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  1. #41
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von Dausend Acoustics
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    Zitat Zitat von Azrael Beitrag anzeigen
    Man vergleicht ja zwei Systeme:

    Ein "normaler" Treiber, dessen Parameter ihn schon von sich aus in einem Gehäuse ausreichend Bass spielen lassen.

    vs.

    Ein übermotorisierter Treiber, ein Low-Qts(oder besser gesagt, Low-Qes)-Monster mit zwar viel mehr Wirkungsgrad, aber ansonsten mit Parametern, die ihn so nicht zu einer befriedigenden Basswiedergabe in normalen Gehäusen befähigen + ein Vorwiderstand, der zwar den Wirkungsgrad senkt, aber auch ansonsten die Parameter an die des ersten Systems angleicht.

    Für gleiche Bassperformance und gleichen Wirkungsgrad im Gehäuse wird im zweiten System nicht, wie im ersten System gewissermaßen die gesamte Leistung in der Schwingspule "verbraten", sondern zu einem Gutteil auch im Vorwiderstand. Der Treiber aus System 2 "sieht" nicht viel Leistung, muss er ja auch nicht, weil er nackert, also ohne den Vorwiderstand ja wegen seines Monsterantriebs einen viel höheren Wirkungsgrad hat, als der Treiber aus dem ersten System.
    Soweit alls richtig!

    Aber hier in diesem Projekt vergleichen wir ja den selben Treiber einmal mit und einmal ohne Vorwiderstand und eben den Möglichkeiten einer aktiven DSP Steuerung, also EQ.


    Durch den Vorwidestand ändern wir die Tieftonabstimmung (ändern das Qes des Systems) und Senken den Wirkungsrad des Systems (Verbraten Leistung im System bzw. im Vorwiderstand). Die Tieftonabstimmung können wir durch den DSP sogar besser ändern und das Senken des Wirkungsgrad des Systems kostet uns "nur" Verstärkerleistung.

    Es hat null Vorteile für die power compression, wenn der TT für 90dB SPL 1W braucht ohne Vorwiderstand, braucht der TT für 90dB SPL mit Vorwiderstand auch 1W! Nur das der Verstärker jetzt 2W leifern muss (für den Fall das Rv=Re).

    Das macht natürlich nur Sinn, wenn der Temperaturkoeffizient des Vorwiderstandes kleiner ist, als der der Schwingspule. Wenn das allerdings so ist, dann müsste System 2 auf Powerkompression und auch auf sonstige Parameterdrift unempfindlicher reagieren, als das System 1, oder nicht? Und wenn nicht, warum nicht? (Wo das mit der Verringerung der Powerkompression widerlegt worden ist, habe ich irgendwie nicht gefunden oder nicht geschnallt, bin ja nur interessierter Laie....)
    Dort "drüben" hieß es sinngemäß, wenn Rv=3Re, also Rg=4Re wäre, dann bekommt das Chassis nur 1/16 der Leistung ab für den selben SPL. Davor war aber die Annahme, dass der SPL durch den Rv nur um 6dB abnimmt, er nimmt aber um 12dB ab, so dass das Chassis genau die selbe Leistung ab bekommt --> kein Vorteil im bezug auf power compression.

    Der Vorteil der anderen Tieftonabstimmung durch einen Vorwiderstand ist ja durchaus valide - er ist aber in diesem Falle vonnnichten, da wir einen DSP haben, der das besser kann und ohne Verluste.
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  2. #42
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    Zitat Zitat von JFA Beitrag anzeigen
    Nein, die Power Compression (= Schwingspule erwärmt sich und dadurch reduziert sich bei gleicher Spannung der Strom) wird effektiv reduziert, weil der Strom stabilisiert wird. Ich hatte mich an einer Stelle doof ausgedrückt, das hatte ich aber auch die Tage drauf geantwortet.
    Wie wird denn der Strom durch den Vorwiderstand im Chassis reduziert? Kannst du das hier in meiner kurzen Rechnung anzeigen?

    tieftonabstimmung lassen wir außen vor.

    - Ein 4 Ohm Chassis macht bei 2V 90dB SPL entspricht 1W am Chassis (I in [A] könnten wir berechnen, wir belassen es der Anschaulichkeit mal bei P in [W])
    - Jetzt schnallen wir einen 4 Ohm Vorwiderstand davor. Bei 2V haben wir nun 84dB SPL. Denn 2V an 8 Ohm (Rv+Re) ergibt 0.5W (die der verstärker jetzt liefert) und davon entfällt 0.25W auf den Vorwiderstand und 0.25W auf das Chassis, ein viertel Leistung also -6dB
    - Um jetzt die 90dB SPL wieder zu erlangen müssen wir die Spannung verdoppeln (+6dB) auf 4V erhöhen, so sind es 2W an 8 Ohm vom Verstärker, da entfallen 1W auf den Vorwiderstand und 1W auf das Chassis

    -> selbe Leistung und selber Strom wie ohne Vorwiderstand


    Wenn du jetzt meinst, der Vorwiderstand erwärmt sich schneller und "schluckt" die Stromspitzen (also eine Art passiver peak limiter) ist das nicht der Fall, denn dazu müsste er auch entsprechend seinen Widerstand erhöhen, um den Strom zu reduzieren. Und genau das tut er ja nicht. Wir haben ja gesehen, dass deren Widerstand total Temp. unabhängig ist im Vergleich zu einem Chassis.


    Edit: ich hatte es weiter oben schonmal geschrieben, für den BMR habe ich die Power Compression bei Vollast auf 5,4 dB geschätzt (220K Temperaturanstieg der Schwingspule, mutige Annahme aus der elektrischen Belastbarkeit => 86% höherer Widerstand), mit Vorwiderstand sind es nur noch 3,5 dB (Vorwiderstand 2,7 Ohm).
    Kannst du das näher ausführen? Oder steht das hier schon irgendwo? Ich guck mal.. edit: Nix gefunden?
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  3. #43
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    Ich verstehe nicht immer alles aber folge den Berechnungen gespannt.

    Für mich als Nicht-E-Techniker erwärmt sich die Schwingspule durch die Belastung. Klar kann ich die Erwärmung reduzieren indem ich die Belastung reduziere - meinem Verständnis nach tue ich das ja nicht weil ich einfach den Verstärker weiter aufdrehe um den Verlust durch den WIderstand zu kompensieren. Ganz davon abgesehen, dass mir kein Verstärker bekannt ist der mit 100% Last besser klingt als mit 50% Last geht mir einfach nicht in den Kopf wie ich bei gleicher Last auf der Schwingspule deren Erwärmung reduziere indem ich vor der Schwingspule etwas Strom verheize.

  4. #44
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    Zitat Zitat von Dausend Acoustics;327884

    - Ein 4 Ohm Chassis macht bei 2V 90dB SPL entspricht 1W am Chassis (I in [A
    könnten wir berechnen, wir belassen es der Anschaulichkeit mal bei P in [W])
    - Jetzt schnallen wir einen 4 Ohm Vorwiderstand davor. Bei 2V haben wir nun 84dB SPL. Denn 2V an 8 Ohm (Rv+Re) ergibt 0.5W (die der verstärker jetzt liefert) und davon entfällt 0.25W auf den Vorwiderstand und 0.25W auf das Chassis, ein viertel Leistung also -6dB
    - Um jetzt die 90dB SPL wieder zu erlangen müssen wir die Spannung verdoppeln (+6dB) auf 4V erhöhen, so sind es 2W an 8 Ohm vom Verstärker, da entfallen 1W auf den Vorwiderstand und 1W auf das Chassis

    -> selbe Leistung und selber Strom wie ohne Vorwiderstand
    Auf die Gefahr hin, mich als Volltrottel zu entlarven:

    Wenn durch einen Verbraucher der Strom X fließt ( der Strom bewegt die Schwingspule ) dann liegt an seinen Klemmen die Spannung Y an. Und somit ist auch die Leistung definiert.
    Dafür spielen sämtliche anderen in der selben Schleife liegenden Verbraucher keine Rolle.

    Was soll also der Vorwiderstand ändern, außer der für diesen Strom nötigen (Gesamt-)Spannung? Abstimmung mal außen vor...

    Das einzige, was ein Vorwiderstand ändert, ist die prozentuale Stromänderung bei Erwärmung der Schwingspule -> Spannungsteiler, bei dem der Vorwiderstand konstant sei.
    Ob das nun positive oder negative Auswirkungen hat, kann ich nicht wirklich beurteilen. Tatsache ist jedoch, dass Verstärker mit hohen Ausgangswiderständen den Impedanzgang des LS im Frequenzgang desselben stärker abbilden als niederohmige Amps.

    Wo liegt mein Denkfehler?

    Gruß
    Bernhard
    ... Raummoden aber bleiben bestehen...

  5. #45
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    Zitat Zitat von Dausend Acoustics Beitrag anzeigen
    Wie wird denn der Strom durch den Vorwiderstand im Chassis reduziert? Kannst du das hier in meiner kurzen Rechnung anzeigen?
    Ich meinte damit eine allgemeine Beschreibung von Power Compression. Üblicherweise betreiben wir Lautsprecher mit Spannungsverstärkern, also niederohmiger Ausgang. Die Ausgangsspannung kann man also vereinfacht als unabhängig vom Lastwiderstand annehmen. Mal die Rechnung für den Oberton,
    Datenblatt Re(0 K) = 5,8 Ohm, Verstärkerausgangsspannung sei U=5,8 V.
    Dann ist der Strom I = 1 A.
    Der Temperaturkoeffizient von Kupfer/Alu ist 0,39% ~= 0,4%. Dann erhöht sich der Widerstand bei 25K Temperaturanstieg um 10%, also Re(25K) = 6,38 Ohm, und der Strom verringert sich auf 0,91 A, woraus sich dann 20*log10(0,91/1) = -0,8 dB ergeben, also Power Compression.

    Die Rechnung mit Vorwiderstand. Für gleiche Lautstärke muss der gleiche Strom fließen, also ist die Spannung U = 1 A * (5,8 Ohm + 3 Ohm) = 8,8 V.
    Jetzt worst case, Temperaturkoeffizient am oberen Ende des Toleranzbereichs: 40ppm bzw. 0,004%. Angenommen, die Temperatur des Widerstand erhöht sich um 250K (also fast Volllast), TT weiterhin 25K. Dann erhöht sich der Widerstand um 1%, also von nominell 3 auf 3,03 Ohm. Dann ist der resultierende Strom I = 8,8 V / (6,38 Ohm + 3,03 Ohm) = 0,94 A, deshalb dann Power Compression nur noch -0,58 dB.
    Im Nominalfall (0 ppm) oder best case (-40 ppm) natürlich noch weniger.

    Kannst du das näher ausführen? Oder steht das hier schon irgendwo? Ich guck mal.. edit: Nix gefunden?
    Nee, hatte ich auch noch nicht weiter ausgeführt. Aber im Grunde ist es die gleiche Rechnung wie oben. Ich gehe von 220K Temperaturerhöhung der Schwingspule aus (ich habe den BMR ja auf Volllast berechnet), in Ermangelung besserer Daten, weil dann doch so langsam jeglicher verwendeter Draht an seine Grenzen kommt. Dann kannst du einfach obige Rechnung anwenden und kommst auf das Ergebnis.

    @kboe: genau richtig gedacht

    P.S.: bin jetzt bis heute Abend mit Renovieren beschäftigt und werde dabei nur lesen, nicht antworten, also ein wenig Geduld, bitte, wenn ich nicht schnell antworte

  6. #46
    möchte doch bloß hören... Benutzerbild von kboe
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    Danke für die Ausführung!
    Ich denke, langsam blick ich ein wenig durch.

    Was ich somit aus der ganzen Diskussion, auch dem Nachbarthread mitnehme, ist ein Vorteil bei der Powercompression.
    Ansonsten seh ich nur energiebilanztechnische Nachteile. Die natürlich jeder für sich selbst abschätzen muss.
    ... Raummoden aber bleiben bestehen...

  7. #47
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    Zitat Zitat von kboe Beitrag anzeigen
    Was ich somit aus der ganzen Diskussion, auch dem Nachbarthread mitnehme, ist ein Vorteil bei der Powercompression.
    Genau diesen sehe ich bisher nicht als machbar und auch nicht aus den obigen Rechnungen ableitbar.

  8. #48
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    Zitat Zitat von JFA Beitrag anzeigen
    Ich meinte damit eine allgemeine Beschreibung von Power Compression. Üblicherweise betreiben wir Lautsprecher mit Spannungsverstärkern, also niederohmiger Ausgang. Die Ausgangsspannung kann man also vereinfacht als unabhängig vom Lastwiderstand annehmen. Mal die Rechnung für den Oberton,
    Datenblatt Re(0 K) = 5,8 Ohm, Verstärkerausgangsspannung sei U=5,8 V.
    Dann ist der Strom I = 1 A.
    Der Temperaturkoeffizient von Kupfer/Alu ist 0,39% ~= 0,4%. Dann erhöht sich der Widerstand bei 25K Temperaturanstieg um 10%, also Re(25K) = 6,38 Ohm, und der Strom verringert sich auf 0,91 A, woraus sich dann 20*log10(0,91/1) = -0,8 dB ergeben, also Power Compression.

    Die Rechnung mit Vorwiderstand. Für gleiche Lautstärke muss der gleiche Strom fließen, also ist die Spannung U = 1 A * (5,8 Ohm + 3 Ohm) = 8,8 V.
    Jetzt worst case, Temperaturkoeffizient am oberen Ende des Toleranzbereichs: 40ppm bzw. 0,004%. Angenommen, die Temperatur des Widerstand erhöht sich um 250K (also fast Volllast), TT weiterhin 25K. Dann erhöht sich der Widerstand um 1%, also von nominell 3 auf 3,03 Ohm. Dann ist der resultierende Strom I = 8,8 V / (6,38 Ohm + 3,03 Ohm) = 0,94 A, deshalb dann Power Compression nur noch -0,58 dB.
    Im Nominalfall (0 ppm) oder best case (-40 ppm) natürlich noch weniger.
    Wenn man das so rechnet, kann man natürlich auf den Schluss kommen, leider kann man aber so nicht rechnen Ich erklär euch natürlich auch, warum.

    Die power compression kann man nicht auf den Strom beziehen, da sich die Impedanz des Lautsprechers mit Erwärmung ändert und somit teils selbst regulierend ist. power compression ist Eingangsspannung zu beziehen. Ich zeig euch mal, wo am obigen Beispiel der Fehler liegt, dann wird es ziemlich schnell einleuchtend.

    Re(0 K) = 5,8 Ohm, Verstärkerausgangsspannung sei U=5,8 V, I=1A Dann erhöht sich der Widerstand bei 25K Temperaturanstieg um 10%, also Re(25K) = 6,38 Ohm, und der Strom verringert sich auf 0,91 A
    Ich hab mal die entsprechenden Stellen fett markiert. Also ist der Strom denn jetzt 1A oder 0,91A? Er war mal 1A, die Schwingspule erwärmt sich auf Grund der Leistung, es fließt weniger Strom, nämlich 0,91A. Aber moment, unsere Berechnung fußt doch darauf, dass 1A fließt, jetzt fließen aber nur 0,91A..also nochmal neu berechnen mit 0,91A???
    Daher muss man auch die power compressionn auf die Spannung (Leistung geht auch) beziehen und nicht den Strom.

    Die Rechnung fällt hier auch zugunsten des Vorwiderstandes aus, weil der natürlich auf Grund seines T.Koeffizeinten den gleichen Widerstand behält und damit den Strom stabilisiert. Dummerweise ist für die power compression aber der Schalldruck die Ausschlag gebende Größe und leider trägt der Widerstand nicht zur Schallabstrahlung bei. Hier bei der Rechnung wird also ganz am Anfang der Strom als Bezugsgröße für gleichen SPL herangelegt. Dann wird aber ein Teil hinzu gefügt, welches keinen SPL zu trägt, aber zur power compression Rechnung auf Basis des Stroms mit herangezogen wird. Mmh..ich hoffe das war klar was ich meine.

    Andersrum und vielleicht einfacher zu verstehen und ganz schnell bewiesen, dass die Annahmen nicht richtig sein können:
    Ergebnisse von oben
    Fall 1, ohne Vorwiderstand: Strom durch Chassis ist 0,91A
    Fall 2, mit Vorwiderstand: Strom durch Chassis ist 0,94A

    Welches Chassis wird denn nun wärmer und würde damit höhere power compression erfahren?

    P.S.: Viel Spaß beim Renovieren und kein Stress, geht ja nichts verloren hier
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  9. #49
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    Zitat Zitat von Dausend Acoustics Beitrag anzeigen
    Wie wird denn der Strom durch den Vorwiderstand im Chassis reduziert? Kannst du das hier in meiner kurzen Rechnung anzeigen?...
    Wenn man das Thema nur überfliegt und nebenbei Krafttraining absolviert, hat man viel Testosteron angereichertes Blut in den Muskeln und wenig im Hirn. Dann schreibe ich mit niedriger Hemmschwelle dummes Zeug

    Sorry...
    Geändert von スピーカ (05.08.2022 um 17:20 Uhr)
    スピーカ ist japanisch und heißt Lautsprecher

  10. #50
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    Zitat Zitat von スピーカ Beitrag anzeigen
    Eigentlich ganz einfach.
    Verstärker vorausgesetzt, die mit Spannungssteuerung arbeiten, also die meisten.
    Da Bass-Lautsprecher einen Impedanzverlauf haben, also Impedanzmaximum, die Resonanzfrequenz, und ein Impedanzminimum bilden sie mit dem Vorwiderstand bilden einen Spannungsteiler.
    In der Resonanzfrequenz liegt am Chassis am meisten Spannung an, am Impedanzminimum am wenigsten. Wer das Ohmsche Gesetz beherrscht, kann sich den Strom durch das Chassis ausrechnen. U/R=I

    Insgesamt reduziert der Vorwiderstand die Absolut mögliche Leistung, klar.
    Es ist eine Reihenschaltung, der Strom in Vorwiderstand und Chassis ist gleich.
    Aber ja, ich glaube ich beherrsche das Ohm'sche Gesetz ganz gut.

    Kein guter Beitrag in der bisher recht angenehmen Diskussion auf Augenhöhe.
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  11. #51
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    Was die Widerstände angeht, hier eine Übersicht verschiedener Typen und deren Verhalten unter Last (Spalte "TK"):
    https://www.thel-audioworld.de/baute...-Vergleich.htm
    10...300 ppm, wobei 100ppm = 0,01% pro Grad.

  12. #52
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    Zitat Zitat von Dausend Acoustics Beitrag anzeigen
    Kein guter Beitrag in der bisher recht angenehmen Diskussion auf Augenhöhe.
    Ja sorry, ich bin nur ein dummer Pfleger.. es ist natürlich die Leistung, die sich frequenzabhängig im Chassis ändert.
    スピーカ ist japanisch und heißt Lautsprecher

  13. #53
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von kwesi
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    Zitat Zitat von Dausend Acoustics Beitrag anzeigen

    Andersrum und vielleicht einfacher zu verstehen und ganz schnell bewiesen, dass die Annahmen nicht richtig sein können:
    Ergebnisse von oben
    Fall 1, ohne Vorwiderstand: Strom durch Chassis ist 0,91A
    Fall 2, mit Vorwiderstand: Strom durch Chassis ist 0,94A

    Welches Chassis wird denn nun wärmer und würde damit höhere power compression erfahren?

    P.S.: Viel Spaß beim Renovieren und kein Stress, geht ja nichts verloren hier

    Mmh, ich glaub ich verstehe grob worauf du hinaus willst:
    Durch den "Stützeffekt" des Widerstands wird mehr Strom durch den Treiber gedrückt, was ihn mehr erwärmt und moduliert als ohne, da sein "natürlichen Limiter" = positiver Temperaturkoeffizient ausgehebelt wird. Das ist aber irgendwie von hinten durch die Brust ins Auge argumentiert...

    Grenzfall: Rv=Ri= unendlich, Stromquellenbetrieb. Keinerlei Power compression, weil Temperaturunabhängig immer der "Schalldruckbildende" Strom richtig eingeprägt wird. Mit dem Vorwiderstand sind wir irgendwo zwischen Strom- und Spannungsquellenbetrieb.

    Ich verstehe es zudem so, dass es um dynamische Temperatur- und somit Widerstandsänderungen der Schwingspule geht welche dem Signalverlauf folgen und Ihn somit modulieren und komprimieren, nicht unbedingt um eine dauerhafte Änderung des Arbeitspunks bei xxxW RMS (Darum könnte man ja einfach linear neu auslegen).
    "Science is about what is, Engineering is about what can be"
    Neil Armstrong

  14. #54
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    Damit ich etwas höre, muss ich die Schwingspule unter Strom setzen. Je lauter desto mehr. Wenn ich das, was bei der Schwingspule ankommt, konstant halte, wie um alles in der Welt soll die thermische Kompression sich ändern nur weil in Reihe mit der Schwingspule ein Widerstand hängt? Immerhin halte ich den Strom der an der Schwingspule ankommt, konstant. Da kann vor der Schwingspule von mir aus ein Widerstand, ein Atomkraftwerk oder ein Goldhamster stecken - wenn ich das was bei der Schwingspule ankommt konstant halte, wüsste ich nicht warum sie weniger warm werden sollte.

    Bei GHP und Kondensator verstehe ich ja, dass extra wumms ankommt. Soweit so gut, so laut so warm.

    Also wenn ich in beiden Fällen 1A in die Schwingspule stecke, warum soll sie weniger warm werden, wenn nebenan ein Widerstand hängt?

    Wäre dann eine Doppelschwingspule nicht die perfekte Kühlung weil jede Schwingspule für die andere als Widerstand wirkt?

    Bitte erklärt es langsam und in einfachen Worten, zur Not mit Handpuppen, ich bin kein Ingenieur.

  15. #55
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    Zitat Zitat von Koaxfan Beitrag anzeigen
    Also wenn ich in beiden Fällen 1A in die Schwingspule stecke, warum soll sie weniger warm werden, wenn nebenan ein Widerstand hängt?
    Wird er nicht. Aber das ist gar nicht der Punkt. Wir haben ja Spannungsverstärker, keine Stromverstärker.

    Vereinfacht ausgedrückt ist der Temperaturkoeffizient von Vorwiderstand und Chassis im Verhältnis zum Gesamtwiderstand der beiden ein anderer. Dank der (benötigten) höheren Spannung ist der Strom bei gleicher (hoher) Temperatur der Schwingspule größer und die Thermische Kompression geringer.

    Mal ein (virtuelles) Beispiel und wir tun so als wenn Gleichstrom fließt:

    Chassis hat (kalt) 4 Ohm Wicklungswiderstand. Bei 200°C aber 5 Ohm.

    Bei 2V wären das 0,5 A.
    Jetzt erwärmt sich die Wicklung und der Widerstand steigt auf 5 Ohm, dann bleiben nur noch 0,4A übrig.

    Jetzt schnallen wir einen Vorwiderstand von 4Ohm in Reihe und erhöhen die Spannung auf 4V.

    Das macht für 8 Ohm Gesamtwiderstand dann immernoch 0,5A.
    Erwärmt sich die Wicklung des Chassis und der Widerstand erhöht sich auf 5Ohm, dann haben wir einen Gesamtwiderstand von 9 Ohm und damit fließen 0,444444 A. Ampere. Also 10% mehr als ohne Vorwiderstand bei halber Spannung.

    Ich denke das ist eines der Ziele was hier verfolgt wird. Ob das (bei vorhandenem DSP) sinnvoll ist, kann man bestreiten. Mich würde eine Impulsantwort mit und ohne Vorwiderstand interessieren...

  16. #56
    möchte doch bloß hören... Benutzerbild von kboe
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    Hi koaxfan, ich probier mal eine anschauliche Erklärung:

    Wenn du den Strom wirklich konstant halten willst, brauchst du irgendeine Art der Regelung.
    Übliche Verstärker sind so konstruiert, dass sie ihre AusgangsSPANNUNG kontrollieren. Der Strom, der fließt, ist ihnen egal, bzw. den bekommen sie gar nicht mit. Der wird durch den bzw. die dran hängenden Verbraucher bestimmt - "gezogen"
    Hängt jetzt nur die Schwingspule dran, dann bestimmt sie ganz allein die StromÄNDERUNG durch den steigenden Widerstand. D.h. die Widerstandsänderung schlägt zu 100% durch.

    Hast du nun einen Vorwiderstand in der Leitung mit demselben Wert wie die Schwingspule, muss der Verstärker die doppelte Spannung liefern, damit der selbe Strom fließt.
    Ändert sich nun der Widerstand der Schwingspule, schlägt der Effekt dafür nur zur Hälfte auf den Strom durch.
    Ist das halbwegs verständlich?
    Oder ganz anderer Vergleich:
    Ein Auto rolle im Leerlauf einen Hang hinunter.
    Die Steilheit des Hanges erzeugt dabei eine bestimmte Geschwindigkeit.
    Steigst du auf die Bremse, bemerkst du 100% dieser Bremsung an der Geschwindigkeit des Autos.

    Nun lassen wir das Auto mit halb angezogener Handbremse einen Hang hinunter rollen.
    Der Hang muss dann doppelt so steil sein, um die gleiche Geschwindigkeit wie vorher zu erzeugen.
    Steigst du nun gleich stark auf die Bremse wie vorher, wird der erzielte Geschwindigkeitsverlust geringer ausfallen. Die Fussbremse wirkt sich nun nur mehr zur Hälfte aus....

    So ganz gröblichst gesprochen.
    ... Raummoden aber bleiben bestehen...

  17. #57
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    Zitat Zitat von NuSin Beitrag anzeigen
    Wird er nicht. Aber das ist gar nicht der Punkt. Wir haben ja Spannungsverstärker, keine Stromverstärker.

    Vereinfacht ausgedrückt ist der Temperaturkoeffizient von Vorwiderstand und Chassis im Verhältnis zum Gesamtwiderstand der beiden ein anderer. Dank der (benötigten) höheren Spannung ist der Strom bei gleicher (hoher) Temperatur der Schwingspule größer und die Thermische Kompression geringer.

    Mal ein (virtuelles) Beispiel und wir tun so als wenn Gleichstrom fließt:

    Chassis hat (kalt) 4 Ohm Wicklungswiderstand. Bei 200°C aber 5 Ohm.

    Bei 2V wären das 0,5 A.
    Jetzt erwärmt sich die Wicklung und der Widerstand steigt auf 5 Ohm, dann bleiben nur noch 0,4A übrig.

    Jetzt schnallen wir einen Vorwiderstand von 4Ohm in Reihe und erhöhen die Spannung auf 4V.

    Das macht für 8 Ohm Gesamtwiderstand dann immernoch 0,5A.
    Erwärmt sich die Wicklung des Chassis und der Widerstand erhöht sich auf 5Ohm, dann haben wir einen Gesamtwiderstand von 9 Ohm und damit fließen 0,444444 A. Ampere. Also 10% mehr als ohne Vorwiderstand bei halber Spannung.

    Ich denke das ist eines der Ziele was hier verfolgt wird. Ob das (bei vorhandenem DSP) sinnvoll ist, kann man bestreiten. Mich würde eine Impulsantwort mit und ohne Vorwiderstand interessieren...
    Der gleiche Ansstzfehler wie weiter oben.

    Wieso sollte das Chassis mit 0.44A welches ja wärmer wird, als das mit 0.4A nun geringere Power compression zeigen? Bei Power compression geht es um das Verhältnis von Eingangsleistung und akustischen output. Der Widerstand bleibt temp Konstant für den Strom, er sorgt aber für keinerlei akustischen output.
    Für die Power compression ist einzig das Chassis zu betrachten.
    Und ob Vorwiderstand oder nicht, dass selbe Chassis muss für den selben SPL die selbe elektr. Leistung verarbeiten. Der Verstärker aber nicht und das ist der Unterschied.

    Zusatzfrage: durch das selbe Chassis fließen einmal 0.4A und einmal 0.44A Warum sollen die nun gleich Laut und gleih warm sein?

    Edit: war am Handy, entschuldigt die Tippfehler
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  18. #58
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    Zitat Zitat von kboe Beitrag anzeigen
    Ändert sich nun der Widerstand der Schwingspule, schlägt der Effekt dafür nur zur Hälfte auf den Strom durch.
    Korrekt! Aber warum ist dann die Power compression geringer? Denn die bezieht sich ja auf den akustischen output?

    Bezieht man die Erwärmung der Schwingspule mit in die Berechnung mit ein, muss der Verstärker weniger zusätzliche Spannung liefern.

    Beispiel wurde ja schon gebracht. Bei 4 Ohm Re und 4 Ohm Rv muss man die Verstärkerspannung nicht auf die vollen 8V erhöhen, sondern etwas weniger, um den selben Strom durch das Chassis und damit den selben akustischen output zu bekommen.
    Aber die Power compression ist die selbe! (Selber Strom durch Chassis, selbe Wärmeentwicklung, selber akust. Output)

    Edit: durch diesen Effekt ist die Power compression unter Einbezug des Verstärker tatsächlich etwas besser mit Vorwiderstand - sie ist jetzt etwas besser als nur noch halb so schlecht als ohne


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  19. #59
    möchte doch bloß hören... Benutzerbild von kboe
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    Ich würde das umgekehrt betrachten:
    Ist die Temperatur der Schwingspule beide Male gleich, müsste wegen des Vorwiderstandes trotzdem noch ein höherer Strom fließen....

    Wie lange es allerdings dauern würde, bis der noch immer höhere Strom die Schwingspule so weit aufheizt, dass der Effekt am Ende doch gegen null geht??

    Möglicherweise verzögert ein Vorwiderstand also die thermische Kompression? Und hilft so wenigstens bei Impulsspitzen?
    Und definiere ich hier thermische Kompression richtig, wenn ich abnehmenden Schallpegel bei gleichbleibender Eingangsspannung meine?
    ... Raummoden aber bleiben bestehen...

  20. #60
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    Vielen Dank für die wirklich sehr verständlichen Erklärungen.

    Nun erinnere ich mich düster an den Physikunterricht wo von Widerstand und Spannungsabfall gesprochen wurde. Also nice, ich prügel meinen Verstärker schön hoch um Gas zu sparen und den Widerstand plus die Schwingspule mit Spannung zu befeuern. Alles gut, ich liebe fette Verstärker. Nur: Damit der ganze Krempel mit Watt und Volt noch stimmt muss doch an jedem Widerstand (schnurzpiep ob Lastwiderstand oder Schwingspule) die entsprechende Spannung abfallen. Ein Teil hier ein Teil dort. Wenn ich die Schwingspule ordentlich prügel, ist ja schön wenn der Amp die doppelte Spannung ausspuckt aber an der Schwingspule kommt doch weiterhin nur das an, was dort abfällt.

    Und Impulsverhalten… ich eliminiere alles zwischen Quelle und Chassis und schalte dann nen fetten Lastwiderstand dazwischen? Echt jetzt? Nochmal, GHP lasse ich mir alles eingehen und da soll der Mivoc gerne glühen. Power Compression wäre für mich und meine Musik echt tödlich. Nur verstehe ich weiterhin nicht, wie mir ein vorgeschalteter Lastwiderstand dabei hilft.

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