Mein Seas ER15rnx (CT248) hat das Serienmässig - andere eben nicht
Meine Frage:
Was nehme ich für ein Mittel dazu ? Und zwar in D / EU erhältlich - und möglichst in "Bastler-Mengen" - für ein 10l-Industrie-Gebinde bin ich schon zu alt, so viel werd ich nicht damit machen
Moin Joern,
ich hatte da mal was am BG20 gemacht und ein Mittelchen von Visaton bekommen. Gibt es aber sonst nur im Riesengebinde.
Was dem nahe kommen soll, sind allgemein Nahtdichter, sowas etwa: https://www.campingwagner.de/de/p/38060?...4SEALw_wcB
Dünner, flexibler Film halt, der nicht klebt ...
Gruß Klaus
Meinen tut der, der zum Wissen zu faul und zum Glauben zu schwach ist (Lisa Eckart)
Nahtdichter habe ich auch auf dem Schirm - zudem noch die Idee das man Latexmilch auch mal testen könnte.
Steht in keinem direkten Zusammenhang:
Habe für einen Freund mal ein Pärchen Fostex FE83 reanimiert (die wären sonst in die Tonne gewandert) - da hatte sich aus der Sicke die "Dichtungsmasse"
aus dem Gewebe verabschiedet.
Durch die "offene" Sicke konnte ich den akustischen Kurzschluss messen.......
Das habe ich von hinten (mit 2maligem Auftrag) mit Vulkanisier Flüssigkeit (Fahrrad Flickzeug) wieder gut gerichtet bekommen.
Danach hat sich der Breiti wieder wie im Datenblatt gemessen....
Kann sein das das Zeug auch zum "Coating" taugt.....
Ich las das Vulkanisier Flüssigkeit Schwefel enthält - also erst an was "billigem" testen.
Gruß Karsten
Wenn die Menschen nur über das sprächen, was sie begreifen, dann würde es sehr still auf der Welt sein.
Der QMS-Wert der Chassis hätte mich noch interessiert bei Troels. Und dann noch besser A/B Blindvergleiche.
Am Ende ist es halt ein Verschieben eines Kompromisses bei der Chassis-Konstruktion in eine andere Richtung. Ob es dadurch besser wird, muss wahrscheinlich jeder für sich selbst entscheiden. Ist so ähnlich wie beim Thema Hartmembran vs. Polypropylen o.ä.
Solltest du so etwas angehen und hier dokumentieren, lese ich aber gerne mit
Gestern, 18:25 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 18:36 von mechanic.)
(Gestern, 17:58)schrottie schrieb: Am Ende ist es halt ein Verschieben eines Kompromisses bei der Chassis-Konstruktion in eine andere Richtung.
Nöö, beim BG20 gibt es Messungen von Visaton, die zeigen, dass die Beschichtung der Sicken deren Reso deutlich bedämpft. Deshalb haben die das dann auch in die Serienfertigung des Chassis einfließen lassen.
Bei Gewebesicken ist das einfach ein Mehraufwand in der Fertigung (schwer zu automatisieren!), den sich der Hersteller gerne schenkt ...
Nachtrag: Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen - im Herstellerforum wird das thematisiert, es wird gemessen, es werden Fläschchen abgefüllt (meine Schwiegerleut in Haan haben die im Pförtnerhäuschen abgeholt), und am Ende war der Hersteller so sensibilisiert, dass man beschlossen hat: Machen wir jetzt standardmäßig. So muß Forum!
Gruß Klaus
Meinen tut der, der zum Wissen zu faul und zum Glauben zu schwach ist (Lisa Eckart)
(Gestern, 18:25)mechanic schrieb: ..... gibt es Messungen von.... VIELEN ....., die zeigen, dass die Beschichtung der Sicken deren Reso deutlich bedämpft. Deshalb haben die das dann auch in die Serienfertigung des Chassis einfließen lassen.
Danke soweit
wer sich umsieht, findet zahlreiche Messungen - english-Kenntnisse sind dabei auch von Vorteil.
Und ja - das scheint nur mit Handarbeit zu gehen. Kostet eben - außer im Hobby.
Na - ein gutes Spielfeld für "Billich-Chassis"
Nur was die drauf schmieren - das genau fehlt oft bzw. Produkte von "over seas"
Ja Latex-Milch - bin ich auch schon drüber gestolpert. Kann man auch unter Pantoffeln machen, damit die nicht mehr so rutschen oder selbstgemachte ABS-Socken
(Gestern, 18:25)mechanic schrieb: ..... gibt es Messungen von.... VIELEN ....., die zeigen, dass die Beschichtung der Sicken deren Reso deutlich bedämpft. Deshalb haben die das dann auch in die Serienfertigung des Chassis einfließen lassen.
a Latex-Milch - bin ich auch schon drüber gestolpert. Kann man auch unter Pantoffeln machen, damit die nicht mehr so rutschen oder selbstgemachte ABS-Socken
Genau sowas habe kürzlich für die Töffelchen des Eheweibes bestellt - ausser Sauerei war das ein kurzes Vergnügen .
Gruß Klaus
Meinen tut der, der zum Wissen zu faul und zum Glauben zu schwach ist (Lisa Eckart)
spannendes Thema. Bei meiner ersten ChlangFun habe ich das vor Zeiten an deren Tiefmitteltöner ausprobiert. Allerdings habe ich die Membran und nicht die Sicke beschichtet.
Verwendet habe ich Fotoleim, der dauerelastisch bleibt, und wenn man vorsichtig rubbelt, sich auch wieder rückstandsfrei ablösen lässt - gut für Versuche. Also z. B. so was: https://www.hama.com/de/de/fotoleim-tube...-00007510?
Meine Ergebnisse waren damals allerdings durchwachsen - na ja, das Chassis hatte auch nur gut 20 € gekostet (wenn ich mich richtig erinnere)...
Grüße und viel Erfolg
Chlang
[SIZE=2]Alle selbst ernannten Götter werden dir zürnen, wenn du dich nicht von ihnen erlösen lässt.
[/SIZE]:dont_know:
Also das Mittel der Wahl wäre für mich Latexmilch. Zum Reparieren von Gewebe- und:Kartonsicken. Wobei ich den Sinn trotzdem nicht sehe für einfach mal so.
Gruß
Arnim
Wenn Aliens die Erde retten wollen, wird es langsam Zeit für sie zu handeln.
Gestern, 20:56 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 21:23 von Joern.)
(Gestern, 19:47)Chlang schrieb: .... habe ich die Membran und nicht die Sicke beschichtet
Hioh
genau so soll das ja auch sein - "edge" = Rand der Membran - auch wenn da der Rand der Sicke aufgeklebt ist, sozusagen doppeltes Material. Soll es auch von hinten geben. Auf dem beweglichen Teil der Sicke hat das eigentlich nix zu suchen - jedenfalls bei den Gummi-Dingern.
Bild im Anhang - ganz offizielle originale Version am Seas ER15RNX (KT-CT248, hier Mark ??? )
Vor 6 Stunden(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 6 Stunden von Joern.)
(Vor 7 Stunden)Franky schrieb: Für Testzwecke sollte sich dieses Zeug eignen.
Danke Frank
ne - dies Fixogum ist nur Medium geeignet - quasi das gleiche wie der Fotokleber, den Chlang anbot.
Das haben wir vor Fotoshop genutzt, um analog mit der Schere udn Aufkleben die Fotomontagen herzustellen und eben wieder abzuziehen, wenn es schief war oder blöd aussah
Ich vermute, dass kommt, weil es eben nur "obendrauf" liegt und wieder 100% abziehbar ist. Eben nur geringe Wirkung.
Die Latex-Milch zieht ein (bei Papiermembran) - ist "fester" mit dem Substrat verbunden - dafür wurde die ja auch gemacht.
Hab das Fixogum-Zeugs hier - könnte sogar einen Vergleich machen - mal sehen, ob ich Lust drauf habe.
Ist dieses "Fußboden-anti-Rutsch" Zeugs - sieht auch aus wie eine Milch - auch so was ähnliches ? Gibts leider nur Literweise ....
Das ist doch gerade das gute daran. Das Coating soll ja nicht in das Material eindringen sondern nur eine dämpfende Schicht auflegen. Der Vorteil ist ja gerade das es reversibel ist.
Ich habe mal ein halbes Jahr bei Klangmeister in Lemgo gearbeitet. Deren Ecouton LQL Lautsprecher hatten alle ein ausgeprägtes Coating. Im Tiefton kamen Sinus Chassis zum Einsatz. Das Coating war so eine art Buchbinderleim.