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  1. #1
    Erfahrener Benutzer
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    Spreewald
    Beiträge
    314

    Standard Grundsatzfragen: von der Quelle bis zum Lautsprecher // Kaufempfehlungen

    Hallo zusammen,

    ich lese viele eurer Themen, aber für die Bewertung vieler Themen fehlt mir einfach noch die Erfahrung bzw. das erforderliche Wissen.
    Daher habe ich ein paar Grundsatzfragen.

    Einleitung:
    Für das weiter einzurichtende Musikzimmer möchte ich eine vernünftigen Aufbau von der Quelle bis zum Verstärker vorbereiten.
    Das geht jetzt schon los, weil der aktuelle AVR scheinbar einen wackeligen im linken Kanal hat und ich einen neuen Verstärker beschaffen möchte.

    Eingänge:
    A: Bluetooth Aptx
    B: Phono (ich habe einen alten Akai Plattenspieler den ich wieder in Betrieb nehmen möchte)
    C: Digitaleingänge für einen CD Spieler (ein gebrauchter Marantz von Fosti, danke nochmal, läuft super!)
    D: Anschluss für Fernsehr / Playstation... da ist es mir egal, muss nicht perfekt sein

    Lautsprecher:
    Hier entsteht in meinem Kopf das erste Problem.
    Kurzfristig: möchte ich 2 Wege passiv getrennt ansteuern.
    Langfristig: möchte ich 3 Wege ansteuern (Top passiv getrennt, Subwoofer aktiv) und ggf. mit Dirac korrigieren

    Jetzt suche ich ja schon wieder die eierlegende Wollmilchsau, bei der die Investition in einen Stereoverstärker nicht sinnlos ist.
    - Prinzipiell würde ich gern Icepower ASX125 oder 250 Kisten bauen. (Ghent, sollte ich hinbekommen... )
    - In China bekommt man LJM 20.5 Amps fertig aufgebaut zum guten Kurs, eventuell sind das Nachbauten. Der Fred zu den Originalen hat mich aufhorchen lassen.
    - Interessant finde ich auch den Monacor 2000D mit Pascal Endstufen, Nachteil ist die Eingangsempfindlichkeit die bei 1V/5Ohm und nicht 0,7V liegt... ich habe keine Ahnung ob ich da Probleme bekommen würde // gibt es Verstärker die "empfehlenswerter" sind? Die Lüfter sollen ja nicht wirklich anspringen, weswegen das für mich in Ordnung wäre


    Wie gehe ich weiter vor? Gedanken dazu:

    Ich könnte zunächst einen Stereoverstärker mit einem RCA Eingang kaufen. Davor könnte ich einen einfachen manuellen Umschalter hängen.
    A: Es gibt Bluetooth Empfänger, die ich an einen analogen Eingang des Umschalters hängen oder einen DAC könnte.
    B: Für den Plattenspieler gehe ich mit einer Phonovorstufe in den Umschalter, was klnaglich ganz gut sein soll. (NAD PP2E z.B.)
    C: Hier gibt es verschienene DAC, z.B. den Topping den DX3Pro, gibts da bessere und wenn ja welche? Ich habe echt keine Ahnung...
    D: Dafür würde ich einfach Chinch Eingänge im Umschalter oder besser den DAC verwenden.

    Wenn ich jetzt einen DSP verwenden würde, wäre dieser wie folgt in der Kette:
    Endstufe (1 und 2) - DSP - DAC - Phono Vorstufe
    Ich habe noch den DSM260LAN von Olli, der sich extrem gut macht und eventuell dazuwandert, weil ins Wohnzimmer ein AVR soll. Später könnte da eine Kiste mit Dirac landen.

    Manmanman... das sind viele Kisten die alle nicht an der gleichen Masse hängen, eventuell unterschieliche Eingangs- und Ausgangsimpedanzen haben. Allerdings ließe sich schön auch mal ein anderer Verstärker, eine andere Phono-Vorstufe oder DAC testen.

    Weitere Fragen:
    1. Ein AVR der alles kann ließe sich ja auch kaufen. Der hätte alles integriert. Aber will ich das als noch sehr unwissender Musikliebhaber?
    2. Gibt es Vorstufen / fertige Vorstufenbausätze oder ähnliches, die all diese Kisten modular enthalten, damit ich nicht so viele Kisten hätte?
    3. Will ich aus "klanglicher Sicht" so viele Kisten haben?
    4. Ich liebäugle mit einigen einfachen Stereo-Verstärkern, die ich eventuell meinem Vater geben könnte. Z.B. Yamaha 301 / 501 oder Rotel A12. Die könnte ich ja trotzdem in der Kette verwenden.
    5. Die Lautstärkeregelung wäre eine kleine Katastrophe und für jede Kiste einzeln zu erledigen... okay wäre schon in Ordnung. Habt ihr Gedanken dazu?

    Es wäre klasse wenn ihr mir helft dieses geistige Dilemma zu überwinden und eine Fehlinvestition zu vermeiden.

    Beste Grüße
    Christian

    Ps: Kalle, wofür baust du gerade den Verstärker? Ich wüsste ja jemanden der einen oder gleich zwei nehmen würde.
    Um das Zusammenleben zu vereinfachen, gilt im Privatbau folgende Grundregel:

    Der Bauherr hat abschließend immer Recht!

  2. #2
    Vorsicht schräger Humor
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    Düren
    Beiträge
    5.136

    Standard

    Hallo Christian,
    ich überlege zwischendurch schon und habe mir auch so ein paar Sachen ins Gedächnis gerufen, aber ne einfache Lösung deiner Probleme fällt mir nicht ein.
    Ein paar Ideen habe ich doch...
    - für den Plattenspieler würde ich eher mit einem separatem RIAA arbeiten, System und RIAA müssen angepasst werden ... und da tun sich Einbaulösungen schwer.
    bluetooth ist so ne Sache, da wird ja alle naselang eine neue Version upgedated, auch schlecht für ne Einbaulösung. Wahrscheinlich lässt du demnächst auch die Passivlösungen sausen, also Wandler weglassen und direkt in ein gutes DSP investieren.
    Ich habe mir den miniDSP 4x10 ehrlicher 2x8 HD mit analogem und digitalen Eingängen gegönnt.. Das könnte eine gemischte Vorstufe und Anlagensteuerung sein, ist es aber nicht. Der Klang ist OK, der Bedienungskomfort ist nicht vorhanden. Die Lautstärkeeinstellung über Fernbedienung ist viel zu grob.
    Die Chance mit dem Drehrad auch die Systemlautstärke zu regeln wurde vertan.
    Streamen geht auch nicht ohne Zusatzgeräte. Die eierlegende Wollmilchsau fehlt noch.
    https://www.soundimports.eu/de/minidsp-shd-studio.html
    Der Studio geht schon in etwa in diese Richtung, aber es sollten am Ausgang schon 6 Kanäle für Stereo geben. Schwierig.
    Endstufen gibt es wie Sand am Meer, fertig neu, als Bausatz und als interessante Schrott wird flott Oldtimerlösung.
    Vielleicht helfen dir die Anregungen weiter.
    Jrooß Kalle
    Geändert von Kalle (20.11.2021 um 18:48 Uhr)

  3. #3
    Erfahrener Benutzer
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    Hallo zusammen,
    Hallo Kalle,

    es ist nicht ganz einfach etwas zu finden, dass alle Anforderungen erfüllt. Der MiniDSP-Studio ist echt kurz davor, fast perfekt. Ein heißer Tipp Kalle!
    Ich habe die Wunschliste jetzt wie folgt erfüllt:

    Verstärker IOM i250 (hat einen Umschalter für 3 Eingänge (leider unsymmetrsich) und ein Lautsärkepoti, das macht den Verstärker sehr flexibel... sehr geile NCore 252 Endstufen on top, für den Preis in der Theorie ziemlich toller Verstärker! Mal schauen wann das Päckchen kommt.

    Eine ältere KompleteAudio6 Soundkarte belegt den ersten Eingang des Verstärkers. Dort schließe ich den Laptop für Messaufgaben an.
    Besser fürs spontane Musikhören mit Kumpels wäre ein Bluetooth Empfänger. Welchen weiß ich noch nicht, er sollte einfach und mit AptX HD sein. Vielleicht habt ihr da Empfehlungen?

    Der Marantz5001 CD-Spieler kommt an den zweiten Eingang des Verstärkers.

    Für den Plattenspieler habe ich einen ART DJ Pre II beschafft, der den 3. Verstärkereingang belegt. Daran kann ich den Akai hängen. Darauf freue ich mich ganz besonders.

    Als DAC könnte man einen Topping E50 einbinden, der scheint ziemlich klasse zu sein. Ich würde aber abwarten und später eventuell MiniDSP verwenden.

    Was noch fehlt, ist eine Lautsärkereglung für den Fall einer zweiten Endstufe: PGA4311 für Selbstbastler. Fertig scheint es da nichts entsprechendes mit 4 Ein- und Ausgängen zu geben. Damit müsste ich mich noch intensiv auseinandersetzen. Dazu würde dann eine zweite Stereoendstufe gehören.

    Ich denke das ist ein wirklich toller Start fürs Musikzimmer. Später kann ich dann auf digitale Eingänge und jeweils bessere DAC umrüsten. Im nächste Schritt werde ich an den Lautsprechern arbeiten und dann an meinen "Messkünsten".

    Extrem hilfreich bei der Suche fand ich das folgende Forum / folgende Suchmaschine: https://www.audiosciencereview.com


    Ich habe mich mit der Kette noch nie intensiver beschäftigt. Beim Frickelfst ist mir das sehr aufgefallen... Das war offensichtlich notwenig, gerade PhonoVV finde ich echt spannend. Von Plattenspielern habe ich noch keine Ahnung. Aber erstmal so weitermachen und im laufe der Zeit lässt sich die Kette ja an den Geschmack anpassen.

    Dezeit nutze ich einen YAMAHA RX-775 als Vorstufe, eine 4 Kanal Pronomic Endstufe und einen DSM260 LAN im Wohnzimmer. Diese Kombi ist ziemlich einfach zu handhaben.

    Beste Grüße
    Christian
    Geändert von Wolf.Im.Schafspelz (25.11.2021 um 21:49 Uhr)
    Um das Zusammenleben zu vereinfachen, gilt im Privatbau folgende Grundregel:

    Der Bauherr hat abschließend immer Recht!

  4. #4
    Vorsicht schräger Humor
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    Standard

    Moin Christian,
    ich habe seit heute eine zugegeben puristische Kette, dich mich sehr begeistert.
    CD-Transport Nuprime CDT 8 Pro, er hat alle üblichen digitalen Ausgänge incl.
    HDMI I2S Sampling Rates Converter (SRC) und liefert diese Signale in 24Bit
    44.1KHz, 48KHz, 88.2KHz, 96KHz, 176.4KHz, 192KHz, 352.8KHZ, 384KHz, 705KHZ, 768KHZ, DoP64, DoP128, DoP256
    miniDSP 2x4HD eigentlich reale 2x8 Kanäle mit den üblichen analogen und digitalen Eingängen. Dieses DSP arbeite intern mit der Taktfrequenz 96kHz und profitiert klanglich enorm wenn es digital nicht mit den üblichen CD 44,1 kHz gefüttert wird, die es selbst hochrechnen muss, sondern direkt die 96 kHz am Eingang angeboten bekommt.
    Die analogen Ein- und Ausgänge des DSPs können innen mit Jumpern in der Empfindlichkeit an Quellen und Verstärker angepasst werden.
    Die Verstärkerbausteine ICEpower 125 ASX2 passen von der Impedanz und dem Verstärkungsfaktor optimal zu dem obigen DSP, egal ob asymmetrisch über Cinch angeschlossen mit 125Watt/4Ohm pro Kanal oder gebrückt im BTL Betrieb mit 450W an 4 Ohm pro Verstärkerplatine.
    Klar gibt es immer billigeres oder teueres Besseres, aber diese Kette funktioniert sehr gut, auch an hochempfindlichen PA-Hochtönern ohne Zirpen und Zwitschern, was man bei dem größten Teil der Verstätkerwelt wirklich nicht behaupten kann.
    Jrooß Kalle


    Editt
    Parallel zu dieser rein digitalen Kette hat das DSP auch noch einen Analogeingang, den füttert ein Restekvorverstärker, der die analogen Quellen verwaltet und dessen Analogausgang auch noch eine rein Analoge Kette steuern kann, wobei das Digitalsignal des CD-Players über den Analogausgang des DSPs eingeschleift werden kann, das DSP arbeitet dann nur als DA-Wandler ...... und der Turntable findetauch so in beiden Anlagen den Weg in beide Ketten.
    Geändert von Kalle (Gestern um 23:24 Uhr)

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