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28.07.2026, 12:26
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 28.07.2026, 12:32 von TomBear.)
Hi zusamen.
Da ich für mein eigenes Projekt alle Threads im Bereich Lautsprecher lese um nützliche Informationen zu bekommen, ist mir aufgefallen das 2 Wege mit Horn wieder aktuell ist.
Ist nicht meine Baustelle, aber ich habe manchmal etwas schräge Ideen.
Es werden 12´oder 15´Pappen genommen und darüber ein Horn. Trennfrequenz Richtung 1 kHz oder etwas darunter.
Da ist mir eingefallen das ein Lautsprechershop (weiß nicht mehr welcher) einen kleinen Breitbänder an ein Horn geschnallt hat. Laut Kommentaren soll das richtig gut kommen.
Jetzt kommt der BMR ins Spiel. JFA hat ja mit so einen (Tectronics?) seine LS gebaut:
https://diy-hifi-forum.eu/showthread.php?tid=20329
Da ein Horn vor könnte spassig werden.
Das Horn müsste zwar neu konstruiert werden aber es gibt ja einige hier im Forum die sowas schon mal gemacht haben.
Was haltet ihr von der Idee?
Gruß Tommi
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28.07.2026, 12:48
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 28.07.2026, 12:48 von Olaf_HH.)
Hi Tommi
viele versuchen sowas mit dem Visaton FRS5 , weil das ist ein fantastischer BB bzw MT- H
Ob du aber mit dem Tektronix oder Visaton das typische Schnelle, explosive Hornartige im Zusammenspiel mit einer großen Pappe hinbekommen wirdst wage ich zu bezweifeln.
Bei beiden ist der Wirkungsgrad doch eher bescheiden.
Vielleicht list ja Olli / Hoschibil hier mit, oder Wolfgang Vollstädt von Specktrum Audio, und können Ihre Erfahrungen teilen ?
In Hamburg sagt man Moin .....
LG Olaf_HH
IGDH e.V.
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Ein FRS 5 könnte an einem Horn sinnvoll sein, wenn man ihn nicht wie einen Kompressionstreiber behandelt, sondern als kleinen Konustreiber mit kontrollierter frontseitiger akustischer Ladung.
Also: ein relativ großer Hornhals nahe der Membranfläche, nur geringe Kompression, ein sehr kurzer, resonanzarmer Übergang, keine tiefe Druckkammer, ein ausreichend großes Horn, ein sauber definiertes geschlossenes Rückvolumen, passende Entzerrung.
Dann erhält man im Grunde ein Konus-Mitteltonhorn. Solche Konstruktionen gibt es durchaus. Vor allem im Bereich von ungefähr einigen hundert Hertz bis wenigen Kilohertz können Konustreiber sehr erfolgreich an Hörnern betrieben werden.
Nennen wir es nicht "Hochtonhorn" sondern "Waveguide-Mitteltöner"
Für den Bereich oberhalb von beispielsweise 5–10 kHz wird es mit einem einfachen Konus und ohne Phase Plug zunehmend schwierig.
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der vifa NE65 am horn funktioniert (siehe havoFAST) - allerdings weiß ich nicht genau, welches horn dort verwendet wurde.
ein FRS5 am visatröt-waveguide wurde ebenfalls bereits als funktionierend gemeldet.
"Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd" (chinesisches Sprichwort)
grüße,
martin
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Funktionieren im Sinne von "kommt ein Ton raus" wird das schon. Allerdings schwingt ein BMR kontrolliert vor sich hin um seine breite Abstrahlung im Hochton zu erreichen. Ein Horn mit Druckkammer davor (oder dahinter) erhöht die Belastung der Membran und dämpft dadurch diese Schwingungen. Ob der dann weiterhin so arbeitet wie gewollt mag ich nicht beurteilen. Im Fall des davor gesetzten Horns ist die breite Abstrahlung allerdings futsch.
Ohne Druckkammer spricht nichts dagegen, denke ich.
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29.07.2026, 06:44
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 29.07.2026, 09:09 von Kalle.)
Moin,
das McGee HL1018 bietet sich für 2 Zoll Breitbänder wie den Visaton FRS 5X geradezu an. So eine Kombination nahm auch schon mal hier an einem Contest teil.
Ausmessen und mit einer Metallhandsäge sauber abschleiden und gut ist´s.
Allerdings habe ich diese Kombination nicht gehört.
Ansonsten bietet sich das Horn auch für andere Basteleien an.
Wer sich davor scheut braucht hier nur passendes anzuschrauben.
https://www.lautsprecherteile.de/pa-chas...gLo_vD_BwE
Siehe auch den ehemaligen Monitor von Quint Audio.
https://quint-store.com/media/files_publ...Studio.pdf
Aber zu deinem Beginn:
(28.07.2026, 12:26)TomBear schrieb: Es werden 12´oder 15´Pappen genommen und darüber ein Horn. Trennfrequenz Richtung 1 kHz oder etwas darunter.
Hallo Tommi,
vergiss die Breitbänder. Ich höre seit ein paar Jahren sehr zufrieden mit FaitalPro 15PR400, JBL 2344 (das Dekolleté hier auch Arschbacke) und den BMS 4550 aktivmit 800Hz-Trennung......
Das Horn kann man , Dank an Onno, drucken und der Rest kostet natürlich einiges.
Wenn du erst einmal preiswert einsteigen willst nimm das McGee und verheirate es mit einem Celesion CDX1 9040Horn
[attachment=41221]
und schraube diesen Treiber nach dem bekannten pimpen, hintere Kammer dämpfen, daran.
https://www.lautsprecherteile.de/angebot...dr8p-8-ohm
Das geht auch ab 800 bis 1000Hz.
Bei den 15" Zöllern gibt es eine riesige Auswahl, z.B.
https://www.thomann.de/de/the_box_speaker_153008a.htm
oder Celestion TF1525E oder ...........
Und schon hast du eine satte Fêtenbox, die man durchaus zum Wohlklang erziehen kann.
Der 12" https://www.thomann.de/de/the_box_speaker_122808a.htm
ist in einem Altec 614Gehäuse wirklich gut....mit dem und preiswerten Hörnern s.o. habe ich meine Hornreise vor Jahrenden begonnen.
Vorsicht hat Suchtcharakter, diese großen Hörner laufen in Wohnräumen nur im Leerlauf und können damit jeden Musikimpuls schnell und präzise verlustfrei umsetzen, das ist bei unseren sehr stark komprimiert abgemischten Musikaufnahmen bitter nötig.
Gruß Kalle
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29.07.2026, 11:02
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 29.07.2026, 11:22 von TomBear.)
Hi Kalle.
Wie ich aber auch am Anfang geschrieben habe sind Hörner nicht meine Baustelle. Ich habe ein anderes Projekt in der Pipeline.
Ist halt nur eine Idee weil Jochen mit seiner Flat White so zufrieden ist und so ein BMR nicht die Welt kostet. Habe nur überlegt was wohl passiert wenn man da ein Horn (Kugelwelle, Sphärisch?) ala Avantgard oder Horns vorschnallt. Bei endsprechender Größe sollte da doch etwas mehr Pegel untenrum herauskommen.
Kennt jemand einen Link oder so wo man die Basics solcher Hörner lernen kann? Öffnungswinkel, Kurvenverlauf und Größe z.B.. Würde dann in CAD was machen.
Vielleicht kann das dann Jemand hier im Forum simulieren. Sollte das dann brauchbar sein könnte man über einen Versuch (3D-Druck) nachdenken.
Gruß Tommi
P.s.: Habe gerade noch mal bei der Martion Aeolon nachgeschaut. Ist zwar nicht wirklich vergleichbar, hat aber auch einen 2´HMT, Trennfrequenz ist 600 Hz und das Horn hat 54 cm Durchmesser. Nur mal so als Beispiel.
P.P.s.: 54 cm bei 600 Hz kommt wohl durch die Wellenlänge. Richtig?
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29.07.2026, 11:19
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 29.07.2026, 11:24 von Koaxfan.)
Ich bin wahrlcih kein Hornexperte, stehe auch noch auf Kriegsfuß mit Hornresp. Ein 25–40 cm großes Front-Horn vor dem FRS 5 könnte im Grund-/Mittelton einige Dezibel Wirkungsgrad und Belastbarkeit gewinnen. Aber: Es wird den FRS 5 nicht zu einem Tieftöner machen. Für eine Grenzfrequenz um 200 Hz müsste das Horn ungefähr Avantgarde-Dimensionen erreichen, während der FRS 5 mit fs=290 Hz, hohem Qts, schwachem Antrieb und 5 W Belastbarkeit dafür kein günstiger Treiber wäre. Das 670-mm-Kugelwellenhorn der DUO wird bis ungefähr 170 Hz eingesetzt. Es wird dort allerdings von einem eigens für das Horn entwickelten Treiber angetrieben, nicht von einem FRS 5. Ein Horn vor dem FRS 5 mit etwa 25–35 cm Durchmesser könnte also durchaus zwischen ungefähr 350 und 500 Hz zusätzliche Ladung liefern. Für 200 Hz wäre man bereits bei ungefähr 55 cm Durchmesser und beträchtlicher Hornlänge.
Die schon genannten erprobten Konzepte sind definitiv besser aufeinander passend. Als Lern- und Messprojekt wäre es dennoch interessant, am ehesten mit etwa 40–45 mm Halsdurchmesser, 25–35 cm Munddurchmesser, geschlossener kleiner Rückkammer und einem Zielbereich von etwa 400 Hz bis 3–5 kHz, darüber separater Hochtöner.
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Hallo Tommy,
das ist schon seltsam, du stehst nicht auf Hörnern, willst aber welche berechnen und drucken  .
Guckt euch Mal die aktuellen JBL -Pro Kinolautsprecher an, da wird auch der alte 5"er intensiv eingesetzt. Bei Avantgarde kann ich mich nur schütteln, klar, man bekommt sie im gleichen Lack passend zu seinem Lambo, aber....
Ich konnte lange eine Duo hören, in etwa 7 m Abstand stehend setzte sich die Kakophonie endlich zu einem einheitlichen Klangbild zusammen....ein typisches Bling Bling Chichi Produkt für Leute die so was nötig haben.
Mit meinem Beitrag oben wollte ich aufzeigen, dass es eher sinnvoll und billiger sein kann konventionelle Wege wie die Iconic zu gehen, anstatt billige kleine BBs zu quälen  .
Jrooß Kalle
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 29.07.2026, 13:44 von TomBear.)
Hallo Kalle.
Wie oft wurden Projekte vorgestellt die schnell zu Grabe getragen wurden wurden. Deswegen habe ich von Anfang an gesagt das es nur eine Idee ist.
Ich weiß das Du auf die schnelle Ansprache, Lässigkeit von Hörnern und großen Basschassis stehst. Aber anderweitig stehst Du auf die Räumlichkeit von deinen Manger.
Da für mich auch die wichtigsten Kriterien Räumlichkeit, Abbildungspräzision (Luft um Instrumente, Musiker) und ein tiefer, sauberer Bass sind, hab ich überlegt ob das günstig geht.
So ein BMR liegt unter 30,- , läuft ab ca. 600 Hz und man hätte eine Punktschallquelle. Wenn man da einen günstigen 12´oder 15´ findet und der 3D-Druck um 100,- liegt, könnte man für ca. 600 Öcken was Feines basteln. Ohne Passivweiche! Muss ja sowiso entzerrt werden.
Einfach nur Fun wie Jesses Aurum.
Und zu den Avantgarde: Vielleicht falsch aufgestellt, zu wenig eingedreht oder die akustischen Zentren sind bei der Trennfrequenz zu weit auseinander so das es erst ab einer bestimmten Entfernung funktioniert.
Its not a bug...
Gruß Tommi
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Ich habe ja bei meinem letzten großen Projekt eine 12" Pappe mit einem Ringradiator (ohne Druckkammer) an einem selbst gedruckten Horn kombiniert. Funktioniert super, ist aber passiv nicht ganz einfach gewesen, da der Hochtöner auch als 4 Öhmer nur knapp mit der Pappe mithalten kann (trotz 92dB/W/m).
Für den BMR sehe ich zwei Probleme: Auch aktiv betrieben und mit Hornladung kann er einer PA Pappe kaum das Wasser reichen. Bei Wohnzimmerpegel vermutlich eher das geringere Problem.
Die aktive schallabstrahlende Fläche des BMR variiert mit der Frequenz. D.h. die Anregung des Horns ist gar nicht konstant über den genutzten Frequenzbereich. Das zu simulieren dürfte eine interessante Herausforderung sein.
Ich würde mit einem preiswerten BMR, einem 3d Drucker und folglich selbst kreierten Hörnern beginnen und erstmal schauen ob das ansatzweise funktionieren kann. Das scheint mir einfacher als eine Simulation zu sein...
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