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  1. #1
    Chef Benutzer Benutzerbild von dieterschneider
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    Standard Tripath TA2021b Erfahrungen

    Tripath TA2021b Erfahrungen
    Ein kurzer Bericht zu den kleinen Digitalen :-)

    Meine Erfahrungen mit diesen Type von Verstärkern kann ich grob in 2 Klassen aufteilen.
    1. Mit Schaltnetzteil
    Unabhängig davon welcher Type von Verstärker im Gehäuse verbaut ist, kann ich sagen,
    dass man sich mit einem Schaltnetzteil direkt von HiFi entfernt hat.
    Im Verlauf einer Höresesson kommen immer wieder komische Geräusche aus den Boxen.
    Es scheint eine Schwingung zu sein , von O Ton, Schaltnetzteil Frequenz, Taktfrequenz im Verstärker,
    die sich gegeseitig aufschwingen.
    Ein sich verzerrter Ton wird dann jedenfalls ab gegeben.
    Unabhängig davon gibt es viele Verzerrungen im Bassbereich, und viele Töne dröhnen auch.
    Diese Erscheinungen lassen sich jeder Zeit mit einem Sinustongenerator nach voll ziehen.

    2. Mit analogen Festspannungs Netzgeräten 13,8Volt und Akku.
    Mit diesen Spannungsquellen ist erst mal Ruhe im Karton :-), so das man sich auf die Qualitäten
    der unterschiedlichen Chips konzentrieren kann.
    Um es vor weg zu nehmen ... der TA2021b ist mein Favorit.
    Wenn er in der neusten Version gekauft wird, hat er:
    1. verlustarme Ausgangs Spulen 10uH
    2. größere gute Eingangskondesatoren
    3. die doppelte Siebkapazität für die Stromversorgung.

    TA2020 TA2024 klingen bei mir wie zu geschnürt.
    Der TA2021b klingt für mich offener, luftiger , die lebhaftigkeit der Musik kommt
    feinzeichnend an die Ohren.
    Meine Lautsprecher haben 94db Wirkungsgrad, die dann auch wenig Leistung in
    Anspruch nehmen, und auch bei kleinen Lautstärken wundervoll klingen.


    Eingangsanpassung:
    Im Moment ist es bei mir so, dass der Apple iPod mit seinem Kopfhörerausgang
    und AAC Musikfiles am besten klingt.
    Ich hab also nur ein 3.5mm Klinke auf Cinchstecker kabel von HAMA.
    Die Ausgangsimpedanz des iPod liegt so bei rund 30ohm. Mit diesem Wert ist
    man in den Bereich, den viele Vorverstärker als Ausgangsimpedanz haben.
    Man also ruhigen Gewissens einen VV Ausgang in den T-Amp stecken kann.
    Die eigene Erfahrung hat den Vorteil völliger Gewißheit. #Schopenhauer#

    Meine MusikQuelle.
    http://http://www.di.fm/chillout/

  2. #2
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    Standard 21b mit Überlastanzeige

    Mein 21b hat 2 LEDs.
    Eine grüne, die anzeigt, ob alles OK ist
    un
    eing gelbe, die Überlastungen anzeigt.
    Laut Datenblatt zeigt sie Over-Current-Probleme an.

    Ich hatte Lautsprecher mit 4 Ohm dran, aber das verträgt er nicht gut. Die Lebendigkeit und Staffelung geht verloren.
    Das Problem ist, das der 21b schnell an die Grenze seiner Stromlieferfähigkeit kommt.

    Daher sollten es 8 Ohm-Lautsprecher sein.

    Gruß

    Oliver

  3. #3
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    Standard

    Hi,

    mein Erfahrungen mit dem 2021b:
    An 2-Wege Lautsprecher Skunk (5 Ohm): klingt gut
    An 2-Wege Lautsprecher Nubox 311 (4 Ohm): klingt gut
    An Fullrange TB W8 1772 (8 Ohm): klingt schlecht

    Also eher das Gegenteil von dem was du schreibst
    Ich habe zwei von den Dingern, beide mit SNT.

    Grüße,
    Lenni
    "Merke: was beim Krimi der Gärtner ist, ist bei der HiFi-Anlage der Raum" (Pico)

  4. #4
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    Standard Testbedingungen

    Als 8 Ohm-Variante habe ich eine Dynaudio Confidence 5 verwendet.
    Das war schon gut. Tonal ok, aber mit 15 W natürlich nur begrenzt spassig.

    Als Quelle diente ein VV Burmester 897+hochwertigen Dac.

    Als 4 Ohm - Lautsprecher dienten D Apolito-Lautsprecher mit jeweils 2 paralellgeschalteten A&D Bass-Chassis. Daher die 4 Ohm.
    + TPL150 H für den Hochtonbereich.
    Vorher war ALC0240-2300 dran. Das war phantastisch. Lebendig, farbig mit einer richtig guten Staffelung.
    Im Hochtonbereich Beyma TPL150H konnte sich die 21b-Endstufe durchaus mit der ALC messen.
    Im Bassbereich war das nicht so. Das war der totale Griff ins Kloo. Farblos, matt. Das war einfach schlecht.
    Könnte der Breitbänder deutlich schlechter als die anderen, von dir getesteten Lautsprecher sein ?

    Gruß

    Oliver

  5. #5
    Marcus.S
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    Moinsen!

    Sorry, wenn ich das so direkt sage, aber warum schlagt ihr euch mit diesen Spielzeugen 'rum?
    Der Chipampkram taugt bestenfalls um kleine Zweiwegeriche bei Zimmerlaustärke oder einen einzelnen Kanal mit hohem Wirkungsgrad anzusteuern. Der erwähnte Beyma geht sicher gut (ist mein erklärter Lieblings-HT), wird aber auch ziemlich gnadenlos jeden Mist offenbaren, den die Dinger machen. Jede brauchbare AB Endstufe aus den 90ern ist ein besserer Allrounder. Lasst die Chipamps einfach da, wo sie hingehören: in Consumer Elektronik von der Stange für'n kleinen Kurs.

    lg
    Marcus

  6. #6
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    Standard

    Hallo Marcus,

    ich habe - wie gesagt - zwei von den Dingern und das schon seit 3-4 Jahren. Einer betreibt im Moment einen der kleinen Vifa Breitbänder (vifantastisch) in einem Pappkarton, der andere Amp dient mir am Bett für die gehobene Feierabend Berieselung an der Skunk (Filme + Serien).

    Für Hifi habe ich eine Rotel RMB im Mittel-Hochton (AB) und eine Yamaha P2500S für die Bässe.

    Ich schlage mich nicht damit rum, ich betreibe die Dinger da, wo ich sie sinnvoll finde ;-) wollte hier nur mal meine Erfahrung kundtun, dass die Dinger tatsächlich je nach Lautsprecher auch mal mies klingen können. An der Skunk machen die für meine Ohren einen super Job.

    Viele Grüße,
    Lenni
    "Merke: was beim Krimi der Gärtner ist, ist bei der HiFi-Anlage der Raum" (Pico)

  7. #7
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    Standard 21b Einsatzzweck

    Also ich verwende die Zwerge, um ein Paar JBL 375 am Kugelwellenhorn zu betreiben.
    Damit komme ich auf 115 dB am Hörplatz.
    Auch am TPL150H klingen die Dinger sehr gut. Gerade im Vergleich mit AB-Endstufen.
    Als Spielzeug stufe ich sie daher nicht ein. Im Bereich > 100dB/Wm sind sie eine sinnvolle Alternative.
    Ich schließe aber nächstes Wochenende meine Hiraga Class A an den Beyma an. Mal sehen, was da besser ist.

    Es gibt ja auch Leute, die mit 8 W Röhren hören.

    Gruß

    Oliver

  8. #8
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    Zitat Zitat von Marcus.S Beitrag anzeigen
    Moinsen!

    Sorry, wenn ich das so direkt sage, aber warum schlagt ihr euch mit diesen Spielzeugen 'rum?
    Der Chipampkram taugt bestenfalls um kleine Zweiwegeriche bei Zimmerlaustärke oder einen einzelnen Kanal mit hohem Wirkungsgrad anzusteuern. Der erwähnte Beyma geht sicher gut (ist mein erklärter Lieblings-HT), wird aber auch ziemlich gnadenlos jeden Mist offenbaren, den die Dinger machen. Jede brauchbare AB Endstufe aus den 90ern ist ein besserer Allrounder. Lasst die Chipamps einfach da, wo sie hingehören: in Consumer Elektronik von der Stange für'n kleinen Kurs.

    lg
    Marcus
    Hallo Marcus!
    ich hab ne Nacht drüber gegrübelt, ob ich überhaupt was zu Deiner Aussage schreiben soll. Oft treffen dann 2 ganz unterschiedliche Anwendertypen aufeinander und am Ende ist nix gewonnen.

    Nun es geht um den DIY-Amp von Art0.de.
    Oliver und ich hatten in einem anderen Thread hin -und herphilosophiert, woran das deutlich unterschiedliche Klangbild bei den Endstufen herkommen kann. Um einen anderen Thread nicht komplett aus dem Ruder laufen zu lassen... haben wir uns hierher verzogen.

    Deine Aussage "Spielzeug" kann ich bei bestem Willen nicht nachvollziehen. Kleinleistungsverstärker haben eine ganz andere Zielgruppe - der Du anscheinend nicht angehörst. Ich schon.

    Was soll ein Kleinleistungsverstärker können? Bei kleinen anverlangten Leistungen ein Maximum bieten. Mehr nicht. Der Kleinleistungsverstärker kann in diesem Bereich dann oft ganz unglaubliches Leisten - was ich regelmäßig meinem Besuch aus dem Gesicht ablesen kann.
    Dort wo die von Dir als Beispiel genannte Endstufe aus den 90gern noch mit den Gleichlaufschwankungen des Lautstärkepotis zu kämpfen hat... regel ich schon aus Rücksicht auf meine Nachbarn ab. Hinzu kommt das Rauschen, das den meisten MidFi-Vertärkern anhaftet.
    Ich habe da auch selbst schon sehr viel falsch gemacht. Einen sehr gut getesteten Marantz-Vollverstärker an ein Klipsch-Eckhorn... was für ein Grauen...

    Dann habe ich mir vor etwas mehr als 10 Jahren die Son Of Zen-Endstufe von Nelson Pass gebaut... (Pass hat neben 4 und 5-Stelligen Nobelendstufen auch ein großes Herz für DIY- und betreibt eine hervorragende Seite hierzu.) Nunja seine einleitenden Worte in der Bauanleitung:
    "Naturally I would expect an interest in more
    power, given the modest ten watts of the Zen amplifier. Surprisingly, I also experienced demand for less power, specifically five watts, from people fixated on that figure, and certain that ten watts was too much."

    hatte ich zu der Zeit nicht verstanden. Ich habe die Endstufe für 50 Watt Leistung ausgelegt... was bedeutete ich habe an den Kühlkörpern 1150 Watt verbrannt.

    Da ich die gleichen Lautsprecher... an der diese Pass-Endstufe dann lief immer noch benutze... weiß ich heute... was ich vor 10 Jahren falsch gemacht habe. 5-10W hätten voll und ganz gereicht... und wären klanglich definitiv besser gewesen. Die 50 Watt klangen harsch, immer unpassend, und dauerhaft, als würde man die Kontraste viel zu weit aufgedreht haben.

    Anderer Schauplatz... Mambo Test an einer hochwertigen Anlage... auch hier konnte bis knapp über Zimmerlautstärke eine Art0.de Endstufe ein Paar ausgewachsenen Monoendstufen M3.2 von AVM locker klanglich in die Tasche stecken. Gut... die Gauderbox geht bis 2 Ohm runter. Das ist nun wirklich nicht der lieblings Bereich eines Tripath Amps... die AVM konnte erst darüber aufzeigen, was sie kann... also für 90% der Hörsituationen ist der Kleinleistungsverstärker die bessere Wahl... wenn man Nachbarn hat. Und da braucht man auf nichts verzichten, wenn die Lautsprecher passen.

    Ich habe jahrelang mit single ended Röhren Musik gehört (2A3 und 300b mit div. Variationen). Ein Tripath macht eine SE-Röhre meiner Meinung nach überflüssig, da er einen vergleichbaren Klang bietet. Hier muss man sich nicht mehr um Röhrenwechsel nach 2.000h kümmern, Kinderhände sind sicher vor Verbrennungen und die Einstell und Trimmarbeit entfällt. Zumal ist der Preis auch noch interessant. Ich habe vor einiger Zeit daher meine 300b-Endstufe verkauft und bin bei dem Art0 geblieben. Klanglich vermisse ich wirklich nichts. da muss man erstmal hinkommen... eine knapp 4.000 Euro Endstufe gegen ein kleinen 50€ Chip zu tauschen. Es geht - ohne Abstriche! Man muss nur seinen Ohren vertrauen. Und spätestens im Blindtest... sollte ich keinen signifikanten Unterschied feststellen... fliegt eine Komponente raus.

    Wer bisher festgestellt hat, seine Anlage spielt erst ab einer gewissen Lausstärke mitreißend, sollte unbedingt mal einen Kleinleistungsverstärler ausprobieren. Grade in den Alltagssituationen, wo man etwas Rücksicht nehmen muß... wird man reich für seinen Mut belohnt, auf Leistung zu Verzichten. Wie gesagt...: min. 92 dB und gerne 6/8 Ohm dann steht dem Art0 alles offen. Und das relativ unabhängig von der Preisklasse.
    LG
    Norman
    Geändert von norman_r (06.09.2014 um 14:48 Uhr)

  9. #9
    Marcus.S
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    Von Papa musst du mir nichts erzählen Meine Kleinleistungsendstufe ist ne AlephJ

    Übrigens danke für deinen Beitrag! Gut geschrieben und wirklich hilfreich. Und das meine ich ernst. Es wäre schade gewesen, wenn du dich gegen den Post entschieden hättest!

  10. #10
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    Ich hab auch den Art0 für die Arbeit und dazu die günstige Regelbare Loudnessschaltung von ELV KLS1 oder so. Und ich muss sagen an meinen Tangband W4-1320S macht das schon ne gute figur für leise hintergrundmucke. Bin immer wieder davon angetan. Oder fürs Schlafzimmer als bessren TV sound sicherlich auch sehr zu empfehlen.
    Noch dazu mit Snt betrieben. konnte da noch kein nennenswerten nachteil feststellen und schön kompakt ist das ganze auch noch

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