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Liebe Mitleserinnen, Mitleser, Foristinnen und Foristen,

wer sich von Euch in letzter Zeit mit dem Gedanken getragen hat, Mitglied unseres wunderbaren IGDH-Forums zu werden und die vorher an dieser Stelle beschriebene Prozedur dafür auf sich genommen hat, musste oftmals enttäuscht feststellen, dass von unserer Seite keine angemessene Reaktion erfolgte.

Dafür entschuldige ich mich im Namen des Vereins!

Es gibt massive technische Probleme mit der veralteten und mittlerweile sehr wackeligen Foren-Software und die Freischaltung neuer User ist deshalb momentan nicht mit angemessenem administrativem Aufwand möglich.

Wir arbeiten mit Hochdruck daran, das Forum neu aufzusetzen und es sieht alles sehr vielversprechend aus.

Sobald es dies bezüglich Neuigkeiten, respektive einen Zeitplan gibt, lasse ich es Euch hier wissen.

Das wird auch für alle hier schon registrierten User wichtig sein, weil wir dann mit Euch den Umzug auf das neue Forum abstimmen werden.

Wir freuen uns sehr, wenn sich die geneigten Mitleserinnen und Mitleser, die sich bisher vergeblich um eine Freischaltung bemüht haben, nach der Neuaufsetzung abermals ein Herz fassen wollen und wir sie dann im neuen Forum willkommen heißen können.

Herzliche Grüße von Eurem ersten Vorsitzenden der IGDH

Rainer Feile
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  1. #1
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    Standard POM als Gehäusematerial

    Hallo,

    ich habe in meiner Innenstadtwohnung nur sehr begrenzt Möglichkeiten zur Gehäusematerialbearbeitung und muß daher möglichst auf vorfabrizierte Teile zurückgreifen.

    Für mein nächstes Projekt denke ich gerade darüber nach, etwas aus POM lasern zu lassen. Ja, ich weiß, das Zeux läßt sich nur schlecht kleben, aber ich habe einen für Otto Normalverbraucher erhältlichen Kleber gefunden, also zumindest das Klebeproblem wäre gelöst.

    Hat schon mal jemand etwas mit POM gemacht? Wenn ja, wie sind die Erfahrungen?

  2. #2
    STIC work Benutzerbild von SNT
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    Ich habe mal meine Boxen mit 1mm starken, sehr günstigen Poystyrol Platten ,furniert'. Das Problem sind die Kanten mit Lösungsnitteljleber zu verkleben und ne riiiiiesige Sauerei beim Bündigfräsen.Das Zeug klebt elektrostatisch einfach an Allem. In der Summe kann man damit nen schönen weissen Kasten hinbekommen, der einer weiteren Oberflächenbehandlung bedarf. z.B Lackieren. Blank fand ich es haptisch leider nicht so gut, aber als preisgünstige Lackierfolie ganz gut geeignet. Man kann aber auch gleich mit Holzfurnier arbeiten.

    PS: Es ist sauschwer die Kanten zu verschweissen....

    Lasern ist immer ein mords Gestank! Mach ich mittlerweile nicht mehr.Damals noch Acryl). Ich würde mir einfach Holz auf Gehrung von einem Fachmann zuschneiden ind liefern lassen. Dann hast du am wenigsten Arbeit.

    Gruss von Sven
    Geändert von SNT (16.10.2022 um 12:48 Uhr)
    Alle meine Beiträge bezüglich elektrischer Sicherheit haben nicht den Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit.
    Neuer Blog zum STiC-Mems bei www.stic.tech

  3. #3
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    Zumindest die Frontplatte muss ich 3-schichtig aufbauen, weil die Lautsprecher unterschiedliche Einfrästiefen haben. Fräsen hier in der Wohnung scheidet komplett aus. Ein Angebot eines Schreiners für die Front hat mich vom Hocker gehauen, da ist es echt günstiger, die 3 Schichten lasern zu lassen.

    Und da denke ich daran, wenigstens eine Schicht aus POM zu machen. Die vorderste Schicht wird 6 mm Acryl GS, das steht schon fest.

  4. #4
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    @Cossart,
    Warum muß es POM sein?
    Das Zeug hat einen geringen Reibwert, wird nur noch von Teflon geschlagen (mein Halbwissen), da hält fast nix / klebt nix drauf.

    Warum diese Schicht nicht auch aus Acyrl?

    Sich fragend

    Thomas


  5. #5
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    Hallo Thomas,

    weil es steif und fest ist. Außerdem habe ich noch nix mit POM gemacht, es reizt mich einfach, das mal auszuprobieren. Zum Kleben habe ich den Kleber gefunden.


    Viele Grüße
    Robert

  6. #6
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    OK,
    wenn es sein muß...

    Thomas


  7. #7
    Vorsicht Ironie ...
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    Ist jetzt was anderes, aber steif und fest: ich habe mal aus Interesse eine kleine Lautsprecherkiste (so ca. 14 Liter) aus 20mm Bauplatte (XPS + Polyester + Polymermörtel) aufgebaut. Der messtechische und ggf. gehörte Vergleich fehlt noch, aber das Ding gibt bei etwas Pegel Schläge auf die Finger, dass es keine Freude ist ...

    Also wenn du POM-Platten bekommst und mal testhalber und ungelasert eine Probierkiste aus 6 Teile zusammen kleben kannst, würde ich das machen (bevor richtig Geld fließt ...).
    Gruß Klaus

    Wer nicht bis drei zählen kann, muss es halt digital lösen !

  8. #8
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    Zitat Zitat von ThomasF Beitrag anzeigen
    OK,
    Nein, ich will natürlich nicht mit dem Kopf durch die Wand. Wenn jemand schreibt, "mach's besser nicht, weil …", bleib ich bei Holz oder Acryl.

    @Klaus: Nur die Front plane ich mit POM, die anderen Seiten bleiben MPX.

  9. #9
    Vorsicht Ironie ...
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    Wenn es dir um das "Einfräsen ohne Dreck" geht, die Front in Schichten (MDF / HDF) habe ich auch schon gebaut. Da geht dann auch Laubsäge & Feile mit überschaubarem Anfall von Spänen !
    Gruß Klaus

    Wer nicht bis drei zählen kann, muss es halt digital lösen !

  10. #10
    Benutzer Benutzerbild von newmir
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    POM ist ja ein spannendes Material. Und wenn Du es unbedingt ausprobieren willst, dann tue es. Als zweite Platte im Verbund mit Holz kann ich mir das brauchbar vorstellen. Allerdings verstehe ich überhaupt nicht, wie dass das Problem mit dem Dreck lösen soll. Also es mag beim Einsatz einer Säge oder Fräse ein bischen besser sein als MDF. Aber besser als Multiplex oder Sperrholz? Ausserdem gibt es Oberfräsen und Kreissägen mit gutem Anschluss für den Staubsauger ...... reicht das nicht?
    Herzliche Gruesse
    Michael

  11. #11
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    Hallo Michael,

    ich lasse die Teile komplett als Zuschnitt mit allen Bohrungen lasern, zuhause muß ich sie dann nur noch zusammenkleben. Ich habe hier absolut keine Möglichkeit, einen Kreissägen- oder Frästisch unterzubringen und bin daher auf vorfabrizierte Halbzeuge angewiesen.


    Viele Grüße
    Robert

  12. #12
    Vorsicht Ironie ...
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    Ist Lasern für POM erste Wahl, oder eher Wasserstrahlschneiden ?
    Gruß Klaus

    Wer nicht bis drei zählen kann, muss es halt digital lösen !

  13. #13
    Chef Benutzer
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    Ich denke Lasern gibt die saubere Schnittkante.
    Gruß
    Arnim

    Das Universum schuldet einem nichts.

  14. #14
    Vollaktiv per DSP Benutzerbild von Slaughthammer
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    Schnittkanten sind meiner Erfahrung nach weder beim Lasern noch beim Wasserstrahlschneiden genau rechtwinklig zur Werkstückoberfläche. Also ist da in jedem Fall noch Nacharbeit notwendig. Direkt fertig zum verkleben kommen Bauteile nur von der Fräse.

    Gruß, Onno
    wissen ist macht. nicht wissen macht auch nichts.

  15. #15
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    Zitat Zitat von Slaughthammer Beitrag anzeigen
    Also ist da in jedem Fall noch Nacharbeit notwendig.
    . Es juckt mich nicht die Bohne, wenn die Schnittkanten nicht genau rechtwinklig sind .

  16. #16
    Vollaktiv per DSP Benutzerbild von Slaughthammer
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    Zitat Zitat von Cossart Beitrag anzeigen
    . Es juckt mich nicht die Bohne, wenn die Schnittkanten nicht genau rechtwinklig sind .
    Dann erzähl das mal deinem Kleber:
    Zitat Zitat von Datenblatt technicoll ® 9110
    technicoll ® 9110 ist nicht fugenfüllend und eignet sich nur für passgenaue Fügepartner!
    wissen ist macht. nicht wissen macht auch nichts.

  17. #17
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    Zitat Zitat von Slaughthammer Beitrag anzeigen
    Dann erzähl das mal deinem Kleber:
    Juckt mich noch immer nicht. Ich klebe keine gelaserte Kante auf eine andere Kante oder Fläche.

  18. #18
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    Noch'n Vorteil von POM: Ich kann direkt Gewinde reinschneiden und brauche keine Gewindebuchsen oder -Muffen.

  19. #19
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    Zitat Zitat von Slaughthammer Beitrag anzeigen
    Dann erzähl das mal deinem Kleber:
    没问题:

    "Der technicoll® 9410-1 ist ein lösemittelfreier, fugenfüllender 2-K Spezialklebstoff für strukturelle Klebung. Der Klebstoff wurde speziell für die Klebung von niedrigenergetischen Kunststoffen wie z.B. PE, PP, POM untereinander und anderen schwer zu klebenden Substraten entwickelt.

  20. #20
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    Genau mein Thema.

    ich habe als Feinmechaniker vor dem Studium sehr viel Praxis Erfahrungen. Das Zeugs kann man super spanend bearbeiten. Fräsen drehen Bohren geht super.

    jetzt nach dem Studium bin ich seit weit über 20 Jahren als Ingenieur immer mal mit pom in Verbindung gekommen. Das Märchen dass Pom nicht zum kleben sei ist schon aufgeklärt. Aber mir erschließt sich leider nicht wie mit pom eine Box werden soll. Ich muss ja irgendwie Löcher reinbekommen. Gut, könnte man auch reinbrennen, ist ein Thermoplast. Somit auch mit handelsüblichen Lötkolben bearbeitbar und formbar.

    Ich mache viel in mpx, also holz. Alles was mit holz geht geht auch mit pom. Dreckig wird es trotzdem dabei.

    Gruß Timo

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