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Nano Tor und womit man es isst.
#81
War das kein Text von dir?
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#82
(Gestern, 11:41)JFA schrieb: War das kein Text von dir?


Es stammte nicht vollständig von mir; es war das Ergebnis einer Diskussion in einem anderen Forum mit einem Kollegen, der meine Erkenntnisse bestätigte. Es klingt im Russischen einwandfrei, aber die Übersetzung war nicht klassisch korrekt.

Ich kann den Ursprung dieses Ausdrucks erklären. Ein Kollege versuchte, einen Kurzschluss zu erzeugen, indem er das Signal eines Delta-Sigma IC direkt in einen Vier-Transistor-Verstärker einspeiste. Das Ergebnis war zufriedenstellend, aber der N-Tor übertraf die Elektronik hinsichtlich Klangqualität und Verzerrungswerten. Es zeigte sich, dass die drei Parameter R, L und C nicht vernachlässigt werden sollten.
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#83
(Gestern, 10:25)JFA schrieb:
(11.01.2026, 21:39)knut_t schrieb: Aber Audio Panda hat geschrieben oder zitiert und ich hierauf habe ich geantwortet.
"Ein induktiver Filter funktioniert jedoch anders. Er speichert ebenfalls Energie, tut dies jedoch sanft und gleichmäßig,
glättet Ecken und Kanten und geht kurzzeitig bei Frequenzen oberhalb des hörbaren Bereichs in Resonanz, und zwar nur
dann, wenn er auf ähnliche Frequenzen trifft. Dabei speichert er diese gespeicherte Energie für mehrere Perioden und gibt sie aktiv
dann ab, wenn das Eingangssignal einen Amplitudenabfall aufweist. Das heißt, er gleicht Schwankungen praktisch außerhalb des hörbaren
Frequenzbereichs aus und greift bei hörbaren Frequenzen kaum ein, indem er lediglich kleine Unebenheiten aus dem Betrieb des DA-Chip absorbiert, wobei
er diese umso stärker unterdrückt, je höher die Frequenz ist."

Hmm, der fett gedruckte Teil ist eigentlich gerade nicht unsinnig. Jede Induktivität/Übertrager ist damit korrekt beschrieben, nur das Wort "kurzzeitig" ist etwas merkwürdig, lost in translation? 

Das außen herum klingt mehr nach Voodoo, aber kann man sich zumindest auch so im Kopf zurechtrücken, dass es nicht völlig falsch ist.

Hallo Jochen,
"kurzzeitig" ist genau das Schlüsselwort: die Induktivität soll Energie über mehrere Perioden speichern, und wenn das Signal einen Amplitudenabfall hat plötzlich abgeben? Der Amplitudenabfall tritt doch in jeder Periode auf. Und wer sagt diesem Wunderding, dass aber jetzt kurzfristig die Energie abgegeben werden soll?
Nichts gegen nanokristallinen Kerne und Filter auf dieser Basis. Aber in meinen Augen wird das eine Erklärung zusammenfantasiert für etwas, dass womöglich toll funktioniert. Das ist "dwim", do what I mean. So funktioniert das nicht. Eine Spule ist eine Spule und funktioniert im Grunde immer gleich. Speziell was die Energiespeicherung angeht. Die Realisierung beliebige Seiteneffekte und Fehler haben, das kennen wir alle von verschiedenen Bauteilen. Aber das Grundprinzip bleibt. 
Beste Grüße
-Knut
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#84
(Gestern, 15:12)knut_t schrieb: Hallo Jochen,
..................................... Eine Spule ist eine Spule und funktioniert im Grunde immer gleich. Speziell was die Energiespeicherung angeht. Die Realisierung beliebige Seiteneffekte und Fehler haben, das kennen wir alle von verschiedenen Bauteilen. Aber das Grundprinzip bleibt. 
Beste Grüße
-Knut

Ja, das Grundprinzip bleibt unverändert. Aber eine Spule mit derselben Induktivität kann unterschiedliche Arbeit verrichten. Tatsächlich unterschiedliche, und ich werde es jetzt beweisen. Wovon hängt die Induktivität des Kerns ab? Sie hängt von der Windungszahl ab und ist völlig unabhängig vom durch die Spule fließenden Strom. Es ist kein Geheimnis, dass sich mit jedem beliebigen Drahtquerschnitt die gleiche Induktivität erzielen lässt. Ein kleiner Querschnitt führt zu einem geringeren Stromfluss als ein deutlich größerer. Wir verwenden eine DA-Wandlerspule, und hier spielt neben der Induktivität des Spulenpaares auch der Strom eine Rolle. Und das ist noch nicht alles. Bei der zweiten Spule ist ein Signal mit einem Verhältnis von 1:3 wünschenswert, damit der N-Tor-Widerstand von dieser Seite angesteuert werden kann und die Geometrie des Ausgangssignals mit der Spannung auf den gewünschten Wert ausgerichtet werden kann. Hierbei geht es nicht nur um die Erfassung des Ausgangssignals hinsichtlich seiner Amplitude; es wird auch die Wechselwirkung zwischen dem aktiven Teil des Transformators und den passiven elektrischen Komponenten beeinflusst. Dadurch lässt sich der Prozess gezielt steuern, um ein hochwertiges Ausgangssignal zu erzeugen. 
Es stellt sich also heraus, dass eine Spule unterschiedliche Arbeiten verrichten kann, und zwar auf einem Nanokern, nicht aber auf einem Stahlkern. Daher stammt der Name I/U Übertreger.
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