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  1. #1
    Vorsicht schräger Humor
    Registriert seit
    01.12.2016
    Ort
    Düren
    Beiträge
    6.025

    Standard symmetrisch oder asymmetrisch, wie "verknotet" ihre eure Elektronik

    Moin,


    Hier im Forum gibt es oft Diskussionen zu diesem Thema.
    Laßt uns das doch mal zusammenfassen und anhand von Erfahrungsberichten und Messungen hier etwas Klarheit schaffen.
    Was habt ihr für Erfahrungen gesammelt, wie verkabelt ihr in euren Anlagen?


    Ich lege als Beispiel mal vor.
    Seit fast 25 Jahren beschäftige ich mich theoretisch und eigentlich auch praktisch nur auf „Langstrecke“, Vorstufe zu Aktivelektronik am Lautsprecher, mit diesem Thema.
    Ungefähr zur der Zeit ist bei mir auch die Kabeltesterities ausgebrochen.
    Seit dem setze ich auch zweiadrige Leitungen im Cinch-... also asymmetrischen Bereich ein, angeregt durch Walter Fuchs. Bei reinen auch sehr guten Mikrophonleitungen habe ich durchaus Mikrophonie als Störquelle entdecken können, Flexibilität hat ihren Preis. Seit dem benutze ich als noch bezahlbare Leitung fast immer das sommercable Albedo, geglättete sauber angeordnete Seelen und PVC-freie Isolierungen sind sinnvoll, eine gewisse Steifigkeit s.o. auch. Bei Selbstbau ist auch für eigene asymmetrische Geräte eventuell sinnig trotzdem XLR-Sreckverbindungen zu nehmen, da diese oft preiswerter sind als gleichwertige Cinchstecker.
    Bei dem Kauf des miniDSPs FLEX habe ich mich wegen den Werten oben und auch wegen der Angaben von miniDSP für die symmetrische Version, 2 bis 3 db bessere Testwerte bei Rauschabstand und Verzerrungen, entschieden und im Gerätebericht das hier geschrieben.
    Ja, ich singe jetzt das gnadenlose Lied der symmetrischen Signalführung, ich dachte bis zu jetzt, dass im Heimgebrauch asymmetrische analoge Verbindungen ausreichen, wenn Signalquelle und Verstärkung incl. Schallwandler einen gewissen Qualitätsstandard erreicht haben hört man heraus dass dem nicht so ist.
    Symmetrische Eingänge an den Endstufen sind also ein Muss, aber dafür habe ich dieses Modell auch gewählt. Interessant wären jetzt Berichte über die RCA-Version (asymmetrisch) oder die Version mit zwei SPIDF coaxial und zwei Toslink Ausgängen.
    Soviel zu meinen Erfahrungen.


    Theorie bzw. grundsätzliche Überlegungen



    Anregungen fand ich dann später bei Walter Fuchs.
    https://www.volpe.at/volpe/start_fra...12_42_44&BL=10


    Den lesenswerten Aufsatz von 2Pi über die Masseführung gibt es hier im Forum verlinkt.
    Leider finde ich den Link nicht mehr und nehme gerne Hilfe an......

    Als Grundlagenliteratur zu diesem Thema ist der Testbericht von Sven Bauer von dem Funk LAP 2 unbedingt lesenswert.
    http://www.funk-tonstudiotechnik.de/...r-verlinkt.pdf



    Hier was von Funk-Tonstudiotechnik selbst
    http://www.funk-tonstudiotechnik.de/Brummschleifen.PDF
    Gleichzeitig werden hier zahlreiche Symmetrier- und Desymmetrier-Geräte und Platinen zur Nach- und Aufrüstung angeboten.

    Billiggeräte und Platinen gibt es dazu ab 4,50€ für DBV134 ICs aufwärts im www.


    Entsprechende Transformatoren bzw. Übertrager als Alternative zur Aktivelektronik werden von vielen Herstellern und Händlern ebenfalls von billig über brauchbar bis unermesslich teuer ebenfalls angeboten.


    Geräte für Studio und Beschallung wie „Vorverstärker“ , Frequenzweichen und DSPs wie auch Leistungsverstärker werden aus gutem Grund fast nur mit symmetrischen Ein- und Ausgängen angeboten.
    Am Beispiel der verbreiteten ICEpower Endverstärker kann man deutlich Vorteile des BTL, des symmetrischen Betriebes, feststellen.
    Für andere Verstärkerkombinationen gibt es entsprechende Vergleichsdaten und Berichte.


    Vergleich der ICEpower ASX2 Platinen

    50ASX2 SE 50ASX2BTL 125ASX2 SE 125ASX2 BTL
    Input impedance 8 kΩ 8 kΩ 8 kΩ 8 kΩ
    Amplifier Output Power per channel
    (1 % THD+N, 20 Hz – 20 kHz)
    2x47W/ 4 Ω
    27W/ 8 Ω
    170W/4 Ω
    100W/8 Ω
    2x125W/ 4 Ω
    67W/ 8 Ω
    450W/4 Ω
    270W/8 Ω
    Damping faktor >500 >500 >500 >500
    Minimum load impedance 3 Ω 3 Ω 3 Ω 3 Ω
    Maximum total amp+psu efficiency 80,00% 81,00% 86,00% 86,00%
    Supply voltage input (Selectable) 85-264 VAC 85-264 VAC 85-264 VAC 85-264 VAC
    Peak output current 20 A 20 A 30A 30A
    Voltage 1kHz 20V 36,9V 31,6V 66,3V
    Dynamic range 120 dB 125 dB 117db 121db
    Referenz idle noice (A weighted) 25µF 20µV 30µV 36µF
    Output impedance f = 1kHz 17 - 30 mΩ 18 - 30 mΩ 18 – 25 mΩ 18 - 30 mΩ
    THD+N 1 W/1 kHz
    IMD
    TIM
    0,003%
    0.0007 %
    0,007%
    0.002 %
    0,0002%
    0,003%
    0,003%
    0.0009 %
    0,007%
    0,003%
    0.0003 %
    0,006%
    Switchung Frequenz 550kHz 600kHz 550kHz 590kHz



    Hier im Forum gibt es oft Diskussionen zu diesem Thema.
    Laßt uns das doch mal zusammenfassen und anhand von Erfahrungsberichten und Messungen hier etwas Klarheit schaffen.
    Was habt ihr für Erfahrungen gesammelt, wie verkabelt ihr in euren Anlagen?

    Jrooß Kalle

  2. #2
    Erfahrener Benutzer
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    1.015

    Standard

    Bei mir läuft seit Jahren alles nur noch symmetrisch, ist einfach störungsfreier.
    Beispiel 2 Wege aktiv LS, MiniDSP SHD über XLR Ausgänge -> keine Rauschen oder Brummen aus den Chassis.
    Wenn ich über Chinch Ausgänge an die Endstufen gehe rauscht / knistert es leicht aus dem HT.
    Klanglich Vorteile / Unterschiede kann ich nicht erkennen ...
    Kabel (High End) Diskussionen belustigen mich eher (Beruflicher Background, Nachrichten- / Übertragungstechnik).
    Und manche Kabel Preise sind überhaupt nicht mehr erklärbar, wenn man mit der Kabel Branche beruflich zu tun hat in die Preis für eine Trommel kennt.
    Meine Verkabelung ist komplett von Funk, geringe Kapazitäten und gescheite Stecker - kein Voodoo.
    Und die Preise sind gerade noch akzeptabel ...

    Grüße
    Dirk

  3. #3
    für ein paar dB mehr... Benutzerbild von kboe
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    1.329

    Standard

    Ich hatte mit cinch immer Brummprobleme.

    Daher mein setup mit dem miniDSP 4*10 vollsymmetrisch.
    Ist jetzt aber mit den Hypex FA sowieso Geschichte. Da geh ich 3 mal digital rein und danach direkt in die LS.
    Analoge Quelle hab ich keine und bis dato bin ich Feten meiner Kinder, die dann aus dem Handykopfhörerausgang zuspielen wollen, immer irgendwie entkommen.
    Dafür würden aber wohl auch cinch Kabel reichen.
    ... Raummoden aber bleiben bestehen...

  4. #4
    Vorsicht schräger Humor
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    6.025

    Standard

    Bist du denn mit den neuen FA Plateamps zufrieden?
    Die Vorgänger PSC 2.400 fand ich damals einfach nur kratzig und kreischend, Wandler wie auch Amps.
    Jrooß

  5. #5
    für ein paar dB mehr... Benutzerbild von kboe
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    Brunn am Gebirge (Österreich)
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    Standard

    Ich finde die Programmierung(ssoftware) ist für den Inschinör gemacht, aber nicht für den Endkunden.
    Da ist wirklich Luft nach oben.
    So was von unübersichtlich wär wirklich nicht nötig.
    Auch die Versteifung seitens Hypex, dass die Eckfrequenz eines Filters bei -3 dB liegt ist zwar elektrotechnisch "richtig" aber für eine Frequenzweiche trotzdem sinnfrei. Erfordert Rechnerei.....
    Und natürlich kann man immer nur 1 Kanal bearbeiten.
    Da ist das miniDSP um WELTEN komfortabler zu bedienen.

    Deshalb sind die Dinger momentan noch immer mehr oder weniger Q&D zusammengestoppelt.
    Zur Feinabstimmung bin ich noch nicht gekommen.
    Ich plan grad einen neuen Subwoofer.
    Wenn der fertig ist, stimm ich von vorne nochmal gründlich ab. Dann trau ich mir auch eine valide Aussage zu machen.

    Soviel aber zum 1. Eindruck:
    Der Hochton ist einfach nur G E I L
    Ich hatte vorher am 4*10 HD eine Alesis RA 300 am HT laufen.
    Irgendwann hatte ich halt akzeptiert, dass man mit >> 50 einfach gewisse Dinge nicht mehr so deutlich hört. Besonders die "Luft" obenrum, die mir so taugt.

    Die war beim allerersten Song mit den Hypexen wieder da! Und ich hab mich sehr bemüht, auf gleichen Frequenzgang wie vorher zu entzerren.
    Ich war hin und weg. Und hab sofort die Endstufen und den miniDSP verkauft.

    Jetzt muss mich halt irgendwann die Laune packen zwischen Arbeit, Motorrad und Pool, dass ich die Feinabstimmung angehe.
    Das Sub-Gehäuse steht schon im Keller. Das gehört hinterm Hörplatz in der Ecke an die Decke gehängt. Lt Simu mit REW....

    Gruß
    Bernhard
    ... Raummoden aber bleiben bestehen...

  6. #6
    Vorsicht schräger Humor
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    6.025

    Standard

    Zitat Zitat von kboe Beitrag anzeigen
    Soviel aber zum 1. Eindruck:
    Der Hochton ist einfach nur G E I L
    Ich hatte vorher am 4*10 HD eine Alesis RA 300 am HT laufen.
    Irgendwann hatte ich halt akzeptiert, dass man mit >> 50 einfach gewisse Dinge nicht mehr so deutlich hört. Besonders die "Luft" obenrum, die mir so taugt.

    Die war beim allerersten Song mit den Hypexen wieder da! Und ich hab mich sehr bemüht, auf gleichen Frequenzgang wie vorher zu entzerren.
    Ich war hin und weg. Und hab sofort die Endstufen und den miniDSP verkauft.
    Moin Bernhard,
    kann aber auch an der Alesis gelegen haben, die kritischen Verzerrungen liegen bei der gut eine 10er Potenz über den ICEpower im BTL-Betrieb und wahrscheinlich auch über denen der Hypexe. Gerade für aktiven Hochtonbetrieb trennt sich da die Spreu vom Weizen. Manche hochgelobte Endstufe wie auch die 20.5 oder andere verzerren bei den notwendigen Kleinsignalen wenn sie ebensolche nicht schon unter den Rauschteppich kehren.
    Schön, wenn das jetzt bei dir passt.
    Was die Programmierung angeht legt miniDSP in der Leichtigkeit der Einstellung und der Korrektur schon einen vor und kommt mir da sehr entgegen. (Ich habe mich im Berufsleben genug durch untaugliche Programme gekämpft). Allerdings wenn ich hier für zwei Zweige die gleiche Frequenz und Steilheit angebe lande ich bei -6db.... aber das läßt sich ja blitzschnell korrigieren.
    Bei den Höhen hatte ich einen ähnlichen Effekt beim Umstieg von 4x10HD auf den Flex......ich habe da aber gut 20 Jahre Vorlauf.
    Viel Freude mit deinem Zeugs!

    Jrooß Kalle ...... der Pool und Moppäd hinter sich hat
    Geändert von Kalle (13.06.2022 um 19:39 Uhr)

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