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  1. #1
    Chef Benutzer
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    Standard Suche "farbiges" Holz mit ca. 4-6mm Stärke (also kein Furnier) bzw Verarbeitungstipps

    Als Kontrast zu den bisher von mir sehr geschätzten "sechs Bretter 18mm MDF stumpf verleimt, tapeziert, fertig" Kisten überlege ich mir einen Sandwichaufbau aus 3-5 Schichten Holz. Damit man auch was davon sieht, möchte ich gerne verschiedenfartige Hölzer nehmen, diese würden dann nur mit farblosem Öl/Lasur behandelt. Die Mittellagen können auch gerne weichere Hölzer sein, ich würde die Lagen dann (sofern ich etwas finde womit ich diese Fläche verpressen kann) bündig aufeinanderkleben.

    Zielidee sind z.B. drei gleichdicke Lagen in gelber, dunkelbrauner, rötlicher Farbe die aufeinander geleimt werden sollen. Anschließend ganz normal mit der Fräse bearbeiten.

    Geht das? Ruiniere ich mir damit die Fräser? Was sollte ich bei der Holzauswahl/-verarbeitung beachten? Woher bekommt man solche Holzbretter in mehr-als-Furnierstärke? Oder wo gibt es solche Mehrschichtbretter in fertig? Ich finde eine Menge "Dreischichtplatte" und "Mehrschichtplatte" Anbieter aber das ist halt immer die gleiche Holzsorte.Was ich auch gefunden habe ist eine farbig lasierte Deckschicht - bringt mir leider nix, wenn ich das schräg oder rund abfräse, sieht man ja nur die eigentliche Holzfarbe. Also es sollen wirklich drei unterschiedliche Hölzer sein.
    Geändert von Koaxfan (12.08.2022 um 08:37 Uhr)

  2. #2
    Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Hier habe ich schon gekauft. Ist zwar eine Weile her, war aber super Qualität. Richtig farbig habe ich nicht gesehen, aber verschiedene Holzsorten gehen ja vielleicht auch.

    https://modellbau-holz.jimdo.com/sta...tchen-bretter/

    Grüße
    Olaf

  3. #3
    Chef Benutzer
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    Standard

    Vielen Dank. Wahrscheinlich muss ich bei den Holzsorten anfangen und dann einen Lieferanten suchen der möglichst viele in der richtigen Größe (Schallwand) liefern kann.

    Farben die mir bisher aufgefallen sind:
    Weiß: Tulpenbaum, Ahorn, Linde, Pappel, Erle
    Gelb: Birke, Fichte, Abachi, Padouk
    Rot: Amaranth, Bubinga, Elsbeere
    Dunkelbraun: Kirsche, Ebenholz, Eibe, Nussbaum
    Schwarz: Räuchereiche, Wenge

    Gibt es Sorten die sich mit Heimwerker-Fräswerkzeugen nicht mehr sinnvoll bearbeiten lassen?

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von 4711Catweasle
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    Standard

    Moin Stefan,

    in Massivholz wirst Du solche Dicken leider nicht mit größerer Fläch (Platten) bekommen....
    ....meist nur als Leisten, schmale Bretter etc.

    Was funktionieren kann ist, verschiedene (Holzarten) Sperrholz Platten aufeinander zu leimen*.
    Die Anzahl der Schichten sollte immer ungradzahlig (3,5,7...) sein und gleich dick - Mittellage kann abweichen.
    Problematisch kann das unterschiedliche "Schwindverhalten" der Holzarten werden -> fertige Platte wirft sich....
    *Z.B. Pappel, Buche und Okume....
    https://www.steinwandel.de/okoume-sp...2510.html?c=56
    Früher habe ich hier und da auch Eiche Sperrholz gesehen.
    Im Baumarkt wirst Du mit Glück nur die Standard Ware (Birke, Pappel, Buche, Kiefer) bekommen,
    für andere Holzarten -> Fachhandel / Holzhandel / Tischlereien die Innenausbau und Möbelbau machen.

    Mit Hobbymitteln größere Flächen miteinander "sauber" vollflächig zu verleimen ist auch nicht so ganz einfach....
    Die einzelnen Platten "stehen" nie so gut das man sie einfach, mit Leim dazwischen, aufeinander legen und nur beschweren könnte.
    Im Profi Bereich gibt es dazu extra Furnier- und Plattenpressen die vollflächig mit mehreren Tonnen Druck und Wärme verleimen.
    Ist doch alles kein Problem, Leben und Leben lassen. Ansonsten geht auch dieses Forum den Weg allen irdischen.... ( © spendormania )

    Gruß Karsten

  5. #5
    Chef Benutzer
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    Standard

    Danke, das hatte ich befürchtet.

  6. #6
    Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Zum Ebenholz kann ich anmerken, dass ich ein Instrument spiele mit einem Griffbrett aus Makassar Ebenholz. Derjenige, der das Instrument gebaut hat meinte, dass "das Zeug Werkzeuge zum Frühstück frisst".

    Gruss

    Charles

  7. #7
    Chef Benutzer
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    Standard

    Puuuh, das klingt alles danach als würde ich das doch besser einem professionellen Schallwandfräser geben, der hat nicht nur die passenden Werkzeuge und kann mit denen umgehen sondern weiß auch welche Hölzer man gefahrlos aufeinander leimen kann und sie sich nicht sofort verkrümmen.

  8. #8
    ...braucht Vinyl Benutzerbild von tiefton
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    Viele Grüße, Thomas

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von 4711Catweasle
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    Zitat Zitat von Koaxfan Beitrag anzeigen
    Farben die mir bisher aufgefallen sind:
    Weiß: Tulpenbaum, Ahorn, Linde, Pappel, Erle
    Gelb: Birke, Fichte, Abachi, Padouk
    Rot: Amaranth, Bubinga, Elsbeere
    Dunkelbraun: Kirsche, Ebenholz, Eibe, Nussbaum
    Schwarz: Räuchereiche, Wenge
    Dazu sollte man noch beachten das sich diverse Holzarten über die Zeit farblich verändern (nachdunkeln).
    Das ist, neben anderen Faktoren, auch von Standort / Lichteinfall auf das Objekt abhängig.....

    Birke wird über die Zeit etwas gelblicher, Pappel mEn, noch stärker.
    Kirsche ist (Kernholz) rötlich - über die Zeit wird der Rot Ton dunkler und intensiver.
    Eiche ist anfangs recht hell, geht dann in einen Honig Ton über und wird dann über Jahrzehnte immer dunkler.
    Mein Gesellenstück aus Eiche, Klarlack, (frühe 80er Jahre) hat relativ wenig Licht gesehen und hat jetzt einen satten Honig Ton:
    https://www.gesundheit.de/sites/defa...?itok=TGyRhXkz
    Esche (anfangs ähnlich der Eiche) geht tendenziell ins gelbliche, wird aber nich so dunkel wie Eiche.
    Ahorn behält meist seine helle / weißliche Farbe....geht ggf. minimal ins gelbliche.

    Edith meint: Natürlich getrocknete Eiche (30 Jahre + auf dem Trockenboden) kann so hart wie unlegiertes Eisen weden.
    Die massive Eiche, vom Trockenboden, für mein Gesellenstück habe ich damals aus dem Betrieb meines Großvaters / Onkels bekommen.
    Beim fräsen war die "Härte" des Materials deutlich hörbar......meinen damaligen Lehrmeister habe ich noch nie so schnell an die Fräse laufen gesehen.
    Geändert von 4711Catweasle (12.08.2022 um 11:50 Uhr)
    Ist doch alles kein Problem, Leben und Leben lassen. Ansonsten geht auch dieses Forum den Weg allen irdischen.... ( © spendormania )

    Gruß Karsten

  10. #10
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    Standard

    Das mit der Nachdunklung ist mir auch bewusst, seitdem ich in dem ehemals-Teppich-Zimmer (Südseite mit großem Fenster) mit dem selbstverlegten Echtholzparkett nach >20 Jahren mal die dort befindliche Auslegware rausgenommen habe... Joah, schönes Beispiel für Nachdunkelung.

    Ikea Schneidbretter sind leider nicht in 120x40cm und auch nicht in mehrfarbig-Mehrschicht zu haben. Ich will ja gerade die Schichten sehen, wenn ich Rundungen/Schrägen ins Holz fräse.

  11. #11
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    Standard

    Hallo Stefan,
    schau doch mal hier:
    https://designholz.com/platten/wood-...atten-mdf/?p=1
    Gibt es aber nur in 8mm und dann 16 und 19mm Stärke.
    Grüße
    rolf

  12. #12
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    Standard

    Ich würde eine Holzsorte nehmen und die Lagen unterschiedlich beizen.

    Eine Furnierpresse zum Zusammenleimen wäre prima. Oben und unten ein dickes Brett und Schraubzwingen dürfte aber auch funktionieren.

    Tom

    edith: beizen geht bei Kantenfräsen nicht wirklich
    Geändert von phantastix (12.08.2022 um 19:08 Uhr)

  13. #13
    möchte doch bloß hören... Benutzerbild von kboe
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    Standard

    Zitat Zitat von Koaxfan Beitrag anzeigen
    Sandwichaufbau aus 3-5 Schichten Holz. Damit man auch was davon sieht, ......
    Verstehe ich da was falsch?
    Sichtbar würden die Schichten ja nur an den Schnitt- bzw Fräskanten?
    ... Raummoden aber bleiben bestehen...

  14. #14
    Chef Benutzer
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    Standard

    Zitat Zitat von kboe Beitrag anzeigen
    Verstehe ich da was falsch?
    Sichtbar würden die Schichten ja nur an den Schnitt- bzw Fräskanten?
    Vollkommen, richtig, an den Fasen und Rundungen. Je mehr es davon gibt, desto mehr sieht man. Über sowas wie einen Waveguide wollen wir jetzt mal garnicht sprechen, denn das wären ja ganz viele Fräskanten

    Farbiges MDF kenne ich, hat bzgl. Schwindverhalten natürlich Vorteile gegenüber Echtholz. Da es hier schon darum geht ein richtig dickes Brett zu bohren, wollte ich es mal ausloten wie schwierig das mit Echtholz wird. Es scheint: Sehr schwierig.

  15. #15
    möchte doch bloß hören... Benutzerbild von kboe
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    Standard

    Alle Achtung!
    Nur für die Schnittkanten würd ich mir den Aufwand nie antun.
    Für einen Wellenleiter mglw. schon.

    Sollte ich wieder einmal Kisten zusammenpicken, nehm ich gleich OSB.
    Günstig und mir gefällts ganz gut. Und ich bin begnadeter Nicht-Holzwurm
    ... Raummoden aber bleiben bestehen...

  16. #16
    Chef Benutzer
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    Standard

    Ich bin bekennender Nutzer von
    - Zuschnittliste an Baumarkt mailen
    - Holz abholen, dabei Tapete kaufen
    - Bretter stumpf aufeinander geleimt
    - Tapete drauf
    - Chassis rein
    - fertig

    Die Überlegung war, dazu mal richtiges Kontrastprogramm zu machen. Mal mit einem Schreiner zu den zueinander passenden Holzsorten sprechen.

  17. #17
    Vollaktiv per DSP Benutzerbild von Slaughthammer
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    Standard

    Ich kann mal grob auflisten, wie ich so etwas anfangen würde, wenn ich nicht schnell genug vor so einer Arbeit weglaufen könnte:
    • Passende Bohlen beim Holzhändler meines Vertrauens einkaufen
    • Besäumen, formatieren
    • Abrichten, Aushobeln
    • Die nun viel zu dicken Bretter an der Bandsäge auftrennen
    • Nochmal aushobeln
    • einzelne Lagen auf erforderliche Breite verleimen
    • bei der benachbarten Tischlerei die Flächenverleimung in der großen Furnierpresse machen

    So, jetzt habe ich mein selbstgemachtes dreifarbiges Plattenmaterial und kann daraus den Lautsprecher bauen. Ein paar Schritte habe ich dabei noch ausgelassen (nochmal zum Holzhändler fahren weil in der einen Bohle doch mehr Fehlstellen drin waren als man so sehen konnte, nochmal zum Holzhändler fahren weil ein Teil der Bretter nach dem Auftrennen komplett rund geworden sind...)

    Mit anderen Worten: ohne eine eingermaßen ausgestattete Tischlerei wird das nichts. Zumindest einen Dickenhobel und eine ordentliche Bandsäge muss man haben, wenn man sehr leidenswillig ist. Empfehlenswert wäre dann noch eine Formatkreissäge und ein Abrichthobel. Eine Rahmenpresse für die Breitenverleimungen ist auch hilfreich. Die Flächenverleimung kann man auch in einem Vakuumsack (und entsprechender Pumpe) machen, falls man da eher Zugriff drauf hat.

    Wenn man den Effekt nur für die Schnittkanten haben will, würde ich mir einfach aus geeignetem Material dreifarbige Umleimer für die Platten fertigen... Das klappt dann natürlich nicht mit dem in die Schallwand gefrästen Waveguide.

    Gruß, Onno
    wissen ist macht. nicht wissen macht auch nichts.

  18. #18
    komplett verspult
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    Vienna
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    937

    Standard

    furnier bzw. dickfurnier.
    starke schraubzwingen bzw. entsprechend verstärkte auflagen für die pressplatte (= DIY-furnierpresse)
    viel geduld
    "Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd" (chinesisches Sprichwort)

    grüße,
    martin

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