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  1. #1
    Neuer Benutzer
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    Standard Linn Isobarik PSM - Aktivierung

    Hallo,

    Habe die Linn-Isobarik mit nachfolgender Anlagenkonfiguration aktiviert:
    - Vorstufe (Naim NAC 102)
    - DSP - GroundSound DCN23
    - Endstufe ( 2xNAP250, 1xNAP180)

    Der DSP von GroundSound DCN23 ist zwischen der Vorstufe und den drei Stufen geschaltet, er wandelt das analoge Signal mit 24bit/96kHz jeweils im Ein- und Ausgang. Habe nachfolgende Programmierung der digitalen Weiche:
    - Trendfrequenzen 375Hz und 3.000Hz
    - Linkwitz-Riley 4. Ordnung
    - Frequenzganganpassung mit shelving-Filter
    - Raummoden mit Notch-Filter

    Frage:
    - hat jemand Erfahrung mit Aktivierung der Isobarik mit digitalen Filtern
    # ermittelte Parameter bezüglich Filter für Trennfrequenz
    # Delay für Mittel- und Tieftöner

  2. #2
    Vollaktiv per DSP Benutzerbild von Slaughthammer
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    Standard

    Eigentlich muss man so was ordentlich einmessen. Also ausführlich Messungen der Einzeltreiber ohne Weiche machen und dann entsprechend der Messungen die Filter für den DSP auslegen. Für jemanden der im Messen geübt ist ist das eine schöne Wochenendbeschäftigung, für jemanden der da keine Erfahrung mit hat kann das ne Jahresaufgabe sein. Wo wohnst du denn? Vielleicht wohnt ja jemand in der nähe der da helfen kann.

    Gruß, Onno
    wissen ist macht. nicht wissen macht auch nichts.

  3. #3
    Neuer Benutzer
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    6

    Standard

    Hi Onno,

    Danke die schnelle Antwort, wie im allgemeinen bei einer Aktivierung mit DSP vorgegangen werden muss ist bekannt.

    Variante 1
    - Besorgung der Daten und Kennlinien der Treiber der Isobarik
    # TT - KEF B139
    # MT - KEFB110
    # HT - Hiquphon WO I
    - Simulation der Box (z.B. mit Boxsim)
    - Setzen der aktiven Filter in der Simulation
    (ggf. rechnerische Optimierung)
    - Einlesen der aus Simulation berechneten Treiber im Einbauzustand in DCN23
    - Messen mit REW oder Arta; Hörproben, Korrektur der Parametrisierung

    Variante 2
    - Einmessen der Einzeltreiber (im Messraum)
    - Einlesen der Treiber (als txt-Datei) in DSP(DCN23)
    - Parametrisierung des DSP's
    - Messen mit REW oder Arta; Hörproben, Korrektur der Parametrisierung

    Variante 1 ist mit Erfolg abgeschlossen, das Ergebnis ist überzeugend und beeindruckend, nicht nur für mich sondern für Familienmitglieder und Bekannte.
    Variante 2 ist angeschoben (in Berlin) und wegen Corona zeitlich dahinten geschoben.

    Die Frage war nicht
    - wie vorgegangen werden muss, sondern
    - ob für den konkreten Fall der Aktivierung der Isobarik konkrete Erfahrung hat.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer
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    947

    Standard

    Moin,

    ich verstehe einige Punkte nicht, vielleicht drückst du dich auch nur unglücklich aus.
    Bezogen auf "wie vorgegangen werden muss"
    - Variante 1, was bedeutet "besorgung der Daten" ?
    - Variante 2,"Einmessen der Einzeltreiber (im Messraum)" ?

    Du müsstest die 3 Treiber, im Gehäuse, einzeln messen. 2-Kanlige Messung, um auch Phasen Werte zu bekommen.
    Messraum wäre schön, haben aber die weingsten.Geht aber auch im Wohnzimmer, mit ein paar Kompromissen.
    Bei der Groundsound SW ist die Simulationsmöglichkeit ja schon vorhanden,
    d.h. Einlesen der einzel Messungen, setzten von Filtern, EQ's, Delays um zur gewünschten Zielübertragung zu kommen.

    Und nein, ich habe keine Erfahrung mit einer Linn Isobarik Aktivierung .
    Was ist denn das Ziel, eine Kopie auf DCN Basis ?

    Grüße
    Dirk
    Geändert von Sepp (15.01.2022 um 12:47 Uhr)

  5. #5
    Vollaktiv per DSP Benutzerbild von Slaughthammer
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    Standard

    Zitat Zitat von Tom_1 Beitrag anzeigen

    Variante 1
    - Besorgung der Daten und Kennlinien der Treiber der Isobarik
    # TT - KEF B139
    # MT - KEFB110
    # HT - Hiquphon WO I
    - Simulation der Box (z.B. mit Boxsim)
    - Setzen der aktiven Filter in der Simulation
    (ggf. rechnerische Optimierung)
    - Einlesen der aus Simulation berechneten Treiber im Einbauzustand in DCN23
    - Messen mit REW oder Arta; Hörproben, Korrektur der Parametrisierung
    Wozu sich mit irgendwelchen Herstellermessungen rumärgern wenn man am Ende eh selber misst? Dann würde ich lieber gleich selber messen und danach die Filter auslegen.


    Zitat Zitat von Tom_1 Beitrag anzeigen
    Die Frage war nicht
    - wie vorgegangen werden muss, sondern
    - ob für den konkreten Fall der Aktivierung der Isobarik konkrete Erfahrung hat.
    Wenn man immer nur die Antwort auf die Frage die man gerade stellt bekommt lässt man unter Umständen eine Menge Wissen auf der Strecke, je nach dem wie gut die Frage gestellt ist.

    Gruß, Onno
    wissen ist macht. nicht wissen macht auch nichts.

  6. #6
    Benutzer Benutzerbild von newmir
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    Also Isobaric und aktiv ist eigentlich nix spezielles. Mit Isobaric habe ich mich mal etwas ausführlicher beschäftigt. Du solltest nicht den Versuch unternehmen die beiden Treiber getrennt und unterschiedlich anzusteuern. Das ergibt schon mal wegen der Phasenverschiebung Chaos. Wenn die beiden gleich angesteuert werden, (parallel geschaltet) ist das wie ein neuer Treiber mit halben VAS. Viel mehr passiert da nicht .... Und das hat sich bei dem B139 angeboten, weil der ein sehr grosses VAS hat.
    Herzliche Gruesse
    Michael

  7. #7
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    Hallo Onno,

    ja, meine Fragen als auch meine Antworten deutlich lassen erkennen, dass ich blutiger Anfänger bin.

    Das letztlich das Einmessen der einzelnen Treiber mehr bringt, als simulieren bzw. rechnen sehe ich auch so. Von mir ist von mir das Einmessen der Treiber im Meßraum nach wie vor beabsichtigt.

    Die Simulation der Isobarik mit BoxSim habe ich durchgeführt, um mich einerseits mit der Physik/Theorie zu beschäftigen und andererseits erst mal schnell ein Ergebnis zu haben.

    Ich bin froh Hoffnung, dass sich in einiger Zeit mehr verstehe als jetzt. Schließlich habe ich die Kernphysik, welche ich studiert habe, auch verstanden.

    Gruß Thomas

  8. #8
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    Ich bin bei der Simulation der Isobarik wie folgt vorgegangen:

    • Eingeben der LS-Parameter aus dem Datenblatt (Beispiel TT KEF B139)
    • Einlesen des Frequenzgangs mithilfe von SPL-Trace als Tool von VituixCAD
    • Musste als Umweg über Excel die SPL nachstellen, damit SPL-Trace den Kurvenverlauf sauber erkennen kann,
    • danach Auslesen der txt Datei (Freq dB Phase)
    • SPL-Trace rechnet beim auslesen die Phase aus, wobei mir die Rechnung nicht ganz klar ist
      (ergibt sich die Phase als erste Ableitung aus der Frequenzänderung?)
    • Dann Einlesen der txt-Datei in BoxSim als Import aus Textdatei, Lage SEO mit 100mm angesetzt
    • dann die gleiche Prozedur mit dem Impedanz-Gang
    • dann anschließend Aktualisieren der Ersatzwiderstände und Ersatzimpedanz für den erstellten LS-Datensatz
    • das gleiche für den Mitteltöner und für den Hochtöner
    • habe die LS-Daten als DIN Schallwand gesetzt.
    • Habe dann die Gehäusedaten eingegeben, mit Position der Lautsprecher etc.
    • habe die Orginal-passive Frequenzbereiche (aus Spaß an der Freude) in BoxSim gesetzt
      (4. Ordnung)
    • dasselbe für die Frequenzweichen MT ind HT
    • habe in BoxSim drei Verstärker gesetzt,
    • Habe bei Simulation den nach oben gerichteten MT und HT weggelassen
    • dann die Frequenzgänge der Einzelchassis mit SPL-Trace wieder in txt-Dateien gewandelt.
      Gern hätte ich den Frequenzgang mit Phasengang direkt von BoxSim in txt-Datei ausgelesen
      (Entweder geht es nicht, oder ich habe den Menüpunkt nicht gefunden ... .)
    • Die Treiber der Einzelchassies für die digitale Frequenzweiche DCN23 werden als Textdatei eingelesen.
    • Dann im Tool der DCN23 die Frequenzbereiche parametriert.
    • Und dann die Parametrisierung in die DCN23 über USB eingespielt


    Die DCN23 habe ich vor einigen Jahren als Leiterplatten-Version gekauft und jetzt (bin seit einem Jahr Rentner) zusammengebaut bzw. -gelötet.


    Habe dann die Parameter der DCN nach Hörversuchen angepasst.

    Zum guten Schluss habe ich die SPL's als Ergebnis der Boxen-Simulation verworfen und mir lineare Dummy-Treiber als Treiber für die DCN gebastelt und die Parametrisierung ausschließlich über Höranpassung vorgenommen. Dabei die Pässe immer als Linkwitz-Riley 4. Ordnung.

    Den Profi mögen sicherlich bei meiner laienhaften Vorgehensweise die "Haare zu Berge stehen". Aber ich wollte erst mal schnell für die gekauften und reparierten Isobariks ein Ergebnis haben diese spielen hören.

    Mir ist klar, dass man mit dem sauberen Einmessen der Einzeltreiber im Meßlabor direkte Ergebnisse hat. Das hat sich aus zeitlichen Gründen bisher noch nicht ergeben.

    Daher die Frage im Forum, ob jemand die Isobarik schon mal mit DSP aktiviert hat und die Parameter bereits ermittelt hat.

    Habe mir ARTA zugelegt, um selber die Einzeltreiber einschließlich Delay und Phase zu messen, ich will mich hier aber noch eine "Schulung" in Berlin reinziehen.

    Ja, GroundSound hat als Zusatz-Tool auch die Mess-Unterstützung bei der Parametrisierung integriert, jedoch nur bei der advanced software. Die ist aber mit Dongle - den habe ich nicht - und zu kaufen gibt es jedoch nicht mehr.


    Dirk, die 2-Kanlige Messung, um auch Phasen Werte zu bekommen, nicht verstanden
    - habe Arta versucht, das Delay der einzelnen Treiber zu messen.
    Eigentlich müsste dabei rauskommen, dass die größte Verzögerung beim TT ist, eine mittlere Verzögerung beim MT die geringste beim HT.
    Aber wahrscheinlich habe ich beim Messen etwas falsch gemacht.

    Gruß Thomas

  9. #9
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    Hallo Michael,

    Ja, ich habe die Isobarik wie folgt angetrieben

    - Erste Stereo-Endstufe für die Tieftöner
    dabei sind die zwei hintereinander geschalteten B139 parallel
    - zweite Stereo-Endstufe für Mitteltöne
    dabei der nach vorne gerichtete und der nach oben gerichtete B110 parallel
    - dritte Stereo-Endstufe für Hochtöner
    dabei der nach vorne gerichtete und der nach oben gerichtete OW I parallel.

    Gruß Thomas

  10. #10
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    Ich glaube nicht, dass hier jemand diesen Lautsprecher schon aktiviert hat, darum kannst du hier wohl nur Hinweise zur Vorgehensweise erhalten.

    Sich die Daten etwa mit einer Trace-Software aus den Datenblättern zu holen, bringt halt viele Unabwägbarkeiten mit sich. So stammen die Messungen in solchen Datenblättern häufig von Treibern, die in Schallwände eingebaut sind, deren Geometrien sich sehr deutlich von der der Schallwand etwa dieses Linn-Lautsprechers unterscheiden werden.

    Wenn die Messbedingungen genau bekannt sind (die veröffentlicht auch nicht jeder Hersteller), kann Boxsim das zwar bis zu einem gewissen Maße durch Gehäusegeometriesimulationen kompensieren, aber ob das bei einer so exotischen Konstruktion zufriedenstellend funktionieren kann, bezweifele ich schon arg.

    Es können außerdem zwar aus den Plots auch Phasengänge generiert werden, der korrekte Phasenbezug der beteiligten Treiber zueinander wird aber nicht erfasst, so dass funktionierende Delays zu erhalten sehr unwahrscheinlich ist.

    Wenn's was Vernünftiges werden soll, wird man um das Messen nicht herum kommen.

    Viele Grüße,
    Michael
    Geändert von Azrael (18.01.2022 um 17:19 Uhr)

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