann man bei leichten Kratzern nass schleifen und polieren. Ich verwende das in schwarz.
Aber biegen kannst du mit Hausmitten nicht exakt machen. Kleben geht gut, anschließend die Kanten fräsen, schleifen und polieren.
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Das Acrylglas soll blickdicht werden, damit ich für das MDF darunter nicht viel Aufwand betreiben muss.
Es gibt lackiertes und milchiges Glas. Würden die durch die Hitzeeinwirkung beim Biegen optisch leiden?
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08.02.2026, 11:28
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 08.02.2026, 11:34 von walwal.)
Lackiertes würde leiden. Welche Farbe solle es denn sein, und klar, milchig oder undurchsichtig. Du kannst es aber nach dem Biegen (wenn es dennwas wird-----) innenseitig lackieren, habe ich auch schon gemacht.
https://forum.visaton.de/forum/galerie-d...post697079
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Sehr cool!!
Gruß
Arnim
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 08.02.2026, 11:59 von walwal.)
Das schwarze Plexiglas, hochglänzend sieht aus wie Klavierlack. Kann gebohrt und gefräst werden, muss aber gegossenes sein, sonst splittert das.
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Es soll weiss und undurchsichtig sein. Lackieren möchte ich nach Möglichkeit nicht.
Kennt jemand von Euch einen Betrieb im Kölner Raum, wo man große Stücke bestellen, schneiden- und biegen lassen kann?
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 08.02.2026, 15:25 von walwal.)
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Gestern, 12:17
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 12:33 von herr_der_ringe.)
(07.02.2026, 08:54)paco de colonia schrieb: Hallo Dexan, das soll ungefähr so aussehen- nur in groß:
https://acrylhaus.com/U-Staender-Dekobru...-Acrylglas
Die beiden Rundungen sollen einen möglichst kleinem Radius 90° haben.
das geht am einfachsten mit einem heizdraht (analog styroporschneider), welcher unterhalb des plexi in gleichmäßigem abstand verläuft. plexi vorsichtig aufwärmen, es darf keine blasen werfen.
wenn das plexi die richtige temperatur hat, klappt es quasi von selber um. dabei dann nur noch über eine "lehre" mit 90°-winkel klappen und eine minute halten.
fertig.
Zitat:Würden die durch die Hitzeeinwirkung beim Biegen optisch leiden?
nein, sofern das plexi nicht zu heiß wurde (blasenbildung).
wichtig: probestück herstellen
nachtrag: sollen die kanten eigentlich poliert sein?
falls ja bitte beachten, daß diese kante sich beim biegen quetscht, anschließend also nicht mehr eben ist.
"Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd" (chinesisches Sprichwort)
grüße,
martin
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Hier in Essen-Steele gibt es eine Firma:
https://www.art-tec.de/
Kannst da mal nachfragen.
Gruß Tommi
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 16:04 von walwal.)
Ich sehe das Problem bei der Genauigkeit, denn bei dem 2maligen Biegen muss der Winkel supergenau stimmen und der Abstand der beiden Schenkel muss auch auf
1/x mm stimmen, wenn das Acryf auf dem MDF aufliegen soll. Die kosten dürften auch gewaltig sein, ich wollte mal zwei Schallwände aus Kunststoff fertigen lassen, sollte 3000 Euro kosten....
Daher würde ich Zuschnitte aus weißem Acryl bestellen, diese auf das MDF auf Stoß kleben, die Stoßfugen vorher polieren und mit Acrylkleber füllen. Mit Oberfräse runden, nass schleifen und polieren.
so geht das
https://www.plexiglas.de/de/service/vera...tig-kleben
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Ich befürchte auch, das man das Holz-U-Profil und das Acrylglas-U-Profil später nicht einfach so übereinander schieben kann, wenn das alles nicht superpräzise ausgeführt wird. Deshalb werde ich ein paar Fachhändler mit Bearbeitungsmöglichkeiten anmailen, ob es bei ihnen direkt vor Ort gemacht werden kann.
Alternative 1 wäre, auf das bereits fertige Acryl-U das MDF-U anzupassen.
Alternative 2 wäre, 1 Top- und 2 Seitenplatten als Einzelteile auf das MDF zu kleben. Sieht halt nicht so cool aus...
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Gestern, 16:25
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 16:37 von walwal.)
1 = Mission Impossible
2 = Die Klebstellen sind bei richtiger Ausführung nicht sichtbar
In "meiner" Ex-Firma haben die so die Modelle für die Anlagen geklebt.
Zuerst die Seitenteile bündig zum Oberteil kleben, notfalls beischleifen, Kanten polieren.
Oberteil exakt anpassen. Kleber auftagen wie beschrieben. Nach 24 Std. bei Bedarf bündig schleifen (ohne Seitenteile zu zerkratzen), dann runden, schleifen mit Nass-Schleifpapier bis 4000er Körnung, polieren.
Freuen.
Wie soll es von "vorne" aussehen zwischen MDF und Acryl?
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Gestern, 21:07
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 21:23 von Dexan.)
(Gestern, 16:03)walwal schrieb: Ich sehe das Problem bei der Genauigkeit, denn bei dem 2maligen Biegen muss der Winkel supergenau stimmen und der Abstand der beiden Schenkel muss auch auf
1/x mm stimmen, wenn das Acryf auf dem MDF aufliegen soll. Die kosten dürften auch gewaltig sein, ich wollte mal zwei Schallwände aus Kunststoff fertigen lassen, sollte 3000 Euro kosten....
Daher würde ich Zuschnitte aus weißem Acryl bestellen, diese auf das MDF auf Stoß kleben, die Stoßfugen vorher polieren und mit Acrylkleber füllen. Mit Oberfräse runden, nass schleifen und polieren.
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Supergenau zuschneiden? No! Nur 15% davon ausgeben und größer zuschneiden lassen! Die Kante wird eh gefräst, länger lassen und dann bündig fräsen. Die Kante soll ja sowieso abgerundet werden, das ist praktisch kaum extra Arbeit!
Das funktioniert nicht. Acrylkleber gibt es generell in drei verschiedenen Methoden, Acryl zu kleben (gibt noch andere, die aber keine echte Lösung sind) . Die erste ist, das Acryl anzulösen (Aceton), dadurch schieben sich die Moleküle ineinander oder 2. aufzuheizen damit die Moleküle ineinander fließen. Beides füllt nichts auf, weil kein Material eingebracht wird.
Die dritte Methode ist ein 'externer' Kleber, also Fremdmaterial. Die Methode von dem link funktioniert überhaupt nicht! Das geht nur wenn es klares Acryl ist! Warum? Weil undurchsichtiges Acryl das UV-Licht ausfiltert, das für die Aushärtung nötig ist. Für klares Material dagegen super. Gefärbt oder komplett undurchsichtiges? Nope! Not gonna work! Der Kleber ist übrigens Epoxy, den es idR nicht in den Acryl Farben gibt. Das wird man sehen, wenn das aber eh sichtbar ist, kann man auch die Oberfläche anrauhen und Montagekleber verwenden.
(Gestern, 16:11)paco de colonia schrieb: Ich befürchte auch, das man das Holz-U-Profil und das Acrylglas-U-Profil später nicht einfach so übereinander schieben kann, wenn das alles nicht superpräzise ausgeführt wird. Deshalb werde ich ein paar Fachhändler mit Bearbeitungsmöglichkeiten anmailen, ob es bei ihnen direkt vor Ort gemacht werden kann.
Alternative 1 wäre, auf das bereits fertige Acryl-U das MDF-U anzupassen.
Alternative 2 wäre, 1 Top- und 2 Seitenplatten als Einzelteile auf das MDF zu kleben. Sieht halt nicht so cool aus...
Das braucht man auch alles nicht. Man läßt sich die U-Form anfertigen, nimmt eine MDF-Platte und passt die an. Fehler dabei? Egal, man bekommt eine neue Platte an jeder Ecke für ein paar Euro und man kann dann die Schablone auf das Endmaterial anwenden mit einem Bündigfräser.
(Gestern, 16:03)walwal schrieb: Ich sehe das Problem bei der Genauigkeit, denn bei dem 2maligen Biegen muss der Winkel supergenau stimmen und der Abstand der beiden Schenkel muss auch auf
1/x mm stimmen, wenn das Acryf auf dem MDF aufliegen soll. Die kosten dürften auch gewaltig sein, ich wollte mal zwei Schallwände aus Kunststoff fertigen lassen, sollte 3000 Euro kosten....
Daher würde ich Zuschnitte aus weißem Acryl bestellen, diese auf das MDF auf Stoß kleben, die Stoßfugen vorher polieren und mit Acrylkleber füllen. Mit Oberfräse runden, nass schleifen und polieren.
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Das funktioniert nicht. Acrylkleber gibt es generell in drei verschiedenen Methoden, Acryl zu kleben (gibt noch andere, die . Die erste ist, das Acryl anzulösen (Aceton), dadurch schieben sich die Moleküle ineinander oder 2. aufzuheizen damit die Moleküle ineinander fließen. Beides füllt nichts auf, weil kein Material eingebracht wird.
Die dritte Methode ist ein 'externer' Kleber, also Fremdmaterial. Die Methode von dem link funktioniert überhaupt nicht! Das geht nur wenn es klares Acryl ist! Warum? Weil undurchsichtiges Acryl das UV-Licht ausfiltert, das für die Aushärtung nötig ist. Für klares Material dagegen super. Gefärbt oder komplett undurchsichtiges? Nope! Not gonna work! Der Kleber ist übrigens Epoxy, den es idR nicht in den Acryl Farben gibt. Das wird man sehen, wenn das aber eh sichtbar ist, kann man auch die Oberfläche anrauhen und Montagekleber verwenden.
(Gestern, 16:11)paco de colonia schrieb: Ich befürchte auch, das man das Holz-U-Profil und das Acrylglas-U-Profil später nicht einfach so übereinander schieben kann, wenn das alles nicht superpräzise ausgeführt wird. Deshalb werde ich ein paar Fachhändler mit Bearbeitungsmöglichkeiten anmailen, ob es bei ihnen direkt vor Ort gemacht werden kann.
Alternative 1 wäre, auf das bereits fertige Acryl-U das MDF-U anzupassen.
Alternative 2 wäre, 1 Top- und 2 Seitenplatten als Einzelteile auf das MDF zu kleben. Sieht halt nicht so cool aus...
Das braucht man auch alles nicht. Man läßt sich die U-Form anfertigen, nimmt eine MDF-Platte und passt die an. Fehler dabei? Egal, man bekommt eine neue Platte an jeder Ecke für ein paar Euro und man kann dann die Schablone auf das Endmaterial anwenden mit einem Bündigfräser.
(Gestern, 16:03)walwal schrieb: Ich sehe das Problem bei der Genauigkeit, denn bei dem 2maligen Biegen muss der Winkel supergenau stimmen und der Abstand der beiden Schenkel muss auch auf
1/x mm stimmen, wenn das Acryf auf dem MDF aufliegen soll. Die kosten dürften auch gewaltig sein, ich wollte mal zwei Schallwände aus Kunststoff fertigen lassen, sollte 3000 Euro kosten....
Daher würde ich Zuschnitte aus weißem Acryl bestellen, diese auf das MDF auf Stoß kleben, die Stoßfugen vorher polieren und mit Acrylkleber füllen. Mit Oberfräse runden, nass schleifen und polieren.
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Das funktioniert nicht. Acrylkleber gibt es generell in drei verschiedenen Methoden, Acryl zu kleben (gibt noch andere, die . Die erste ist, das Acryl anzulösen (Aceton), dadurch schieben sich die Moleküle ineinander oder 2. aufzuheizen damit die Moleküle ineinander fließen. Beides füllt nichts auf, weil kein Material eingebracht wird.
Die dritte Methode ist ein 'externer' Kleber, also Fremdmaterial. Die Methode von dem link funktioniert überhaupt nicht! Das geht nur wenn es klares Acryl ist! Warum? Weil undurchsichtiges Acryl das UV-Licht ausfiltert, das für die Aushärtung nötig ist. Für klares Material dagegen super. Gefärbt oder komplett undurchsichtiges? Nope! Not gonna work! Der Kleber ist übrigens Epoxy, den es idR nicht in den Acryl Farben gibt. Das wird man sehen, wenn das aber eh sichtbar ist, kann man auch die Oberfläche anrauhen und Montagekleber verwenden.
(Gestern, 16:11)paco de colonia schrieb: Ich befürchte auch, das man das Holz-U-Profil und das Acrylglas-U-Profil später nicht einfach so übereinander schieben kann, wenn das alles nicht superpräzise ausgeführt wird. Deshalb werde ich ein paar Fachhändler mit Bearbeitungsmöglichkeiten anmailen, ob es bei ihnen direkt vor Ort gemacht werden kann.
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Alternative 2 wäre, 1 Top- und 2 Seitenplatten als Einzelteile auf das MDF zu kleben. Sieht halt nicht so cool aus...
Das braucht man auch alles nicht. Man läßt sich die U-Form anfertigen, nimmt eine MDF-Platte und passt die an. Fehler dabei? Egal, man bekommt eine neue Platte an jeder Ecke für ein paar Euro und man kann dann die Schablone auf das Endmaterial anwenden mit einem Bündigfräser.
(Gestern, 16:03)walwal schrieb: Ich sehe das Problem bei der Genauigkeit, denn bei dem 2maligen Biegen muss der Winkel supergenau stimmen und der Abstand der beiden Schenkel muss auch auf
1/x mm stimmen, wenn das Acryf auf dem MDF aufliegen soll. Die kosten dürften auch gewaltig sein, ich wollte mal zwei Schallwände aus Kunststoff fertigen lassen, sollte 3000 Euro kosten....
Daher würde ich Zuschnitte aus weißem Acryl bestellen, diese auf das MDF auf Stoß kleben, die Stoßfugen vorher polieren und mit Acrylkleber füllen. Mit Oberfräse runden, nass schleifen und polieren.
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Das funktioniert nicht. Acrylkleber gibt es generell in drei verschiedenen Methoden, Acryl zu kleben (gibt noch andere, die . Die erste ist, das Acryl anzulösen (Aceton), dadurch schieben sich die Moleküle ineinander oder 2. aufzuheizen damit die Moleküle ineinander fließen. Beides füllt nichts auf, weil kein Material eingebracht wird.
Die dritte Methode ist ein 'externer' Kleber, also Fremdmaterial. Die Methode von dem link funktioniert überhaupt nicht! Das geht nur wenn es klares Acryl ist! Warum? Weil undurchsichtiges Acryl das UV-Licht ausfiltert, das für die Aushärtung nötig ist. Für klares Material dagegen super. Gefärbt oder komplett undurchsichtiges? Nope! Not gonna work! Der Kleber ist übrigens Epoxy, den es idR nicht in den Acryl Farben gibt. Das wird man sehen, wenn das aber eh sichtbar ist, kann man auch die Oberfläche anrauhen und Montagekleber verwenden.
(Gestern, 16:11)paco de colonia schrieb: Ich befürchte auch, das man das Holz-U-Profil und das Acrylglas-U-Profil später nicht einfach so übereinander schieben kann, wenn das alles nicht superpräzise ausgeführt wird. Deshalb werde ich ein paar Fachhändler mit Bearbeitungsmöglichkeiten anmailen, ob es bei ihnen direkt vor Ort gemacht werden kann.
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Alternative 2 wäre, 1 Top- und 2 Seitenplatten als Einzelteile auf das MDF zu kleben. Sieht halt nicht so cool aus...
Das braucht man auch alles nicht. Man läßt sich die U-Form anfertigen, nimmt eine MDF-Platte und passt die an. Fehler dabei? Egal, man bekommt eine neue Platte an jeder Ecke für ein paar Euro und man kann dann die Schablone auf das Endmaterial anwenden mit einem Bündigfräser.
Die Forumsoftware ist sehr buggy. Insert und verschiedene Cursor Bewegungen werden teilweise nicht angenommen, bei Edits von Zitaten (Zeilen löschen etc) wird immer der erste Buchstabe verschluckt, wenn das passiert, kommt beim 2. Mal ein 'Site not available' Error. Das ist ein Stack overflow oder stack underflow (passiert ie bei einem fehlerhaften Stack overflow fix). Das ist schon mehrfach aufgetreten und ein ernsthafter Sicherhetfehler, der einen Exploit sehr Wahrscheinlich macht weil er so zuverlässig nachvollziehbar ist! Der WYSIWYG Editor ist eine ernste Sicherheitslücke!
E: Das Quoten ist buggy as hell too!
E2: Ich würde dringendst empfehlen, den WYSIWYG Editor zu disablen!
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Vor 3 Stunden
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 3 Stunden von walwal.)
Der Kleber ist NICHT Epoxi:
ACRIFIX® | Kenn-Nr. 391-20 | 07/24Seite 2/4ACRIFIX®
Klebstoff
Produkt und Anwendung
Art des Klebstoffes
1–Komponenten Polymerisationsklebstoff.
Transparente, schwach violette, viskose Lösung eines
Acrylharzes in Methacrylsäuremethylester, die unter
Einfluss von Licht polymerisiert
Und von supergenauem Zuschnitt habe ich nichts geschrieben.
Ob die Aushärtung durch UV bei weißem Acryl geht, müsste man testen an einem Musterstück.
Wenn nein, müsste man mit dem Acryl-Lösemittel Dichlormethan arbeiten.
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