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  1. #161
    Theo.W
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    Hallo zusammen,

    an dieser Stelle MUSS man bemerken:

    solche Systeme entheben einen NICHT von der Plicht seine Hausaufgaben zu machen, sprich Raumakustik, vernünftige Aufstellung etc.

    solche System funktionieren nicht immer zur Erwartungshaltung des Anwenders. Wenn jemand sich über Jahre an einen "krummen" Sound gewöhnt hat, wir er nach der Korrektur enttäuscht sein.

    solche Systeme sind mental schwer zu begreifen und das Problem welche Zielfunktion denn nun richtig ist, bleibt beim Anwender.

    Solche Systeme bringen "IMMER" eine Verbesserung, wenn man davon ausgeht das bei korrekter Anwendung auch sehr gut eingemessene Lautsprecher (z.B. Rocket) immer noch bei Raummoden und Zeit korrigiert werden. Es wird nur schwerer das zu erfassen und zu akzeptieren.

    Das oder ähnliches, worüber wir hier diskutieren, wird in nicht allzu ferner Zeit Standard sein, im Car-HiFi Bereich hat es längst Einzug in die Hardware gehalten und man hat unter diesen höchst ungünstigen Bedingung einen sauberen Klang und vernünftigen Bühnenaufbau.

    Wir haben folgendes Experiment mit ganz erstaunlichem Ergebnis durchgeführt:



    Man sitzt vor dem Lautsprecher, sieht das er einen meter vor einem steht und die Bühne ist trotzdem korrekt wie sie sein soll. Da tut sich das Brötchen im Kopf mit dem Verständnis schon schwer. Tatsächlich gibt es unglaublich viele Menschen die genau so eines, oder ähnliche Aufstellungsprobleme haben, für diese sind solche Systeme ein Segen.

    Alle die es nicht wollen, bleibt es selbstverständlich überlassen weiter in Kondensatoren, Spulen und Kabel zu investieren.

  2. #162
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    Hallo Sleepwalker,

    ...Deinen Bemerkungen ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen - sehe ich ähnlich.

    Bez. Räumlichkeit hast Du sicherlich recht, bei mir waren seinerzeit sehr geringe Pegelunterschiede und Unterschiede im Frequenzganz zwischen rechter und linker Box. Durch DIRAC wurden die dann "korrigiert" und das dürfte eine der Ursachen für die u. a. bessere Räumlichkeit.

    Prinzipiell ändert so ein Programm wie DIRAC natürlich z. B. nichts am Runsstrahlverhalten oder an den Tiefbass-Eigenschaften einer Box, und was vom Signal von der Box moduliert wird kann wohl auch DIRAC nicht mehr rekonstruieren....also zum Experimentieren und Erforschen gibts schon noch genug...ausserdem bietret ja auch so eine Software ein Forschungsfeld - Messungen an verschiedenen Plätzen mit unterschiedlichen Mikroausrichtungen, Anzahl der Messungen, Modifikation der Targetkurve etc....das ist doch ein zusätzliches Betätigungsfeld...

    Grüsse Joachim

    PS.: Die Erfahrungen aus den Gruppentreffen sind für mich bisher sehr hilfreich...
    .

  3. #163
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von sonicfury
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    Würde ich so unterschreien, insbesondere @theo.

    Gruss
    sonicfurby

  4. #164
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    Hi,

    das System funktioniert jetzt bei mir einwandfrei. Beim ersten Testen hatte ich über Foobar abgespielt und als Ausgabe ASIO.

    Das hat aber wohl nicht funktioniert. Beim Abspielen mit dem Windows Media Player hat es dann geklappt.

    Gibt es Empfehlungen zur Nutzung DIRAC und Foobar? Ich würde den gern weiterhin als Audio Player nutzen.

    Das System hat wirklich zuverlässig meine fette 50 Hz Mode vernichtet, im Bass hört sich jetzt alles fast gleich laut an.

    Meine LS Aufstellung ist absolut symetrisch, was die Abstände und AUsrichtung zum Hörplatz angeht. Der Raum drumdrum ist das nicht. Dirac hat die LS dann eineinander angeglichen, dadurch ist die räumliche Ortung doch noch ein gutes Stück präziser geworden.

    Viele nutzen ja, vorallem in HK Bereich, ein Sub Sat System.
    Das kann man eigentlich als normalen MehrwegLautsprecher sehen.

    Wie würdet ihr bei der Optimierung des Bassbereichs vorgehen.

    1. Die Übernahme zwischen Sub und Sat manuell genau anpassen und optimieren, also genauso wie die Übernahme zwischen jedem andren Weg, also MT / HT etc.
    D.h erstmal "zu Fuss" messen, Pegel, Übernahmefrequenz, Phase etc. so gut wie möglich einstellen und dann im zweiten Schritt Dirac noch die letzten Schweinereien ausbügeln lassen?

    2. Alles so Pi mal Daumen einstellen und dann Dirac einfach die gesamte Arbeit machen lassen, also eventuelle Lücken / Berge der nicht optimalen Übernahme, Pegel etc. anpassen lassen

    Zu 1. braucht man natürlich noch ein extra Mess-System.

    Wie ist die besten Vorgehensweise? Wie macht man das bei einem 5.1 HK Setup um das Zusammenspiel der Mains & Center mit dem Sub zu optimieren?

    Dirac misst ja jeden Kanal einzeln, richtig? Kann man auch Mains + Sub zusammen messen und dann optimieren lassen (Jetzt mal egal ob man vorher schon manuell was gemacht hat)

    Weil einzeln machst ja keinen Sinn. Also sprich kann Dirac bei der Messung + Optimierung Mains + Sub zusammen abbilden?

  5. #165
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von Bertramxxl
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    Hallo Alex ,
    wieso meinst du das du ein
    Zu 1. braucht man natürlich noch ein extra Mess-System
    Benötigst ? Verstehe ich nicht ! Du hast doch ein Messmikro+Micvv um Dirac Einmessen zu können . Wenn du z.Bspl. Arta nutzt um dein Setup ,,Manuell'' Einzumesssen kostet dich das Nix Extra . Zu deinen Kinomessfragen kann ich dir leider nicht Helfen da ich ein ,,Stereo-Only '' Typ bin . Aus meiner Praxis mit Dirac , bei Verwendung der Unterschiedlichsten Lautsprecher (Aktiv, Passiv ,Regalbox mit/ohne Subunterstützung, verschiedene Standboxen u.s.w.) kann ich sagen ,das es Dirac eigentlich immer Schafft, das Klangliche Ergebniss der verschiedenen Systeme , soostark zu Verbessern das ein Ergebniss entsteht was sich gut anhören lässt . Aber !! Dirac kann nicht Zaubern und auch nicht Hellsehen . Daher lässt es einige Fehler auch Unkorrigiert, die zu stark vom Technischen(Akustischen) Ideal Abweichen . Was die Treiber nicht zu leisten in der Lage sind , wird dann auch nicht Herbeigepegelt . Beim Erstellen der Filterkurve wird auch eine Art ,,eingebaute Intelligenz'' genutzt , die Unmögliches nicht auf Biegen und Brechen versucht zu realisieren . Dabei werden Erkenntnisse aus vielen Jahren Benutzung der Software im Professionellen Bereich und Psychoakustischen Erkenntnissen genutzt . Die Messungen an unterschiedlichen Punkten und deren Gewichtung für die mögliche Korrektur spielen da auch eine Wichtige Rolle . So werden dann Beispielsweise im Bereich der Raummoden viel Stärkere Filter angewendet als im Stimmbereich . So werden dort Unlinearietäten nicht 100% Glattgebügelt sondern nur Verbessert . Was den Charakter der Box und ihrer Chassis z.T. erhält . Wenn da aber sowiso schon wenig Unlinearität vorhanden ist -dann wird das eben bis zur Perfektion verbessert . Oder ums einfacher auszudrücken : ein Breitbänder wird alles von seinem Stärken behalten , aber vieles von seinen (Systembedingten) Schwächen ,,verlieren '' . Ein Mehrwegesystem mit (hoffentlich) wenigen Fehlern , wird mit Dirac soogut Spielen, wie es die Technische Qualität eben in diesem Konkreten Raum erlaubt .Also mit einem Akustisch optimierten Raum wären die Unterschiede mit/ohne Dirac wahrscheinlich Geringer, aber das Endergebniss wäre Insgesamt Besser als in einem 0815 Raum . Mit einer Akustisch/Technisch/Konzeptionell Besseren Box wird es mit Dirac Besser klingen als mit einer WaldundWiesenbox und auch die Qualität der Restlichen Kette (DA-Wandlung!!, Amping, Quellgeräte) bleibt weiterhin Qualitätsbestimmend für das Kompletterlebniss : Musik sogut wie Irgendmöglich zu Reproduzieren !

    Um zu deinen Fragen zurückzukommen . Du hast das alles selber in der Hand es Auszuprobieren . Da bisher Wenige Dirac Benutzen und nochweniger(eher niemand) deine Anlagenkonstellation und damit verbunden Fragen hat , wirst du die allermeisten Sachen Selber austesten müssen . Aber das isr doch Teil des Hobbys . oder ?! Wenn du deine gewonnenen Erkenntnisse mit uns Teilst, ist das für einige , die evtl. über die selben Probleme/Fragen wie du Nachdenken, eine große Hilfe ! Aber Bestimmte Sachen sind halt so Speziell (oder Neu) das man da selber durch muss .
    Was auch erklärt, warum die Aktivlautsprecher Betreiber -oder die Digital Room Korrektion Benutzer sich meistens damit Schwertun über ihre Setups zu Berichten . Die Chance das es jemanden gibt ,der Sowas 1:1 gebrauchen kann und Benutzen würde ist meist sehr gering .
    Also viel Spaß dabei Pionier zu sein !! (das wort verursacht mir als gelernten Ossi immer noch Probleme...)
    Das soll aber Bitte nicht Bedeuten, das du hier nicht um Hilfe nachfragen sollst !!! Nur solltest du nicht Allzu Enttäuscht sein wenn dann mal nicht soviel an Verwertbaren Antworten für dein Problem bei rumkommt ....
    Liebe Grüße und Happy Research
    Holger

  6. #166
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    Zitat Zitat von Bertramxxl Beitrag anzeigen
    Hallo Alex ,
    wieso meinst du das du ein Benötigst ? Verstehe ich nicht ! Du hast doch ein Messmikro+Micvv um Dirac Einmessen zu können . Wenn du z.Bspl. Arta nutzt um dein Setup ,,Manuell'' Einzumesssen kostet dich das Nix Extra .
    Mit einem weiteren mess-system meinte ich eigentlich alles außer Dirac selbst. Dass kann Arta oder was sonst auch immer sein.

    Wobei das ja eigentlich auch nicht nötig ist wenn man drüber nachdenkt. Mann kann ja auch mit Dirac messen und dann erstmal "per Hand" optimieren bevor man dann die Filterung berechnet.

    Voraussetzung ist aber wie gesagt, dass man bei einem 5.1 Setup alle Kanäle getrennt, aber auch Main + Sub zusammen messen kann.

    Werde das testen sobald ich eine passende Soundkarte für die Mehrkanalausgabe habe.

  7. #167
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von Bertramxxl
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    Wobei das ja eigentlich auch nicht nötig ist wenn man drüber nachdenkt. Mann kann ja auch mit Dirac messen und dann erstmal "per Hand" optimieren bevor man dann die Filterung berechnet.
    Jain ! Also was den Bassbereich Betrifft klares ja , da ist eine Raummessung wie sie Dirac Macht, durchaus Hilfreich und auch Zielführend . Bei allem ,,obendrüber'' ist aber eine Nahfeldmessung mit einem Messprogramm deiner Wahl quasi Pflicht b.z.w. Vorraussetzung für eine Vernünftige Vorabkorrektur . Da sollte auch eine Kalibrierung für 0° Microposition alias Nahfeldkalibrierung verwendung finden . Warum das ganze ? Also wenn du nur am Hörplatz mit 90° alias Freifeldkalibrierung messen würdest , dann würdest du alles Was deine Raum macht (Kombination aus 1.Wellenfront und allen Möglichen Diffusschallanteilen) erhalten . Das würde aber nichts mit dem zu Tun haben was du Hören willst ....Denn nur wenn der Freqenzgang der Boxen, im Nahfeld gemessen ,sogut wie Möglich ist (oder eben so wie sie dir Gefallen ...)kommt bei dir am Hörplatz das an was du dir Wünscht . Plus einiges was du nicht wolltest . Dieser Anteil an Unerwünschtem hängt von dem Konzept deiner Boxen , ihrem Rundstrahlverhalten, dem Raum in dem sie Spielen und einigen anderen Faktoren ab . Und Dirac tut dann ,,den Rest'' um diese Unerwünschten Artefakte zu Mildern
    L.G. Holger

  8. #168
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    Das ist ja klar. Es ging mir nur! um den Übernahmebereich von mains und Subwoofer. Diesen gilt es meiner Meinung nach erst manuell zu optimieren, bevor man dann Dirac drauf los lässt.

    Ich betrachte ein Sub-Sat System eigentlich als einen ganz normalen Mehrweg Lautsprecher. Dieser sollte so gut wie möglich funktionieren.

    Dann erst kann ich vor der Weiche (ob nun passiv, aktiv, digital oder was acuh immer) das Gesamtsignal auf alle Wege so verändern, dass es hinten dann in Kombi von Raum und LS passt.

    Das ideal wäre es eingentlcih, Main + Subwoofer im Freifeld aufeinander zu optmieren, wie man es mit jedem anderen Weg eines LS auch macht , also MT+HT etc.. . Wenn das passt, ich also dannim Freifeld einen idealen linearen LS habe, dann kann ich hergehen und z.B mit Dirac die "bösen" Raumeinflüsse wieder zu entfernen.

    Da ich aber in der Praxis mein Sub Satsystem schwer nach draußen tragen kann, ist wohl die zweitbeste Lösung, den Übergang durch Änderung der Trennfrequenz, Phase Pege etc. im! Raum so gut wie möglich einzustellen, also wie eine Entwicklung der Weiche am Hörplatz und dann hinterher mit Dirac den Rest machen zu lassen, vorallem halt dann die Entferngung der Moden z.b unter und überhalb des Übergangs

  9. #169
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    "Das ist ja klar. Es ging mir nur! um den Übernahmebereich von mains und Subwoofer. Diesen gilt es meiner Meinung nach erst manuell zu optimieren, bevor man dann Dirac drauf los lässt."

    ist nicht notwendig - ich hab meine fronts mit aktivbässen (subwoofer) erweitert, übernahmefrequenz eingestellt und mehr nicht und dann dirac korrigieren lassen - passt.

  10. #170
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    Zitat Zitat von ingo74 Beitrag anzeigen
    "Das ist ja klar. Es ging mir nur! um den Übernahmebereich von mains und Subwoofer. Diesen gilt es meiner Meinung nach erst manuell zu optimieren, bevor man dann Dirac drauf los lässt."

    ist nicht notwendig - ich hab meine fronts mit aktivbässen (subwoofer) erweitert, übernahmefrequenz eingestellt und mehr nicht und dann dirac korrigieren lassen - passt.
    Wie hast du die Übernahmefrequenz eingestellt? Die elektrische oder die akustische? Wahrscheinlich nur die elektrische und dann Dirac machen lassen. Ich denke halt, dann hat Dirac unnötig viel zu tun, aber es wird schon so auch einigermaßen funktionieren

  11. #171
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    meine lautsprecher sind selbstbau (wen wunderts hier ) und zwar der thiel scs-3 als neo one point, sollte zuerst als kompakte mit subwooferunterstützung laufen und wurden aber aus mehreren gründen nun zu vollbereichslautsprecher mit aktiver bassunterstützung, dh ich hab eine digitale frequenzweiche (omnitronic dxo 24s), die die bässe und tops trennt.
    für den heimkinobereich nutze ich noch das dsp der omnitronic, hingegen bei stereo nur die trennung durch die omnitronic genutzt wird, der rest, dh die anpassung übernimmt dirac - eine problemlose und sehr gute lösung.


    übrigens zur info - die offizielle Version von Dirac (Version 1.0.0.) ist draussen.

  12. #172
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    Standard DIRAC live

    Hallo zusammen,

    habe gestern erstmals etwas länger mit unterschiedlicher Musik und an unterschiedlichen Sitzplätzen in meinem Wohnzimmer mit und ohne DIRAC gehört. Vorher drei völlig unterschiedliche Hörplätze vermessen und verschiedene Filter erstellt (für die drei Sitzplätze jeweils mit unterschiedlicher Bassanhebung und Höhenabsenkung).
    Die Vermessung und Filtererstellung geht schnell und sehr einfach - die Bedienung des Programms ist wirklich simpel und intuitiv.
    Im DIRAC Player dann 4 Filter geladen und gehört…
    Das Ergebnis: mit DIRAC klingt alles perfekter und stimmiger. "Härten" oder tonale "Überspitzungen" die bislang bei einigen Musikstücken (Frauenstimmen, Saxophon o. ä...) vorkamen, sind weg!
    Und das auf allen Hörplätzen!!!
    Selbst wenn nicht die Filterkurve für den jeweiligen Hörplatz eingestellt ist klingt es merklich besser – die entsprechende Filterung gibt dann noch ein bisschen bessere Mittenlokalisation.
    Im Bassbereich klingt es mit DIRAC „tockener“ und sauberer, wenn auch etwas „dünner“ – aber ich denke vorher war es mit Raummoden zuviel. Jedenfalls klingt es jetzt deutlich „runder“.
    Die räumliche Abbildung ist ebenfalls präziser und realistischer geworden.

    Kurz gesagt, DIRAC überzeugt mich in jeder Hinsicht.

    Daß der Raum und seine "Tonalität" bzw. eine tonale Ausgewogenheit, einen so wesentlichen Einfluss auf die Wiedergabe hat, habe ich lange auch nicht geglaubt. Erst in der letzten Zeit habe ich mich mehr damit beschäftigt und suchte nach geeigneten Lösungen (..mehr zur Vorgeschichte und meiner Suche unter http://www.hifi-selbstbau.de/index.p...018&Itemid=197).

    Da ich auch gerne wissen will, warum etwas Anders ist und was sich im Signalweg tut, habe ich mich auch ein wenig mit der Theorie hinter DIRAC beschäftigt (http://www.dirac.se/media/12044/on_room_correction.pdf).
    Deren Konzept und Herangehensweise klingt schon recht einleuchtend. Als überzeugter Manger-Hörer ist für mich natürlich die zeitliche Betrachtung des Schallsignals wichtig – und das ist einer der wesentlichen Eigenschaften von DIRAC. Offenbar haben die viel Wissen und Erfahrung im Bereich Raumakustik und –Korrektur und ich denke es ist zur Zeit eine der besten Lösungen.

    Noch ein Wort zur „Investition“, denn für rund 600 Euro (DIRAC -25% plus XTZ-Mic) hätte ich auch neue Hardware kaufen können:
    Meiner Einschätzung nach, ist dieses Maß an Verbesserung bei mir auf „herkömmlichen“ Wege nicht zu erreichen (mal von Umzug in einen optimierten Hörraum abgesehen). Weder neue Endstufen, neuer DAC, neue Kabel oder andere „Hardware“ hätten das gebracht - der ungünstige Raum wäre ja geblieben. In meiner HiFi-Geschichte gab es bisher auch wenig, was ein solches Maß an „Verbesserung“ brachte (…die Manger-Wandler waren seinerzeit so was…) – aber manches kostete deutlich mehr als DIRAC.

    Soweit mal meine ersten Eindrücke von DIRAC live

    Grüsse Joachim


    PS.:
    In einem anderen Forum wird auch die Installation und Stabilität von DIRAC besprochen – bei mir läuft die DIRAC-Vollversion (1.0) auf einem schwarzen MacBook mit OS 10.7, iTunes und PureMusic bislang sehr stabil und völlig problemlos.
    Auf einem Unibody-MacBook (erste Serie) mit OS 10.5 stürzte die Demo-Version beim Speichern der Filter hin und wieder ab. Beim zweiten Anlauf klappte es dann und ich konnte problemlos hören (der Player lief stabil).
    Beim Mac hilft es oft, von Zeit zu Zeit die Zugriffsrechte zu reparieren (Festplattendienstprogramm -> Laufwerke überprüfen).
    Bei mir war übrigens auch der Ordner „User/Library“ unsichtbar – hierhin unter „Application Support/DIRAC“ werden die Filter und Projektdateien von DIRAC gespeichert – wenn man diesen Ordner sichtbar macht (Terminal-Befehl: „chflags nohidden ~/Library“), gelangt man auch zu den entsprechenden Dateien – wenn man es denn braucht ;-)).
    Geändert von Diskus_GL (21.06.2012 um 14:44 Uhr) Grund: Aktualisierung

  13. #173
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    Standard DIRAC und analoge Quellen

    Hallo,

    noch eine Ergänzung zu meinem vorherigen Bericht:
    Am WE habe ich meinen Plattenspieler über DIRAC gestreamt.
    Das Signal kommt vom Vor-Vorverstärker per Klinke (Kabel Cinch auf Miniklinke) in den Line-in meines MacBook. Eingehende analoge Signale werden im Mac automatisch in ein digitales Signal gewandelt (einstellbar bis max. 96kHz/24bit).
    Mit dem Programm "LineIN" (Freeware von Rogue Ameoba) wird dann das Line-in-Signal zum DIRAC-Output geleitet und von diesem dann gestreamt (zu meinem NuForce DAC)...
    Somit kann ich alle meine Quellen (Plattenspieler, Tonband) über DIRAC korrigieren lassen!
    Die Lautstärke dieser analogen Quellen kann ich zudem mit der Mac-Fernbedienung regeln.

    Anm.: Der Mac-Line-in ist ein analog/digital Input (wie auch der Kopfhörer-Ausgang) - es können auch digitale Signale (bis 96khz/24bit) mit einem optischen Kabel eingeleitet werden... somit wäre auch der Anschluss eines externen CD-Laufwerks, DAT-Players o. ä. machbar...

    Grüsse
    Joachim

  14. #174
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    Hallo Joachim,

    Zitat Zitat von Diskus_GL Beitrag anzeigen
    Daß der Raum und seine "Tonalität" bzw. eine tonale Ausgewogenheit, einen so wesentlichen Einfluss auf die Wiedergabe hat, habe ich lange auch nicht geglaubt.
    Dieser Eindruck verhärtet sich bei mir auch immer mehr.
    Die Tonalität (sowohl die der ersten Wellenfront als auch die des Diffusschall) kann für fast alle Klangphänome verantwortlich gemacht werden.
    Wenn es da passt, kommt "der Rest" (Homogenität, Räumlichkeit, Schmelz, Präsenz, Plastizität, Auflösung, etc.) von ganz alleine.
    Klangliche Relevanz haben daneben "nur" noch IMD, Klirr und Kompression, die natürlich eng miteinander verknüpft sind und auch erst dann wirklich wichtig werden, wenn obiges stimmt.

    Gruß, Christoph

  15. #175
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    Zitat Zitat von Diskus_GL Beitrag anzeigen
    Anm.: Der Mac-Line-in ist ein analog/digital Input (wie auch der Kopfhörer-Ausgang) - es können auch digitale Signale (bis 96khz/24bit) mit einem optischen Kabel eingeleitet werden... somit wäre auch der Anschluss eines externen CD-Laufwerks, DAT-Players o. ä. machbar...
    hallo joachim - hast du schon den umgekehrten weg versucht..? dh digital aus dem mac raus via optischem kabel und dann in einen avr/amp mit optischen eingang, so dass die wandlung dann im avr/amp vonstatten geht..?

    oder hat ein anderer das schon ausprobiert oder hast du pico (wenn du noch mitliest) erfahrungen dazu gelesen/gehört..?

    hintergrund ist, dass ich das so probiert habe und der f-gang beschnitten ist:


  16. #176
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    Hi ingo74,

    DiskusGL ist in Urlaub.

    Könnte es sein, dass dann das Bassmanagement des AVRs greift?

    Gruß Pico
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  17. #177
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    war das erste, was ich kontrolliert hab, aber nein, die fronts stehen auf fullrange.
    der hochtonbereich sieht ja genauso schlimm aus..

    wollte nur erstmal wissen, ob es da prinzipiell systembedingt probleme bei der ausgabe via dirac geben kann. wenn nein werd ich prüfen woran es liegt, wenn aber ja, dann kann ich mir die mühe sparen

  18. #178
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    Hallo Ingo,
    Kurz aus dem Urlaub: klappte prinzipiell bei mir - Digital per glasfase in AVR.. Ohne Probleme.
    Prüfe mal die MIDI-Einstellungen (Dienstprogramme) da kann man die Samplingraten etc. Einstellen... Vielleicht liegts daran.
    ... mehrnach dem Urlaub ab Fr...
    Gruss

  19. #179
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    Hallo Ingo,

    bitte beschreib doch mal Deine Konstellation (was geht womit vor rein und raus - Stereo oder Mehrkanal...).
    Dein Frequenzschrieb sieht ein bisschen wie der Rear-Kanal eines Dolby-Sourround-Systems aus (200Hz - 10 kHz).

    Ich habe jahrelang den digitalen Lin-Out meines schwarzen MacBooks als Ausgang genutzt. Das optische Kabel ging dann in meinen Harman Kardon AVR 5500 zur DA-Wandlung - problemlos.

    Gruss Joachim

  20. #180
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    Ich habe nun Dirac für die Optmierung auf Mehrkanal benutzt, muss allerdings ein paar Probleme festellen.

    Als Soundkarte habe ich jetzt eine Asus Xonar D1. Von dort gehe ich analog mit den 7.1 Kanälen in den Ext in meines Surround Receivers. Die Einmessung funktioniert auch soweit.

    Aber:

    - Ich kann hinterher im DAP nur über ASIO eine Ausgabe erreichen. D.h es wird immer der Treiber der ASUS übergangen. Über diesen Treiber möchte ich allerdings gerne das Bass Management vornehmen. Auch schon bei der Einmessung mit der Live Tool wird mir als Ausgabe für Mehrkanal nur ASIO für die ASUS angeboten.
    Über den Softwareplayer (KM-Player) haut das nicht richtig hin bzw. es gibt zuwenige Optionen.
    Das ist aber jetzt so über ASIO nicht möglich. Kernel Streaming wird mir für die ASUS auch noch angeboten, da kommt dann aber gar kein Ton

    - Weiterhin habe ich während der Wiedergabe mit Dirac dauernd Störgeräusche und Knackser im Signal. Ohne Dirac ist das nicht da.
    Diese Knackser treten auch schon auf, wenn ich über die Systemsteuerung die Dirac als Standard setze und die Windows Testgeräusche abspielen lasse.
    Das ist aber nur über die Mehrkanalausgabe aufgetaucht. Stereo kein Problem über eine andere Soundkarte. Woran könnte das liegen?

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