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  1. #1021
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von Saarmichel
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    Hallo Forum.

    Ihre Nachricht zum Artikel IRAUD200 IRS2092S 400W+400W Class D Amplifier kit ZY-1 wurde an min9988 gesendet.Sie müssten innerhalb von 1 bis 2 Werktagen eine Antwort erhalten. Der Nutzer befindet sich in einer anderen Zeitzone und braucht möglicherweise etwas länger, um auf Ihre Frage zu antworten. Eine Kopie dieser Nachricht wurde im Ordner "Gesendet" in Meine Nachrichten gespeichert und zusätzlich an Ihre E-Mail-Adresse gesendet.

    Also abwarten und Tee trinken

    Gruß

    Michael

  2. #1022
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    Standard kurzer Zwischenstand...

    ...zur Lage der IRAUD550 IRS2092 Boards.

    Nachdem das Wechseln der Widerstände für meine +-50VAC Trafos nichts gebracht hat, hab ich mir bei www.tme.eu (nebenbei die günstigste Quelle für Ringkerntrafos, die ich im Netz gefunden hab) einen +-40VAC Trafo bestellt.
    Kamen heute an, Widerstände wieder zurück auf 3,9k gewechselt, angeschlossen, gleiches Bild:

    rote Warn-LED geht an, Rauch steigt vom Board auf.
    Immerhin funktioniert das Board (noch), mein Versuchsaufbau gab Töne von sich. Wenigstens etwas.

    Bin sehr gespannt, was "aroomcool" auf meine neuerliche Frage, was ich denn jetzt noch machen könnte, antworten wird.

    Ich werde berichten.

    Gruß
    Jo


    Zitat Zitat von Kondensator Beitrag anzeigen
    Hi Jo,
    schade. Sicherheitshalber würde ich die Verstärker zurückschicken, wenn´s noch geht. Schließlich hast du auch was von aufsteigendem Rauch geschrieben und es ist des Verkäufers Schuld, wenn er die falschen Trafospannungen in der Artikelbeschreibung angibt.

  3. #1023
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    Standard Verkabelung

    Hi @ All,
    da ich noch aus der alten A/B Class A-Class High End Fraktion stamme, mache ich mir Gedanken über Verkabelung, Qualität der verwendeten Bauteile, Lage der Bauteile und sonstige Einflussfaktoren. Ich betreibe selbstentwickelte (ein bißchen hiervon und davon) Hörner mit über 100db. Hier hört man wirklich alles. Auch ein leichtes Grundrauschen, manchmal sogar ein leichter Sinuston ca. 12Khz der L15D ist mir aufgefallen. Diese Unarten werden durch fehlerhafte Kontakte der Schraubklemmen hervorgerufen, dies sind eindeutige Schwachstellen der Boards. Hier hift nur löten 100%ig.
    Auch die Dynamik der Boards nimmt eindeutig mit dem Massequerschnitt zu, und nicht nur mit der Spannung. Die besten Ergebnisse habe ich, wie bei einer klassichen Class A/B Endstufe, mit ner sternförmigen Masseverkabelung und dem 4mm2 Orbit von Sommerkabel erzielt. Auch im Versorgunsstrom haben hochwertige Kabel mit mind. 2,5mm2 Querschnitt positve Ergebnisse im Bereich Dynamik und Impulsfestigkeit gebracht. Auch im Signalweg waren starke Unterschiede je nach verwendetem Kabeltyp zu vernehmen. Interessant war, das die Differenzierung des Hochtonbereichs fast immer auf sehr hohem Niveau war, nur die Art war sehr unterschiedlich, von aufdringlich agressiv(hochwertiges NF Kabel 0,50€m) bis weich/warm(Twean Beast Sommercable 13,90€m). Ich will damit nur sagen, das in der Bauweise der IRS2092 getriebenen Endstufen jede Menge Potential liegt. Mich würde mal interessieren welches Ziel hinter den sauber verzwirbelten Kabeln steckt?

    Mein Respekt und Anerkennung an Dieter und Saarmichel, die mit Ihrem Engagement und viel Idealismus dem Class-D Kult so viele Impulse gegeben haben. Ohne Euch wäre mir diese Welt verschlossen geblieben und ich würde mich immer noch mit stromfressenden Gewichtsmonstern rumschlagen.

    Gruß Jörg

  4. #1024
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von Saarmichel
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    Hallo Forum.

    Zitat Zitat von Saarmichel Beitrag anzeigen

    Ihre Nachricht zum Artikel IRAUD200 IRS2092S 400W+400W Class D Amplifier kit ZY-1 wurde an min9988 gesendet.Sie müssten innerhalb von 1 bis 2 Werktagen eine Antwort erhalten. Der Nutzer befindet sich in einer anderen Zeitzone und braucht möglicherweise etwas länger, um auf Ihre Frage zu antworten. Eine Kopie dieser Nachricht wurde im Ordner "Gesendet" in Meine Nachrichten gespeichert und zusätzlich an Ihre E-Mail-Adresse gesendet.
    Hier die Antwort.

    Hallo ,

    ok,please pay me more 57.99+10(solder this kits)+28(DHL)=95.99USD.
    you can use the send money botton from paypal to pay it,my paypal account is min99885#yahoo.com.hk
    change # to @


    - min9988

    Evtl. bestelle ich

    Gruß

    Michael


  5. #1025
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    Da sind wir aber gespannt....

    Vorläufig bin ich aber mit dem L15D zufrieden. Die zusätzliche Spannung (54.5 vs. 46.8V) bringt definitiv viel (oder sind die Kraftreserven des grossen linearen NTs (850VA) auch für den Zugewinn an Kraftentfaltung verantwortlich...?). Der Amp mit dem Ringkerntrafo mit 54.5V DC tönt hier richtig 'gross' gegenüber dem anderen mit dem SMPS400A180. Wuchtiger Bass, wie ich ihn an meinen KEF Reference noch nie erleben durfte. Nochmals vielen Dank an Michael und Dieter für ihren Effort hier. Ohne Eure Vorarbeit hätte ich diesen Amp nie bauen können.

    Grüsse!
    Karl

  6. #1026
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    Karl, Jörg ....

    Die Hauptsache ihr erlebt die Musik in Ihrer wirklichen Lebendigkeit....
    Genau so soll es sein....:-)

    Dieter
    Die eigene Erfahrung hat den Vorteil völliger Gewißheit. #Schopenhauer#

    Meine MusikQuelle.
    http://http://www.di.fm/chillout/

  7. #1027
    HSG Bayern Benutzerbild von SNT
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    Hallo zusammen,

    hier noch ein paar kleine Infos zum Einsatz von Class-D Bausätzen/Modulen:

    • EMV (grad der UKW Bereich) ist ein Problem bei den DIY Schaltverstärkern, Ihr habt bestimmt keine Lust auf einen Postwagen vor der Tür, daher:
    • Ein Ringkerntrafo hat zwar noch eine gewisse Streuinduktivität. Trotzdem empfehle ich aus EMV Gründen in jedem Falle noch ein möglicht großes Netzfilter mit Erdungsanschluß, dass am besten in die Kaltgerätedose integriert ist. Kostet was bringt aber auch was.
    • Hersteller hochwertiger Bausätze/Module geben bestimmt auch Infos/Tipps zum EMv gerechten Design, und sollten im Idealfall auch typische Messkurven vorweisen.
    • Der Einbau in ein Metallgehäuse mit Erdungsanschluß (Schutzklasse1) würde ich ebenfalls aus EMV Gründen und aus Sicherheitsgründen empfehlen. Bei den so schicken eloxierten Gehäusen sollten zusätzlich alle Gehäuseteile über ein kurzes Kabel elektisch niederohmig verbunden werden, da das Eloxal nicht leitet und dann bei nur einfachem Zusammenschrauben der Gehäuseteile nicht nur ein EMV Problem, sondern sogar auch ein Sicherheitsproblem auftreten könnte.
    • Wenn kein Netztrafo sondern ein Schalt-Netzteil angeschlossen ist und kein 50Hz Netztrafo dann sollte auf jeden Fall noch ein größeres Netzfilter eingesetzt werden
    • Die Lautsprecherleitungen würde ich im Gehäuse nahe der LS-Anschlüsse zusätzlich ein paar mal durch einen ca. 20mm Ferritringkern führen und zwar so, dass sich das Magnetfeld im Ferrit kompensiert und zwischen die beiden Lautsprecheranschlüsse einen 100nF Kondensator und jeweils 100nF von jedem Anschluß direkt an das Gehäuse und zwar direkt in unmittelbarer Nähe von den LS-Klemmen. So kommen weniger Störer über die Lautsprecherleitungen. Leitungen am besten verdrillen, zumindest müssen die Leitungen parallel verlaufen.
    • Die in Datenblatt von Modulatorchips angegebenen minimalen Klirrfaktoren und maximale Störabstände müßten theroretisch nur für ein optimales Leiterplattenlayout in Verbindung mit wahrscheinlich idealen (SMD) MosFets gelten. Da wäre ich ohne Messnachweis skeptisch bei eBää und Co. Allein der Spannungsfeedback an der verkehrten Stelle kann wie bei einem Linearverstärker einige 0,X% an Klirr bedeuten. Wie gesagt: Alles eine Frage des Leiterplattenlayouts. Da kann man nur hoffen, dass da ein Profi dran war. Die Leiterplatte sollte mindestens zwei Lagen aufweisen, wobei die untere großflächig auf Masse liegen muß.
    • Wenn keramische Eingangskondensatoren eingesetzt werden, diese am besten gegen Folie tauschen, das klirrt weniger. Keine anderen SMD Kondensatoren gegen Bedrahtete tauschen, möglicherweise bedeutet das gleich beim Einschalten den Tod der MosFets.
    Geändert von SNT (19.04.2013 um 16:45 Uhr)

  8. #1028
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    Hallo Mr. SNT,


    Einbau in ein Metallgehäuse mit Erdungsanschluß (Schutzklasse1) würde ich ebenfalls aus EMV Gründen und aus Sicherheitsgründen empfehlen. Bei den so schicken eloxierten Gehäusen sollten zusätzlich alle Gehäuseteile über ein kurzes Kabel elektisch niederohmig verbunden werden, da das Eloxal nicht leitet und dann bei nur einfachem Zusammenschrauben der Gehäuseteile nicht nur ein EMV Problem, sondern sogar auch ein Sicherheitsproblem auftreten könnte.

    Sehe ich genau so.

    Zur Sicherheit:

    Es würde im Fehlerfall der Personenschutzschalter/Summenstromwandler = Fi-Schalter (sofern vorhanden) der Hausinstallation auslösen, sobald der über die Phase eingespeiste Strom nicht mehr dem des über den N-Leiter zurückgeführten Strom entspricht.

    Das Problem ist, dass bei ungeerdeten Gehäuse-Teilen im Fehlerfall (Phase liegt am Gehäuse an) die volle Betriebsspannung auf dem Gehäuse steht.

    Wäre das Gehäuseteil dann im Fehlerfall korrekt geerdet gewesen, hätte der FI-Schalter sofort beim Eintreten des Fehlers ausgelöst und den Stromkreis spannungsfrei geschaltet da ein Strom gen Erde geflossen wäre.

    Ist das Gehäuse nicht korrekt geerdet, "bemerkt" erst mal niemand den Fehler da ja kein Fehler-Strom fliesst der den FI auslösen lässt. Die Betriebsspannung von 230VAC liegt dann also "heimlich" am Gehäuse an und nichts passiert.

    Beim Anfassen des Gehäuses in diesem Fehlerfall holt man sich erfrischende 230VAC ab. Der Strom fliesst über die (evtl. linke) Hand durch das Herz und dann über die Beine in Richtung Boden ab. Für Leute mit Schrittmacher schon lebensgefährlich.
    Nun löst der Fi in der Hausinstallation mit seiner Abschaltzeit von normal 20ms aus. Nicht tödlich (sofern FI überhaupt vorhanden), aber auch nicht angenehm. Für Kleinkinder auch nicht toll!

    Falls im Fehlerfall kein Fi vorhanden: Ganz ganz schlecht!
    Je nachdem wie man das Gehäuse anfasst, verkrampft die Hand und man bleibt "kleben" bis...................

    Dies ist 90% der Leser bekannt, ich weiß! Den restlichen 10% hilft es evtl. bei der ganzen Bastelei :-)

    Gruß Thorsten
    Geändert von TriplePower (19.04.2013 um 20:47 Uhr)
    DAC: Audio-GD Pre/DAC NFB-28,Phono: Marantz TT-15S1 + Ortofon 2M Bronze; PhonoPre EAR 834 Clone; Preamps: Aikido 5687 Tube Pre, Aikido 12VAC; PowerAmps: Abletec ALC0300-1300 Monos; Signal: RaspberryPi3+SqueezeboxServer NAS; LS: Troels Gravesen CSM, ScaMo15; Kabelsalat: Kimber Timbre XLR + asym., LS: Kimber 8VS
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  9. #1029
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    Standard Erster Betrieb Connexelectronic

    Hallo Leute,


    gestern habe ich mein Austausch SMPS800RE erhalten und den ersten Hörversuch gestartet....GESCHEITERT

    bei kleiner Aussteuerung kein Ton, dann Pegel erhöht bis auf ca. 30%. Plötzlich haben die Endstufen-LEDs auf dem Board geblinkt. Ausserdem hat mir parallel mein LCD Monitor am PC über das Stromnetz Nachrichten von Ausserirdischen übermittelt. DERBER FEHLER!


    Heute noch mal in Ruhe nachgeschaut, da ist es mir beim Anschauen sofort klar geworden:

    Ergebnis: Ich I-DIOT habe in meiner Verstärkerbau-Unerfahrenheit gewohnheitsgemäß Polklemmen aus dem Lautsprecherbau unbedacht in die Alu-Rückseite geschraubt. = voller ausgangsseitiger Kurzschluß auf beiden Kanälen über die Gehäusewand
    da die Klemmen wie ich sie eingebaut habe nicht vom Gehäuse isoliert sind.
    Sehr gut, setzen 6!

    Das haben bestimmt einige von Euch schon auf meinen Fotos einige Seiten vorher vorausgesehen und sich gedacht "lass´ den Depp ruhig mal machen "

    LoL

    Auf jeden Fall bin ich heute wieder zur Besinnung gekommen und hab fliegend verdrahtet.

    Als Testlautsprecher habe ich meine CheapTrick 193 angeschlossen. Da kostet eine durchgebrannte Schwingspule nur 30€.

    Was soll ich sagen......der Amp pumpt einen Bass aus den 13er Breitbändern, das ist nicht mehr feierlich . Absolute Kontrolle der Membran durch pure Gewalt halt

    Mittel- und Hochton sehr sauber, absolut nichts zu bemängeln.

    ! SUPER !


    Ich werde jetzt dann doch mal die Polklemmen korrekt einbauen.

    Der Connex Amp hat gestern bei beidseitigem Kurzschluss erst bei 30% Voll-Aussteuerung abgeschaltet. Daran sieht man, wie laststabil das Teil ist.
    Ich wäre bei einem Kurzschluß der Ausgangsklemmen von einem sofortigen Abschalten ausgegangen. Daher hatte ich erst gar nicht nach einem Kurzschluß gesucht


    Gruß Thorsten
    Geändert von TriplePower (23.04.2013 um 20:21 Uhr)
    DAC: Audio-GD Pre/DAC NFB-28,Phono: Marantz TT-15S1 + Ortofon 2M Bronze; PhonoPre EAR 834 Clone; Preamps: Aikido 5687 Tube Pre, Aikido 12VAC; PowerAmps: Abletec ALC0300-1300 Monos; Signal: RaspberryPi3+SqueezeboxServer NAS; LS: Troels Gravesen CSM, ScaMo15; Kabelsalat: Kimber Timbre XLR + asym., LS: Kimber 8VS
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  10. #1030
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    watt sollisch sagen Thorsten ...
    Schon klasse, dass er solch ein Kurzschluss überlebte ....:-)
    Ehrlich gesagt, dass hätte ich nicht gedacht !

    Wie auch immer , viel Spass dir mit dem Amp :-)

    Dieter
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  11. #1031
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    Zitat Zitat von dieterschneider Beitrag anzeigen
    watt sollisch sagen Thorsten ...
    Schon klasse, dass er solch ein Kurzschluss überlebte ....:-)
    Ehrlich gesagt, dass hätte ich nicht gedacht !

    Wie auch immer , viel Spass dir mit dem Amp :-)

    Dieter

    Hör mal Dieter,

    evtl. brauch ich mal in Zukunft deine Hilfe als erfahrener Röhren-Mann.

    Ich habe mir den Aikido-Stereo-Preamp für 5687 Röhren in USA bei Glassware bestellt.

    (http://www.diy-hifi-forum.eu/forum/s...7&postcount=43)

    Das Teil ist schon unterwegs.
    Also, Du wirst leider noch von mir hören (das ist eine Drohung!)


    Gruß Thorsten
    Geändert von TriplePower (24.04.2013 um 08:35 Uhr)
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  12. #1032
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    Hallo,

    hier auch mal ein kleines Update wie es mit meinem Problem-Amp, mit dem SMPS2000R weiter gegangen ist.


    Motto: Viel schlimmer, gehst nimmer


    Zuerst mal eine WARNUNG: Die folgende Messungen an einem SMPS im Betrieb, sind extrem gefährlich. Ein falscher Handgriff und man berührt Hochspannung-führende Bauteile, z.B. den HF-Transformator !!!!!!.


    Zur Erinnerung: Der verbaute HF-Trafo meines Connexeletronics SMPS2000R, im Connexelectronics IRS-2092S Verstärkers wird schon im Leerlauf viel zu heiß.




    Mir viel auf , dass der E-Kern des HF-Transformators nicht pass-genau / versetzt montiert war.



    So sollte es normaler Weise aussehen. Bild vom HF-Transformators meines zweiten (dem erstgekaufte) Connexelectronics SMPS2000R, +/- 72 Volt Version.



    Auch Cristi von Connexelectronics meine das, dass die Ursache der abnorm hohen Betriebs-Temperaturen sei. Offenbar sei der Schenkel des E-Kern gebrochen. Ich sollte mal versuchen, den E-Kern zu verschieben. Das macht man natürlich nur im ausgeschalteten Zustand !!!.

    Ich konnte die beiden Hälften, des E-Kernes tatsächlich gegeneinander verschieben. Ein Bruch der Schenkel, zumindest ausschließen. Ob ein Bruch des Mittel-Joches vorliegt, lässt sich so aber leider nicht feststellen.

    Ich war wieder guter Hoffnung, wurde aber bitter enttäuscht. Die Temperatur stieg jetzt sogar noch weiter an. Bei 143 Grad Celsius wurde mir die Sache sprichwörtlich zu heiß, die Temperatur stieg weiterhin mit ca. 1 Grad Celsius, alle 2 Minuten. Auch ein unangenehmer Geruch, mahnte dazu den Versuch besser abzubrechen.



    Cristi riet mir darauf hin es doch mal mit meinem erst-gekauftes SMPS2000R (+/- 72 Volt Version) zu versuchen. Das Ergebnis war leider das gleiche. Hier maß ich sogar noch höhere Temperaturen von bis zu 150 Grad Celsius.

    Optisch erkennbar ist dieses SMPS2000R daran, dass es im Gegensatz zu den SMPS2000R mit Kühlwinkel ( +/- 84 Volt Version), einen Kühlkörper hat.



    Was nun ???. Jetzt zweifelte ich die gemessenen Temperaturen an. Aber der sehr stechende Geruch und die Tatsache, dass alle anderen Connex-SMPS, die ich im Betrieb habe deutlich kühler bleiben, zeigen mir doch ganz deutlich, dass da was nicht in Ordnung sein kann.

    Eine Messung an beiden Connexelectronics IRS-2092S Amps, mit dem Connexelectronics SMPS800RE, ergaben deutlich niedrigere Betriebstemperaturen, selbst unter viel-viel Last (Ohren-AUA), Temperaturen unter 70 Grad Celsius.



    Das lasse ich mir gefallen. Die 67 Grad Celsius unter Last, halte ich für durchaus akzeptabel, im Leerlauf, erreichen die SMPS800RE übrigens "nur" ca. 56 Grad Celsius.

    Um ganz sicher zu gegen das die Temperatur, die ich mit dem K-Fühler an Multimeter messe, korrekt ist, habe ich eine Eichmessung mit kochendem Wasser durchgeführt. Allerdings nicht Luftdruck-korrigiert.

    Wer gut in der Schule aufgepasst hat, der wird sich sicherlich noch daran erinnern, bei welcher Temperatur Wasser kocht.


    https://upload.wikimedia.org/wikiped...itAnomalie.svg



    Das passte also schon mal. Cristi bezweifelt aber trotzdem weiterhin die Korrektheit meiner Messergebnisse. Er vermutete evtl. eine Verfälschung der Messergebnisse, durch Wirbelströme im K-Messfühler, die durch das sehr kräftige Magnetfeld induziert werden. Er riet mir deshalb zu einer Temperaturmessung per Infrarot.

    Ich schloss zwar einen Messfehler auf Grund von "Wirbelstrom-Erwärmung" nicht gänzlich aus. Allerdings, wenn ich das SMPS2000R 2 Std. gut "anwärmte" und dann vom Netz trennte und erst dann den K-Messfühler in Position brachte, dann konnte ich selbst in ausgeschalteten Zustand noch 138 Grad Celsius messen.

    Nee, nee, ich maß wohl doch korrekt. Um trotzdem jeden Zweifel bei Cristi auszuräumen, habe ich mir mal so ein Infrarot-Messgerät per Ibää bestellt. Sogar mit Emission-Korrektur, um das unterschiedliche Reflektionsverhalten, von unterschiedlicher Materialien zu berücksichtigen.

    Allerdings wollte ich noch ein paar Dinge abklären, die ich auch in Verdacht hatte. Ich konnte nämlich keinen genauen Wert der Leistungsaufnahme mit einem elektrischen Verbrauchs-Messgerät bestimmen. Der Wert für die Leistungsaufnahme schwankte ständig zwischen 2- und 75 Watt. Viel schlimmer noch, der Power-Factor, lag nämlich nur zwischen 0,5- und 0,6. Ideal wäre 1.0, was ich mit den anderen SMPS (Connex- und Hypex) auch ermittle. Ich hatte da den riesigen Netzfilter mit dessen Ableitstrom- und / oder das Einschaltrelais im Verdacht. Das ich mit beiden SMPS2000R genau das gleiche Temperatur-Problem habe, mache mich schon stutzig. Der Betrieb unter Umgehung von Netzfilter und Einschaltrelais änderte allerdings nichts an den zu hohen Temperaturen. Aber ich konnte jetzt zumindest eine schlüssige Verbrauchsmessung vornehmen. 65 Watt im Leerlauf, bei einem Power-Factor von 1.00

    Um ein Kurzschluss im Verstärker, oder Fehler am IRS-2092S Board auszuschließen, entschloss ich mich dazu eine Lastmessung außerhalb vom Verstärker durch zuführen. Als Last dienten zwei 100 Watt Halogen-Glühlampen. Versuchs SMPS2000R war die +/- 84 Volt Version, in Max-Spannungseinstellung von +/- 85 Volt. Bei dieser Gelegenheit konnte ich auch ausschließen, dass der Anschluss der Schutzschaltung am Aux-Spannungsausgang zu den Problem führt. Ich war mir nämlich nicht ganz sicher, ob ich nicht den negativen Aux-Spannungsausgang auf dem LS-Schutzboard, über den LS-Ground Anschluss kurzschließe.

    ACHTUNG-ACHTUNG: Bei SMPS mit gemeinsamen Ground-Bezugspunkt (zb. bei div. Hypex SMPS) darf das nämlich nicht geschehen.

    Weil bei diesen SMPS, mit gemeinsamen Main- und Aux- Ground, würde nämlich die Negativ-Spannung zum Ground, über das LS-Schutzboard, kurz geschlossen. Bei den Hypex SMPS sind die (un)regulieren Aux-Ausgänge sogar nicht mal Dauer-kurzschlussfest ausgeführt. Lt. Hypex-Datenblatt, nur für ca. 2 Sek. kurzschlussfest. Bitte deshalb vor Anschluss der Audiophonics LS-Schutzboard und Hypex SMPS, die entsprechenden Datenblätter zu Rate ziehen.

    Bei den Connexelectronics SMPS sind aber Main- und Aux-Spannung Ground, elektrisch von einander isoliert. Trotzdem sollte mir die stand-alone Messung Gewissheit verschaffen.


    Hier das Ergebnis.



    Der Fehler liegt also zweifelsfrei am SMPS2000R. Jetzt musste ich nur noch auf das Eintreffen des Infrarot-Thermometers warten, von dem ich mir weitere- sehr interessante Erkenntnis erwartete.

    Hier die Ergebnisse, gemessen mit dem SMPS2000R- +/- 72 Volt Version, +/- 74 Volt (max.) Einstellung.


    Oberflächen-Temperaturmessung am Kunststoff-Wickelkörper.



    Oberflächen-Temperaturmessung der gelben Schutzfolie, die die Wicklung des HF-Transformators abdeckt.




    Zudem ist mir aufgefallen, dass sich auch die in nur 5 mm Abstand montierten Elkos, durch die Strahlungshitze des HF-Transformators, mit der Zeit extrem erhitzen. Auf diese Messung war ich besonders gespannt.




    Aha, die Elkos werden also bei 110 Grad Celsius gut durch gekocht


    Also ich weiß nicht........., entweder ist das SMPS2000R eine kpl. Fehlkonstruktion, oder ich hatte extremes Pech und zwei mal defekte SMPS2000R geliefert bekommen. Das zuerst gekaufte SMPS2000R hatte ich eigentlich noch niemals lange in Betrieb, dass Ding war mir schon damals nicht so ganz geheuer.


    http://www.diy-hifi-forum.eu/forum/s...1&postcount=95


    Das Fletschen eines Spannungsüberschlages irgendwo auf der Platine, kann man nämlich immer noch ab- und zu hören.


    Ich jedenfalls habe eigentlich keine Lust mehr, noch was mit den SMPS2000R zu machen. Ich habe jetzt nämlich die Schnauze so richtig- gestrichen voll. Werde deshalb wohl beide SMPS2000R zu Cristi zurück senden. Mal sehen ob er auf meine Vorschlag eingeht, einen Wertausgleich mit andere Produkte zu machen. Habe in seinem Webshop nämlich ganz interessante Neuheiten erspäht.


    Für den 2x 700 Watt IRS-2092S Amp. habe ich mir aus Frust heraus bei Audiophonics ein Hypex SMP1200A700 bestellt. Diese Lieferung ging aber auch total in die Hose. Als das Paket bei mir ankam, waren ganz andere Artikel darin. Das Paket wurde mit einer anderen Lieferung vertauscht. "Der Andere" hat wohl dafür mein Hypex SMPS1200A700 erhalten. Also zurück zu Audiophonics und hoffen, dass ich irgendwann mal meine bestellte Artikel erhalte.


    Also dieser Amp. scheint unter keinem guten Stern zu stehen. Alles was schief gehen kann, läuft offenbar auch irgendwie schlief.


    Zudem sind die vier in China bestellten Ibää IRS-2092S Boards auch noch im Zoll hängen geblieben. Die sollten eigentlich von dem +/- 72 Volt Version des Connexelectronics SMPS2000R mit Strom versorgt werden. Also keine Boards und kein SMPS


    Also war erneute Frustbewältigung für die gescheiterte Frustbewältigung angesagt.


    Und die sieht folgender Maßen aus.


    2 Stk. davon.


    2 Stk. davon.


    2 Stk. davon.






    Michael
    Geändert von Saarmichel (28.04.2013 um 21:15 Uhr)

  13. #1033
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    Oh, da macht aber einer ernst....und fährt die schweren Geschütze auf.

  14. #1034
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    tja ...
    schade, dass es auch solche Verläufe von Aufbauten gibt.
    Ich bin froh, dass ich mit meinem L15D so glücklich sein kann :-)

    Dieter
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  15. #1035
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    Hallo Michael,
    kannst Du mir bitte schreiben welches Gehäuse in Bild 6 zu sehen ist ?
    Ich werde mir demnächst entweder den Bausatz von Audiocreativ oder 2 Abletec Module bestellen,
    deshalb möchte ich mir schon mal das passende Häuschen suchen.
    Naja ich habs gefunden, ist wohl die S-Serie von Audiokreativ !?

    Sind denn gewisse Mindestabstände der Platinen zu den Gehäusewänden einzuhalten ?

    Audiokreativ schreibt dann noch,
    Bei einer zu geringen Last sind Schwingneigungen möglich.
    Bezieht sich die "geringe Last" auf die Lautsprecher ?

    So wie ich es verstanden habe,
    sollte beim Einsatz von SMPS die interne Lautsprecherverkabelung so kurz wie möglich gehalten werden,
    während bei einem RKT die Verkabelung nicht so kritisch sein soll !?

    Gruß plüsch

  16. #1036
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    Gibts von dem Ding eigentlich irgendwo vernünftige Messwerte? Auf subjektive Klangeindrücke gebe ich nicht zuviel.
    Gruß
    Thomas

  17. #1037
    Chef Benutzer Benutzerbild von dieterschneider
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    Thomas, bei mir ist es umgekehrt :-) Auf Messwerte geb ich nicht viel,
    oder besser meine Ohren sind die Messinstrumente.
    Die eigene Erfahrung hat den Vorteil völliger Gewißheit. #Schopenhauer#

    Meine MusikQuelle.
    http://http://www.di.fm/chillout/

  18. #1038
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    Auf Kabelklang gebe ich auch nichts
    Gruß
    Thomas

  19. #1039
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von Saarmichel
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    Hallo,

    die vier bestellen IRS-2092S China-Amp Platinen sind heute angekommen.







    Der Versuchsaufbau funktioniert schon mal, seit 30 Min. Bleibt recht kühl.

    Als Leistungs- MosFET kommen zwei IRF B23N20D zum Einsatz. Zum Klang kann ich noch nichts genaues sagen, ebenso zur Leistungsfähigkeit. Dazu ist es schon etwas zu spät.

    Halte euch auf dem laufenden, ob die Dinger was taugen.

    Gruß

    Michael

  20. #1040
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    Standard Assembled LJM- L15D-Pro Stero Power amplifier board IRS2092 IRFB4019

    ..... habe mir ein Paar der o. g. Module bestellt. War wohl viel zu euphorisch ..... wollte mir zwei Mono-Endstufen bauen.
    Bei der ganzen Auswahl von Teilen, dem überumfangreichen Wissen, das hier auf mich herein prasselte und der vielen unterschiedlichen Meinungen
    überlege ich schon mir lieber eine neue Senseo zu kaufen ....
    Dabei hatte ich mir alles so schön gedacht ........hm ...mal
    am Feiertag ein wenig überlegen was nun passieren wird.
    Einen wunderschönen entspannten Tag für Alle!!!

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