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  1. #1
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    Standard Kenwood KD 7010 Betonzarge

    Seit geraumer Zeit habe ich den Kenwood KD 7010. Bin damit schon sehr zufrieden und optisch finde ich ihn sehr gelungen. Leider ist die Nadel nicht mehr die Beste, es ist ein Denon DL-160 System. Das Denon DL-110 kostet mitlerweile um die 200 Euro, daher bin ich am überlegen, ob ich die Nadel retippen lasse. Wann genau weiß ich noch nicht.

    Zur Zeit steht er, so wie er ist, auf meinem TV-Rack und macht eine gute Figur.


    Ich wollte dem Dreher nun eine Beton-Zarge verpassen und würde dann das Projekt hier dokumentieren, falls Interesse besteht.
    Wie man einen kleinen Rütteltisch baut, werde ich im Forum unter Lautsprecherbau - Gehäusebau zeigen. Für das Gewicht sollte es allemal reichen.

    Die Zarge würde dann im weißem Gewand daherkommen. Es ist aber durchaus jede andere Farbe realisierbar. Es wird kein UHPC verwendet, da dieser eher ein Beigeton hat und Beton aufzuhellen fast unmöglich ist, die Ergebnisse in dem Bereich wären sehr gering.

    Ein Design, welches ich sehr schön finde ist dieses hier: http://www.google.de/imgres?imgurl=h...CDYQrQMwEDjIAQ

    Eine Pyramidenform fände ich allerdings auch sehr schön, von daher muss ich darüber noch einige Nächte schlafen, was das Design angeht.

    Einige Fragen habe ich allerdings dazu auch und zwar würde ich gern wissen, ob ich die Füße einfach abschrauben kann und den Plattenspieler auf die Betonplatte stellen kann.
    Es müßten dann verstellbare Füße zwischen der ersten und zweiten Betonplatte eingesetzt werden und unter der Ersten die Shock-Absorber.


    Für diejenigen, die mal etwas in Beton haben möchten, wäre dies ein guter Einstieg, da hier keine Armierung o.ä. benötigt wird. Zudem hat jeder etwas individuelles zu Hause stehen.

    Erstmal so weit, falls dazu Fragen aufkommen, werden diese im Verlauf beantwortet.
    Auf euer Feedback bin ich gespannt.
    Geändert von Concrete-Home (13.12.2014 um 13:00 Uhr)

  2. #2
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    Hallo,

    darf ich fragen warum Du dem Dreher eine Betonzarge angedeihen lassen willst? Er sieht doch so wie er ist sehr gut aus und Du schreibst selbst dass er Dir so gefallen würde.
    Rein klanglich wuerdest Du wahrscheinlich mit einer neuen (anderen) Nadel oder einem anderem System wesentlich weiter kommen, als mit einer Betonzarge.

    Gruss,
    Dirk

  3. #3
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    Hi Dirk....

    ja bei der Geschichte geht es mir weniger darum, einen besseren Klang hinzubekommen. Dessen bin ich mir bewusst, dass ein anderes System oder das retippen mehr bringt.
    Für den besseren Klang hat er schon Voodoo-Kabel verpasst bekommen.

    Ich finde es nur optisch schöner, wenn der "Body" höher ist. Es sieht dann einfach nur impulsanter aus. Am liebsten hätte ich dafür ein eigenes Rack, wo er dann auf Hüfthöhe steht, aber da würde ich mit meinem "Chef" ärger bekommen...und wer will schon, das der Haussegen schief hängt.

    Ich habe das bereits schon mal gesehen und es sah wirklich toll aus, dabei war aber lediglich der Dreher in einem "Betonrahmen" eingelassen und dieser hier würde ja darauf aufliegen.


  4. #4
    Good Vibrations Benutzerbild von Jesse
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    Hallo,

    mich würds interessieren, bin gespannt.

    Jesse
    Good Vibrations



    "Die Realität ist in Wirklichkeit etwas komplizierter."

  5. #5
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    Moin moin,

    dann hau rein.
    Dir solls gefallen und auch den Spass bei der arbeit.

  6. #6
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    Könnt ihr mir Shock-Absorber empfehlen, die ich dann verwenden kann. Die müßten dann schon etwas Gewicht aushalten können.

  7. #7
    HSG Köln/Bonn und Bergisches Land Benutzerbild von Gabrie
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    Hi,
    ich selber habe diese für eine 28 kg schwere Stereo-Röhre (viel Eisen !) benutzt:
    http://www.ebay.de/itm/Gummipuffer-S...-/261466424809 Ich finde, dass es sehr gut funktioniert. Die Typ D Silent-Blocks gibt es in vielen Größen! Schau mal!
    Gruß Gabriel
    Der Raum und die Aufstellung werden im Allgemeinen unterbewertet!

  8. #8
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    Hi Gabrie,

    vielen Dank. Hätte jetzt nicht gedacht, das die dafür gut genug sind. Ähnliche habe ich für meine LS genommen.
    Werde dann mal schauen welche Maße die "Unterkonstruktion" bekommt

    Hier schon mal ein paar Details zum Material:
    Es wird ganz normaler Baumarktbeton ( 40 Kg ca. - 5 Euro) verwendet. Im Enddekekt kommt eh alles aus einem Werk.
    Da es sich etwas an das TV-Rack anpassen soll, wird es etwas aufgehält, dazu verwende ich dann Marmormehl: http://www.moertelshop.com/Marmormeh...uenstig-kaufen.
    Man könnte nun noch weiße Pigmente hinzufügen, bringt aber nicht wirklich viel. Weißer Beton ist schon zu hell und würde das Gesamtbild stören.
    Die Mischung wird zudem mit Fließmittel versetzt. http://www.m-pferrer.de/epages/24288...3/Products/800
    (Gibt es auch im großen Gebinde)

    Wenn ich es schaffe, erstelle ich morgen die Anleitung zum Bau eines Rütteltisches.

    VG
    Peter

  9. #9
    HSG Köln/Bonn und Bergisches Land Benutzerbild von Gabrie
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    Hi Peter!
    Hatte oben vergessen, diesen Link noch einzufügen :
    http://stores.ebay.de/rcforceshop/Gu...sub=6710340014
    Dieser zeigt Dir nur die M8-Gerätefüsse( Typ D ), gibt es auch in M6 oder M10.
    Die Kleinen in M4 oder M5 nehme ich gerne für DACs oder Class D Endstufen mit SMPS(Schaltnetzteile, die sind sehr leicht!)
    Wirken ganz anders als die billigen Klebe-Füsschen; sind aber nicht so teuer, wie entsprechende Designer- Füsse, z.B:
    http://www.ebay.de/itm/4er-Set-Dynav...item41817d4d39
    Gruß Gabriel
    Der Raum und die Aufstellung werden im Allgemeinen unterbewertet!

  10. #10
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    Ich hatte mich schon darauf eingestellt, das ich sowas brauch: https://www.technik-und-elektronik.d...348e8g1h4vddr4

    Habe in der Hinsicht keine Erfahrung.

    Man könnte den Dreher dann ja doppelt lagern.
    Ich fand die ersten ganz gut, da sie mehr Gewindegänge haben, um den Dreher in Waage zu bringen.

    Grüße
    Peter

  11. #11
    HSG Köln/Bonn und Bergisches Land Benutzerbild von Gabrie
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    Hi Peter,
    zum Ausprobieren wäre mir das zu teuer! Habe längere Zeit als Akustikbauer beim WDR u. beim Deutschlandfunk gearbeitet und da gelernt, das der Durchmesser der Silentblocks ans Gewicht des OBJEKTES(heute: Entstufe, Plattenspieler) angepasst werden muss. Hatte damals Tabellen! Heute ist das bei mir "Try and Error". Bei DACs und Class D Endstufen ist das aber auch gar nicht kritisch, irgend wo kann man die kleinen Pucks immer einsetzen, und wenn es zum internen Entkoppeln von Trafo-Netzteilen dient (Typ B)

    R-Core-Trafos baue ich nur noch so ein. - Aber, ich bin auch Breit-Band-Fan!
    Gruß Gabriel
    Der Raum und die Aufstellung werden im Allgemeinen unterbewertet!

  12. #12
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    Ja mir war das auch zu teuer, irgendwo hört es dann auf.
    Vielen Dank nochmal!

    Hier gibt es jetzt eine Anleitung zum Bau eines Rütteltisches: http://www.diy-hifi-forum.eu/forum/s...ead.php?t=9857

    VG

  13. #13
    ...braucht Vinyl Benutzerbild von tiefton
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    Nicht vergessen, dass die Reso der Zarge und des Armes die Eignung der Tonabnehmer verändern können, Stichwort compliance.
    Ich würde den Antrieb oder den Arm dringend voneinander entkoppeln.
    Ansonsten ist mehr Masse aber schon Sinnvoll, trittschall halt.
    Viele Grüße, Thomas

  14. #14
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    Ich vermute, das es sehr schwer werden wird, den Arm oder den Motor auszulagern. Dafür kenne ich mich damit zu wenig aus. Der Kenwood ist ein Direct-Drive, daher ist es schon mal unmöglich den Motor auszulagern.

    Ich probier das einfach mal aus, ganz nach dem Prinzip: try and error.
    Masse ist genug vorhanden, das TV-Rack wiegt ja schon ca. 160KG, wobei das Gestell und die obere Platte mit Gummiplatten entkoppelt ist.
    Mal sehen, ob es funktioniert.

    So wird es dann im einzelen aussehen:


    Grüße
    Peter

  15. #15
    ...braucht Vinyl Benutzerbild von tiefton
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    Mit entkoppeln meinte ich nicht auslagern.
    Nur verhindern, dass dies Motorvibrationen einen direkten Weg zum Arm finden. Da reichen evtl. schon Gummilagerungen für Motor/Armbasis.
    Am Ende sollte halt vom Antrieb her beim Arm nichts mehr nachzuweisen sein(geht auch mit nem Stethoskop)
    Wie sich das gesamtschwingenede System verhält, lässt sich nur am Ende herausfinden. Der Hauptanreger neben Trittschall von außen sind die MOtorvibrationen und die Mechanik der Automatik, je nachdem wie diese in die Regelung des Armes eingreift.
    Viele Grüße, Thomas

  16. #16
    wohnt neben dem Mühlstein Benutzerbild von bee
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    Bei 'nem Direkttriebler ist das nicht sooo kritisch, da es quasi kein Polruckeln gibt vibriert der Motor nicht wirklich. Einzig das Tellerlager könnte......

    Peter, hau' rein das wird gut.
    Bei mir ist auch was recht vernünftiges rausgekommen.

    Motor und Teller aus einem Telefunken CS10
    Arm polierter RB300
    gebrauchtes AT OC

    Viele Grüße

    Bernd

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