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  1. #1
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von AR
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    Standard Nierenförmiger Bass-Richtcharakteristik à la Geithain mit zus. rücks. TT darstellen

    Hi,
    da diese Funktion einiger Geithain-Monitore rein passiv dargestellt wird, sollte das doch mit aktiver Elektronik und IIR-Filtern (z.B. MiniDSP C-DSP 6x8) und rückseitigem zusätzlichem Basschassis an einem extra Kanal auch möglich sein.
    Die Funktionsweise des Genelec W371 ist wohl zu komplex und funktioniert angeblicher nur mit FIR-Filtern, wobei ich auch sehnsüchtig auf die Fortführung des Rambo-Threads hier im Forum warte..

    Bis jetzt habe ich zwei Subwoofer (JBL LS120 - 30er Bass - BR-Öffnung blöderweise auf der Rückseite) aufgestellt mit dem Woofer nach hinten, BR-Öffnung geschlossen und darüber passive 3-Wege-Boxen, ebenfalls mit 30er Bass.
    Da das alles ziemlich schwer ist, würde ich gerne nur im Zimmer am derzeitigen Aufstellungsort messen. Messungen sind also fast nur von vorne und bis max. 90° möglich.

    Bei Geithein sollte die Abstrahlung nach vorne ganz normal fullrange sein, wobei der Bass bei dem u.g. Modell bei 550Hz getrennt wird.
    Bei meinen Subs habe ich mit dem MiniDSP ja - mal vom EQ abgesehen - drei Einflussmöglichkeiten: den Pegel, den Tiefpass und das Delay.

    Zur Orientierung eine Messung der Geithain ML811K1: https://www.me-geithain.de/de/ml-811k1.html

    Also Sub ab ca. 250Hz mit 6dB aus dem Rennen nehmen? Und dann so lange am Delay spielen, bis ich bei der 0 und 90° Messung ähnlich Messergebnisse bekommen

    Zu meinen Raumverhältnissen:
    Bei der RT60 Messung mit REW habe ich zwei Spitzen bei ca. 31 und 62Hz, die ganz gut mit der Längsmode im Raum übereinstimmt.

    Bei den ersten Messungen hat sich in einem Sub leider ein Defekt eingeschlichen und so wollte ich die Zeit bis zur Reparatur nutzen, um Eure Ratschläge einzuholen.
    Habt Ihr mir Tips zur Vorgehensweise bei der Einstellung des rückseitigen Basses?

    Gruß
    AR
    Geändert von AR (09.06.2022 um 20:33 Uhr)

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von AR
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    Standard

    Hi,
    ich habe gerade den Artikel in HSB über die Messungen der Geithain 804K (https://hifi-selbstbau.de/testberich...-geithain-804k) gelesen.
    Damit kann ich wohl zielführende Messungen in meinem Raum vergessen.

    Ich werde einfach mal den Sub nur bzgl. der Nachhallzeit optimieren (try & error) und dann den FG mit REW an die Raum-Zielkurve anzupassen.

    Gruß
    AR

  3. #3
    Chef Benutzer Benutzerbild von fosti
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    Standard

    Moin AR,
    ich befürchte es geht aktiv nicht ohne FIR, da man ein frequenzabhängiges Delay zwischen nach hinten und nach vorne abstrahlenden Chassis braucht. Ich wüsste nicht, wie das mit IIR geht. Der Abstand der Chassis vorne zu hinten bleibt gleich,, darum muss jede Frequenz für ein kardioides Verhalten anders verzögert werden.
    Viele Grüße,
    Christoph
    "Hinterher hätte man es vorher meist gewusst" - Horst Evers

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von AR
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    Standard

    Hallo Christoph,

    deshalb habe ich auch nicht den W371 Sub als Vorbild genommen, sondern zunächst die "passive" Variante von Geithain. Der Fließwiderstand dürfte doch das Signal frequenzselektiv nur unterschiedlich im Pegel bedämpfen, im Delay bezogen auf die Frequenzen keinen Unterschied machen. Oder doch?

    Gruß
    AR

  5. #5
    Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Zitat Zitat von fosti Beitrag anzeigen
    ich befürchte es geht aktiv nicht ohne FIR, da man ein frequenzabhängiges Delay zwischen nach hinten und nach vorne abstrahlenden Chassis braucht. Ich wüsste nicht, wie das mit IIR geht. Der Abstand der Chassis vorne zu hinten bleibt gleich,, darum muss jede Frequenz für ein kardioides Verhalten anders verzögert werden.
    so ist das!

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von AR
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    Standard

    Heißt das, dass der Geithain Fließwiderstand diese Bedingungen erfüllt, und auch verschiedene Frequenzen unterschiedlich verzögert?

  7. #7
    Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Cardioid kann man generell auch nur mit Delay und Invertierung machen (siehe PA-Technik). Man muss bei der Wirkung eben Abstriche machen. Das Ganze funktioniert dann nur bei einer Frequenz ideal.
    FIR-Filter sind natürlich die technisch konsequenteste Lösung. Das hängt aber vom Anwendungsbereich ab. In diesem Frequenzbereich (Bass) FIR einzusetzen macht wegen der Latenz meist keinen Sinn.
    Beste Grüße,
    Markus

  8. #8
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    Zitat Zitat von MK_Sounds Beitrag anzeigen
    In diesem Frequenzbereich (Bass) FIR einzusetzen macht wegen der Latenz meist keinen Sinn.
    So allgemein würde ich das nicht stehen lassen. Für Livemusik ist das sicher problematisch. Für alles andere kein Problem. Selbst für Heimkino nicht, da die Bildverbesserer auch eine gewisse Latenz machen und die AVRs auch Delays ausgleichen können.

    VG
    Michael

  9. #9
    Hat Holzstaub geleckt...
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    Standard

    Das klingt in der Theorie sehr klar.

    Wie konstruiert man aber so einen FIR Filter in der Praxis?



    Zitat Zitat von fosti Beitrag anzeigen
    Moin AR,
    ich befürchte es geht aktiv nicht ohne FIR, da man ein frequenzabhängiges Delay zwischen nach hinten und nach vorne abstrahlenden Chassis braucht. Ich wüsste nicht, wie das mit IIR geht. Der Abstand der Chassis vorne zu hinten bleibt gleich,, darum muss jede Frequenz für ein kardioides Verhalten anders verzögert werden.
    Viele Grüße,
    Christoph

  10. #10

  11. #11
    Chef Benutzer Benutzerbild von fosti
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    Standard

    Zitat Zitat von Sathim Beitrag anzeigen
    Das klingt in der Theorie sehr klar.

    Wie konstruiert man aber so einen FIR Filter in der Praxis?
    Man könnte z.B. Für Frequenzen 20 30 40 ...... 80 ... Hz das eine passende Delay einstellen oder berechnen. Das zu einer Funktion interpolieren und diese Funktion mit FIR abbilden. Evtl. vorher die Delay-Funtion in eine Phasenfunktion umrechnen und diese in FIR umsetzen. So meine erste Idee.

    Ich erwarte eine "glatte", monotone Funktion......
    "Hinterher hätte man es vorher meist gewusst" - Horst Evers

  12. #12
    Chef Benutzer Benutzerbild von fosti
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    Zitat Zitat von AR Beitrag anzeigen
    Heißt das, dass der Geithain Fließwiderstand diese Bedingungen erfüllt, und auch verschiedene Frequenzen unterschiedlich verzögert?
    Nicht nur das, denn die Wirkung des Fließwiderstandes muss auch unabhängig vom Schalldruck sein. Wenn ich die Leute von MEG richtig verstanden habe, war eher das das größere Problem.
    "Hinterher hätte man es vorher meist gewusst" - Horst Evers

  13. #13
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von AR
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    Standard

    Ich bin davon ausgegangen, dass andere Medien bzgl. Frequenzeinfluss sich ähnlich wie Luft verhalten.
    Hier ist die Schallausbreitungsgeschwindigkeit nahezu unabhängig von der Frequenz (s. http://www.sengpielaudio.com/Rechner-schallgeschw.htm).
    Dass sie in Dämmmaterial kleiner ist, ist klar. Aber wieso sollte dort auf einmal die Frequenz eine Rolle spielen?

    Klärt mich auf (wenn Ihr Lust habt ;o) !

  14. #14
    Vorsicht schräger Humor
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    Standard

    Moin,ganz einfach😉,Dämmmaterial kann nur Schall dämmen,wenn es die Schwingungen aufnehmen und in Wärme umsetzen kann. Dazu muss es in der Frequenz des zu dämpfenden Schalls überhaupt schwingen können. Noppenschaumstoff läßt sich von Tiefbass nicht beeindrucken,Gipsplatten ist Hochton ganz egal.
    Mal ganz einfach versucht zu erklären.
    Kroos

  15. #15
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von Udo
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    ein Forenmitglied hatte hier mal was gepostet:
    https://www.diy-hifi-forum.eu/forum/...9&d=1654895794
    rein passiv ... mit DSP sollte es vielleicht noch etwas besser gehen

    Grüße Udo
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  16. #16
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von AR
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    Standard

    @Kalle,
    ich hoffe, ich habe Dich jetzt richtig verstanden:
    Dass diese Materialien den Pegel frequenzabhängig unterschiedlich dämpfen, ist klar.
    Aber die Frage war, verzögern sie unterschiedliche Frequenzen auch (Timing) unterschiedlich - im Gegensatz zu Luft z.B.?
    Zur Verdeutlichung:
    Kommen die gedämpften Hochtonanteile bei z.B. Polyesterwolle nicht nur leiser, sondern auch langsamer durch das Material i.Vgl. zu den Bassanteilen?
    Gruß
    AR

  17. #17
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von AR
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    Standard

    @Udo,

    hast Du mir auch einen Link zu dem entsprechenden Thema?

    Danke & Gruß
    AR

  18. #18
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von Udo
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    Standard

    Zitat Zitat von AR Beitrag anzeigen
    hast Du mir auch einen Link zu dem entsprechenden Thema?
    ja ... musste erst suchen da es allgemeinen bla bla untergegangen ist
    ich hatte damals das BoxSim-Projekt gespeichert weil sehr interresant


    https://www.diy-hifi-forum.eu/forum/...l=1#post238425

  19. #19
    Rez tu neb Benutzerbild von スピーカ
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    Standard

    Auch eine elegante Methode eine cardioide Abstrahlung passiv und analog umzusetzen:

    Der 'spatz cardioid'
    スピーカ ist japanisch und heißt Lautsprecher

  20. #20
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von AR
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    Standard

    Danke für die Links!
    Wundere mich über mich selbst, dass ich das übersehen oder vergessen habe. Man wird doch echt älter ;o(

    Gruß
    AR

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