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AUDIY ANALYSER
#1
Hallo Leute,

wer Lust hat mal einen einfachen Audioanalyser (gegatet) auszuprobieren, da findet ihr auf meiner Homepage www.audiy-life.de unter dem Menü AUDIO ANALYSER vielleicht eine interessante Lösung ohne viel Gefummel. Ich spare mir eine Erklärung.

Am besten ihr spielt das Testsignal im Dauerrepeat ab und stellt die Software auf Daueranalyse. Dann einfach die Lautstärke einstellen bis die ersten Ergebnisse eintrudeln…der Dauertest ist eigentlich sehr effektiv. Man sieht sofort was unter Winkel passiert.

Ihr könnt ein Gate setzen. Aktuell gibts nur eine Freifeldmessung. Nahfeld mit Portflächenberücksichtigung und Baffelstep kommt später hinzu.

Ich mache auf meinem AUDIY-YT Kanal am WE einen Lifestream. Wer Lust hat…gerne.

Bitte um Feedback obs für euch passt. Vielleicht kann ja draus ein effektives Entwicklungswerkzeug werden….Bei meiner Picolino gabs die gleichen Resultate wie ARTA. Ipad oder handy anschliessen funktioniert auch... halt mit Genauigkeitseinschränkungen.

lG Sven


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#2
Hallo Sven, bin immer wieder überrascht was aus deinem Brain so alles raussprudelt. Ich werde das mal ausprobieren.
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#3
Hi, ja Kay hat mich auf die Idee gebraucht und btw. wollte ich ja immer mal die nächste STIC version machen. Allerdings ... heutzutage hat jedermann ein Smartphone ... und da brauchts eigentlich theoretisch nur ein gutes Mikrofon....

mal sehen, mir schwebt sowas vor eine geführte Messung, ohne die umständliche Eingeberei in ARTA, idealerweise mit automatischem Gate, mit kompletter Nahfeldmessmöglichkeit der Bassreflexöffnung plus Membran plus ordentliche Baffle Step Ermittlung (Kantendiffratoin mal sehen...) . Freifeld- nahfeldmergen weiss ich aktuell nicht wie ich das hinbekomme, aber man hat ja überlappende Frequenzgänge... ein bisschen was darf ja noch übrigbleiben...

Aktuell ist die Freifeldmessung super einfach...hab ich mal auf meinem Ipad versucht und hat sogar mit eingebauten Mikrofon einigermaßen funktoniert.

lg Sven
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#4
Sieht gut aus! Gute Idee ...... eine Ausrede weniger warum man keine Messungen gemacht hat  Wink . Leider braucht man immer noch ein kalibriertes Mikro .... wenigstens leihweise zum kalibrieren. 

.... eh ... das könnte noch eine nette Funktion sein. Man macht Messungen mit einem kalibrierten Mikro und mit einem anderen zu kalibrierenden Mikro (exakt gleich Position) und dein Tool schmeisst einem die korrekte Kalibierfunktion raus.

Jedenfalls super Arbeit! Gut gemacht .....
Herzliche Gruesse
Michael
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#5
Gute Idee! Schaunmermal, vielleicht im expert Mode.

Hat die Messung wohl bei Dir geklappt und war sie plausibel?

LG Sven
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#6
Hallo Sven,
nochwas zu deiner ESS AMT Box. Ein 8 Zöller oder zwei 6 Zöller wie bei der Klang und Ton werden dem AMT-1 nicht gerecht. Da müssen mindestens zwei 10 Zöller ran oder ein 10er plus Subwoofer- sonst wird das nix.
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#7
nenene…. des passt schon jetzt sehr gut. ich brauche keine Lautstärke, klar bremse ich den AmT runter….klar vom Pegel her brächte es was zum mithalten, aber ich mag den ess auch wegen anderen Eigenschaften

lG Sven
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#8
Ist auch einer meiner Lieblingshochtöner. Ich mag es nur nicht wenn er in seiner Dynamik gebremst wird. In deinem Konzept würde unten durchaus optisch auch ein Ripol reinpassen.
Aber egal - mach mal was Dir so vorschwebt.
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#9
Hallo zusammen, 

vielleicht kann mir jemand von Euch weiterhelfen. Ich messe an meiner Picolino 2 und bekomme zu stark mittenbetonte Nahfeldwerte. Ich habe hier mal den Frequenzgangschrieb der Picolino 2 angehängt, sowie die Ergebnisse meines Messprograms. das erstaunliche Ist: Mein ARTA misst auch diese Mittenbetonung...und zwar an beiden Boxen...Das gleiche bei ARTA...

Mein Messprogram ist eigentlich sehr einfach. Das ist ja der Sinn der Sache...Im Expertenmodus einfach von oben nach unten durch die Messung gehen und im Hintergrund dauerhaft die Testsignale laufen lassen. Man braucht die dauerhaften Testsignale während der gesamten Messung um das Signal phasenrichtig zu synchronisieren und sich eine echte Zweikanalmessung zu sparen. Auf diese Weise kann man das Testsignal auf dem CD Player oder irgendwo anders laufen lassen. Am besten während der gesamten Messung durchlaufen lassen. Das nervt etwas, aber dafür ist die Messung ruck-zuck fertig. Also die CD einlegen (oder Wav datei vom Streamer abspielen)  auf Play drücken und sich dann während die Sweeps kommen von oben nach unten Step by step die Punkte durchmessen. Bis man die Portnahefeldmessergebnisse im Frequenzgangschrieb sieht, kann es durchaus einige Sweeps dauern. Aber immerhin kann man immer in weniger als 5 Minuten eine ganze Lautsprecherbox durchmessen.

Der Nahfeld-Freifeld-merge ist nicht phasenrichtig, es wird einfach graphisch zusammengefügt. Das ist nicht perfekt reicht aber vorläufig aus. Ich bitte Euch zu prüfen, ob der Nahfeld-Frequenzgang passt und bitte um ein Feedback. Das Programm findet Ihr auf www.audiy-life.de unter AUDIY-Analyser und Expertenmodus. Es ware prima wenn mir jemand helfen könnte und vielen Dank im Voraus! Ach os ja, die Software muß man nicht downloaden und installieren. Sie läuft aus jedem Browser:

lg Sven


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#10
Hi ich könnte.... die Sicke ist bei beiden Picolino-2 Lautsprechern über die 11 (unbenutzten Jahre) dreimal so hart und so schaut jetzt die Impedanz aus. Vormals fs=87Hz, jetzt ist fs=150Hz...

Egal ob ich mit ARTA, CLIO oder mit dem neuen AUDIY Analyser gemessen habe, es kam immer nahezu das gleiche heraus...ich bin fast schier verzweifelt...

und was folgt daraus? Wenn man mit den Lautsprechern nicht hört ist nach 10 Jahren meist Schicht im Schacht. Ich könnte das Chassis jetzt Weichknüppeln, aber die Sicke wird wohl doch über die Jahre die Flexibilität verloren haben. Und genau das kann diesen massiven Peak erzeugen, wenn sich die Resonanzfrequenz verdoppelt....Also alle paar Jahre Chassis tauschen.

lG Sven


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#11
Hi Sven,

angehängt sind meine Messungen von 2009! Welche Entzerrung benutzt wurde, müsste ich erst wieder harausfinden.
Außerdem wurde am Hörplatz gemessen (ca 3m Abstand) bei mir im Wohnzimmer.
Vielleicht hast Du für die Nahfeldmessung vergessen in ARTA die LF Diffraction/Baffle-Step-Korrektur anzuwenden?

   
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#12
Hi, ich habe denke ich an allen drei Programmen alles richtig gemacht. Im Nahfeld Port und Chassis vemessen, dann den Portschalldruck angepasst, dann phasenrichtig addiert (daher auch der typische TML Einbruch) und auch den Baffle Step nicht vergessen. Und auch die Kalibrierdatei fürs Mic nicht vergessen…

Die Überhöhung schein real zu sein, weil sich das chassis deutlich verschlechtert hat. das einzife was mich noch irritiert, wäre dass wir bei ultratiefen Frequenzen eine ‚Luftpumpe‘ haben, das bedeutet dass das Luftverschiebevolumen immer gleich und gegenphasig ist also der einfach gemessene Nahfeldschalldruck gleich sein müsste. 

Aber ich messe heute Nachmittag nochmal mit nem guten relativ neuen Chassis und mit allen drei Verfahren, aber Danke für Deine Hörplatzmessung :-)

Was aber sein kann ist dass sich der TML Einbruch im Abstand nicht mehr so stark bemerkbar macht als wie mit dem ARTA und AUDIY Verfahren gemessen. In ARTA wird die Distanz vom Chassis zum Port nicht eingegeben. Im Tiefbass macht sich das nicht bermerkbar aber bei 300Hz kann fas schon etwas einfluß auf den scharfen Sprung haben.

lG Sven

NACHTRAG: ja das Chassis ist alt aber wir haben trotzdem noch einen Bug in der Software..: ja:  Die komplexe Summation selbst war richtig. Falsch war ausschließlich die relative Zeitreferenz zwischen Chassis und Port. In der alten Logik hat der Portmarker den absoluten Zeitnullpunkt noch einmal verschoben. Dadurch wurde ein Teil der tatsächlichen akustischen Phasenlage verfälscht. Genau daraus entstanden die zusätzlichen Wellen zwischen etwa 50 und 200 Hz.
--> auf einem guten weg....
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#13
An der Messgenauigkeit hapert es nicht :-) Hier ARTA, CLIO und AUDIY im Vergleich. Möglicherweise verwende ich noch eine zu starke Glättung aber immerhin...ich prüfe das ganze heute noch auf Stabilität und gehe dann mal in den Urlaub.
wäre schön wenn Ihr euch das anschauen könntet.

Die Summenfrequenzgänge - hier nicht baffle Step bewertet, weil ich mit CLIO Pocket nicht herausgefunden habe wie das geht. Wenn Clio keinen Baffle Step kann...nun das wär je echt ein bisserl blöd.

Hie die vollständige Messung des Quasifreifeldfrequenzgangs an einem einzelnen Breitbänder PS180-8 mit Port. Also man ist ratz-fatz durch alle Messungen, ohne sich mit irgendwelchem "Bedien-gefiddel" auseinandersetzen zu müssen. Das einzige was nervt, ist dass die Sweeps wegen der Synchronisation aktuell noch häufiger kommen müssen. Da die Testsignale nicht zurückgeführt werden können - weil sie zB vom CD-Player oder Streamer kommen - braucht die Software eine Weile zum aufsynchronisieren um die Phase richtig messen zu können. Das ganze verhält sich also so genau wie eine 2-Kanalmessung, ist aber etwas empfindlicher. Man sollte daher immer zusehen, dass die Aussteuerung des Sweeps in den grünen Bereich fährt. Leider können wir nicht phasenrichtig das Nahfeld mit Freifeld zusammenfügen. Besonders informativ ist der dynamische Gateschieberegler. Damit kann man schön spielen und dazulernen was ein Gate macht.. So wie das eingestellt wird wird der Freifeldfrequenzgang dann auch mit dem Nahfeld zusammengeklebt. Man müste eigentlich auch noch Kantendiffraktoinen einrechnen können, dann hätte man eine "richtige" Baffle -Step Korrektur. Aber ich glaube ich lasse es mal damit gut sein.

Immerhin kann man - mit ein bisschen Stressresistenz gegenüber den Messsignalen ;-) - in 5 Minuten die ganze Box durchmessen, bekommt alle relevanten Informationen und kann die Lautsprecher an der Stereoanlage lassen. Ich versuche die nächsten Monate die Software noch automatisierter und unempfindlicher zu machen. Wer weiß - vielleicht baue ich noch eine Klirrfaktoranzeige mit rein...

Wer Lust hat kann morgen um 20 Uhr in meinen Lifestream kommen. Communityprojekte und AUDIY Akustikmessystem  Da zeige ich unter anderem die Funktion.

Ach ja: den Schieberegler Diagnose Laufzeitkorrektur nicht betätigen. Der wurde aus Versehen aus einer früheren Testversion übernommen. 

lg Sven


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