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  1. #1
    headphone addict
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    Standard Dirac Live Raumkorrektur - erste Erfahrungen

    Hallo Freunde der Musik,

    wie auf der HMW versprochen, anbei meine ersten Erfahrungen mit der Dirac Live Software. Ich habe ja am Samstag gleich bestellt, und die netten Jungs von Dirac haben mir eine Vorabversion bereitgestellt. Danke an dieser Stelle an Mathias und Adrian, ich rechne mit regem Austausch von Mails in der nächsten Zeit.

    Zur Funktionsweise der Software äußere ich mich weitgehend nicht, Fragen dazu stellt ihr besser an Adrian, er ist ja auch hier aktiv.

    Mein Setup:

    • Kellerraum 6,5m x 3,2m x 2,3m, rundum Beton, in 2 Ecken dreieckige Schaumabsorber, ca. 50/50/70cm Schenkellänge, 2,1m hoch. Regale an beiden langen Enden, Sofa und Hörsessel mitten drin.
    • Lautsprecher Martin Logan Ascent, Elektrostaten mit dynamischem Bass. In diesem Raum und bei den kleinen Abständen kämpfen die mit frühen Reflektionen, das Klangbild ist vom Raum her ziemlich aufgeblasen, unscharf und zweidimensional-flach. Das können die Lautsprecher in einem günstigeren Raum wesentlich besser!
    • VTL-Röhrenverstärker 300 DeLuxe und Marantz SR14 als Altags- und Surroundverstärker.
    • USB-Interface Tascam US-144, analog zu den Verstärkern, USB vom Netbook.
    • Meßmikrophon von Behringer, unkalibriert.
    • Netbook mit AMD K345 Dual-Core 1,4GHz, Win7, Foobar und natürlich Dirac Live.
    • Im ersten Schritt habe ich ein einfaches Stereo-Setup aufgebaut.

    Die Installation verlief problemlos, die eingebaute Hilfe und das Handbuch habe ich kaum benutzt. Probleme hatte ich erst nach der ersten Messung, als der Dirac Audio Prozessor die erstellten Filter nicht finden wollte. Und der vorgegebene Speicherort steht auch nicht in der Anleitung oder lässt sich im Audio Prozessor einstellen. Ich habe dann doch den Standard-Speicherort gefunden (C:/Benutzer/***/AppData/Roaming/Dirac/Filters) und konnte die erstellten Filter dort speichern und abrufen. Mit den nächsten Filtern hat dann alles ohne Probleme geklappt...
    Bei der Messung hat mein USB-Interface Übersteuerung am Mikroeingang angezeigt, wenn ich die Lautstärken nach Dirac-Vorgabe einstelle. Das muß ich nochmal genauer untersuchen, ich vermute schon daß sich Übersteuerung auf die Qualität der Filter auswirkt. Ich habe dennoch schon mal weitergemacht.

    Das erste Testhören/Vergleich mit und ohne Filter verlief erst mal ernüchternd. So kraß wie in Stuttgart war der Unterschied vorher/nachher nicht. Je nach Musikmaterial und Aufnahmequalität kamen dann aber schon Unterschiede zum Vorschein. Getestet habe ich mit allem was die Festplatte so hergibt, von Klassik bis Hardrock, von Anouar Brahem bis Yello. Jeweils FLAC, Auflösung von 16/44 bis 24/96, testweise auch MP3

    • Die Raumabbildung wurde deutlich kleiner, realistischer und vor allem schärfer. Stimmen sind nicht mehr so aufgeblasen, Gitarren haben eine realistischere Größe, Chöre lassen sich deutlicher in Einzelstimmen auflösen. Der Raum gewinnt klar in der Tiefe, besonders z.B. bei den Chesky-Aufnahmen in einer Kirche. Weiteres Musterbeispiel: "Jazz in the Pawnshop". Auf einmal ist die dritte Dimension da!
    • Die Raummoden sind deutlich reduziert. Ich versuche das noch mal über eine Messung zu verifizieren. Der Bass wirkt damit schwächer, weniger präsent, aber gleichzeitig präziser. Bassläufe bis in den Keller sind ohne größere Pegelunterschiede nachvollziehbar.
    • Die Tonalität hat sich nicht wesentlich geändert. Das wundert mich etwas, hat sich in Stuttgart doch bei geringeren Unterschieden zwischen der unkorrigierten und der korrigierten Frequenzgänge tonal doch viel getan. Bei mir sind Berge und Täler im akustisch wichtigen Bereich jetzt ausgeglichen, aber mit geringeren tonalen Änderungen...
    • Die Detailauflösung wird besser. Durch die schwächeren Moden und wohl auch weitere Effekte lassen sich feine Details oder auch Abklingvorgänge besser verfolgen. Beispiel: Patricia Barber: "Ode to Billy Joe". Hallig aufgenommen, die Stimme ist aber auf einmal nicht im Hallnebel versunken sondern steht klar ausgeleuchtet davor und klingt lange nach.
    • Die Zielkurve ist eine schöne Sache. Ich habe gleich mal verschiedene Filter berechnet, mit leichter Loudness-Charakteristik für's Leisehören und flach/leicht abfallend für höhere Lautstärken.
    • Die Korrektur wirkt sich je nach Hörplatz unterschiedlich aus. Ich habe mehrere Plätze ausprobiert und jeweils für diesen Platz gemessen und gefiltert. Eine gewisse Abweichung vom Stereodreieck läßt sich korrigieren, am saubersten klingt's aber in der klassischen Position.

    Zusammenfassend scheint sich das System für mich zu lohnen, bisher bin ich mit der Kaufentscheidung zufrieden. Es gibt aber noch viel auszuprobieren:

    • Lautsprecheraufstellung und Hörposition optimieren. Das scheint unkritischer zu sein als ohne Dirac Live, aber warum Potential verschenken?
    • Einsatz eines kalibrierten Mikrophons/Verstärker.
    • Test anderer Lautsprecher.

    Andere Setups werden andere Ergebnisse liefern, daher ist die obenstehende Beschreibung sicher nicht allgemeingültig.

    Ich halte euch auf dem Laufenden was meine weiteren Tests ergeben. Ihr dürft natürlich auch Fragen stellen...

    Musikalische Grüße von

    Rolf

  2. #2
    ton-feile
    Gast

    Standard

    Hallo Rolf,

    Vielen Dank für Deinen interessanten Hörbericht.

    Diese Dirac-SW interessiert mich auch. Mir schienen vor allem die Editfunktionen praxisgerecht zu sein.

    Dann bin ich mal gespannt auf Deinen Langzeit-Eindruck.

    Gruß
    Rainer

  3. #3
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    Standard

    Hallo Zusammen!

    Auch wir bedanken uns für deinen Hörbericht und die vielen Details! Fantastisch!

    Wie ich aus erster Hand weiss sind die Jungs schon am Problem mit dem Filterspeicherort dran, vielen Dank für das Feedback!
    Ebenfalls die Geschichte mit der Übersteuerung wurde ja per E-Mail besprochen, wir halten da alle auf dem Laufenden sobald wir mehr wissen. Auch hier gilt: Vielen Dank!

    Dann kann ich dir noch zu deinem Raum gratulieren! Dass der erste Unterschied nicht so gross war wie auf der Messer liegt wohl hauptsächlich daran. Ich denke auch die Unterschiede in der Tonalitet hängen stark davon ab, der Raum auf der Messe war in der Hinsicht undankbar.

    Und ich kann dir noch zu dem neuen Klangerlebnis zu Hause gratulieren. So wie du es beschreibst, genau so soll es sein! Detailreichtum, Schärfe, Deutlichkeit, klares Stereobild.

    Auch wir freuen uns über weitere Berichte, Zielkurven und Langzeiterfahrungen und sind immer für Fragen und Anregungen zu haben.

    Viel Spass beim Musikhören!
    bis bald,
    :: adrian

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von Bertramxxl
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    Standard Dirac Live Beta Test

    Hallo Männers , schön das ich diesen Thread nicht Eröffnen muß -Schade das ich diesen Thread nicht Eröffnet habe
    Letzte Woche Mittwoch hatte ich E-Post von Dirac'sens . Blöd das mich die Spätschichten und ein Komplett Verplantes Wochenende erst am Montag zur Tat schreiten ließen ....Ihr kennt Bestimmt das Gefühl , das man Eigentlich die ganze Zeit an seine neuen Spielsachen denkt und es kaum Erwarten kann damit loszulegen ?!
    Dann habe ich gleich mal meine ,,Kompetenz'' Bewiesen und meine M-Audio Firewire 410 a) mit 32 Bit statt der Richtergeren 64 Bit Treibern Installiert .Auf Mac OS 10.6.8 alias Snow Leopard. Da das immer noch nicht Genug Probleme gemacht hat ,habe ich b) die Karte über einen FW Hub angeschlossen und c) das Ganze mit einem ca. 5 Meter Langen Kabel was so Rumlag .... Tja , wer keine Probleme hat macht sich Halt Welche ! Intressanterweise hat Trotzdem die Einmeßprozedur Funktioniert . Leider haben die Erzeugten Filter im Dirac Audio Prozzesor Nüscht gemacht , ausser dort in den Slots aufzutauchen . Aber zu Hören war Exact Kein Unterschied ??? Nach einem Abend voller Frust und Selbstzweifel habe ich das ganze dann mal schön auf den nächsten Tag verschoben . Kaum lag ich um 2 Uhr Morgens mit Rauchendem Kopf und Zähneknirschend in der Heia sind mir auch schon Lauter Lösungen für meine Selbstverursachten Probleme eingefallen !
    Also gings Gestern Nachmittag wieder ran ! Und kaum macht man alles Richtig -dann klappts auch !
    Mal kurz was zu der Kette : Rechner ist Hautsächlich ein MacMini mit Itunes über PureMusic von ChanelD :http://www.channld.com/puremusic/
    oder Alternativ mein Mess-und Audiosoftware Notebook ein Dell Latitude D620 mit XP Prof.SP3 und Firewire PCMCIA Karte und dort dann Ebenfalls Itunes , allerdings leider ohne einen Besseren Player . Da ich nicht mehr so der Pc Fritze bin wäre ich da für einen Tipp Dankbar . Das wird dann mein Unterwegs Demo System Habe es aber noch nicht drauf Installiert . Das schöne bei Dirac ist ja das man es auf Beiden Plattformen Nutzen kann . Da ich bisher aber so Begeistert meinen beiden Boxen lausche , wird es mit dem Pehzeh noch was Dauern ...Ausserdem hat da ja schon der Rolf gute Vorarbeit geleistet !!
    Meine Anlage ist auf diesem Foto im Groben ganz gut zu sehen :
    Die Schwarzen Zwerge oben drauf waren mein Erstling . Die SippoXS (Doppelt gefalltete TQWT) Inzwischen ist als Weitere Verstärkung eine SPL Volume 8 zur Lautstärkeregelung nach der Digitalweiche(Alto Maxidrive 3.4Compact) vor den 3 Lüfterlosen Studioendstufen (1KME240 für den Hochton und 2x Rodec HDA 450 für Mitten und Bässe ) hinzugekommen .
    Als Zuspieler/DA Wandler/Streamer/Vorverstärker dient mir ein NaimUnity
    Die Boxen sind Schieferlautsprecher von Fischer&Fischer mit 22mm Wandstärke . Gewicht pro Stück 105 KG Bestückt mit je 2 Stück 10Zoll Podzus Görlich-Ventiliert mit 2mal Variovent's , Isophon PSM 120 -der Eigentliche Grund mir die Dinger zu Kaufen !!, Sowie Visaton KE 25SC -als Ersatz der Original Verbauten Foster Magnetostaten .
    Mein Wohnzimmer hat ca. 3,5x7Meter Grundfläche und ist Stark Bedämmft -Sprich gut Vollgestellt

    Die Dirac Software soll in Zukunft auch noch Weichenfunktion erhalten und mir dann auch meine Alto ersetzen . Im Moment gehe ich halt über den Digitalweichen Eingang als ob ich eine Passiv Box Entzerren will . Eine AD/DA Wandlung für Umsonst ...Bei gut Ausgesteuerten Wegen sehe /höre ich da kein Großes Problem . Schöner wirds dann , wenn die Crossover Funktionen Integriert sind . Ob ich dann einen Unterschied zu Jetzt Hören werde ? Schau mer ma ! Ich sehe das Gelassen !!
    Das Einmessen Bekommt man so in ca.10 Minuten hin . Da habe ich schon das Erstellen von 3 Verschiedenen Target Curves mitgerechnet . Es ist Nahezu Narrensicher . Ich habs ja auch Hinbekommen . Ein Wichtiger Hinweis: Nach dem man die 9 Punkte mit den Messimpuls Beschallt hat und die Software die Ergebnisse Auswertet , kommt man zum Punkt an dem es Eigentlich Interessant wird :dem Filterdesign . Hier sollte man vor dem Optimise All Button den unten Links Befindlichen Schalter :Save Benutzen ! Dadurch erzeugt man ein ,,Projekt''- das sich Jederzeit wieder laden lässt und das Kreieren Neuer Target Curves ermöglicht ! Erst dann den ersten , von Dirac vorgeschlagenen , Korrekturfilter Berechnen lassen und mit Save Filter Abspeichern . Dieser wird dann im Dirac Audio Processor in einen von 4 Slots geladen und Fertich ! Diese 4 Slots ermöglichen das Unterbrechungsfreie Umschalten während der Wiedergabe . Wenn man mehr als 4 unterschiedliche Raumkorekturen braucht (??) lassen sich diese Jederzeit Alternativ nachladen .
    Ich habe z.B. meine Korg Studiomonitore heute mal auf die Großen Boxen gestellt, die mit dem Live Calibration Tool durchgemessen und Ein 2. Projekt erzeugt , sowie 2 verschiedene Target Curves gemalt . Nun brauche nur noch die Passende Filterdatei in den Slot des Audio Processors laden und entweder meine Großen oder die Kleinen anschließen und Gut . Umschalten zwischen den 2 Boxenpaaren dauert so ca. 10 Sekunden !
    Getz ma was anderes . Ich halte es für Extrem Wichtig die Messungen mit einem Freifeld(90°) Kalibriertem Mikro zu machen . Hier mal ein Vergleich von 2 Behringer Mikros :. Oder aber mal mein Monacor Mikro :
    Es ist auf 0° , also für Nahfeldmessungen Kalibriert . Von Mathias habe ich mir mal die KaliDatei schicken lassen die sie in Stuttgart Verwendet haben . So konnte ich mal Vergleichen was deren Mikro bei 90° und meins bei 0° Unterscheidet . Das hat sich ab 4Khz in einem Schlauch von +-1,5 db kaum Unterschieden und so habe ich dann die XTZ Kali Benutzt . Das ist zwar auch noch Nicht die Reine Lehre , aber wesentlich dichter an der Realität als Unkalibriert zu Messen ! Das Dirac Mikro in Zusammenhang mit dem USB Mikropreamp hätte in Stuttgart nur 100€ gekostet . Ein echter Schnapp , wenn man sich das Ding Anschaut und eine Enorme Ähnlichkeit mit dem Bayerdynamic MM 1 Feststellt was ja Nackt schon 150 Oiros kosten soll ...und da hätte man noch einen Phantompower Mic Preamp dazu Bekommen ....Naja , ich habe aber auch so schon 2 Mess Micros ... Meine Freifeldkalibrierdatei Bekomme ich dann in den nächsten Tagen von Pico(HSB) . Bin ich sehr drauf gespannt was sich da so verändert gegenüber meiner Nahfeldkali .

    Zu den Klanglichen Auswirkungen . Ich bin Begeistert ! Wer die Rocket von Theo&Pico kennt , der weiß wie es bei mir jetzt klingt . Ich habe eine Filterkurve mit einem Früher und stärker Abfallenden Hochtonbereich zur Wahl ,um auch Sachen gut Hören zu Können die in dem Bereich Grenzwertig gemischt/gemastert sind .Am Besten gefällt mir jetzt mein Bassbereich . Subjektiv Tiefer , mit viel viel mehr Kontur und Staffelung . Stereomitte ist und bleibt nun immer Mittig , Egal was Gerade Spielt und der Sweetspot ist Glatt Doppelt so Breit . Genauso die Breiten und Tiefenstaffelung die ich Bisher so nocht nicht @Home gehört habe . Meine Visaton Keramiklotte Tönt als ob da eine Transportsicherung entfernt wurde . Meine Lust auf ne Nada hällt sich nun in Grenzen ....Obwohl ich die Gerne mal mit Dirac Live Glattgebügelt , Hören würde ! Vielleicht macht sie mich dann wieder so an wie Damals ....Bevor ich Dirac hatte ....Es gibt kein Weg zurück mehr , Glaube ich Jedenfalls . Ich habe in meiner 25 Jährigen High End Karriere noch mit Keinem Gerät oder Lautsprecher einen soo Deutlichen Schritt gehört /erlebt . Für mich hat sich das Warten auf jeden Fall gelohnt !
    Meine Korg Soundlink DRS RM8 sind Pur ein Werkzeug , fast ne Waffe . Grund und Mittelton eher so wie die alten Yamaha NS10M und ein Hochton wie die Emes Blue , also nix zum Langzeit Hören . Mit Dirac laufen die schon seit heute 15.00 Uhr ohne das mich was Nervt oder das mir was Wichtiges Fehlt ......
    Was ich Unbedingt noch die Tage Testen will , ist ob ich über einen AnalogIn der Soundkarte Externe Nicht Computerquellen über Dirac Live Benutzen kann . Wäre für meine Plattensammlung schön . Ich will die nicht erst Digitalisieren müssen um sie zu Hören ....

    So , das wars erstmal . Bis Bald ! Ich werde bei Neuen Erkenntnissen hier Berichten . Wenn die Beta durch die 1.0er Version abgelöst wird , dann stelle ich mal eine Bebilderte Anleitung hier ein , wenn es jemanden Interessiert ?!

    Gruß Holger

  5. #5
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    Standard

    Hi Holger!

    Da hast dir das Leben beim ersten Versuch ja ganz schön schwer gemacht.. Umso besser dass am nächsten Tag dann alles super geklappt hat.

    Ansonsten kann ich Dir nur danken für die ausführliche Berichterstattung, ich hoffe dass sie Anderen als Inspirationsquelle dienen kann. Es ist für uns unglaubliches Lob -und Motivation noch besser zu werden zugleich- zu hören wie begeistert Du und Rolf sind.

    Zu deinem Schwarzen Plastik. Für Mac gibts ja JACK (http://jackaudio.org/), da lassen sich Ein- und Ausgänge beliebig verschalten. Da kannst du den Eingang an dem die Plattenspieler hängen direkt an den Dirac Processor leiten, und auch deine Vinyls mit dem neuen Klang geniessen.
    In Windows 7 lässt sich das auch lösen: Eingang in den Soundeinstellungen wählen, auf Einstellungen rechts unten klicken, den Zweiten Tab von Links wählen (Listen in der englischen Version) und 'Listen to this device' checken. Dann wird der Eingang direkt an den Dirac Processor weitergegeben. Ein Kollege hat das erfolgreich mit seinem externen CD-Spieler getestet.


    Ich freue mich auf mehr Berichte!!
    Auf bald, Grüsse,
    :: adrian

  6. #6

    Standard

    Apropos Windows 7: Hat eigentlich schonmal jemand die Raumkorrektur ausprobiert, die Windows von Hause aus mitbringt?

    @BertramXXL: Ich kann das nachvollziehen. Mit DRC lassen sich wahrscheinlich ähnliche Ergebnisse erzielen. Dadurch, dass ich das nutze, stehe ich sehr vielen passiven High-End-Boxen auch sehr gelassen gegenüber. Freut mich für dich.

  7. #7
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    Hallo Schrottie&Adrian , vielen Dank für eure Hinweise und Meinungen ! Das du mit DRC Passiven High End Boxen gelassen entgegen Trittst is mir nun Irgendwie Klar Eigentlich habe ich ja in diesem Jahr Erfahrungen ohne Ende zu Thema : Hey, was macht denn der Böse Raum hier schonwieder mit meinen schönen Boxen gesammelt ! Aber man kommt mit der Erfahrung durch die DRC dann leicht zu der Erkenntniss ,das man ab einem Bestimmten Qualitätsanspruch, Eigentlich ohne ,,soetwas" immer das Potential seiner Boxen Verschenkt ....
    Anders ausgedrückt, High End Box sucht nach High End Raum (und findet ihn Quasi Nie und Niergens ) Das ist schon Bitter !! Und Nein , auch das Anpassen der Weichen für den Hörraum ist da kein ,,Schritt in die Richtige Richtung" sondern der Versuch mit einem Teelöffel den Ozean leerzuschöpfen
    Wobei Klar ist : Je Optimaler mein Raum an sich Klingt -desto Geringer wird die Tonale Änderung durch den Convolver .Was aber Trotzdem Frapierend ist , sind die Effekte durch die Phasenoptimierung . Wer mal das Glück hatte, einen Manger ,in einem Akustisch optimiertem Umfeld, im Nahfeld zu Hören- weiß was es Bedeutet wenn die Impulse von Musik mit echter Akustik mit der Richtigen Attack - Zeit Wiedergegeben werden . Leider Klappt soetwas auch mit Teuersten Boxen , Egal ob Aktiv oder Passiv , nicht mehr in der Normalen Hörentfernung und die Verwendung von mehreren Wegen machts auch nicht Besser , obwohl das ja sonst Eher Positiv zu Buche schlägt . Natürlich Vorausgesetzt das die Weiche und das Konzept der Box ,,Optimal'' gewählt sind ....

    @Adrian : Danke für den Tipp ! Ich werde dir sowiso Gleich mal noch eine ,,in Deep" Rückmeldung zu einigen Punkten im Calibration Tool Mailen . Es gibt ja auch schon einen Neuen Build der Beta . Auch dazu habe ich ein Paar Anmerkungen..

    @ all : Stay Tuned , more here to come Later !
    L.G. Holger
    Geändert von Bertramxxl (24.11.2011 um 21:06 Uhr)

  8. #8
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    Standard

    Hey , um das Thema Kalibrierte Mikros nochmal zu vertiefen erlaube ich mir hier mal eine Interessante Grafik von Pico zu Veröffentlichen . Ich habe das mit ihm nicht Abgesprochen aber Denke das er damit Einverstanden ist ....Wenn nicht, bin ich Bereit -dafür die Haue in Empfang zu nehmen ...


    Also , wir sehen das zwischen der Nah-und Freifeldkalibrierung doch Relevante Unterschiede Bestehen . Ausserdem freue ich mich das meine Schätzung : XTZ vs. Monacor 0° Kali ,Tatsächlich im Groben, stimmt .
    Aber es wird auch Klar das es bei Verwendung eines Micros ohne die Dazugehörige 90° Kalibrierung zu Teils Heftigen Frequenzverschiebungen der Target Curve kommen wird .
    Die XTZ Micro Kali wird Übrigens erst bei 800hz gestartet . Was aber zu verschmerzen ist, da im Bassbereich die Raummoden mit Pegeln zuschlagen, die oft im 2 stelligem Bereich liegen und man bei der Targetcurve eh eine Moderate Bassanhebung dabei hat . Diese lässt sich durch eigene Ankerpunkte jederzeit Linearisieren wenn Gewünscht . Kann man machen -muß man aber Nicht ! Mir gefällt die 3db Anhebung bei 30Hz mit einem Flachen Roll Off bis 100Hz ganz Gut !!

    Vielen Dank an Pico , der mir ,,auf Zuruf'', innerhalb eines Tages, meine 90° Kali Datei im Dirac Tauglichem Txt Format und diese Anschauliche Grafik gemailt hat ! Du bist echt ne Konifere

    Bis Bald , Holger

  9. #9
    eltipo
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    Wer hat denn die XTZ-Kali erstellt, auch HS?

  10. #10
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    Zitat Zitat von eltipo Beitrag anzeigen
    Wer hat denn die XTZ-Kali erstellt, auch HS?
    Ja Hey Markus ,
    wieso Überrrascht mich das Nicht das DU diese Frage stellst ?
    Nach dem was ich von Pico gehört habe ist die Diracsens selbst gemacht . Um Genau zu sein war es wohl der Kollege Mathias Johansson .Weitere Details kann ich dir gerne auf Nachfrage bei dem Burschen liefern . Wiso fragst du denn ?

    Läuft dein Convolver Inzwischen ?

    L.G. Holger

  11. #11
    eltipo
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    Zitat Zitat von Bertramxxl Beitrag anzeigen
    Läuft dein Convolver Inzwischen ?

    L.G. Holger




    Der Convolver will noch nicht so, ich habe immer auf dem 3ten Kanal ( ja, richtig gelesen, egal in welcher Konfig) eine Signalvermischung.
    Einer der Aktiven hier ( die pöhsen Missionare, die immer nur meckern und nie was machen.....du weisst schon ;-) ...) reisst sich grad den Hintern auf, das Problem in den Griff zu bekommen.....seit einiger Zeit schon !!!
    Wenn ich den bezahlen müsste, könnte ich mir gleich den originalen Convolver kaufen.....

    Starke Community, sage ich nur!
    Von dem, was der da macht, habe ich nämlich Null Ahnung....

    Aber keine Sorge, sobald das Ding läuft, werde ich hier rumnerven!

  12. #12
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    Hi,

    die Mikro-Kalibrierung von XTZ/Dirac ist sicher keine individuelle Kalibrierung sondern stellt den mittleren Frequenzgang oder eine berechnete Kurve dar (schwarze Kurve). Sie fängt übrigens ab 10 Hz an, Werte <> 0 gibt es aber erst ab 4142 Hz. Das Mikro zeigt demnach eine Überhöhung von knapp 10 dB bei knapp 16 kHz, das ist TYPISCH für eine 1/4" Elektretkapsel mit hoher Empfindlichkeit.

    Das ECM40 von BertramXXL verhält sich recht ähnlich. Bei einen nicht freifeldkompensierten Mikrofon MUSS es eine Überhöhung bei Beschallung von vorne geben, da das Mikro durch seine "Größe" bei hohen Frequenzen für einen Druckstau vor der Membran sorgt, der OHNE Anwesenheit des Mikros nicht da wäre.

    Wir haben schon vorher mal den Vergleich 0° gegen 90° veröffentlich, allerdings an einem ECM40 mit "alter" (= besserer) Kapsel:

    Die

    Wie ihr sicher wisst streuen die Mikros recht stark (s. http://www.hifi-selbstbau.de/index.p...article&id=367), eine individuelle Kalibrierung macht also Sinn (oder man verbiegt den Zielfrequenzgang so lange manuell bis es "schön" klingt).

    Gruß Pico
    HiFi-Selbstbau, das Online-Magazin
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  13. #13
    headphone addict
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    Man lernt doch nie aus...

    Bei einer Messung heute habe ich versehentlich meinen Kinobass (Ravemaster AXX1515 in BR) angelassen und mich nachher gewundert wie satt der Bass kommt... Spricht für die Software daß sich auch diese Kombination - die ich beim Musikhören bisher absolut nicht mochte - nun passabel und ziemlich bruchlos anhört.

    Weiter haben die Sweeps bei einer späteren Messung eine mechanische Folge gehabt, das Netzkabel eines Lautsprechers (Elektrostat!) hat sich aus der Buchse zurückgezogen. Das hat zu deutlichen Pegelunterschieden rechts/links geführt, weil die Hochspannung ausfiel. Seltsam allerdings, daß der Pegel auf niedrigerem Niveau noch ziemlich lange erhalten blieb. Wäre vielleicht ein Ansatz zum Stromsparen

    Von Dirac ist inzwischen neue Software gekommen, Live Calibration Tool 0.9.19 und Audio Prozessor 0.9.32. In meinem Win7 System sind die allerdings kapriziöser als die alten Versionen 0.9.17 bzw. 0.9.28. Das zeigt sich in verschiedenen Bereichen:
    Zwischenzeitlich, vor allem (aber nicht nur) beim Ein- und Ausschalten des Filters bleibt Foobar hängen und klingt dann wie ein CD-Player der an einem Kratzer scheitert. Dann hilft nur Foobar beenden und neu starten.
    Das Live Calibration Tool und Foobar vertragen sich auch nicht, wenn beide Programme offen sind kommt kein Ton.
    Der Audio Prozessor wird von Foobar auch nicht immer als Ausgabegerät akzeptiert: die Auswahl funktioniert zwar, aber es kommt kein Ton

    Noch ein Tip für diejenigen, die als Fehlermeldung vom Audio Prozessor "Failed to connect to Dirac Server" bekommen: bei mir hat GData Antivirus dazwischengefunkt und im Audio Prozessor einen Trojaner vermutet: Trojan.Heur2.BDT.gsW@cSOmnMfiMc. Beim Quercheck mit c't Live-CD, Avira, BitDefender, Kaspersky und ClamAV hat BitDefender auch einen Trojaner vermutet, die anderen Programme blieben ruhig. Da haut wohl die Heuristik-Erkennung rein... Jedenfalls waren beide Versionen vom Audio Prozessor betroffen.

    Ich muß jetzt doch mal das Ganze mit einem XP-System prüfen, Win7 spielt bei mir zwischendrin auch immer wieder Schallplatte, knackt und prasselt daß es eine Pracht ist. Das aber auch ohne die Dirac-Software. Wenn jemand einen Tip hat woran ds liegen könnte - ich bin sehr interessiert!

    Auch wenn sich das jetzt schlimm anhört: Dirac Live ist halt noch Beta, bei der Fehlersuche bin ich gerne behilflich. Das Ergebnis ist jedenfalls überzeugend, mir hat das Musikhören in meinem akustisch ungünstigen Raum noch nie so viel Spaß gemacht!

    So, und jetzt wieder zurück vor die Lautsprecher...

    Gruß, Rolf

  14. #14
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    Auch wenn sich das jetzt schlimm anhört: Dirac Live ist halt noch Beta, bei der Fehlersuche bin ich gerne behilflich. Das Ergebnis ist jedenfalls überzeugend, mir hat das Musikhören in meinem akustisch ungünstigen Raum noch nie so viel Spaß gemacht!
    Die Einstellung halte ich bei den Fehlern und dem Preis für bewundernswert. Respekt.



    Ich nutze kein Windows, wollte aber mal die Sache mit mal mit verschiedenen Programmen unter Windows testen.

    Aus dieser Zeit meine ich mich erinnern zu können, dass man in den ASIO Einstellungen irgendwo den Puffer einstellen konnte. Der muss mal ein wenig hoch gedreht werden..

    Ansonsten würde ich mal probieren ASIO4all zu testen, nicht immer müssen die ASIO Treiber der Soundkartenhersteller auch die besten sein.

    Aber wie gesagt nur ein Tip aus meiner Erinnerung.

    Gruß

    Elmar
    La vida es no ponyhof

  15. #15
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von Bertramxxl
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    Hi ,
    mal kurz mal wieder mein Senf dazu . Die Neue Beta läuft bei mir unter MacOS Deutlich Besser , d.h. mein Problem der nichtanwählbaren In-und Outputchanels ist Behoben . Das hat zwar vorher mit den Default Vorgaben auch schon Funktioniert , war aber durch das Direktmonitoring meiner M-Audio Firewire 410 nicht ganz ohne Gefahr . Wenn ich da nicht Aufgepasst habe dann hatte ich Lecker Feedback beim Messen über Kanal 1 und Ausgabe auf Kanal 1+2 . Das ist jetzt aber Kein Problem mehr . Ich kann die IN/Out Kanäle anwählen und Vergeben wie ich Lustig bin . Also auf 7+8 meine Große Anlage und auf 5+6 meine Nahfeldabhöre . Und nur indem ich die Korrekturdatei und die Output Device Daten im Dirac Audio Processor ändere . Super ! So habe ich mir das Vorgestellt .

    @Rolf : deine Hinweise wegen dem Virenscanner sind mir Bestimmt eine Hilfe wenn ich das mal auf meinem Laptop Installiere . Das Foobar +Dirac Messtool nicht Gleichzeitig können liegt in der Natur der Sache und wird in der Bedienungsanleitung auch Ausdrücklich so Erwähnt ! Wegen der Foobar Geschichte noch ein Tipp ! Hast du mal die Einstellungen der Ausgabe mit den Soundmananger Einstellungen Verglichen ? Ist die Tascam evtl. mit Asio4all Betreibbar ? Da habe ich schon oft bei USB Karten alle Probleme mit Erledigt !

    Du schriebst ie Tonalität hat sich nicht wesentlich geändert. Das wundert mich etwas, hat sich in Stuttgart doch bei geringeren Unterschieden zwischen der unkorrigierten und der korrigierten Frequenzgänge tonal doch viel getan. Bei mir sind Berge und Täler im akustisch wichtigen Bereich jetzt ausgeglichen, aber mit geringeren tonalen Änderungen..
    Eigentlich Wundert mich das nicht ! Hast du mal die Unterschiede bei der 90° und 0° Kalibrierung meines Micros angeschaut ? Das Bedeutet doch Eigentlich das man ohne Kalibriertes Micro ziemlich Verfälschte Messergebnisse an die Software weitergibt und damit die Targetcurve, natürlich nicht , stimmen wird . Mit einem Nahfeldkalibriertem Mikro(Strenggenommen der Kalibrierdatei bei Verwendung des Mikros) das man dann zur Freifeld Messung Benutzt ,werden die Fehler kleiner -sind aber immer noch ziemlich Irreführend !
    Wenn man das Versucht über das Editieren der Targetcurve Auszugleichen dann Rätselt man auch nur Rum ..... Ich meine wir hängen uns an +-1db Änderungen auf und lassen dann eine Software im ,,Dunklem Tappen '' beim Versuch uns per ,,Knopfdruck'' eine Verbesserung unserer Abhörsituation zu Errechnen . Das läuft so aber aufs erraten hinaus ! Sorry wenn ich auf diesem Punkt so rumreite ! Aber du weißt doch auch : Garbage in -Garbage out !

    Nochwas zum Thema Beta Version ! Die Dirac Männer sind Extrem Schnell mit dem Fixen der Bugs , die man ihnen Meldet und unglaublich Nett im Umgang . Egal ob per Telefon , Email oder im Persönlichen Kontakt . Da merkt man das die a) das Produkt Lieben und sich dafür und ihre Kunden b) den Popo aufreissen . Meine Diversen Änderungswünsche sind entweder schon Erfüllt oder auf der To Doe List . Es wird in Späteren Releases sogar die von mir Gewünschte Crossover Funktion verfügbar sein . Meine Empfehlungen, zu Änderungen für die Bedienungsanleitung , sind Sofort mit Intergriert wurden . Es gibt einige , kleinere Baustellen an denen Heftigst gearbeitet wird und das Tempo was die Diracsens dabei an den Tag legen ist Fantastisch ! Und es liegt an jedem Beta Tester was Daraus wird und wann .

    Morgen werde ich mal 2 Dinge Ausprobieren : wie ich Externe (Nicht Computer ) Quellen über die Soundkarte in den Dirac Audio Processor Geroutet Bekomme
    und wenn noch Zeit Bleibt werde ich das Ganze mal auf Mein Dell Laptop mit Win XP Proff. SP3 Installieren um da auch Erfahrungen zu Sammeln . Ich will das System ja auch Gerne mal zu Vorführzwecken mitnehmen können ....

    Achtung Provokation: Das Thema Digital Room Correction ist zu Wichtig um es immer nur in der ,,Freak Ecke'' zu Bequatschen !!

    Gruß Holger

  16. #16
    eltipo
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Bertramxxl Beitrag anzeigen

    Eigentlich Wundert mich das nicht ! Hast du mal die Unterschiede bei der 90° und 0° Kalibrierung meines Micros angeschaut ? Das Bedeutet doch Eigentlich das man ohne Kalibriertes Micro ziemlich Verfälschte Messergebnisse an die Software weitergibt und damit die Targetcurve, natürlich nicht , stimmen wird .
    2 Dinge:

    1. Die wirklichen Veränderungen laut deiner Kalikurve spielen sich bei > 10K ab, da ist das Gehör recht fehlertolerant
    2. Du kannst die Targetkurve verändern, wenn alles andere stimmt, hebst du die Höhen ein wenig an, oder senkst sie ab, je nach Gusto, nur, weil man ein Messmikro einsetzt, heisst das nicht, dass man keinen Geschmack mehr haben darf.


    Wir wollen doch bei Geschmack nicht von richtig oder falsch schreiben, mhhh?.....

    Achtung Provokation: Das Thema Digital Room Correction ist zu Wichtig um es immer nur in der ,,Freak Ecke'' zu Bequatschen !!
    Och, komm.....das is doch nur Spielerei....oder willst du hier missionieren?......
    Geändert von eltipo (27.11.2011 um 01:03 Uhr) Grund: Smileys vergessen!

  17. #17
    headphone addict
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    461

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    Zitat:
    Auch wenn sich das jetzt schlimm anhört: Dirac Live ist halt noch Beta, bei der Fehlersuche bin ich gerne behilflich. Das Ergebnis ist jedenfalls überzeugend, mir hat das Musikhören in meinem akustisch ungünstigen Raum noch nie so viel Spaß gemacht!
    Die Einstellung halte ich bei den Fehlern und dem Preis für bewundernswert. Respekt.
    Wieso bewunderswert? Das ist dich der Spaß beim DIY! Oder bin ich hier im falschen Forum? Ich kann Betramxxl nur zustimmen: die Jungs von Dirac sind sehr kommunikativ, hilfsbereit und flott! Da sieht man daß die Fehlermeldungen etwas bewirken!

    Das Foobar +Dirac Messtool nicht Gleichzeitig können liegt in der Natur der Sache und wird in der Bedienungsanleitung auch Ausdrücklich so Erwähnt !
    RTFM... Ich muß zugeben daß ich sehr schlecht im Manual-Lesen bin. Ich überfliege dann eher und lese nur die Bereiche genauer durch, in denen ich mich noch nicht so gut auszukennen glaube. Aber du hast Recht, Asche über mein Haupt, ich lege heute noch mal eine Lesestunde ein.


    Achtung Provokation:
    Das Thema Digital Room Correction ist zu Wichtig um es immer nur in der ,,Freak Ecke'' zu Bequatschen !!
    Och nööö, laß' das Thema soch bitte in der Ecke in der ich mich so wohlfühle

    @ Bertramxxl: deine Hinweise zum einfachen Umschalten der Ausgänge machen mich neugierig. Mir schwebt da etwa so ein Setup vor:
    - Stereo-Kette: Netbook -> HiFace -> RME ADI2 -> VTL -> Martin Logan
    - Kino-Kette: Netbook -> 8 Kanal USB Interface (noch zu beschaffen) -> Marantz SR14 -> 5 "kleine" Kino-Lautsprecher mit 2 großen Subwoofern
    oder für Aktivbetrieb:
    - Stereo-Kette: Netbook (mit Dirac-Weichenfunktion) -> 8 Kanal USB Interface (noch zu beschaffen) -> Marantz SR14 (genutzt 4 Kanäle für Elektrostaten + dynamischen Bass) + 2 große aktive Subwoofer für das tiefgestrichene C

    Ich glaub' ich muß noch ganz viel Spielen...

    Gruß, Rolf

  18. #18
    Zwangsfalter Benutzerbild von The Alchemist
    Registriert seit
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    Zitat Zitat von mussigg Beitrag anzeigen
    Wieso bewunderswert? Das ist dich der Spaß beim DIY! Oder bin ich hier im falschen Forum?
    Nun ab einem gewissen monetären Einsatz erwarte ich selbst bei DIY Funktionsfähigkeit.

    Ich hatte aber angenommen ihr hättet das Programm schon gekauft und bezahlt, wenn ihr aber offizielle Betatester seid, kann ich natürlich die Begeisterung nachvollziehen.

    Gruß

    Elmar
    La vida es no ponyhof

  19. #19
    headphone addict
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    Erlangen
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    Standard

    Der Trend geht immer mehr hin zu Banana-Ware: reift beim Kunden... Das gilt für alle Bereiche, aus erster Hand erfahre ich das im Automobilbereich. Und da ist noch viel mehr Geld im Spiel!

    Eigentlich sollte man es sich zur Regel machen, ein Produkt erst nach einer gewissen Produktlaufzeit zu kaufen, um andere die ersten Fehler entdecken und bemängeln zu lassen. Und das in der Hoffnung daß der Hersteller angemessen reagiert

    Aber zu deiner Anmerkung, ich bin kein "offizieller Beta-Tester", sondern habe die Software "vom Fleck weg" gekauft. Deine Schlüsse daraus darfst du selber ziehen

    Gruß, Rolf

  20. #20
    Zwangsfalter Benutzerbild von The Alchemist
    Registriert seit
    08.06.2010
    Beiträge
    1.019

    Standard

    Also ich möchte euch auf keinen Fall den Spass verderben und da eine DEMO angkündigt wurde kann hoffentlich jeder der sich interessiert auch vorher die Stabilität und Kompabilität selbst prüfen.

    Hast Du den Tip von Holger und mir bzgl. ASIO4All mal getestet?

    Schönen 1. Advent anr alle

    Elmar
    La vida es no ponyhof

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