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  1. #1
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von Hausmeister2000
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    Frage Errechnetes Gehäusevolumen

    Hallo zusammen!
    Ich habe mir die Software WinISD mal angeschaut und ein wenig herumgespielt. Bei kleineren Chassis komme ich auf sehr kleine Gehäusevolumen. Z.B. errechne ich für ein 12er-SEAS-Chassis um die 2L. Dagegen wird es in Bauanleitungen eher mit um die 7-8L versehen.
    Werden kleinen Chassis tendenziell immer in ein deutlich größeres Volumen gebaut?

    Grüße
    Heiko

  2. #2
    ...braucht Vinyl Benutzerbild von tiefton
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    Standard

    Das hängt davon ab, welche Zielfunktion du gerne hättest. Tiefer Bass heißt bei kleinen Chassis oft viel Volumen relativ zum Chassis . Allerdings hängt das auch von den TSP ab.
    Der Tangband W4-657 läuft bspw in 2,5 Litern, in 5 Litern, als große BR (15 Litern) in einer TL, etc...
    Es gibt ja auch kleine Chassis die gar keinen Bass können.
    Große Chassis mit 2 Litern - kann ich mir nicht vorstellen.
    Um Welche Chassis handelt es sich denn?
    Viele Grüße, Thomas

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von Hausmeister2000
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    Zum Beispiel dieses hier:

    SEAS L12RCY/P

    Das wäre sicher für die MS Micro verwendbar. Da komme ich mit WinISD auf 1.7L Volumen im BR-Gehäuse. Tuning freq = 70.08Hz.
    Es ist doch richtig, dass WinISD das optimale Volumen errechnet, wenn man nichts weiter tut, oder? Der Frequenzgang sieht auf jeden Fall dann immer optimal aus, wohingegen er sich verschlechtert, wenn man auch nur einen Parameter anfaßt.
    Merkwürdig auch die Berechnung für das BR-Rohr: Dort erhalte ich z.B. bei 3cm Durchmesser eine Länge von 22.7cm. Kommt mir irgendwie sehr klein und lang vor. Bei 2cm schrumpft die Länge dann auch 9.6cm, was dann sogar in ein 8L-Gehäuse passen würde (aber nicht in 1.7L).

    Gruß
    Heiko

  4. #4
    hört-zu Benutzerbild von Joern
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    Standard

    Hi

    Zitat Zitat von Hausmeister2000 Beitrag anzeigen
    ....
    Es ist doch richtig, dass WinISD das optimale Volumen errechnet, wenn man nichts weiter tut, oder?
    Was genau ist denn ein optimales Volumen ?

    Was genau ist DEIN optimales Volumen ?

    Es gibt sehr viele "optimale Näherungen" -
    früher hieß das ThieleSmall-Abstimmung, Abstimmung nach Bullock oder nach Hoge oder was auch immer - jeder bei SEINEM Optimim.

    DEIN Optimun legst Du selber fest - also Deine Zielvorstellung. Möglichst tief, möglichst klein usw.
    Beste Grüße
    Jörn

    what the bleep do we ... - listen to ?

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von Hausmeister2000
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    Zitat Zitat von Joern Beitrag anzeigen
    Was genau ist denn ein optimales Volumen ?

    Was genau ist DEIN optimales Volumen ?
    ...

    DEIN Optimun legst Du selber fest - also Deine Zielvorstellung. Möglichst tief, möglichst klein usw.
    Hi Jörn!
    Ja, gute Fragen und auch die richtige Antwort, denke ich. Ich stelle es mir nur schwieriger vor, eine Box abzustimmen, wenn der Frequenzgang bereits in der einfachen Simulation schon nicht "schön" aussieht.
    Klar kann man das Volumen vergrößern. Dann erhält man ggfs. eine Baßüberhöhung im tieferen Bereich, wobei der Bereich über der Erhögung dann wegbricht. Deshalb hätte ich schon gedacht, dass es optimal ist, was WinISD selbst zuerst ausgibt (Kurve möglichst linear).
    Oder anders gesagt: Irgendwo muß man mit der Abstimmung anfangen. Und wenn man einen möglichst linearen F-Gang haben möchte, dann verbietet sich das Ändern jeglicher Werte in WinISD, oder?

    Grüße
    Heiko

  6. #6
    Master of Machines Benutzerbild von Audiovirus
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    Standard

    Hallo Heiko

    SEAS L12RCY/P

    Das wäre sicher für die MS Micro verwendbar. Da komme ich mit WinISD auf 1.7L Volumen im BR-Gehäuse. Tuning freq = 70.08Hz.
    Es ist doch richtig, dass WinISD das optimale Volumen errechnet, wenn man nichts weiter tut, oder? Der Frequenzgang sieht auf jeden Fall dann immer optimal aus, wohingegen er sich verschlechtert, wenn man auch nur einen Parameter anfaßt.
    Merkwürdig auch die Berechnung für das BR-Rohr: Dort erhalte ich z.B. bei 3cm Durchmesser eine Länge von 22.7cm. Kommt mir irgendwie sehr klein und lang vor. Bei 2cm schrumpft die Länge dann auch 9.6cm, was dann sogar in ein 8L-Gehäuse passen würde (aber nicht in 1.7L).
    Die gleiche Simulation hab ich auch mal schnell gemacht.

    Chassis namhafter Hersteller sind meist schon sehr gut mit starken Magneten ausgestattet, dadurch leidet etwas die tiefste Grenzfrequenz.
    Daher nimmt man einfach größere Gehäuse um diese Grenzfrequenz niedriger zu bekommen. Zwangsläufig werden dadurch auch die Rohre kürzer. WinIsd hat als Standard auch die Rohre meist drin, die im Handel auch zu bekommen sind (Durchschnitt) und auch die Länge liegt meist um die 15 cm.
    Also simuliert man so lange herum, bis die Länge für Dein Rohr paßt wenn Du nicht "Verlängern" möchtest.
    Geb dann mal 12 Liter und 50 Hz T-Frequenz ein.
    Dann erhältst Du zwar eine Senke von -3dB um die 90 Hz, aber die Rohrlänge paßt, außerdem ist das dann ziemlich praxisgerecht.
    13er liegen meist über 5-6 Liter bis 20 Liter Volumen im Reflexgehäuse.

    So und nun zerlegt meine Aussagen....

    SG Claus
    SG Claus

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von Faderlezz
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    Zitat Zitat von Hausmeister2000 Beitrag anzeigen
    Und wenn man einen möglichst linearen F-Gang haben möchte, dann verbietet sich das Ändern jeglicher Werte in WinISD, oder?

    Grüße
    Heiko
    Würde ich so nicht sagen. WinIsd stimmt auch gerne mal "falsch" ab. Überhöhung im Oberbass, oder einfach zu tief abgestimmt. Ist mir schon das ein oder andere mal aufgefallen. Ich gehe immer mal gerne in beide extreme. Viel zu Groß und zu klein. Dann nähere ich mich dem für mich am besten wirkenden Tiefgang.

    Und ich vertraue auch keinen Hersteller TSP mehr

    LG

  8. #8
    Master of Machines Benutzerbild von Audiovirus
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    Standard

    Würde ich so nicht sagen. WinIsd stimmt auch gerne mal "falsch" ab. Überhöhung im Oberbass, oder einfach zu tief abgestimmt. Ist mir schon das ein oder andere mal aufgefallen. Ich gehe immer mal gerne in beide extreme. Viel zu Groß und zu klein. Dann nähere ich mich dem für mich am besten wirkenden Tiefgang.

    Und ich vertraue auch keinen Hersteller TSP mehr
    Das stimmt schon mit den falschen Berechnungen, aber so fernab liegen diese dennoch nicht.
    Man sollte auch mehr auf den eigenen Geschmack abstimmen, experimentiere dadurch mal mit unterschiedlichen Rohrlängen im Lautsprecher.
    Ich hab schon viele verschiedene Simulationsprogramme ausprobiert und lande immer wieder bei WinIsd, da sehr einfach und schnell zu bedienen und stehe auch dazu.
    Bei manchen Chassis von mir konnte ich zu anderen Simulationsprogramme kaum Unterschiede feststellen, meist keine 20% Abweichung.
    Bei dem Thema TSP, naja, da kommts schon oft auf die Messtechnik an.
    Aber da gab es ja schon sehr oft Vergleiche, da denke ich grad an Pino wenns mich nicht täuscht, der so einen Vergleich veröffentlichte.

    Was ich damit sagen möchte, ist irgend wo nach muss man sich richten, da muß man halt auch mal den Herstellerdaten vertrauen, anzweifeln kann man diese schon mal, da es immer eine Herstellungstoleranz gibt.
    Wenns darum ginge muß man jedes Chassis einzeln TSPs bestimmen....

    Also ist Winisd richtig gut, da umsonst und einfach zu bedienen.

    SG Claus
    SG Claus

  9. #9
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    Hallo Claus,

    Zitat Zitat von Audiovirus Beitrag anzeigen
    Man sollte auch mehr auf den eigenen Geschmack abstimmen, experimentiere dadurch mal mit unterschiedlichen Rohrlängen im Lautsprecher.
    WinISD wirft mir für kleine BR-Boxen sehr lange BR-Rohrlängen raus. In meine Handbuch der Lsp-Technik (Visaton) steht drin, dass eine Abweichung um die Hälfte der Rohrlänge keinen großen Unterschied macht.
    Wie wichtig ist die Rohrlänge wirklich?
    Wie soll man die von WinISD ermittelten sehr langen Rohrlängen in kleinen Boxen unterbringen?

    Gruß
    Heiko

  10. #10
    Master of Machines Benutzerbild von Audiovirus
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    Standard

    WinISD wirft mir für kleine BR-Boxen sehr lange BR-Rohrlängen raus. In meine Handbuch der Lsp-Technik (Visaton) steht drin, dass eine Abweichung um die Hälfte der Rohrlänge keinen großen Unterschied macht.
    Wie wichtig ist die Rohrlänge wirklich?
    Wie soll man die von WinISD ermittelten sehr langen Rohrlängen in kleinen Boxen unterbringen?
    Man sollte nicht alles in die Waagschale legen.
    Egal was hier jemand schreibt oder im Buch steht, sondern eher "learning by doing".
    Es gibt hier Leute die so etwas studiert haben und wirklich Ahnung haben, und es gibt Leute die probieren vieles aus.
    Auch Du solltest es selbst heraus finden, nimm Dir Zeit und beurteile selbst wie wichtig es ist Rohre genau oder ungenau zu haben.
    Ich habs mal vor 2 Jahren etwas genauer ausprobiert, da kommt es auch auf den Töner an, der eine wills genau haben, dem anderen ist es egal ob 3 cm hin oder her.

    Reduziere also den Durchmesser und es kommen geringere Längen dabei heraus.
    Aber beachte je kleiner das Rohr umso mehr könnten Strömungsgeräusche entstehen, also versuche wenn es geht immer das größere Rohr zu nehmen, Vorraussetzung ist natürlich das es nicht zu lang wird.

    Ich versuche immer bei den Originallängen des Rohres zu bleiben, gegebenfalls abschneiden, aber selten verlängern.
    Bei dem Thema verlängern ist das Mivoc Stecksystem ganz hilfreich, da gibt es auch 90 Grad Bögen wenn es nicht reicht.

    Meist nimmt man kleinere Rohre, bei 20er Bässen meist bis 70 mm Durchmesser, 100 mm bei einem 20er Bass ist eher selten.

    Bei 13 und 17ern nimmt man 50 mm oder 70 mm.

    Bei 10ern und kleiner gibt es vereinzelt 30-35mm Rohre, was aber selten ist. Intertechnik hat solche.

    SG Claus
    SG Claus

  11. #11
    ...braucht Vinyl Benutzerbild von tiefton
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    Es gibt einen Zusammenhang zwischen:
    tuningfrequenz
    rohrlänge
    durchmesser.
    Wenn das rohr zu lang ist, ist die tuningfrequenz zu tief oder der durchmesser zu groß.
    größerer durchmesser bei gleicher tuningfrequenz heißt längeres rohr. und umgekehrt

    wenn das ganze zu lang wird, gehts richtung TL und dann passen Gehäuse und Chassis nicht im geplanten Volumen zusammen.
    Alternative:
    Passivmembran
    Viele Grüße, Thomas

  12. #12
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    Danke für die Tipps!
    Klar werde ich es probieren. Aber bei einem bestehenden Gehäuse möchte ich nicht noch die Querschnittsfläche des Rohrs variabel halten. Für ein kleines 12er Chassis kommen bei den meisten Simulationen für ein 47er Rohr Längen um 50-60cm heraus, was man natürlich nicht mehr in 5-7L Volumen unterbringt (fB ca. 65Hz).
    Die Gehäusetiefe wird wohl eher bei 20cm liegen, weswegen mehr als 15cm nicht realisitisch untzerzubringen sind.
    Ich denke, da hilft nur ausprobieren und vor allem hören.

    Grüße
    Heiko

  13. #13
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von Faderlezz
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    Zitat Zitat von Audiovirus Beitrag anzeigen
    Das stimmt schon mit den falschen Berechnungen, aber so fernab liegen diese dennoch nicht.
    Man sollte auch mehr auf den eigenen Geschmack abstimmen, experimentiere dadurch mal mit unterschiedlichen Rohrlängen im Lautsprecher.
    Ich hab schon viele verschiedene Simulationsprogramme ausprobiert und lande immer wieder bei WinIsd, da sehr einfach und schnell zu bedienen und stehe auch dazu.
    Bei manchen Chassis von mir konnte ich zu anderen Simulationsprogramme kaum Unterschiede feststellen, meist keine 20% Abweichung.
    Bei dem Thema TSP, naja, da kommts schon oft auf die Messtechnik an.
    Aber da gab es ja schon sehr oft Vergleiche, da denke ich grad an Pino wenns mich nicht täuscht, der so einen Vergleich veröffentlichte.

    Was ich damit sagen möchte, ist irgend wo nach muss man sich richten, da muß man halt auch mal den Herstellerdaten vertrauen, anzweifeln kann man diese schon mal, da es immer eine Herstellungstoleranz gibt.
    Wenns darum ginge muß man jedes Chassis einzeln TSPs bestimmen....

    Also ist Winisd richtig gut, da umsonst und einfach zu bedienen.

    SG Claus
    Da stimme ich dir in jedem Fall zu! WinIsd ist und bleibt ein super Simulationsprogramm. Ich experimentiere halt gerne ein wenig. Deswegen schrieb ich auch "Dann nähere ich mich dem für mich am besten wirkenden Tiefgang" Ich verzichte gerne auf ein paar Hertz und habe es dafür sauber

    Ich vertraue WinIsd auch absolut. Die Simulationen haben bis jetzt immer auch in der Realität gestimmt. Nur eben nicht, wenn die TSP falsch waren

    LG

  14. #14
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    Klar werde ich es probieren. Aber bei einem bestehenden Gehäuse möchte ich nicht noch die Querschnittsfläche des Rohrs variabel halten. Für ein kleines 12er Chassis kommen bei den meisten Simulationen für ein 47er Rohr Längen um 50-60cm heraus, was man natürlich nicht mehr in 5-7L Volumen unterbringt (fB ca. 65Hz).
    Die Gehäusetiefe wird wohl eher bei 20cm liegen, weswegen mehr als 15cm nicht realisitisch untzerzubringen sind.
    Ich denke, da hilft nur ausprobieren und vor allem hören.
    Könntest Du bitte den Treiber nennen den Du da verarbeiten möchtest bzw die TSP´s? (Dann kann man es besser nachvollziehen)
    Es ist auch so das wenn zu wenig Abstand zwischen Rohr und Rückwand ist, dann hört sich das irgendwie komisch an, versuche etwa 5 cm Luft dazwischen zu bekommen.
    Einen Rat kann ich Dir geben, ganz normale Pressspanplatten für ein Gehäuse (muß nicht gleich MDF sein für einen Test) nehmen und mal 3 verschiedene Gehäuse bauen was Du vorher simuliert hast und mal meßtechnisch ausprobieren.

    Selbst bei einem 47er Rohr auf 50-60 cm ist schon sehr heftig.
    Da gibts eigentlich drei Entscheidungen,
    1. Du akzeptierst das und versuchst wirklich so krasse Längen im Minigehäuse, also unpraktisch und eigentlich nicht zu bauen
    2. Du machst tatsächlich das Gehäuse größer wie schon beschrieben das die Rohrlängen akzeptabel werden
    3. Du mußt ein geschlossenes Gehäuse mit QTC 0,7 - 1,0 anwenden wenn Du tatsächlich von dem kleinen Gehäuse weg kommen möchtest!

    Alternative:
    Passivmembran
    geht auch, weiß aber nicht ob es für diesen Durchmesser so etwas gibt.


    Bei Horngeschichten, TML oder ähnliche Bauweisen frage bitte jemand anderen, da bin ich nicht fit.

    Da stimme ich dir in jedem Fall zu! WinIsd ist und bleibt ein super Simulationsprogramm. Ich experimentiere halt gerne ein wenig. Deswegen schrieb ich auch "Dann nähere ich mich dem für mich am besten wirkenden Tiefgang" Ich verzichte gerne auf ein paar Hertz und habe es dafür sauber

    Ich vertraue WinIsd auch absolut. Die Simulationen haben bis jetzt immer auch in der Realität gestimmt. Nur eben nicht, wenn die TSP falsch waren
    Dem ist nichts hinzuzufügen.

    Irgendwo nach muß man sich richten, ein paar Liter hin oder her hinsichtlich Simulationen machen es nicht aus oder Rohrlängen, es muß eben im Rahmen bleiben.
    Den Rahmen bestimmt man selbst .


    SG Claus
    SG Claus

  15. #15
    HSG Südbaden Benutzerbild von jones34
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    Zitat Zitat von Audiovirus
    3. Du mußt ein geschlossenes Gehäuse mit QTC 0,7 - 1,0 anwenden wenn Du tatsächlich von dem kleinen Gehäuse weg kommen möchtest!
    Da kommt man doch wohl eher zum kleinen Gehäuse hin


    Gruß
    Johannes

  16. #16
    Master of Machines Benutzerbild von Audiovirus
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    Zitat:
    Zitat von Audiovirus
    3. Du mußt ein geschlossenes Gehäuse mit QTC 0,7 - 1,0 anwenden wenn Du tatsächlich von dem kleinen Gehäuse weg kommen möchtest!
    Da kommt man doch wohl eher zum kleinen Gehäuse hin
    Stimmt, war ein Schreibfehler im Eifer

    Natürlich war "weg von großen Gehäusen" gemeint.

    Gut aufgepaßt.

    SG Claus
    SG Claus

  17. #17
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    Hallo Claus,

    Zitat Zitat von Audiovirus Beitrag anzeigen
    Könntest Du bitte den Treiber nennen den Du da verarbeiten möchtest bzw die TSP´s? (Dann kann man es besser nachvollziehen)
    Hatte ich oben schon genannt: SEAS L12RCY/P
    Die Parameter sind unter dem Link angegeben.


    Zitat Zitat von Audiovirus Beitrag anzeigen
    Einen Rat kann ich Dir geben, ganz normale Pressspanplatten für ein Gehäuse (muß nicht gleich MDF sein für einen Test) nehmen und mal 3 verschiedene Gehäuse bauen was Du vorher simuliert hast und mal meßtechnisch ausprobieren.
    Kann ich mal machen. Allerdings werde ich mir vorher noch ein Meßmikro+Mikro-VV kaufen müssen. Den Rest habe ich liegen (ARTA-Meßbox, PC mit Soundkarte und kleine Endstufe).


    Zitat Zitat von Audiovirus Beitrag anzeigen
    Selbst bei einem 47er Rohr auf 50-60 cm ist schon sehr heftig.
    Da gibts eigentlich drei Entscheidungen,
    1. Du akzeptierst das und versuchst wirklich so krasse Längen im Minigehäuse, also unpraktisch und eigentlich nicht zu bauen
    2. Du machst tatsächlich das Gehäuse größer wie schon beschrieben das die Rohrlängen akzeptabel werden
    3. Du mußt ein geschlossenes Gehäuse mit QTC 0,7 - 1,0 anwenden wenn Du tatsächlich von dem kleinen Gehäuse weg kommen möchtest!
    Das ist ja das, was WinISD ausgibt. Hier mal die Screenshots:





    Wenn ich jetzt für mich angenehme 5L und eine Abstimmfrequenz von 45Hz vorgebe, dann erhalte ich bei einem "Vent diameter" von 0.047m eine "Vent length" von 0.47m:




    Gruß
    Heiko
    Geändert von Hausmeister2000 (12.06.2012 um 18:47 Uhr)

  18. #18
    Master of Machines Benutzerbild von Audiovirus
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    Standard

    Hatte ich oben schon genannt: SEAS L12RCY/P
    Die Parameter sind unter dem Link angegeben.
    Wollte nur sicher gehen, da ich zu dem Zeitpunkt ein anderes Ergebnis hatte, aber bin grad am simulieren.

    Kann ich mal machen. Allerdings werde ich mir vorher noch ein Meßmikro+Mikro-VV kaufen müssen. Den Rest habe ich liegen (ARTA-Meßbox, PC mit Soundkarte und kleine Endstufe).
    Es lohnt sich wirklich mal Theorie und Praxis zu kontrollieren.

    Zu den Screenshots, du versuchst den Treiber zu 45 Hz zu zwingen, obwohl er es nicht will bzw kann.

    Außerdem hast Du dann das Problem mit 5 Litern ein irre langes Rohr unterzubringen.
    Selbst wenn Du 70 Hz eingibst, währe die Rohrlänge immer noch bei
    17 cm um eine einigermaßen angenehme Wiedergabekurve zu erzeugen.
    Eine saubere Kurve ist schon besser, ab und zu muß man Kompromisse eingehen, entscheide Dich selbst.

    SG Claus
    SG Claus

  19. #19
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    Daumen hoch

    Hallo Claus,
    nach meinem Posting oben, welches schon ein paar Tage her ist, habe ich mich mit WinISD noch ein wenig weiter beschäftigt und einige Simulationsreihen gemacht.

    Zitat Zitat von Audiovirus Beitrag anzeigen
    Es lohnt sich wirklich mal Theorie und Praxis zu kontrollieren.
    Ja, das kommt in jedem Fall!

    Zitat Zitat von Audiovirus Beitrag anzeigen
    Zu den Screenshots, du versuchst den Treiber zu 45 Hz zu zwingen, obwohl er es nicht will bzw kann.
    Nach meine Simulationsreihen weiß ich jetzt auch, dass eine Abstimmfrequenz unterhalb der chassiseigenen Resonanzfrequenz wenig Sinn macht.

    Zitat Zitat von Audiovirus Beitrag anzeigen
    Eine saubere Kurve ist schon besser, ab und zu muß man Kompromisse eingehen, entscheide Dich selbst.
    Das ist der Punkt. WinISD gibt erstmal die sauberste Lösung vor. Das ist natürlich i.d.R. nicht die, die am tiefsten herunter reicht.
    Meine Erkenntnis ist, dass man sich selbst Randbedingungen setzen muß. Zum Beispiel legt man das Gehäusevolumen fest. Eine andere Möglichkeit, mit der ich als Randbedingung gespielt habe:
    Da ein Pegelunterschied von 3dB wahrnehmbar ist, soll die Abweichung von der 0dB-Linie immer kleiner 2dB sein
    • es sollen zwei Simulationen durchgeführt werden:
      • möglichst sauberer F-Gang, stetig fallend im Tieftonbereich, ohne Überhöhung
      • möglichst tiefreichender F-Gang ohne Überhöhung


    Es gibt dann drei Ergebnisse für das L12er Chassis:

    1. Die vorgeschlagene Lösung von WinISD; 1.7L Volumen; Tuning-F.=70Hz;
    2. Volumen=3.5L; Tuning-F.=56Hz; Hier fällt die Kurve immer noch stetig ab, allerdings beträgt der Pegel schon bei 200Hz -1dB. Dafür liegt der -3dB-Wert 20Hz tiefer als bei der WinISD-Lösung
    3. ohne Überhöhung bezogen auf 0dB erreicht man dann nochmal 10Hz weniger bei -3dB. Volumen dann = 6L; Tuning-F. wieder 56Hz. Der Abfall der Kurve sieht aus wie unter 2., bis es dann wegen des größeren Volumens zu einem Anstieg im Tiefbassbereich kommt, der auf fast 0dB wieder hochgeht.

    Ich habe die Screenshots nicht zur Hand, liefere ich aber noch nach. Dann wird das deutlicher.
    Wenn man davon ausgeht, dass -2dB kaum hörbar sind, dann wäre wohl die 2.Lösung die beste, wenn man möglichst tief herunter möchte und dabei noch einigermaßen sauber bleiben möchte.



    Grüße
    Heiko

  20. #20
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    Lächeln Simulationen

    So, hier der Screenshot zu den drei Simulationen.
    Randbedingung war, dass der F-Gang zwischen 0dB und -2dB bleiben sollte:



    BR-Rohr blaue Kurve: 3.5cm Durchmesser und 23.2cm Länge
    BR-Rohr rosa Kurve: 3.5cm Durchmesser und 12.5cm Länge

    Welche Lösung nun die beste ist, muß wohl ein Praxistest zeigen, bei dem drei Lautsprecher genau so gebaut werden, wie die Simulationen es vorgeben. Mal schauen, ob ich das durchziehe. Oder kann einer von euch aus Erfahrung sagen, dass sich die eine oder andere Lösung nicht lohnt?

    Grüße
    Heiko

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