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Mal wieder die Kabelei von Amp zu Lautsprechern.
#1
Hi zusammen.
Stelle ja zig Fragen, da ich meine Anlage komplett umbauen will und nerve vielleicht ein wenig.[Bild: wink.png]
Bin aber immer noch am Überlegen ob mein jetziges Kimber mit 8 dünnen Leitern für 3 Wege reicht, oder ob ich ein extra Kabel für die TMT´s nehme.
Kimber alleine wären 2x 0,65 qmm für HT und MT und 1,3qmm für den Bass ab ca. 60Hz, was laut einem früheren Thread ausreichen sollte.
Aber jetzt bin ich auf YT auf 2 Videos (mehr Podcast) gestoßen was mich wegen einem zusätzlichen Leiter überlegen lässt:

https://www.youtube.com/watch?v=ixwVCRqr7Rg

Hier mit noch mehr Erklärungen/ Messungen:

https://www.youtube.com/watch?v=pCQ2lLIh__s

Was haltet ihr davon?
Günstige Möglichkeit , oder nur Werbung und Blödsinn?

Gruß Tommi
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#2
Wenn das nur für interne LS Verkabelung ist, reicht das.
Gruß
Arnim

Ein rein verstandesmäßiges Weltbild ganz ohne Mystik ist ein Unding. Erwin Schrödinger.
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#3
Hi


(03.03.2026, 14:57)ArLo62 schrieb: Wenn das nur für interne LS Verkabelung ist, reicht das.

dieses Coax-KAbel kenn ich nicht ...

Mein Tip:

Sommer Elephant 415 - 425 - 440
d.h. 4x1,5  bzw. 4x2,5  bzw. 4x4.o

Das Elephant wird dann "kreuzverschaltet" - also Ader 1+3 und Ader 2+4
Damit geht dann auch Bi-Wiring ganz einfach, falls erforderlich/gewünscht
Bei vielen Händler erhältlich.

Die Kapazitäten usw. kriegt man über google - die sind deutlich kleiner als bei dem genannten Coax...
Beste Grüße Smile
Jörn

what the bleep do we ... - listen to ?
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#4
Kein Geld für neue Kabel ausgeben.
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#5
Merke: 99% der Inhalte bei Youtube sind hanebüchener Unsinn. Das ist noch schlimmer als das restliche Internet, da sind es 9% hanebüchener Unsinn. Der Rest verteilt sich auf 1% sinnvoller Information und 90% Pornographie.
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#6
Muss ja nicht dieses Kabel sein, aber ich dachte der coaxiale Aufbau hätte evt. Vorteile.

@ Joern
Das 415 hatte ich mir auch schon mal angeguckt.
Da ich ca. 11m brauche hadere ich noch ob ich dem TMT ein extra Kabel gönne.

JFA hatte in einem älteren Thread schon geschrieben das der Querschnitt vom Kimber für meine Zwecke eigentlich ausreicht.
Aber irgendwie hat man immer leichte Zweifel, ob´s nicht besser wäre wenn...

Gruß Tommi
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#7
(04.03.2026, 10:58)JFA schrieb: Merke: 99% der Inhalte bei Youtube sind hanebüchener Unsinn. Das ist noch schlimmer als das restliche Internet, da sind es 9% hanebüchener Unsinn. Der Rest verteilt sich auf 1% sinnvoller Information und 90% Pornographie.

Wir bilden Deine Statistik hier gut ab. Clapping_hands Ohne Pornographie gäbe es gar kein Internet. Das war oft der Treiber.
Gruß
Arnim

Ein rein verstandesmäßiges Weltbild ganz ohne Mystik ist ein Unding. Erwin Schrödinger.
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#8
(04.03.2026, 12:15)TomBear schrieb: ,,,,
Da ich ca. 11m brauche hadere ich noch ob ich dem TMT ein extra Kabel gönne.,,,,

Gruß Tommi

Also 2 x 5,5 m? Dünnes Kabel schluckt halt etwas Pegel.


Querschnitt der Leitung 1   mm²

Ergebnis
Leitungswiderstand: 178,57 mΩ 

Etwa 1/2 dB Verlust, vernachlässigbar.
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#9
Der Inhalt vieler Videos ist gar nicht so schlecht, sie sind nur zeitraubend. Das zweite Video enthält viel korrekte Information, allerdings ist es reine Zeitverschwendung. Die wesentliche Information lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Im Audiofrequenzbereich für Kabel zwischen nicht fehlkonstruierten (z.B. Schwingneigung, HF am Ausgang...) Verstärkern mit niederohmigen Ausgang und Passivlautsprechern spielen nur Ohmscher Widerstand und Induktivität eine Rolle. Beide Größen sind bei im Wohnraum üblichen Längen so gut wie nie ein echtes Problem.

lg
Gernot
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#10
Habe mir die Videos angeschaut – rein technisch ist das kein Unsinn, aber bei normalen Lautsprecherkabel-Längen und 3-Wege-Frequenzen reicht dein Kimber völlig aus.
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#11
(19.03.2026, 02:36)samlevy0515 schrieb: Habe mir die Videos angeschaut – rein technisch ist das kein Unsinn, aber bei normalen Lautsprecherkabel-Längen und 3-Wege-Frequenzen reicht dein Kimber völlig aus.
Moin, ich habe da eine ganz andere Sicht der Dinge. Einfache sauber gedrehte Doppellitze ist klanglich besser. Dazu kommt, dass das Kimber sehr starr ist und tödlich für zarte Lötösen an Lautsprechern ist.
Gruß Kalle
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#12
Hi Kalle.

Da einzelne Leiter (0,6 qmm) benutzt werden ist da nix starr. Und für den Anschluss der Chassis habe ich Kabelschuhe aus Kupfer.
Ich habe mehr Bedenken wegen den Hohlbananas. Will die Litze umklappen und verkrimpen. Dann noch mal verlöten und Schrumpfschlauch drüber. Werde mir aber noch eine Art Knickschutz ausdenken. Nicht das da irgendwo der dünne Leiter nachgibt.
Und das mit dem Klang ist Ansichstsache.
Wo ich noch etwas Bedenken habe ist wegen dem HT.
Ich möchte später ein Bändchen ausprobieren. Vielleicht passen die Werte eines einzelnen Leiter ja nicht. Habe mal was von Wechselwirkungen (Schwingneigung?) gelesen.

Gruß Tommi
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#13
Darf ich Ihnen erzählen, was ich über Kabel weiß? Nach dem Video bin ich überzeugt, dass selbst der Kabelhersteller den Sinn und Zweck seiner Produkte nicht versteht. Es wäre besser, einfach über Sie, die Kabelkonsumenten, zu schweigen.
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#14
Das Video des Kabelherstellers scheint korrekt zu sein, doch einige Aspekte werden in beiden Videos nicht so dargestellt, wie sie sein sollten.

Zunächst müssen wir die Strukturen der Musik verstehen. Genauer gesagt: Welche Amplituden können wir an den Lautsprecher übertragen? Hier tauchen rein technische Fragen auf, die in beiden Videos unbeantwortet bleiben.
Ein Mensch hört die leiseste Amplitude von 2 mV, und es ist wünschenswert, diese mit einer Verstärkerleistung von einem Watt wiederzugeben. Das bedeutet, dass das erste Watt Verstärkerleistung alle musikalischen Informationen einer digitalen Aufnahme wiedergeben muss. Und genau diese 2 mV-Amplitude muss von der digitalen Aufnahme erfasst werden. Daraus ergibt sich die Frage: Kann das beworbene Kabel diese 2-mV-Amplitude über seine gesamte Länge, beispielsweise drei Meter, übertragen?
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#15
Schauen wir uns die im Video genannten Parameter an.
Was mir als Erstes nicht gefällt, ist die fehlerhafte Angabe der wichtigsten Werte, die für uns als Kabelkonsumenten relevant sind.
Wir legen Wert auf Klangqualität, und um diese zu erreichen, muss sichergestellt sein, dass alle musikalischen Amplitudenwerte von den Lautsprechern wiedergegeben werden. Das ist keine leichte Aufgabe für Wiedergabegeräte und meiner Meinung nach das wichtigste und letztendliche Ziel. Leider ist dies etwas, das nur Menschen wahrnehmen, und es gibt kein Messsystem. Der problematischste Aspekt des Geräts sind nicht die zahlreichen angegebenen Parameter, sondern seine Fähigkeit, mit niedrigen Signalamplituden umzugehen. Genau das wird im Video nicht gezeigt, und wie alle Hersteller schweigen auch sie dazu und geben keinerlei Informationen preis.
Nun zu den für das vorgeschlagene Kabel angegebenen Parametern.
Ein speziell entwickeltes Koaxialkabel aus OFC-Kupfer mit erstaunlich klarem Klang usw. Ist Ihnen die Kapazität dieses Kabels aufgefallen? Mit dieser Konstruktion lässt sich aus dem Signal alles herausholen, was man möchte – außer kleinen Amplituden. Dieser Parameter allein eliminiert alle kleinen Amplituden und sorgt so für absolute Klangreinheit. Vielleicht braucht das jemand, um seinen Wiedergabekanal zu optimieren, aber für mich ist es erst der Anfang. Ich kann das mit meiner eigenen Ausrüstung beweisen; der Unterschied ist deutlich hörbar.

Und das ist noch nicht alles. Ich habe noch mehr zur Funktionsweise der Kabel zu sagen, die ich bisher noch nicht behandelt habe.


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#16
Ich verfolge das Forum, um zu sehen, wie ihr auf meine Beiträge reagiert. Bisher gab es noch keine Antwort.
Ihr habt wahrscheinlich schon vermutet, dass die Kabelkapazität über negative Rückkopplung mit eurem Verstärker interagieren kann. Prinzipiell existiert diese Wechselwirkung, und in der Praxis gibt es nur wenige Verstärker, die diese Rückkopplung nicht aufweisen. Ich war schon immer überzeugt, dass die Kapazität von Kommunikationskabeln den Klang negativ beeinflusst. Ich könnte ein Beispiel für dieses Phänomen nennen, aber ihr schweigt dazu.
Die beste Möglichkeit, die Kapazität in Kabeln zu eliminieren, ist, den Abstand zwischen den beiden Leitern zu vergrößern. Hier ist ein Bild von zwei Kabeln mit dem jeweiligen Leiterabstand. Leider stellen moderne OFC-Kabelhersteller solche Lautsprecherkabel nicht her, was sehr schade ist. Das zweite Bild zeigt das erste Kabel in seiner aktuellen Produktionsform, und das zweite, mit dem größeren Leiterabstand, habe ich selbst angefertigt.
Nächstes Mal sprechen wir über den Skin-Effekt; da gibt es eine Überraschung mit praktischen Anwendungen für euch.


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#17
Versprochen wurde der elektromagnetische Skin-Effekt.
Die Amerikaner bestehen darauf, dass Energie durch die Bewegung eines elektromagnetischen Feldes um die Drähte herum übertragen wird, nicht durch die Bewegung von Elektronen innerhalb des Drahtes. Ich persönlich will mich nicht darüber streiten, wie oder warum, aber ich glaube nicht an Märchen und verlange immer Beweise. Und die Beweislage zeigt, dass beide Phänomene existieren. Die eigentliche Frage lautet also: Was genau treibt den Strom aus einem Leiter heraus und wandelt ihn in eine andere Energieform um? Anscheinend haben die Amerikaner diese Frage nicht gestellt, hätten es aber tun sollen. Es stellt sich heraus, dass ein Mechanismus existiert, der Strom aus dem Querschnitt eines Leiters heraustreibt. Dieses Phänomen wurde zufällig in einem Labor entdeckt, das nach freier Energie suchte. Es handelte sich dabei nicht um Wissenschaftler, aber sie konnten ein interessantes Experiment interpretieren und erklären. Der Übeltäter war ein kreisförmiger Strom, der im Querschnitt des Leiters erzeugt wurde, wenn der Hauptstrom hindurchfloss. Was genau das ist, ist noch nicht bekannt, und es ähnelt dem Foucaultschen Strom. Es entsteht durch die Summe der Ladungen des Spineffekts. Ob das stimmt oder nicht, ist schwer zu sagen, aber unser Feind, der Skin-Effekt, hängt eindeutig von der Querschnittsfläche des Leiters ab. Genauer gesagt: Was ist stärker – der Hauptstrom oder der Wirbelstrom, der den Skin-Effekt verursacht?

Als jemand, der aktiv mit Wicklungen und Drähten arbeitet, habe ich dieses Phänomen experimentell überprüft. Ja, es funktioniert genau so, wie ich es beschrieben habe. Anschließend habe ich es in der Praxis umgesetzt und kann bestätigen, dass es tatsächlich funktioniert. Ich werde hier keine Werbung machen, wie es überall üblich ist. Wenn Sie es selbst ausprobieren möchten, vertrauen Sie mir. Und ich muss Ihnen sagen, dass man ohne die praktische Anwendung dieses Konzepts niemals wirklich etwas von seinem Klang erzeugen kann. Natürlich ist das nicht alles, was dieses Konzept zu bieten hat; über weitere Anwendungen möchte ich hier nicht sprechen.
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