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Thema: Maxi-Cera+

  1. #21
    möchte doch bloß hören... Benutzerbild von kboe
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    Beiträge
    1.603

    Standard

    Zitat Zitat von 4711Catweasle Beitrag anzeigen

    Ich erinnere mich dunkel das Timmi mal so etwas propagiert hat.....BRHP oder so ähnlich.
    Hab das damals ausgiebig in AJHorn nachsimuliert. Sollte gehen.
    Wenn ich mich recht erinnere, geht aber -logisch- die Impedanz ziemlich in die Knie.
    man umgebe mich mit Wohlklang!

  2. #22
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von 4711Catweasle
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    Beiträge
    967

    Standard

    Zitat Zitat von kboe Beitrag anzeigen
    Sollte gehen.
    Ja, klar.
    Mir ging es um die Gruppenlaufzeit, die u.U. "hörbar" werden kann.

    Edit:
    Zitat Zitat von Christoph Gebhard Beitrag anzeigen
    Wie schon oben geschrieben ist der Raumeinfluss im Tiefbass dominant und da passt eine sanft abfallende Kurve zu den Großteil der Räumen besser.
    Ganz genau so sehe ich das auch und stimme sehr gern mit leicht abfallender Kurve ab.
    Geändert von 4711Catweasle (26.12.2022 um 11:10 Uhr)
    Ist doch alles kein Problem, Leben und Leben lassen. Ansonsten geht auch dieses Forum den Weg allen irdischen.... ( © spendormania )

    Gruß Karsten

  3. #23
    ...braucht Vinyl Benutzerbild von tiefton
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    Standard

    Zitat Zitat von 4711Catweasle Beitrag anzeigen
    Ja, klar.
    Mir ging es um die Gruppenlaufzeit, die u.U. "hörbar" werden kann.

    Da empfehle ich eine gute Schlagzeug Aufnahme mit Basedrum.
    Mit ghp o.ä. kommt idr erst das Fell und dann der Anschlag, in real kommt aber erst der Anschlag und dann das Fell.
    Das lässt sich in meinen Ohren mit GHP fasst nicht korrekt darstellen.
    Ist nur ne Kleinigkeit im gesamten, da muss man vor und Nachteile abwägen.
    Viele Grüße, Thomas

  4. #24
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von Chlang
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    1.221

    Cool Weihnachtszeitvertreib

    Danke für den vielen Input, Kollegen!


    Zur hohen Trennung und den Intermodulationsverzerrungen: Ich kann deine Argumentation voll nachvollziehen, Christoph. Ich werde es zuerst mit der hohen Trennung probieren – gerade weil ich den Tiefmitteltöner ja in der Maxi-Cera schon als Breitbänder hatte laufen lassen. Das konnte man schon bis Zimmerlautstärke gut anhören. Dass diese Box weder ein Bassmonster noch ein Partylautsprecher wird, sollte klar sein.
    Das Feintuning werde ich, so der prinzipielle Weichenentwurf meinen Segen erhält, anschließend weitgehend nach Gehör vornehmen (und mir natürlich in der Simu ansehen, was passiert). Geplant ist, das vorwiegend über Anpassung der Widerstände vorzunehmen, mit der man auf den prinzipiellen Klangcharakter gut Einfluss nehmen können sollte.


    Zum Hochpasskondensator (HPC)

    Der trifft hier ja nicht so auf Gegenliebe.

    Das erste Mal habe ICH den wohl in der ChlangFun eingesetzt. Das war ein ähnliches Problem: Ich konnte die TQWT nicht tief genug abstimmen, da ich das „BR-Rohr“ schon auf Plattenstärke gekürzt hatte. Damals hatte ich unter Verwendung des HPC den Eindruck eines feineren, definierteren Basses und der gesteigerten Pegelfestigkeit. Inzwischen habe ich öfter einen verbaut (u.a. in der ChlangFunBase) und fand das Ergebnis eigentlich nie zum Davonlaufen.

    Und heute „kann“ ich ja simulieren…

    Zunächst zum Frequenzgang: Mein Problem ist weniger der fehlende Tiefbass (zwischen 45 und 60 Hz unterstützt da der HPC), als vielmehr der Buckel bei 100 Hz. Den kann der HPC schön nach unten drücken. Gleichzeitig hebt er zwischen 200 und 600 Hz den Pegel auch noch vielleicht ½ dB an, was der von Peter oben angesprochenen Grundtonschwäche zusätzlich entgegenwirkt. Das wird hier dann entscheidend sein: Kann der 100 Hz Buckel ein bisschen fehlenden Tiefbass vortäuschen oder fehlt der Box das nötige Brustvolumen – das müssen meine Ohren entscheiden.
    Die Auswirkungen unterhalb von 45 Hz halte ich vom Frequenzgang her für vernachlässigbar.

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

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    Frequenzgang auf Achse mit (durchgezogen) und ohne (gestrichelt) HPC

    In der Impedanzkurve kann man die Wirkung des HPC ebenfalls schön nachvollziehen. Wichtiger ist hier wohl, dass kein kritisches Minimum entsteht – oberhalb von 20 Hz (drunter habe ich nicht gemessen) scheint nichts Dramatisches zu passieren.

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

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    Impedanzverlauf mit (durchgezogen) und ohne (gestrichelt) HPC

    Noch schöner kann man insgesamt nachvollziehen, was passiert, wenn man sich die Filterkurve ansieht. Wie oben beschrieben, mit HPC: 45 – 60 Hz Anhebung (ca. 1 dB), 60 – 200 Hz Dämpfung (ca. 1 dB) und 200 – 600 Hz eine minimale Anhebung. Spannender wird’s darunter: Zwischen 25 und 45 Hz gibt es eine deutliche Dämpfung bis 2 dB und leider unter 25 Hz wieder eine deutliche Anhebung. Unter 25 Hz sollte im Musikprogramm nicht mehr so viel los sein, womit die negativen Auswirkungen gering sein sollten. Zwischen 25 und 45 Hz fehlt die Dämpfung des Chassis durch die Passivmembran – hier ist die zusätzliche Dämpfung durch den HPC sicher auch hinsichtlich der Intermodulationsverzerrungen eher positiv. Zwischen 45 und 60 Hz spielt hauptsächlich die Passivmembran und bedämpft den Tiefmitteltöner, so dass eine Anhebung hier weniger dramatisch ist. Insgesamt sehe ich die Wirkung des HPC hier positiv.

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    Filterverlauf mit (durchgezogen) und ohne (gestrichelt) HPC

    Jetzt zur Gruppenlaufzeit, die ich nicht fassen kann (Vorsicht Holzohr, das TMLs liebt!), aber man kann ja simulieren. Hier liegt eigentlich die größte Überraschung für mich: Aus meiner Sicht verschlechtert der HPC die Gruppenlaufzeit nicht dramatisch ( 45 – 75 Hz max. 2 ms - ist halt schon eine Bassreflexkiste und kein geschlossenes Gehäuse) sondern verstetigt den Verlauf und kann sie im Bereich unter 45 Hz sogar deutlich senken. Von der Simulation her sehe ich in Bezug auf die Gruppenlaufzeit demnach auch wenig Bedenken.

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    Verlauf der Gruppenlaufzeit (und der Phasen) mit (durchgezogen) und ohne (gestrichelt) HPC

    Danke nochmal für euren Input! War spannend und aufschlussreich für mich, mir das mal anzusehen und ich bin gespannt, was dann irgendwann das Ohr dazu sagt…

    Grüße
    Chlang



  5. #25
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von Chlang
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    Standard

    Zitat Zitat von Chlang Beitrag anzeigen
    ... ich bin gespannt, was dann irgendwann das Ohr dazu sagt…
    Was soll ich sagen, Kollegen? Vielleicht

    Ich wollte nur mal schnell hören, ob ich die Weiche richtig zusammengeschustert habe und dann bin ich fast 2 Stunden an der ersten Box beim intensiven Hören in mono hängen geblieben. So einen gelungenen ersten Schuss hatte ich noch nie (entspricht dem Stand in Post #18). Zuerst war's mir etwas zu hell, aber mit der entsprechenden Einwinklung der Box hat sich das dann auch gegeben.
    Die letzten paar Entwicklungen habe ich immer erst mono optimiert, bevor ich die zweite Box fertiggestellt und dann weiter gehört und gefeilt habe. Nach dem Hören heute bin ich sicher, dass ich den Schritt in mono überspringen kann und ich baue möglichst schnell die 2. Box auf

    Grüße
    Chlang



  6. #26
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von Chlang
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    Standard

    Zitat Zitat von Chlang Beitrag anzeigen
    ... bin ich sicher, dass ich den Schritt in mono überspringen kann und ich baue möglichst schnell die 2. Box auf ...
    Da die Box die ganze Zeit nebenher läuf (was für mich immer eine gute Möglichkeit ist, Problemstellen zu erkennen) und "möglichst schnell" leider auch seine Zeit braucht, konnte ich es nicht lassen und musste doch schon wieder nachzujustieren: Ab ca. 2 kHz aufwärts habe ich der Box ein bisschen Pegel geklaut mit einem Maximum von 1 dB um die 5 kHz. Eigentlich hätte die Verkleinerung des Parallelwiderstands des Spannungsteilers auf 6,8 Ohm dafür ausgereicht, dann wäre die Impedanz im Hochtonbereich aber unter 3 Ohm gefallen, was ich nicht wollte. Eine entsprechende Vergrößerung des Reihenwiderstandes hätte mir zu viel Superhochtonpegel gekostet, so dass ich den Reihenwiderstand vor das Filter gezogen habe. Mit 0,47 in Reihe und 8,2 Ohm parallel erreiche ich den gewünschten Effekt und die Impedanz bleibt auch im Hochton über 3,2 Ohm.

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

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    VituixCAD-Simu der aktuellen Änderung

    Das tönt jetzt schon wieder eine ganze Weile sehr angenehm, während ich die zweite Box zusammendengle...

    Grüße
    Chlang



  7. #27
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von Chlang
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    Cool Bleibt so!

    Zitat Zitat von Chlang Beitrag anzeigen
    Das tönt jetzt schon wieder eine ganze Weile sehr angenehm, während ich die zweite Box zusammendengle...
    Das ist jetzt auch schon wieder mehr als zwei Wochen her und seit dem höre ich die Boxen und bin echt begeistert. Ich verspüre keinen Drang, noch irgendwas zu ändern. Ich frage mich sogar, ob größere Boxen für Musik überhaupt Sinn machen (bis ich dann mal wieder die Souveränität (und untere Grenzfrequenz) des Gaudimäxchens++ neben dran zu spüren bekomme).


    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

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    Aktueller Stand der Dinge


    Die Maxi-Cera+ steht auf Ständern frei im Raum (gut 1 m zur Rückwand, 2 bzw. 0,6 m zur Seite), jeweils links und rechts vom Gaudimäxchen und damit relativ weit auseinander. Aber auch hier schaffen es die Boxen, eine schöne Räumlichkeit, ohne Loch in der Mitte aufzubauen. Nicht ganz so exakt auf den Punkt und eher breit als tief im Vergleich zum Gaudimäxchen, aber es wirkt durchaus natürlich. Überhaupt klingen die Boxen auch tonal sehr natürlich. Vom Tiefmitteltöner war ich ja schon in der Maxi-Cera und dem Gaudimäxchen überzeugt, aber auch der Hochtöner macht einen super Job und setzt Glanzpunkte so, wie man meint, dass sie sein müssen und ist sicher auch für die weite Räumlichkeit mit verantwortlich. Es klingt so gar nicht nach Box.

    Und jetzt noch zum Bass: Der läuft mit Hochpasskondensator und wirkt deutlich knackiger und tiefer als in der vom Volumen her größeren Maxi-Cera. Frei im Raum mit exakt der richtigen Dosis und nicht nur für die Boxengröße immer wieder erstaunlich tief. Bisher für mich die beste BR-Abstimmung, die ich hinbekommen habe.

    Gehobene Zimmerlautstärke ist allemal drin, ohne dass das Klangbild auch bei komplizierterer Musik zerfällt. Bis es weh tut, geht es auch deutlich lauter, als man der Box zutrauen würde.


    Langer Rede kurzer Sinn: Die beste Regalbox, die ich bisher gebaut habe. Das bleibt so und ich muss mich um die Optik kümmern.


    Grüße
    Chlang



  8. #28
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    Zitat Zitat von Chlang Beitrag anzeigen
    Das ist jetzt auch schon wieder mehr als zwei Wochen her und seit dem höre ich die Boxen und bin echt begeistert. Ich verspüre keinen Drang, noch irgendwas zu ändern.
    Glückwunsch. Ist oft nicht so einfach voraussagbar, ob man am Ziel ankommt, und wenn sich so ein "permanent zufrieden" Eindruck einstellt ist es ganz was tolles

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