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Liebe Mitleserinnen, Mitleser, Foristinnen und Foristen,

wer sich von Euch in letzter Zeit mit dem Gedanken getragen hat, Mitglied unseres wunderbaren IGDH-Forums zu werden und die vorher an dieser Stelle beschriebene Prozedur dafür auf sich genommen hat, musste oftmals enttäuscht feststellen, dass von unserer Seite keine angemessene Reaktion erfolgte.

Dafür entschuldige ich mich im Namen des Vereins!

Es gibt massive technische Probleme mit der veralteten und mittlerweile sehr wackeligen Foren-Software und die Freischaltung neuer User ist deshalb momentan nicht mit angemessenem administrativem Aufwand möglich.

Wir arbeiten mit Hochdruck daran, das Forum neu aufzusetzen und es sieht alles sehr vielversprechend aus.

Sobald es dies bezüglich Neuigkeiten, respektive einen Zeitplan gibt, lasse ich es Euch hier wissen.

Das wird auch für alle hier schon registrierten User wichtig sein, weil wir dann mit Euch den Umzug auf das neue Forum abstimmen werden.

Wir freuen uns sehr, wenn sich die geneigten Mitleserinnen und Mitleser, die sich bisher vergeblich um eine Freischaltung bemüht haben, nach der Neuaufsetzung abermals ein Herz fassen wollen und wir sie dann im neuen Forum willkommen heißen können.

Herzliche Grüße von Eurem ersten Vorsitzenden der IGDH

Rainer Feile
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  1. #1
    Chef Benutzer Benutzerbild von Kleinhorn
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    Standard Der kleine Bruder vom L20.5, Destroyer X

    Da hier nicht soo viel los ist, was Verstärker angeht, stell ich mal wieder Einen vor...

    DX Amp, entstanden durch Destroyer X, im Diyaudio-Forum. wer mag kann sich das untun, https://www.diyaudio.com/community/t...plifier.96237/
    Leider ist da auch viel Geschwafel von Carlos selbst enthalten.

    Der Amp wurde von den Chinesen geklaut, ein Clone ist endstanden. Die ursprüngliche China-Version ist von der Platine her blau.
    Meine Version ist die grüne Platine, angeblich von LJM modifiziert. Jedenfalls ist das aufgedruckt.
    Dabei gibt es Ähnlichkeiten zum L6 von LJM, Terminator genannt...

    Die Änderungen beziehen sich auf die Biaseinstellung, Poti nun 5k nicht 1K, und die BD139 wurden durch H669 erstetzt.

    Entweder kann man den H669 mit unter dem linken Endtopf unterschrauben oder am Kühlkörper befestigen.

    Bei 33 Volt sind 50Watt an 8Ohm oder 100 Watt an 4 Ohm möglich. Mein SMPS von Connex, voll runtergedreht bringt 33,65 Volt Spg raus pro Zweig.

    Der Amp arbeit in der "Bootstrap" Schaltung https://de.wikipedia.org/wiki/Bootst...lektrotechnik) oder https://www.elektroniktutor.de/analo.../bootstrp.html

    Für mich eigentlich böhmische Dörfer...aber egal.

    Für das KIT habe ich 23 Euro bezahlt, billiger geht kaum. Geändert habe ich den Eingangskondensator mit einer 2 µf Folie.

    Die Inbetriebnahme erfolgt ohne Last und mit kurzgeschlossenem Eingang.
    Das 5k Poti (Bias) wird auf 720 bis 770 Ohm gestellt. Die Punkte der Verbindung muß man sich im Schaltplan suchen.
    Das Offsetpoti 10k wird auf 3,8K eingestellt.

    Beim Einschalten soll der Strom in V+ ca 50mA betragen. Ist das Ok kann man mit der Einstellung des Ruhestromes beginnen. Letztlich sollen 120 mA fließen. Fummelig, geht aber. Bei Erwärmung gibt es ein wenig Drift.
    Der Offset wird nahe 0 mV eingestellt, bei mir 0,5 mV.
    Der Amp soll ca ne halbe Stunde laufen und dann nochmals nachjustieren. 2 Multimeter sind hilfreich...

    Das wars und Lautsprecher dran...ich hab erstmal Kopfhörer genommen...auffällig ist ..Stille

    Der Klang ist genial, der L20.5 in klein... Kein Rauschen mit Ohr am AMT...

    Destroyer X, Carlos, hatte das zwar behauptet, dass der Amp gut klingt, aber das ist trotzdem eine Überraschung.

    Die Schutzschaltung von LJM ist leider schneller als das SMPS. Daher habe ich unten rechts, neben dem Spg-Eingang, den Kondensator 22µf um 10µf vergrößert, dann gewinnt man zusätzliche Sekunden und es passt.

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	dx2.jpg
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ID:	66365 Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	dx3.jpg
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ID:	66366

    Der Mini-Amp ist eine klare Empfehlung. Der Klang ist sehr gut und billig ist das Kit nun auch. Löten muß man allerdings selbst.

    https://de.aliexpress.com/item/32809505403.html

    Pedda
    Geändert von Kleinhorn (29.05.2022 um 09:42 Uhr)
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  2. #2
    Vorsicht schräger Humor
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    Standard Er hat es wieder getan

    Hallo Pedda,
    Danke
    Sieht ja allerliebst aus das kleine Ding.
    Das könnte ich mit meinen scheelen Augen noch hinbekommen.
    Ich werde es im Auge behalten.
    Jrooß Kalle

    Gerade kam die Erinnerung, die gleichen Ausgangstransitoren sind in der NF Ausgangstufe eines meiner CDPs verbaut.
    Geändert von Kalle (29.05.2022 um 12:02 Uhr)

  3. #3
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    Standard

    Ich bezieh mich auf das Schaltbild in dem verlinkten Ali-Express-Angebot.

    Ich fange mal von hinten an. Die Endtransistoren sind richtig gut und hinreichend neu (für 1,50 € bei 1000 St.), dass sie hoffentlich nicht gefälscht sind. Die Treiber sind Darlingtons (welche Marke wurde denn geliefert?) für allgemeine Schaltanwendungen, d.h. billig, nicht besonders linear oder schnell. Gut daran ist, dass es sich dann um einen Dreifach-Emitterfolger (EF3) handelt, das bedeutet geringe Belastung des Spannungsverstärkers (VAS) durch nichtlinearen Eingangswiderstand. Noch besser wäre es gewesen, den Darlington diskret aufzubauen und dann auch den Vortreibern einen gemeinsamen Emitterwiderstand zu spendieren.

    Damit wären wir bei der VAS, gebildet von Q3. Der hat die Aufgabe, aus der dem Eingangswechselstrom eine hohe Eingangswechselspannung zu machen. Das geht um so besser, je hochohmiger sein Kollektor belastet ist. Der EF3 ist da schon mal eine gute Wahl verglichen mit dem üblichen EF2. Normalerweise hat er noch eine Stromquelle als Last, die ist per Definition hochohmig. Hier wird seine Last von R12 und R13 gebildet. Mit zusammen 4,9 kOhm sind sie nicht besonders hochohmig, aber hier kommt der Bootstrap (C8 und 9) ins Spiel. Da am Ausgang des EF3 praktisch das gleiche Wechselspannungssignal wie am Eingang vorliegt, aber mit sehr niedriger Impedanz, können die Kondensatoren den Knotenpunkt von R12 und R13 wie eine Karotte vor dem Pferd immer auf gleichem Abstand halten. Wenn aber die Spannung über R13 konstant bleibt, bedeutet das nach eine hochohmige Last, der VAS fühlt sich wieder wohl. (Der 2SD669 ist nicht allererste Wahl, außerdem bekommt er häufig noch einen kleinen Emitterwiderstand zur Stabilisierung des Arbeitspunkts und Verringerung von Verzerrungen).

    Die Eingangsstufe ist ein normaler Differenzverstärker. Normalerweise wird er von einer Stromquelle gespeist, hier halt von R7 und R20 mit nominell 8,5 kOhm. Mit 12 V / 8500 kommen 1,4 mA Strom raus, pro Transistor idealerweise die Hälfte, also sollten ohne Gegenkopplung 706 mV an R5 und R9 abfallen (nebenbei, R9 konnte man auch durch eine Drahtbrücke ersetzen). 706 mV dürfte aber deutlich mehr als die Basis-Emitter-Spannung von Q3 sein. Bei geschlossener Gegenkopplung (R11) reagiert der Differenzverstärker dadurch, dass er den Strom durch Q1 verringert, bis die Differenzspannung der Basen von Q1 und Q2 Null wird (bzw. der Differenz der BE-Spannungen von Q1 und Q2, der sogenannten Offsetspannung entspricht). Mit dem Poti R20 kann man den Gesamtstrom und damit die Balance des Differenzverstärkers ändern und so die Offsetspannung wegstellen. Grundsätzlich wird der Differenzverstärker hier aber verstimmt betrieben, was ungeradzahlige Verzerrungen macht.

    Besser wäre es, R5 und R9 durch einen Stromspiegel zu ersetzen, der Balance des Differenzverstärkers erzwingt. Den gewonnen Faktor 2 Schleifenverstärkung könnte man am sinnvollsten verbraten, indem man Q3 einen Emitterwiderstand spendiert, was die Temperaturstabilität des Offsets verbessern und Verzerrungen in der VAS verringern dürfte. Die Einstellung, so man sie überhaupt noch braucht, könnte in R12 wandern. Alternativ kann man R4 und R8 verdoppeln (bringt aber kaum was, weil der Differenzverstärker schon linear genug) oder den Millerkondensator C10 vergrößern (macht noch geringere Verzerrungen vor allem im Hochton).

  4. #4
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    Eigentlich sollte der L12 in das Gehäuse. Nur, keine Ahnung was die Chinesen gemacht haben, die Version 4 war eine Katastrophe. Es brummte und rauschte in den Lautsprechern...das Rauschen hab ich nicht wegbekommen. Daher Tonne auf und tschüss...
    Der DX Amp ist ein guter Ersatz...
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  5. #5
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    @capslock
    Du hättest Carlos bei seiner Entwicklung helfen sollen
    ....schön, was Du schreibst...für mich allerdings zu weit weg. Ich verfüge leider nicht über solch fundierte Kenntnisse. Aber ich werde versuchen, es nochmal in Ruhe zu lesen.
    Was würdest Du denn anstelle des D/H 669 wählen ? Ursprünglich war ja der BD 139 vorgesehen.
    Pedda
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  6. #6
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    Keine Raketenwissenschaft. Mit Ohmschen Gesetz und dem Wissen, wie die paar Grundschaltungen eines Transistors gehen, kommst Du schon ziemlich weit. Douglas Self oder Bob Cordell haben sehr gute Bücher über Leistungsverstärker geschrieben, die sind auch verständlich. Von Douglas gibt es die ersten Kapitel, in denen er den Weg zum "blameless amplifier" beschreibt, auch als frei verfügbare Artikel.

    Die Schaltungen sind ja aus Bausteinen zusammengesetzt. Je nach Ziel und Kostenvorgabe kann man die recht frei kombinieren. Dabei sind natürlich ein paar anerkannt schlechte Lösungen, die sich aber gehalten haben ("das hat doch ... so gemacht"). Bootstrap ist normalerweise eine Maßnahme zum Kostensparen, wobei es in Kombi mit EF3 eher selten ist.

    Besserer Q3, hmm. Habe H669 nicht gefunden, nur ein Datenblatt vom 2SD669 von Savant. Daran gefalllen mir nicht die recht schrägen Verstärkungskurven und die recht hohe Kapazität C_OB. BD139 ist immer die Frage, von wem und ob er heute noch so hergestellt wird wir vor 40 Jahren. Der von Philips / NXT wird in manchen Kreisen hochgelobt, Datenblatt habe ich auf die schnelle nicht gefunden. Datenblatt von ST gibt vorsichtshalber keine Kurven und Kapazitäten an. Das von OnSemi sieht ähnlich schräg aus wie das vom 669, Kapazität wird gar nicht angegeben. Es gab mal richtig schöne VAS-Transistoren von Sanyo für die Ablenksteuerung in Röhrenmonitoren. Seit LCD sind die leider ausgestorben. Du kannst mal auf diyaudio gucken, da gibt es viele Seiten zu "best VAS transistor".

    Einfachste Maßnahme hier aber: Emitterwiderstand! Der Strom im VAS-Transistor beträgt ca. (33 V - 3*0,6 V)/4900 = 6,3 mA (Betriebsspannung - 3x BE-Spannung, weil EF3-Endstufe). Übrigens nicht schön, der Arbeitspunkt der Schaltung hängt von der Versorgungsspannung ab!* Der intrinsische Emitterwiderstand beträgt 26 mV/6,3 mA = 4,1 Ohm + vielleicht 1 Ohm für parasitäre Bahnwiderstände. Pack den Stromspiegel in die Eingangsstufe und spendier ihm 4R7 Emitterwiderstand, dann sollte es schon deutlich linearer zugehen.

    * Ich denke, die Schaltung wird abhängig von der Betriebsspannung und den Toleranzen der Transistoren Q1, Q2, Q3 immer anders klingen.

    PS: Könntest Du mal die Spannung zwischen den oberen Anschlüssen von R5 und R9 messen, am besten bei beiden Modulen?
    Geändert von capslock (29.05.2022 um 16:13 Uhr)

  7. #7
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    Hi,
    werde ich mal messen die Spannung an den Widerständen. Ich lese den Entstehungsbeitrag auch noch mal. Die LJM Platine weicht vielleicht doch weiter ab. Ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass Transistoren thermisch gekoppelt wurden, jedenfalls in den Anfängen der Entwicklung. Das könnte auf einen Stromspiegel hindeuten bei Q1/Q2.
    Ich hab auch den Schaltplan Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	dx amplifier-dx amplifier schematic test voltages-9.png
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ID:	66382 Danach fallen da 1,3 Volt ab. Allerdings ist die Versorgung höher. +-35 Volt. Ich messe das besser.

    Pedda
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  8. #8
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    Hab mir mal die Mühe gemacht und die Schaltpläne verglichen Original zu Clone

    Anstelle BD 139 nun 2Sd/ D/ H/ 669 Im Chinaschaltplan allerdings vorgesehen BD140/BD139
    Im Eingang C5 330p anstelle 220p
    C14 110 pf anstelle 22/27 pF
    Biaspoti VR3 5k anstelle 1K

    Das war es. Das sind natürlich gewaltige Modifikationen
    Auf einem Bild der Platine von Carlos sieht man die Transistoren Q1/Q2 aber ohne Kopplung. Sah auf einem anderen Bild so aus. Sitzen sie doch recht dicht. Desweiteren hat Carlos die Biaseinstellung VR3/R24/BD 139 mit Lochraster ausgelagert. Mir unsympatisch...

    Die Wirklichkeit sieht wieder etwas anders aus.

    Auf der Platine sind C16/C19 nicht 220µf wie im Plan sondern nur 100 µf. Dafür die 47µf erhöht auf 100 µf
    Die 100 nf Parallelkondensatoren zu 47 µf /220 µf wurden weggespart.
    Die Widerstände R5 1K und R9 820 sind gleich. Beide haben 1 K
    R15/R18 sollten 82 Ohm haben, sind aber 68 Ohm, R19 sollte 180 Ohm sein, ist aber 150 Ohm
    C9 22pF ist nun 100 pF

    Der Rest scheint gleich zu sein. Vielleicht änder ich das alles mal, da kein großer Aufwand.

    Die Spannungsmessung ist daher gleich. Nach R18 liegen 33,4 Volt an. An R5/R9 32,8 Volt , 0,6 Volt Differenz

    Pedda
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  9. #9
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    Man könnte R9 auch ganz weglassen, macht außer 2% mehr Verlustleistung in Q2 nichts, und das auch nur bei gut balanciertem Differenzverstärker.

    Könntest mal die Spannung zwischen den beiden Widerständen zum Transistor hin messen, nicht die Differenz zur negativen Versorgung? Wenn Du letzteres misst, könnte die Differenz auch locker noch 0,2 V betragen, da Dein Mulitmeter nicht so gut auflöst.

  10. #10
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    Du meinst die rot markierten Punkte ?
    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	DX1.jpg
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ID:	66394

    Pedda
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  11. #11
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    Huch,
    zuerst dachte ich das wäre der symasym von Bittner aber der ist doch ne ganze Ecke aufwendiger:
    Da wo wir gerade erklärt bekommen haben es wichtig ist.
    Jrooß Kalle
    Geändert von Kalle (30.05.2022 um 19:58 Uhr)

  12. #12
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    Das ist der Originalplan vom DX...nur von mir mal "eben" in Kicad gezeichnet. Da ist es nur "logisch", egal, wenn sich was kreuzt.
    Jetzt kommt das Routen..das dauert... Da muß man den Klumpen von Bauteilen entwirren...
    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	Routing.jpg
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ID:	66395War vorher noch etwas schlimmer...

    Heute reichts...

    Pedda
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  13. #13
    Vorsicht schräger Humor
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    Oh Gott, das erinnert mich an die ersten selbstgebauten Rechner mit ICs. Unser Elektroniker hat damals einen Rotringbleistift mit einer Nähgarnrolle mit Halterung für Kupferdraht zum schnellen Verlöten der Drähte unter den Lochplatinen gebaut.... ein geiles Teil.
    Die sah dann unten auch so aus wie der Plan. 72 - 73 oder so.

    Jrooß Kalle

    Edith meint, war natürlich Lackdraht .... und er hatte schon ne Weller
    Geändert von Kalle (30.05.2022 um 20:16 Uhr)

  14. #14
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    Grad mal die Spannung zwischen den Widerständen gemessen...28,6 mV man muß etwas warten, bis der Amp etwas wärmer ist...
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  15. #15
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    Standard

    OK, sagst Du mir noch das Vorzeichen, d.h. an welchem Widerstand ist das höhere Potential? Ich rechne Dir die Balance aus. Und anderen Verstärker auch?

  16. #16
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    Öhm...kann ich nicht mehr sagen...da wiederhole ich die Messung lieber noch mal....
    Die Spannung wandert...damit meine ich...erst ist das Vorzeichen negativ, läuft über Null und wird dann positiv...dauert nen Moment. Bleibt aber dann stable...
    Aber ich messe morgen nochmal...mit Angabe der Messleitung..

    Pedda
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  17. #17
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    So ich hab nochmals gemessen. Die Spg ändert sich mit der Erwärmung. Wenn die Kühler schön handwarm werden, liegt die Spg bei 63,0 mV. Auf dem Bild habe ich - und + kenntlich gemacht.
    Schon bescheuert..von meinen 3 Multimetern funktioniert nur Eines vernüftig. Das True RMS Blödding zeigt nur Käse an, das alte PeakTech löst den Lautsprecherschutz aus...das alte Voltcraft zeigt dann an.Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	Platine DX Amp2.jpg
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ID:	66400So gemessen wie kenntlich gemacht..

    Pedda
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  18. #18
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    Ok, ich habe mal aus dem Layout geschlossen, dass an dem Kollektorwiderstand von Q1 die kleinere Spannung abfällt.

    Q3 hat einen Kollektorstrom von 6,3 mA. Mit beta = 100 macht das 63 µA, mit beta = 200 31,5 µA.

    Ein perfekt balancierter Differenzverstärker würde 706 µA durch Q1 und Q2 schicken. Durch R9 fließt der volle Strom, durch R5 bei beta = 100 aber nur 643 µA. Falls der VAS-Transistor nur ein beta von 100 hat, lässt sich der Spannungsoffset also komplett durch den Basisstrom von Q3 erklären. Da beta wahrscheinlich höher ist, ist der Differenzverstärker nicht ganz ausbalanciert. Die paar Prozent machen aber nichts, weil der Differenzverstärker Emitterdegenerationswiderstände hat.

  19. #19
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    Ich danke Dir für das Schauen und die Beurteilung.
    Ich habe in der Zwischenzeit mal Kicad gequält...
    Enstanden ist nun das...die Platine mit Originalbestückung von Carlos. Ganz kreuzungsfrei hab ich das nicht hinbekommen.
    5 Leiterbahnen sind auf der Rückseite, von Ground eingerahmt...keine Ahnung ob das designtechnisch so einwandfrei ist für einen Amp.
    Ich werde es ausprobieren wenn dann die letztliche Überprüfung stattgefunden hat.
    Die BD139 können auch ersetzt werden, ebenso die 25401, für die nun eine thermische Kopplung vorgesehen ist...

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	carlos DX1.jpg
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ID:	66421 Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	carlos DX2.jpg
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    Pedda
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  20. #20
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    Hallo
    Ich habe auch eine Platine gemacht. Mit Sprint Layout. Einseitig ohne Brücken 100x55mm. Habe aber Große Elkos für Ub+ und Ub- mit auf die Platine gepackt. Bin sehr gespannt.... ⁵

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