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Jetzt mit Jittermessungen (absolut normal): https://www.audiosciencereview.com/forum...st-2530022
und ein paar Posts drüber Messungen der Latenz. Die schwankt zwar im ms-Bereich, aber das liegt genau an der Puffersteuerung und ist für Jitter irrelevant. Wenn man hingegen mehrere solche DSPs an unterschiedlichen USB-ports betreiben wollte, dann würden deren Relativtiming schon schwanken.
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Du verfolgst das näher als ich: mit externer Masterclock? Hatte irgendwo gelesen, dass er die nutzen möchte. Oder mit interner?
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Mit dem Quarz, was auf dem Pico-Board ist. Externer Clock Input ist bisher nur als Wunsch geäußert worden.
Heißt für mich, er nutzt eine digitale PLL, die erstaunlich gut funktioniert.
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Jetzt hat Troy auch schon einen ASRC implementiert, allerdings nur sauber bis -120 dB:
https://www.audiosciencereview.com/forum...st-2535773
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05.03.2026, 16:04
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 05.03.2026, 16:41 von JFA.)
ASRC ist einfach, du brauchst eigentlich nur ein S&H-Register und einen FIR. Und der FIR kann kurz sein, weil du ja nichts tieffrequentes filtern musst.
Edit: und -120 dB ist auch gut, ich kann mich da an gewisse ganz toll audiophile Filter eines in OWL ansässigen Unternehmens erinnern, die deutlich weniger haben
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https://www.audiosciencereview.com/forum...st-2536312
Spektren der Filter gepostet, machen keine der Schweinereien im Bass von MiniDSP, haben aber auch viel höheres Rauschlevel aufgrund single precision pipeline. Anscheinend ist er im Gegensatz zum Eingangspost auf single precision gegangen, weil dann 150 Filter möglich sind. Mir ist nicht ganz klar, ob bei digitaler Abschwächung das Gras auch runtergeht. Ich würde vermuten dass ja, weil floating point, aber wie durchgängig das implementiert ist, weiß man natürlich nicht.
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06.03.2026, 10:52
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 06.03.2026, 10:52 von JFA.)
Kommt drauf an ob er Dither mit drin hat oder nicht. Gehört eigentlich auf jeden Fall mit rein wenn an irgendeiner Stelle die Auflösung runtergerechnet wird, sonst wird es bei kleinen Amplituden schäbig. So wäre die Pipeline: Eingang 16/24-Bit -> Float -> Filtern etc. -> Dithern -> Ausgang 16/24 Bit
Mich würde aber wundern, wenn er es nicht mit eingebaut hat. Das wäre zumindest meine erste Maßnahme beim Schreiben der Ausgangsfunktion, das wäre auch direkt mit in der allerletzten Funktion mit drin und dadurch nach außen transparent.
P.S.: was meint er im verlinkten Post mit RBJ biquads
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06.03.2026, 15:33
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 06.03.2026, 15:35 von capslock.)
Das mit RBJ habe ich mich auch gefragt. Anscheinend war der noise floor aber von seiner alten Soundkarte verursacht. Er hat eine neue Messung mit ganz erheblich besserem noise floor gepostet, aber nicht gesagt, ob er das mit demselben Interface gemessen hat und was er geändert hat.
Zu RBJ, nach Google eine Rezeptsammlung für Signalverabeitung:
https://dsp.stackexchange.com/questions/...j-cookbook
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Danke, kannte ich echt nicht, und meine Suche ergab nichts. Ich nutze die Ente zum Suchen, und heute findet die mehr. Vielleicht hab ich Freitag auch nicht richtig geschaut.
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Gestern, 22:00
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 22:05 von Slaughthammer.)
Ich habe so ein Teil jetzt auch im Prototypenstadium am laufen. Ich habe einfach eine Hand voll von diesen Toslink Transmittern angeschlossen (laufen mit 3.3 V) und dann eine Schwung dieser DACs dahinter geklemmt, die dann direkt in meine TPA3116-Endstufen gehen. Die DACs habe ich noch mit je einem galvanisch getrennten DC/DC-Wandler von einander und von den Endstufen isoliert, wodurch ich die nervigen Störgeräusche losgeworden bin. Das einzige Problem ist gerade nur, dass aus dem DAC nur sehr wenig Pegel herauskommt, und der Frequenzgang auch sehr zu wünschen übrig lässt, massiver Abfall unter 250 Hz, ca -12 dB bis 20 Hz. Ich werde also noch ein paar andere DACs testen müssen.
Ansonsten schon beeindruckend was da so möglich ist. Das Interface ist schon ganz gut gemacht und das wird gerade mit ziemlich viel Tempo weiterentwickelt. Nicht ganz so mächtig wie ein RaspberryPi mit camilladsp, dafür aber sehr viel einfacher in der Anwendung. Wenn man das Teil einmal konfiguriert hat ist das einfach eine USB-Soundkarte die an jedem USB-Host funktioniert und ihre DSP-Aufgaben einfach umsetzt.
wissen ist macht. nicht wissen macht auch nichts.
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Vor 8 Stunden
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 8 Stunden von capslock.)
Danke für den Bericht. Ich habe auch schon einiges liegen, um erste Gehversuche zu starten. Welche Version fährst Du und welche Plattform für die Konsole (Mac, Windows, Linux)?
So einen öhnlichen DAC (damals noch ohne BT und USB) hat Amir mal getestet:
https://www.audiosciencereview.com/forum...iew.16594/
-70 dB Verzerrungen muss man erstmal können. Frequenzgang hat Amir leider nicht gemessen. Ich könnte mir vorstellen, dass in dem Kästchen ein zu kleiner Koppelkondensator verwendet wurde. Wenn Deine nächste Stufe dann auch noch geringen Eingangswiderstand hat, erklärt das den Bassverlust.
In dem Thread zum DSPi arbeiten viele mit dem PCM5102:
https://de.aliexpress.com/item/1005008941412232.html
Braucht I2S in, hat passable Daten. Troy hat sich auch gerade einen Schwung bestellt, insofern kann er jetzt Multi I2S besser debuggen.
Die Dinger hier waren relativ früh im Thread beschrieben:
https://de.aliexpress.com/item/1005005759804262.html
ES9018-DAC, also schon richtig ordentliches Hifi. Leider wird der DAC im voltage mode betrieben (nur ein Op-Amp pro Ausgang), aber auch dann sollte es noch weit über CD-Qualität liegen. Der Clou an den Dingern laut Thread: egal ob man die S/PDIF- oder die I2S-Version bestellt, die können wohl beides.
Das hier ist noch ein von Philips designter Chip. Die Parameter sind ähnlich dem PCM5102, also nicht ganz CD-Niveau, aber besser als die TPAs.
https://de.aliexpress.com/item/1005009898243153.html
Spannend für Mehrwege-Schreibtischlautsprecher und so dürfte das hier sein, weil 3 W output im Mono-Mode:
https://de.aliexpress.com/item/1005009763841799.html
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 7 Stunden von Slaughthammer.)
(Vor 8 Stunden)capslock schrieb: Danke für den Bericht. Ich habe auch schon einiges liegen, um erste Gehversuche zu starten. Welche Version fährst Du und welche Plattform für die Konsole (Mac, Windows, Linux)?
So einen öhnlichen DAC (damals noch ohne BT und USB) hat Amir mal getestet:
https://www.audiosciencereview.com/forum...iew.16594/ Genau den wollte ich eigentlich auch bestellen, hab da wohl im letzten Moment einen Fehler gemacht. Ist aber schon im Zulauf, sollte Montag hier sein. Wenn das Teil nicht besser performt, werde ich das nächste Teil testen.
Arbeite gerade (leider) mit der Windows Version, Linux ist noch nicht unterstützt, aber in Arbeit. Bin auf der neuesten Version, hatte mit 1.1.2 noch Probleme mit Dezimalzeichen, das ist jetzt gelöst. Ich hoffe die Linuxversion ist bald fertig, dann kann ich den eigentlich ausgemusterten Win10 Laptop wieder einmotten. Den ASR-Threat lese ich auch mit.
(Vor 8 Stunden)capslock schrieb: Ich könnte mir vorstellen, dass in dem Kästchen ein zu kleiner Koppelkondensator verwendet wurde. Wenn Deine nächste Stufe dann auch noch geringen Eingangswiderstand hat, erklärt das den Bassverlust. Ok, das würde auch erklären wieso ich an einem Line In einen anderen Frequenzgang als direkt am Endstufeneingang messe. Vielleicht ist die Ausgangsstufe auch generell zu hochohmig, was den geringen Pegel erklären würde. Ich komme da auf so ca. 150 mV RMS. Bräuchte man noch einen Buffer dazwischen...
Die ganzen I2S DACs bringen mir leider nichts, da ich die galvanische Trennung mittels Toslink brauche. Das ganze wird bei mir ein ziemliche Low Budget Projekt, daher möchte ich nicht unbedingt 40€ für einen 2-Kanal DAC investieren, von denen ich am Ende 4 Stück brauchen werde.
Gruß, Onno
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Amir ist immerhin auf 784 mV gekommen, aber nur weil das Kästchen gleich aussieht, muss nicht das gleiche drin sein. Gute DACs mit optical in für unter 10 € wüsste ich auch nicht. Mal als Idee, das verlinkte ES9018-board, da könntest Du entweder mit einem TOSLINK-Empfänger draufgehen oder Dir einen Übertrager für koaxiales SPDIF basteln.
https://www.diyaudio.com/community/threa...it.399318/
Eigentlich kannst Du Dir so einen Übertrager auch auf einen Rinkkern selbst wickeln.
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