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  1. #1
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    Standard REW - Impedanzmessung

    So wird die Imp. in REW gemessen:

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    Nur geht es auch einfacher, siehe hier. Bei "modernen" Soundkarten ist Rg<<10Ohm und mit R=1k reicht es nur U2 zu messen, da U1 fast konstant ist. Nur wird das auch unter REW unterstützt?

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    Ich habe eine Behringer U-Phoria UM2, die hat nur einen Eingang.

  2. #2
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    Zitat Zitat von loki Beitrag anzeigen
    Ich habe eine Behringer U-Phoria UM2, die hat nur einen Eingang.


    "Das Behringer U-Phoria UM2 ist ein ausgesprochen preiswertes und ultrakompaktes USB-Audiointerface mit jeweils zwei Ein- und Ausgangskanälen, das unter Windows und macOS betrieben werden kann."
    (Quelle)

  3. #3
    Chef Benutzer Benutzerbild von Azrael
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    Einer der beiden Eingänge ist ein hochohmiger Instrumenteneingang. Vielleicht funktioniert das damit irgendwie nicht....?

    Viele Grüße,
    Michael

  4. #4
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    Crossat hat natürlich Recht, es gibt 2 Eingänge und man kann sich da was zurecht basteln.
    Nur, ich möchte so eine Art "REW-Box" bauen, die weitgehend fest verdrahtet ist, mit festen Pegeln, damit ich schnell mal die Imp. messen kann. Ich messe nicht allzu viel und jedesmal muss ich, auch beim Schalldruck, in REW und am Rechner alle möglichen Einstellungen checken.

    REW wird zwar gepflegt, aber leider nicht weiterentwickelt (z.B. Sonogramme). Die freiwillige Spendenbereitschaft ist wohl nicht allzu hoch. Das Geld aber nicht immer hilft sieht man bei ARTA, sehr leistungsfähige Software, aber beim UI hat man "gespart". Das ist aber ein allgemeines Problem, besonders in der Windows und Linux Welt.

  5. #5
    möchte doch bloß hören... Benutzerbild von kboe
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    Also bei Thomann ist die Behringer abgebildet. Die hat sicher 2 Eingänge. 1 mal line/mic, 1 mal Inst.

    Der Eingangswiderstand von line/mic ist mir nicht bekannt, wird aber wohl irgendwo zwischen 10 und 50 kOhm liegen, Instrumenteneingänge sind normalerweise hochohmig im Bereich MOhm. Zumindest bei meiner EMU 0202.
    Wenn du als Messeingang den Instr. nimmst, kannst du zumindest den Messfehler infolge der Eingangsimpedanz vernachlässigen.... IMHO.

    Gruß
    Bernhard
    am Ziel

  6. #6
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    Ich beziehe mich auf das 2. Bild. REW mißt U1 und U2 (man braucht also 2 Eingänge) und berechnet daraus die Impedanz. Vor 15 Jahren machte dieses Messverfahren Sinn. Nur, bei heutigen Soundkarten, ist U1 konstant, es würde also reichen nur U2 zu messen (man braucht also nur 1 Eingang).

    Die Frage ist nun, ob REW dieses Messverfahren unterstützt?

  7. #7
    möchte doch bloß hören... Benutzerbild von kboe
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    Welchen Vorteil hätte diese Messung? Jedes Messprogramm muss auch den Wert von U1 wissen. Ob es den nun inline mitmisst oder vorher gesagt bekommt....
    Ist es für dich wirklich einfacher, U1 mit einem Voltmeter selber zu messen und dann ins Messprogramm einzutragen?

    Ich kenne das nur von ARTA: Da musst du für die Kalibrierung die Eingangsregler beider Kanäle so einstellen, dass die Eingangsspannung beider Kanäle in recht engen Grenzen gleich ist.
    Wozu willst du dir nur wegen der Ersparnis 1es Kabels eine unvorhersehbare Messunsicherheit einschleppen?

    Just my 2 cts..

    Gruß
    Bernhard
    am Ziel

  8. #8
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    Zitat Zitat von kboe Beitrag anzeigen
    Welchen Vorteil hätte diese Messung? Jedes Messprogramm muss auch den Wert von U1 wissen. Ob es den nun inline mitmisst oder vorher gesagt bekommt....
    Ist es für dich wirklich einfacher, U1 mit einem Voltmeter selber zu messen und dann ins Messprogramm einzutragen?

    Ich kenne das nur von ARTA: Da musst du für die Kalibrierung die Eingangsregler beider Kanäle so einstellen, dass die Eingangsspannung beider Kanäle in recht engen Grenzen gleich ist.
    Wozu willst du dir nur wegen der Ersparnis 1es Kabels eine unvorhersehbare Messunsicherheit einschleppen?

    Just my 2 cts..

    Gruß
    Bernhard
    Wenn ich keinen LS anschließe ist U1 = U2, einfacher geht es nicht.
    Mir scheint es schwieriger zu sein, den Pegel gleich einzustellen, habe ich gerade heute versucht und nur Gleichheit auf 1dB erreicht, das ist relativ ungenau. Damit scheint mir die verwendete Methode nicht optimal zu sein.
    Aber eigentlich wollte ich nur wissen, ob REW auch andere Methoden unterstützt und ich die nur nicht gefunden habe. Scheint aber nicht zu sein.

  9. #9
    Erfahrener Benutzer
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    Standard Kleine Impedanzmessbox mit Neutrik-Bauteilen

    Ich packe das mal hier dran, vielleicht ist es ja für jemanden interessant. Meine EMU-0404-USB ist semi-zweikanalig für akustische Messungen ausreichend, so dass ich erstmal keine große Messbox bauen wollte.

    Ich habe mir daher eine kleine Impedanzmessbox gebaut nach REW-Anleitung, weil ich von der bisherigen losen Verkabelung wegwollte. Das hat zwar immer geklappt, aber das Auge isst bekanntlich mit. Ich wollte die Box möglichst einfach und flexibel ausführen:

    • ich habe als Grundeinheit ein Neutrik-Gehäuse verwendet, das NA-Housing, da passen an beiden Enden die Standard-Einbaubuchsen direkt dran
    • links ist eine Neutrik-XLR-Male verbaut. Dort kommt ein gewöhnliches Y-Kabel XLR auf 2x Monoklinke zum Einsatz und verbindet die Box mit den beiden Eingängen des Interface. Möchte ich ein anderes Interface verwenden z.B. mit RCA, muss ich nur ein neues XLR-Adapterkabel anfertigen, ohne an der Box was ändern zu müssen
    • rechts ist eine Neutrik-XLR-Female. Dort wird ein XLR-Stecker angeschlossen, der den Ausgang der Soundkarte und die Anschlusskabel fürs Messobjekt zuführt. Auch hier wird einfach ein anderes Kabel eingesteckt, wenn ein anderes Interface verwendet wird
    • der Schalter in der Mitte ist ein zweipoliger Ein-Aus-Ein. Damit kann ich sehr einfach den inneren Messwiderstand überbrücken und die Anschlusskabel zum Messobjekt öffnen für die Kalibrierung. Den Schalter habe ich so eingebaut, dass der Hebel in Richtung rechts/Lautsprecher zeigt, wenn das Messobjekt gemessen wird und nach links Richtung Ausgänge zeigt, wenn ich kalibriere; das schien mir logisch und ich kann es mir merken


    Auf den Fotos sieht man, das es in der Box recht eng zugeht. Das erste Bild mit einseitiger Direktverlötung des Widerstands an den XLR-Stecker hat nicht hingehauen, der Widerstand musste mit Kabeln an den Rand der Box umgelegt werden. Das nächste Mal würde ich einseitig eine nach außen bauende Neutrik-Buchse verwenden "Typ NM3 FD-B", es ging alles nur gerade so noch rein mit sanfter Gewalt.

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    Ganz wichtig bei XLR-Steckern, ist dass man immer zuerst überall Pin 1+3 vertauscht anlötet und dann, wenn gerade man fertig ist, alles nochmals öffnen und umlöten darf. Passiert mir Doofie bei XLR ständig

    Den Monoklinkenstecker für den Ausgang der Soundkarte werde ich wohl nochmals ändern auf eine Stereoklinke. Bislang habe ich immer mit 50 Ohm Widerstand am Analog-Ausgang meiner EMU gemessen. Dort macht der Monostecker keine Probleme in der symmetrischen Buchse. Mit den jetzt verbauten 100 Ohm Messwiderstand ist am Analogausgang aber die Spannung am Messobjekt sehr gering. Der Kopfhörerausgang hat deutlich mehr Leistung. Mit dem Monoklinkenstecker schließe ich dort aber den rechten Kanal gegen Masse kurz und bevor das irgendetwas im Interface auf Dauer schädigt, kommt eben ein Stereoklinkenstecker dran, bei dem ich nur Tip und Schaft anschließe und den Ring unbeschaltet lasse. Der Stecker geht dann im Analog-Out und im Kopfhörerausgang gleichermaßen.

    Oder haltet ihr die Monoklinke im Kopfhörerausgang für unbedenklich?
    Grüße aus Karlsruhe, Florian

  10. #10
    Vorsicht Ironie ...
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    Ich habe da "mono-verdrahtete" Stereoklinke am Kopfhörerausgang dran, und ja, ich hasse auch Kabelknäuel und neige zu dämlichem Strippen-Salat ! Daher habe ich das ganze für mich völlig idiotensicher aufgebaut:

    - Plastik-Kästchen mit zwei eingeschraubten Klinkensteckern im Rasterabstand der Soundkarte

    - Kabel mit Krokos auf der anderen Seite

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    P.S. Wenn ich jetzt noch die Beschriftung auf die Oberseite gemacht hätte, wäre es perfekt !
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    Geändert von mechanic (01.05.2022 um 20:17 Uhr)
    Gruß Klaus

    Meinen tut der, der zum Wissen zu faul und zum Glauben zu schwach ist (Lisa Eckart)

  11. #11
    Erfahrener Benutzer
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    Ich habe den Monostecker gleich noch getauscht gegen die Stereoklinke mit Abgriff linker Kanal (Tip+Schaft) des Kopfhörerausgangs. Der liefert eine Ausgangsspannung bis 2,5V. Am Messobjekt (Test mit Picolino 3) kommen mit dem verbauten 100-Ohm Messwiderstand dann bis ca. 0,5V an (Impedanzspitze der TML liegt bei ca. 25 Ohm); die Messkurve entspricht 1:1 der Veröffentlichung im Heft.
    Grüße aus Karlsruhe, Florian

  12. #12
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    Habe da 2 Fragen,

    ich hoffe es stört nicht wenn ich sie hier reinstelle.

    1. Muss man zum Kalibrieren den Wiederstand überbrücken?
    wenn ja habe ich das in der Anleitung irgendwie überlesen.

    2. Die Zeichnung der Box in der REW Anleitung unterscheidet sich von der Anleitung in Limp
    In REW wird der Minusanschluss der Lautsprecherklemme an dem Minuspol des Rechten Eingans Minuspol angeklemmt. Der Rechte Ausgang Minuspol wird an
    Linken Eingang Minuspol angeklemmt. In der Box haben die Minuspole der beiden Eingänge keine Verbindung.

    Bei Limp sind in der Box Alle 4 Minuspole miteinander verbunden. Oder habe ich das Falsch gesehen?

    Bzw ist es vielleicht egal, weil die Minuspole in den Eingängen der Soundkarten sowieso gekoppelt sind?

    Gruß
    Flo

  13. #13
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    Das kommt auf die REW-Version an. In 5.19 wird Rsense zum Kalibrieren gebrückt. In 5.20 dagegen nicht, Rsense bleibt im Messkabel unverändert und die Kalibrierung wird einmal mit offenem und einmal mit kurzgeschlosenem Messkabel ausgeführt.

    Die Kanalwahl kannst du in REW frei festlegen, d.h, rechts und links können Messkanal oder Loopback sein, wie du magst.

    Die Massen sind über die Soundkarte verbundennund müssen daher nicht zwingend extra hergestellt werden, es schadet aber auch nicht. Minus vom Messkabel muss natürlich mind. einmal mit an eine Masse mit dran.
    Grüße aus Karlsruhe, Florian

  14. #14
    ausgeschieden
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    Danke 🙏.

    Das kommt mir zu Gute.
    Habe nämlich für die Bix keinen Schalter mit bestellt.

    Dann löte ich den Rest mal zusammen

  15. #15
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    Servus,

    ich habe bisher mit REW nur per Mikro gemessen um meine DSP besser einzustellen oder Einstellungen und Positionierungen im Raum zu prüfen. Hierzu ist ein Scarlet Solo und ein Mikrofon vorhanden.

    Zuletzt hatte ich eine Impedanz Korrekturschaltung gelötet um einen Sub Treiber zu optimieren. Da der Subwoofer eine geringe Nachhallzeit. hat und relativ modengünstig positioniert ist, hört man die Impedanzkorrektur und die damit einhergehende günstigere Gegenkopplung bzw deren unlineare Fehler weniger. In dem ganzen Thema würde ich gerne etwas weiter forschen. Die Spulen der Impedanzkorrektur sind mit einem Eisenkern, den ich verschieben kann. Kondensatoren habe ich in allen möglichen Varianten und größen hier. Jetzt muss ich das ganz „nur“ noch messen können. Da ich in der Elektrik nicht die große Leuchte bin, benötige ich für die Schaltung etwas Hilfe. Ein Prüf/Messkabel habe ich mir erstellt. XLR Kontakte und ein Gehäuse ebenfalls. Bei den Widerständen war ich sehr unsicher, welche Leistung man benötigt. Als Wert habe ich 99.4Ohm getroffen. Wie wichtig ist die Präzision des Widerstandes? Misst sich REW nicht auch auf den Widerstand ein? Funktioniert das einmessen über einen Brückenschalter (habe ich vorgesehen) oder über das zusammen stecken der Messleitung?

    Wenn REW den Widerstand einmessen kann, würde es Sinn machen über den Schalter einen zweiten Widerstand mit 100Ohm parallel dazu zu schalten. Auf diese Art könnte man mit 100 und 50Ohm messen, wenn der Pegel mal nicht ausreichen ist.

    Ihr merkt sicher, ich habe keine Ahnung und wäre dankbar über Hinweise.






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    Geändert von Cabrio_User (28.08.2025 um 18:06 Uhr)

  16. #16
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    Moin

    Das ist jetzt Jahre her und ich bekomme das nicht ganz erinnert. Ich habe auch den Kopfhörerausgang von meinem USB-Interface benutzt. Kalibriert habe ich mit einem bekannten Widerstand anstelle des Lautsprechers. Das waren bei mir 8,25ohm, hatte ich da. Dann habe ich an den Knöpfen gedreht bis der Graph die 8,25ohm gezeigt hat.
    Zur Leistung: ein Kopfhörerausgang macht nichts heiß.
    Zur Präzision des Widerstandes, bei Dir 99,4ohm, das spielt keine Rolle, dafür habe ich ja mit dem bekannten (8,25ohm) Widerstand kalibriert. Ich kann nicht sagen ob das jetzt 8,2ohm oder 8,3ohm waren, habe ich nie gemessen. Das geht auch nur mit einer Messbrücke, Multimeter ist nie genauer. Sicher bin ich aber, daß ich einen Wackelkontakt bestmöglich ausgeschlossen hatte. Siehe Hinweis.

    Einen Hinweis habe ich noch: Ich sehe auf deinem Foto zwei dieser Mini-Krokodilklemmen. Der Teil meiner Antwort geht auf die Erfahrungen eines Onliners vor zwei Jahrzehnten zurück, der mit solchen Dingern in eine Wackelkontakt-Hölle geraten war. Ich habe damals beschlossen entweder zu löten oder wirklich amtliche Steckverbinder zu nutzen (XLR, 4mm Laborstecker, Neutrik Speakon...). Mit der Entscheidung bin ich immer gut gefahren. Gerade bei niederohmigen Dingern wie Lautsprechern ist der Fehler durch einen Kontaktwiderstand schnell passiert.

    Viele Grüße,
    Bernd
    Geändert von Bernd (29.08.2025 um 16:45 Uhr)

  17. #17
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    Hallo Bernd,

    ich danke dir für deine Hinweise. Dann werde ich noch zwei Bananbuchsen mit anlöten.

    Meine Idee ist es die Lautsprecher inklusive Ihrer Anschlusskabel zu messen und zu optimieren bzw bei Ihren Impedanzen linearer abzustimmen. Hier würde ich tendenziell normale Lautsprecherkabel anschliessen. Sozusagen das optimieren, was der Verstärker tatsächlich „sieht“.

    ich habe ein Relativ präzises und geeichtes Fluke Multimeter. Dieses ist aber auch je nach Temperatur hinter dem Komma, also ab 0,xx Ohm ungenau. Kann man Referenzwiderstände irgendwo beziehen?

    Grüsse Christian

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