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Dayton SPA250DSP
#1
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Hallo,

bin ein wenig frustriert.
Hab heute meinen neuen Subwoofer fertig gestellt, und wollt ihn mit dem Dayton SPA250DSP in betrieb nehmen.
In der Aufregung hatte ich übersehen, dass ich da so ein Schieberegler auf 230V AC verstellen musste..

Nun, Gerät ging jetzt mit Stellung 115V AC in Betrieb...ganz kurz..dann knallte es. 

Ok. Sicherung im Haus war auch raus, alles resettet - neu eingestellt auf 250V..ein..Knall!!
OK. Sicherung im Netzanschlussgehäuse waren durch.. Kurzer Check auf mein Bestelldatum..das Teil liegt tatsächlich ein Keks über 2 Jahre ungenutzt rum..

Hab eben parallel den Dayton Audio Support kontaktiert - die Webseite schreibt was von 5Jahren Garantie..mal sehen.

Frage hier: 
Kennst sich wer aus mit dem Gerät? Aktuell fliegt keine Sicherung, gibt auch keinen Knall- Display geht an/aus. Also irgendeine Macke hat es wohl.

Dankeschön!


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#2
Keine schwarzen Stellen irgendwo? Ansonsten: Pufferelko sekundär prüfen, kann sein, dass du da die doppelte Spannung am Ausgang hattest.
Vielleicht auch die Freilaufdiode.
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#3
the day after..

hab die Netzteilplatine mal abgeschraubt..paar verkohlte stellen sind da dann doch. 
Jetzt wäre herauszufinden, was zumindest das offensichtlich defekte Bauteil mit den 2x4 Beinchen ist. Da fehlt der Deckel..

Reparatur sinnvoll oder sein lassen? 

Hersteller scheint zu sein: www.formosa-audio.com

update: dank KI sollte es "IC NCP1252BDR2G (SOIC-8)" sein..und die beiden 2x MOSFET 50AN500


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#4
Huch, warum hat es denn den geschreddert? Kannst du mal rausfinden, was der Spannungsschalter wie umschaltet?
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#5
Moin, da kannst Du aber keine Garantie anmelden, weil falsche Schalterstellung ist vom Betreiber vorm ersten Einsatz zu Kontrollieren.
Das SNT dürfte komplett "Grütze" sein, wenn Du Pech hast, ist alles hin.
In Hamburg sagt man, Moin , LG Olaf_HH
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#6
(26.02.2026, 21:25)JFA schrieb: Huch, warum hat es denn den geschreddert? Kannst du mal rausfinden, was der Spannungsschalter wie umschaltet?

Also der umschalter von 115V AC zu 230V AC ist tatsächlich nur ein Schalter.

115V Stellung: geschlossen
230V Stellung: offen.

Wenn ich das richtig verstanden habe, wird damit der Transformator anders angesteuert. In meinem Fall führte das zu einer Verdopplung der Spannung an den Mosfetts etc.

Hab jetzt ne Teileliste fertig und werden alles bei mouser mal ordern. evtl. gelingt ja die Reparatur..


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#7
Ja, klingt vernünftig: doppelte Spannung an den FETs, die sind durch und haben den Regler gleich mitgenommen. Wahrscheinlich auch viel von dem Hühnerfutter drumherum. Dann viel Glück?
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#8
Hallo,

schau Dir zur Sicherheit einmal die Spannungsfestigkeit der Kondensatoren auf der Primärseite an.
In solchen 115/230 Volt Selector Schaltungen werden in der Stellung 115V oft zwei Elkos mit geringerer Spannungsfestigkeit in Reihe geschaltet.
Mit der Schalterstellung auf 115V haben die bei angenommen 240V Netzspannung jeweils 340V abbekommen (240*Sqrt(2)).
Wenn das 350V oder 400V Typen sind OK; bei geringerer Spannungsfestigkeit sicherheitshalber tauschen.

Den Brückengleichrichter würde ich ebenfalls direkt mit tauschen; einfach weil ein neuer fast nichts kostet.
Der kann beim Kurzschluss kurzfristig zwar einiges vom Nennstrom wegstecken - aber niemand weiß wie es dem geht und wie lange der noch zuverlässig funktioniert.

Gruß

Nico
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#9
Erstmal würde ich mich darum kümmern was für ein Käfer da weggeflogen ist und ob noch irgendwelche anderen SMDs da gehimmelt sind. Sonst braucht man keine Elkos mehr.
Gruß
Arnim

Ein rein verstandesmäßiges Weltbild ganz ohne Mystik ist ein Unding. Erwin Schrödinger.
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