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Blame ST Supercharged MKII keine Bias Einstellung möglich
#1
Hi,
ich hatte mal die kleinere Version gebaut, Blame ST, und auch vorgestellt, das Teil läuft auch.
Die nun größere Ausgabe mit parallelen Ausgangstransistoren macht allerdings Zicken. Ich kann Bias von 13 mV/ 60mA bei 0,22 Ohm Widerständen nicht vernüftig einstellen.
Bei der ersten Platinenversion sitzen die Endtransistoren quer. Das führt zu langen Tracks, teilweise 40 mm. Ok, kürzer ist vielleicht besser...Nun hab ich eine neuere Version erstellt, nützt aber auch nichts. Die neuere Version ist der Originalplatine nachgebaut, die aber nicht mehr erhältlich ist.
Die maßgeblichen Tracks sind nun wesentlich kürzer, nützt aber nichts. Sobald ich in den Bereich von 9 mV komme, springt Bias nach oben auf über 40mV. Drehe ich runter, ist der Punkt um 16 mV, dann springt der Ruhestrom nach unten auf 1 mV. Da stimmt etwas nicht mit der Schaltung. 

Der Blame ST mit einem Ausgangspaar verhielt oder verhält sich absolut stabil.

Ich habe als Versuch den Push-Pull Kondensator, 220nf, auf 1uf vergrößert, nützt nichts. 
Dann habe ich gegen Schwingungen an die Transistoren 100 nF gesetzt, Collector zum Ground. Dazu 100 nf von Basis zu Basis. Nützt nichts.
Ein kleiner Kondensator am Feedbackwiderstand von zB 12 pf bringt nichts. 
Kondensator C10 zum Feedback verdoppelt auf 100uf, vorher 47uf. Das Problem bleibt. 
100 pf Kondensatoren an den Treibern war ein Versuch, nope...brachte nur ein wenig Verbesserung.
Den Widerstand etwas zu erhöhen an der Stromverstärkung von 1 Ohm auf 3,9 Ohm brachte keinen Erfolg. Der MJE 15032 Transistor hat einen Kühler bekommen, obwohl das nach der Originalplatine nicht notwendig war.
Schau ich mir die anderen Ausgaben an, wie MKII, ST, ES ist die Beschaltung für den Ruhestrom immer identisch. Daher hab ich das belassen mit 500 Ohm Poti, 2k und 470 ohm.

Die Transistoren sind gepaart, so gut es ging. Die Endstufentransistoren sind untereinander gleich, also PNP und NPN.
114 Hfe x2 zu 134 Hfe x2 als Beispiel. Ähnlich die Treiber, die Kleintransistoren sind gematched.
Den Schaltplan hab ich öfter verglichen, ich konnte keinen Fehler finden.

Merkwürdig an der ganzen Geschichte....Ich benutze Testwiderstände von 100 Ohm, 3Watt für die erste Inbetriebnahme.
Das funktioniert tadellos, ich kann die Spannung gut einstellen ohne große Abweichung in den Rails, zueinander.
Zum Test benutze ich +-48 Volt, das speisende SMPS hat die erforderlichen +-55 Volt.

Nun weiß ich nicht weiter mit meinen Grundkenntnissen...

Eventuell hat jemand eine Idee dazu...

Pedda


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Hier wird nix gewußt...
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#2
Ich denke Du hast das schon richtig erkannt, dass da wohl etwas schwingt (vermutlich hast Du kein Oszilloskop?). Was Du versuchen könntest, ist das Feedback niederohmiger zu machen und auch das Gain zu verringern. Statt 47k/820 würde ich mal 10k/ 330 probieren.
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#3
Bin da auch bei MT200, die Kiste ist instabil. Sonst auch C13 mal erhöhen und gucken was passiert. Und villeicht mal in ein Oszi investieren Wink
Meine Nachbarn hören auch Metal, ob sie wollen, oder nicht \m/
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#4
Hi,
Ich habe einen Oszi, kann aber nicht interpretieren was zu tun wäre, wenn ich mir eine Schwingung angezeigt wird am Ausgang, wäre ja vermutlich kein Strich. Daher hab ich den Einsatz immer vor mir hergeschoben...nützt wohl nix...Smile
Ich werde C13 zuerst mal erhöhen und sehen was passiert...

Danke
Hier wird nix gewußt...
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#5
(Gestern, 16:05)Kleinhorn schrieb: ...........
Ich habe einen Oszi, kann aber nicht interpretieren was zu tun wäre, wenn ich mir eine Schwingung angezeigt wird am Ausgang, wäre ja vermutlich kein Strich. Daher hab ich den Einsatz immer vor mir hergeschoben...nützt wohl nix...Smile
........

Danke

Pedda, das schiebst du jetzt schon fast ein Jahr vor dir her.
Hat dein Owon keine "Auto"-Taste?

Kurzanleitung:
Tastkopf auf 1:10 stellen,
an den Ausgang (Endstufe) und Masse klemmen (Dein GNDA),
bei der Endstufe den Eingang kurzschließen,
Spannungen einschalten,
Auto-Taste am Owon drücken,
wenn Strich, also gezappel im (einstelligen) mV-Bereich -> freuen,
     (Versuchen dann den Ruhestrom einzustellen und immer wieder Auto drücken, insbesondere wenn massive/unlogische Änderungen am Ruhestrom, die Bilder und Randbedingungen speichern)
wenn nicht,
das/die Bild(er) und die Randbedingungen hier reinstellen.

Du schaffst das. Smile

Und den Tip(p) mit 10k/330 in #2 würde ich vorab schon einbauen.
Mit den (47k + 820)/820 bist du bei deiner Endstufe bei einer Verstärkung von 58.
Dies ist viel zuviel!
(Dein Problemkind hat 100Watt an 8 Ohm?)
das sind dann 28Veff.
Mit deinen 47k + 820Ohm hast du dann schon bei unter 0,5Volt Vollaussteuerung)
     ((Es reicht den 47k durch einen etwa 18kOhm zu ersetzen))

Und damit wir hier nicht weiter Rätselraten, 
bitte den/die Schaltpläne vom Blame ST (2End-Ts), den (deinen) Blame Supercharged Mk? (also mit 4 End-Ts) und den Blame XYZ mit X End-Ts) zumindest verlinken.

Ich (Wir) haben noch andere Projekte.

Thomas
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#6
Hi, 
mein Problemkind soll 200 Watt an 4 Ohm haben, 3 Ohm sind moglich und eben 100 Watt an 8Ohm.

Ich hänge den Schaltplan von mir an für den Blame ES/ST. Die Platine gibt beides her. Dann gibt es noch den Blame MKII, und eben Blame MKII Supercharged, mein Sorgenkind.
Die weiter oben gezeigte Platine, Post 1, ermöglicht den Aufbau aller vier Varianten, die Werte passen nur nicht an mancher Stelle.
Platine Blame St im Anhang.
Der/die Thread(s) von Carlos, DestroyerX sind sehr unübersichtlich mit viel bla bla über 1000 Seiten, daher hab ich die Schaltpläne mal zusammengetragen. 
Auffällig war, dass der Schalplan für den ES, das war die erste Version, verkehrt ist von den Werten. Wird man nur wissen, wenn man den Thread verfolgt hat.
Der jetzige Anhang als PDF ist richtig mit der Unsymmetrie bei den Railwiderständen.

Ich werde den Eingang mal ändern und berichten.


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.pdf   dx-blame-st-schematic.pdf (Größe: 54,32 KB / Downloads: 1)
.pdf   dx-blame-mkii-schematic.pdf (Größe: 224,87 KB / Downloads: 1)
.pdf   Dx Blame MKII Supercharged.pdf (Größe: 56,66 KB / Downloads: 2)
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#7
Du solltest der VAS noch eine Over current protection spendieren. Der Darlington EF ist als VAS geil nur wenn der clippt zerstört er sich ganz gerne selber, da der Strom durch Q5 nur von R32 begrenzt wird.

Und Oszibilder helfen immer weiter Wink
Meine Nachbarn hören auch Metal, ob sie wollen, oder nicht \m/
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#8
Die Frage ist wie...reicht eine Diode ?
Ich kenne das von Motorsteuerungen, aber nicht im Verstärker. 

Was mich überhaupt umtreibt ist die Frage warum die Endstufe überhaupt so zickt. Auf der Suche, mit Vergleichen, habe ich tatsächlich etwas gefunden. Es gibt einen 470p Kondensator der in keiner Teileliste auftaucht, auch im Schaltplan nicht. 
Der sitzt am Collector, VAS MJE15032, geschaltet gegen Ground.  
Auf einem Board Plan sieht man das. Ich habe das im Schaltplan und PCB ergänzt, bekomme ich nur unten unter momentan. 
Mal sehen, was dann passiert. 

Pedda


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#9
Ich habe den Gain jetzt mal geändert.
Die Verstärkung ist momentan 21 fach. 10K/470 ohm. Den Feedbackwiderstand hab ich auf 12k gesetzt, wie beim "normalen" Blame ST.
Dann hab ich auf die Unterseite einen 470p am Collector und Ground angelötet, wie im vorherigen Beitrag beschrieben.

Läßt sich nun einstellen...Smile

Was mir nicht gefällt ist, dass der MJE15032, VAS, so warm wird. Mit kleinem Kühler hab ich 47 Grad. Ohne Kühler will ich daher gar nicht ausprobieren. Eigentlich ist kein Kühler vorgesehen.

Das Ding wackelt nun ne halbe Stunde vor sich hin ohne Faxen.

Fortsetzung folgt...

Pedda
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#10
Eine Strombegrenzung für die VAS sieht meist so aus wie im Anhang. Q3 kappt Q1 den Strom wenn die Spannung Ube Q2+U_RE Q1 zu groß wird.


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